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Unter Briten Begegnungen mit einem unbegreiflichen Volk
Ein SPIEGEL-Buch

Kundenrezensionen (11)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-328-10208-3

DEMNÄCHST
Erscheint: 11.12.2017

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Weitere Ausgaben: Gebundenes Buch, eBook (epub)

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Was ist eigentlich mit den Briten los? Um diese Frage zu beantworten, ist Christoph Scheuermann kreuz und quer über die Insel gereist, von Südengland bis in die schottischen Highlands: Er diniert mit den Fulfords, einer chaotischen Familie aus dem verarmten Landadel, er feiert in Yorkshire mit hysterischen jungen Frauen einen Junggesellinnenabschied, er sucht nach Ufos, vergrabenen Schätzen und dem Geheimnis royalen Smalltalks. Sein Buch ist eine Sympathiebekundung an ein schräges, bisweilen melancholisches Volk, das man trotz – oder wegen – seiner Skurrilität einfach lieben muss.

Christoph Scheuermann (Autor)

Christoph Scheuermann, Jahrgang 1977, ist seit 2009 beim SPIEGEL, wo er zunächst als Redakteur im Deutschland-Ressort arbeitete. Von 2012 bis 2017 war er Großbritannien-Korrespondent des Nachrichtenmagazins, seit dem Frühjahr 2017 berichtet er für den SPIEGEL aus Washington. Für seine Texte ist er mit dem Axel-Springer-Preis für Junge Journalisten und dem Ernst-Schneider-Preis ausgezeichnet worden.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Originaltitel: Unter Briten
Originalverlag: DVA, München 2016

Taschenbuch, Broschur, 240 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-328-10208-3

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

DEMNÄCHST
Erscheint: 11.12.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Unter Briten: Begegnungen mit einem unbegreiflichen Volk

Von: x.mariereads Datum: 12.05.2017

https://xmariereads.wordpress.com/

Der Autor begibt sich auf eine Reise durch England und erzählt verschiedene kurze Geschichten über Personen, wie sie unterschiedlich eigentlich nicht sein könnten.
Die Kapitel sind sehr kurz gehalten und im Normalfall nicht länger als 10 Seiten, wodurch sich das Buch leicht aufteilen und auch schnell lesen lässt. Obwohl die Kapitel kurz gehalten sind, bekommt man trotzdem einen guten und ausreichenden Blick in die einzelnen Personen.

Es werden in diesem Buch auf keinen Fall nur britische Stereotypen vorgestellt, sondern man hat als Leser die Möglichkeit komplett andere Seiten der Insel kennenzulernen. Über manche Kapitel war ich wirklich verwundert, dass sie ihren Platz in diesem Buch gefunden haben, zum Beispiel das Kapitel "Die Hexen von Southampton", jedoch fand ich wirklich alle Kapitel sehr interessant und aufschlussreich. Du könntest aber auch einzelne Kapitel überspringen, falls dich manche wirklich nicht interessieren, da die Geschichten nicht voneinander abhängen.

Ich finde es gut, dass das Buch auch auf verschiedene soziale Probleme eingeht. Für mich war besonders das Kapitel über die Unterstützer des "Brexit" interessant, auch wenn auf das Thema im Allgemeinen sonst nicht viel eingegangen wird. Es wurden Personen aus jeder Schicht herausgepickt und der Autor liefert dadurch eine breit gefächerte Auswahl an individuellen Charakteren.
Da ist Anglistik und Amerikanistik studiere, hatte ich schon vor dem Lesen ein gewisses Hintergrundwissen über die Briten und bin auch wirklich sehr interessiert, was diesen Bereich angeht. Das Buch bietet jedoch einen komplett anderen Einblick in die Gesellschaft als man es wahrscheinlich jemals in der Schule oder in der Uni lernen würde. Also falls du einen neuen Einblick oder eine neue Perspektive von England kennenlernen möchtest, kann ich dir das Buch wirklich empfehlen.

Das Buch zeigt, wie vielfältig die Gesellschaft dort ist und es ist von jedem Thema ein bisschen was dabei. Es hat mir wirklich viel Freude bereitet, den Autor auf seiner Reise durch das Vereinigte Königreich und auf bei seinen einzigartigen Begegnungen zu begleiten.

Netter Querschnitt durch das britische Volk

Von: Schatz, ich will ein Buch von dir! - Bücherblog Datum: 18.04.2017

schatzichwilleinbuchvondir.blogspot.de/

Da ich bald für eine Woche nach London fliege, habe ich voller Spannung zu diesem Buch gegriffen, um mehr über meine baldigen Gastgeber zu erfahren. Großbritannien ist wohl im Moment DAS Land der EU, das Medien und Politik am meisten beschäftigt. Ihren Titel als kurioses Völkchen haben die Briten wohl spätestens mit Durchsetzung des Brexits erfolgreich verteidigt.

Der Brexit ist jedoch kein Thema in diesem Buch. Christoph Scheunemann ist seit 2012 Großbritannien-Korrespondent des Nachrichtenmagazins "Spiegel" und hat in den letzten Jahren viele Begegnungen gesammelt. In 25 Kapiteln trifft Christoph Scheuermann auf ganz unterschiedliche Menschen, Gruppierungen und Gesellschaftsschichten des Vereinigten Königreichs.

Bereits der Einstieg in das Buch ist wahrhaft (fast) königlich, denn der Autor darf Prince Charles - zusammen mit anderen Journalisten in einem unpersönlichen und distanzierten Rahmen - einen Tag lang begleiten. Weiter geht es mit dem versnobten politischen Nachwuchs der elitären Insel, einer wilden Post-Punk-Band, einem Kate Middleton-Double, ehemaligen Zechbrüdern, Boris Johnson und und und. Hier werden viele verschiedene Themen angeschnitten. Manche behandeln durchaus wichtige und ernste Themen, andere beschäftigen sich mit eher Belanglosem.

Die behandelten Themen sind ganz unterschiedlich, und dementsprechend ist es einfach schwierig, dass man sich für alles gleichermaßen interessiert. Manche Kapitel fand ich sehr interessant, z. B. das über Pfandleiher, Tilda Swinton oder die Schatzsucher in Wales. Manche hingegen fand ich sehr langweilig, z. B. die Kapitel über die Band "Fat White Family", Junggesellinnenabschiede in England oder den Ex-Chefredakteur des "Guardian". Aber Interessen sind verschieden, und was mich nicht vom Hocker reißt, wird so manch anderer vielleicht furchtbar spannend finden.

Ich fand das Buch ein bisschen trist, fast wie das britische Wetter. Ich kann es nicht genau erklären, aber so empfand ich es nunmal beim Lesen. Mir fehlten Witz und Biss. Hier und da blitzte ein bisschen Humor durch, aber im Großen und Ganzen war mir das Buch zu fade und ernst geschrieben. Auch vermisste ich eine emotionale Bindung des Autors zu diesem Land, in dem er immerhin schon ein paar Jahre lebt. Es war nicht so, dass ich die Briten danach wahnsinnig ins Herz geschlossen hatte, ich stand ihnen eher neutral bis gleichgültig gegenüber. Auch wenn hier ein weit gestreuter Querschnitt durch alle Gesellschaftsschichten geboten wird, blieb bei mir das Gefühl zurück, dass Großbritannien nur auf der einen Seite den versnobten Adel und die hochnäsigen Tory-Anhänger hat, und auf der anderen Seite die ganz schrägen Vögel und abgestürzten Typen. Die Wahrheit ist wohl irgendwo dazwischen.

Für Großbritannien-Liebhaber ist dieses Buch bestimmt ein schöner Ausflug durch das Vereinigte Königreich. Der Autor hat viel erlebt und recherchiert. Mich hat das Buch ganz gut unterhalten, aber es hinterlässt bei mir keinen bleibenden Eindruck.

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