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Unter dem Südseemond Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-41153-1

Erschienen: 11.11.2013
Dieser Titel ist lieferbar.

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Heimat ist dort, wo Herz und Seele zu Hause sind

Köln/Samoa 1899: Vom Vater gedrängt heiratet Alma den älteren Hermann, Leiter einer Kolonialhandelsgesellschaft, und begleitet ihn in die Südsee. Für Alma bedeutet es das Ende ihrer Welt – in jeder Hinsicht. Sie muss sich an das unkonventionelle Leben in der Kolonie und die Riten ihrer exotischen Einwohner gewöhnen und sich als Frau behaupten. In dem australischen Seemann Joshua findet Alma ihre große Liebe, aber sie ist verheiratet. Doch nicht nur das macht ihr das Herz schwer, denn es wird immer deutlicher, dass ein bedrohliches Geheimnis über ihrer Familie liegt.

Weitere Infos zu den Büchern von Regina Gärtner

»Regina Gärtners Heldin folgt auch bei ihrer schwersten Entscheidung ihrem Herzen. Von ihr können wir uns viel abgucken!«

Shape

Regina Gärtner (Autorin)

Regina Gärtner ist am Niederrhein aufgewachsen, hat an der RWTH Aachen Germanistik und Politikwissenschaften studiert, und danach als Deutschlehrerin, Pressereferentin, Werbefachfrau und Public-Relation-Manager für internationale Kinofilme gearbeitet. Zuletzt war sie lange Jahre als Anzeigenleiterin in einem Fachverlag tätig, bevor sie sich als Projektmanagerin selbstständig gemacht hat. Seit 2012 widmet sie sich ganz dem Schreiben.

Die Autorin lebt in Köln, ist aber häufig in der Welt-Geschichte unterwegs: Sie hat bereits alle fünf Kontinente mehrfach bereist, aber die die pazifische Region, vor allem Australien und Samoa, haben es ihr besonders angetan.

Regina Gärtner ist Mitglied bei Quo Vadis, dem Syndikat und den Mörderischen Schwestern. Sie schreibt Historische Romane, Liebesromane, Krimis und Kurzgeschichten.

»Regina Gärtners Heldin folgt auch bei ihrer schwersten Entscheidung ihrem Herzen. Von ihr können wir uns viel abgucken!«

Shape

»Bitterkeit, Liebe, Ungerechtigkeit und Intrigen inmitten einer exotischen Idylle - ein traumhafter Roman.«

Frankfurter Stadtkurier (16.01.2014)

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Broschur, 592 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-41153-1

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 11.11.2013

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Eine Geschichte mit einer starken Figur!

Von: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog Datum: 01.04.2016

dieseitenfluesterer-unserbuchblog.blogspot.de/

Mit dem Roman “Unter dem Südseemond” von Regina Gärtner schickt die Autorin ihre Leser in eine Geschichte, die im Jahr 1899 ihren Anfang nimmt.
Der HEYNE-Verlag hat dieses 593-seitige Buch bereits am 8.November 2013 herausgebracht.
Ich danke dem Verlag und der Autorin für die Reise in dieses Rezensionsexemplar!

Köln 1899: Die Schneiderstochter Alma wird mit Hermann verheiratet, diesen kennt sie nur von ein paar Gesprächen. Als wenn das nicht genug wäre, führt sie ihr Weg mit ihm nach Samoa - über drei Weltmeere hinweg.

Alma muss sich als seine Ehefrau beweisen und in die Gesellschaft dort eingliedern, aber ihr Herz gehört seit der Überfahrt einen anderen …

Historische Romane versetzten einen in ein Leben zurück, in denen Dinge geschahen, die wir uns heutzutage nicht vorstellen könnten. (Die aber trotzdem noch in einigen Teilen der Erde so existieren.)
So geschehen Alma diese unfassbaren Gegebenheiten, die man als Leser einfach nicht begreifen kann, aber für ihre Zeit vollkommen normal waren.
Zwangsheirat, Frauen hatten nichts zu sagen, Schweigen über Seitensprünge des eigenen Mannes - all das durchlebt die Protagonistin Alma mit so einer Stärke, von der man gern eine Scheibe abhaben möchte.

Alma ist beim Einstieg der Geschichte sehr naiv. Sie versteht nicht, warum ihre Schwester diesen Seitensprung mit ihrem Verlobten gewagt hat und diese nun ein Kind von ihm erwartet.
Oder vielleicht ist es auch Verdrängung, da sie doch ein gutes Leben hätte mit ihm führen können.
Frauen werden wie lebende Ware behandelt, auch im Umgangston mit ihrem Mann Herman merkt man es sehr deutlich. Eigentlich lernt man diesen, nie richtig kennen, es ist beinahe so, als würde man selbst in Almas Haut stecken. Er bezeichnet sie als Kind, was aufgrund des Altersunterschiedes nicht verwerflich ist, aber man bemerkt auch, dass sie nie gleichberechtigt sein werden, in seinen Augen.
Dabei hat Alma einen großen Schritt für mich gezeigt, denn sie fügt sich zwar in seinen Anweisungen, aber eigentlich führt sie das Zepter, denn ohne eine so patente Frau, wäre dieser Mann nie weit gekommen.

Besonders die Beschreibungen des alltäglichen Lebens, wie Einkäufe besorgen, Feste vorbereiten, Wäsche waschen, all das zeigt einem persönlich, wie leicht man es doch heutzutage hat und mit wie viel Aufwand diese Dinge zu jener Zeit betrieben werden mussten.
Das richtige Kribbeln kam zum Zeitpunkt, als Alma Joshua kennenlernt - Joshua, der Mann mit den tiefblauen Augen.
Er löst in Alma das aus, was sie nie wirklich irgendwo finden wird - Geborgenheit, Liebe, Zuhause.
Doch es ist natürlich verpönt, dass eine verheiratete Frau solche Gefühle für einen anderen Mann an den Tag legt und eben hier merkt man ihr starkes Wesen - sie bleibt standhaft und das lange, lange Zeit.
Allein der Gedanke, der einen immer wieder mit Alma kommt, diesen Mann nur alle zwei Monate zu Gesicht zu bekommen, sich einen Blick zu erhaschen, von dem man dann über Monate zerren wird, löst große Gefühlswellen aus, die einem beim lesen praktisch überrollen.

Auch setzt Regina Gärtner ein Familiengeheimnis mit in die Handlung hinein. Wer genau liest und zwischen den Zeilen die Hinweise erkennt, weiß schon vor Abreise Almas, was dahinter steckt. Aber Alma steckt in einem solchen Gefühlschaos, durch den Betrug ihres Ex-Verlobten, dann die schnelle Hochzeit mit Herman, den sie nicht kennt und die Vorbereitungen zur Reise nach Samoa, sodass sie nie Zeit findet, über alles nachzudenken.

Gerade der geschichtliche Hintergrund, der auch im Glossar des Buches noch mal aufgelistet wurde, ist so schön hineingewoben in Almas Leben, dass man einen guten Unterhaltungswert in diesen wichtigen Ereignissen der Weltgeschichte wiederfinden wird.
Regina Gärtner hat sehr viele Nebenfiguren an Almas Seite gestellt, die man entweder in sein Herz schließt, weil sie die Protagonistin so treu den Rücken stärken oder man hat so eine Antipathie dagegen, wie auch Alma sie gegen diese Leute hegt.
Ihr bemerkt also, egal was Regina Gärtners Hauptfigur fühlt und erlebt, das wird auch auf den Leser transportiert, sodass man ihren Roman genießen kann und die Seiten einfach dahinfliegen.

Geholfen haben mir auch sehr die Karten, die an den Anfang und dem Ende des Buches abgedruckt wurden. Eine zeigt die Inseln Somoas und eine andere die historischen Stätten in Alpia, in der Alma lebt.
Aber auch das Cover ist wahrlich ein Hingucker. Für mich waren es aber die Kolibris, die wunderbar gezeichnet wurden, wer meinen Blog kennt, der weiß natürlich warum, gerade sie mir ins Auge fielen.

“Unter dem Südseemond” ist eine Reise in die Vergangenheit, auf eine Insel die nicht nur mit weißen Sandstränden überzeugt. Sondern das Leben einer Protagonistin offenlegt, die sehr viel Stärke an jeden einzelnen Tag zeigt und lernt, dass Liebe sehr wichtig ist!

Ein wunderbarer historischer Roman

Von: Nadys Bücherwelt Datum: 26.02.2016

www.nadys-buecherwelt.jimdo.com

Klappentext:
Können Träume wahr werden?
Köln/Samoa 1899: Gegen ihren Willen wird die junge Alma von ihrem Vater mit einem fremden Mann verheiratet. Hermanns Pioniergeist und sein Wunsch nach gesellschaftlichem Aufstieg führen die beiden von Köln nach Deutsch-Samoa.
Obwohl die blütenweißen Strände und die grünen Hügel der Insel wie die pure Idylle wirken, trüben eine Reihe von Hindernissen Almas Lebensglück. Denn der Mann, den sie wirklich liebt, lebt weit von ihr entfernt. Und die Familie, aus der sie herausgerissen wurde, hütet ein Geheimnis, das Alma noch bis ans andere Ende der Welt verfolgt.
Meine Meinung:
Cover: Das Cover gefällt mir unheimlich gut. Man sieht eine junge Frau am Strand, die aufs Meer hinausschaut. Es ist ein sehr romantisches und wunderschönes Cover.
Inhalt: In dem Roman lernen wir Alma kennen. Sie arbeitet mit ihrem Vater zusammen in der eigenen Schneiderei. Sie hat unheimlich viel Talent und der Vater ist auf ihre Hilfe angewiesen. Almas Schwester Käthe dagegen hilft kaum mit und ist das verwöhnte kleine Biest, welches die ganze Zeit am meckern ist und auf alles, was Alma hat, neidisch ist. Doch dann belauscht Alma ein Gespräch zwischen ihrem Vater und ihrer Tante. Anscheinend muss Käthe baldmöglichst verheiratet werden und zwar genau mit dem Mann, den Alma ihr Herz geschenkt hat. Eigentlich war auch ihr Vater mit der Verbindung einverstanden und jetzt plötzlich soll Käthe ihn heiraten?
Angeblich hätte Hannes sich an Käthe „herangemacht“ und nun sei sie schwanger. Obwohl Alma dringend in der Schneiderei gebraucht wird, entscheidet ihr Vater, dass Alma mit einem Herren verheiratet wird, der seit neuestem die Schneiderei regelmäßig besucht. Und so wird Alma, ohne ihr Einverständnis, mit Hermann Stieglitz verheiratet. Doch der große Schock kommt erst noch, als er ihr offenbart, natürlich nach der Hochzeit, dass sie nach Samoa auswandern werden, weil er sich dort das große Geld verspricht. Und obwohl Alma versprochen wird, dass sie in einem großen Herrenhaus, mit Bedienstete leben würde, ist sie voller Angst vor der Zukunft. Und sie quält sich natürlich mit der Frage, warum Hannes sich mit ihrer Schwester eingelassen hat.
Als sie nach einer langen Reise per Schiff, wo sie Joshua kennenlernt, in Samoa eintreffen, ist Alma geschockt. All die dunkelhäutigen Menschen, das angeblich so tolle Herrenhaus ist gar nicht so toll und die Bedienstete scheinen Alma nicht zu akzeptieren. Das Leben an Hermanns Seite entpuppt sich als seelische Grausamkeit für Alma und Joshua geht ihr nicht mehr aus dem Kopf und er besucht die Insel so oft er als Seemann die Möglichkeit dazu hat. Aber Alma ist eine verheiratete Frau.
Fazit: Als ich mit dem Roman angefangen habe, wurde ich sofort in die Geschichte hineingezogen. Regina Gärtner hat einen wunderbaren Schreibstil und hat es geschafft, dass ich alles bildlich vor mir sah. Sie beschreibt die Charaktere so lebensecht und gerade Alma war mir unheimlich sympathisch. Ich habe sie sofort, durch ihre besondere Art, in mein Herz geschlossen und fieber dem 2. Teil dieser Reihe entgegen.

Schmetterlinge: 5 von 5

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