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Verletzlichkeit macht stark Wie wir unsere Schutzmechanismen aufgeben und innerlich reich werden

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-22147-9

Erschienen:  20.03.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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In einer Welt, in der Versagensangst den meisten Menschen zur zweiten Natur geworden ist, erscheint Verletzlichkeit als gefährlich. Doch das Gegenteil ist der Fall: Brené Brown zeigt, Verletzlichkeit ist die Voraussetzung dafür, dass Liebe, Zugehörigkeit, Freude und Kreativität entstehen können. Unter ihrer behutsamen Anleitung entdecken wir die Kraft, die wir hinter unseren Schutzpanzern verborgen halten, und entwickeln den Mut, uns für das einzusetzen, was uns wirklich was bedeutet.

Brené Brown (Autorin)

Brené Brown ist Professorin am Graduate College of Social Work in Houston, Texas. Seit dreizehn Jahren erforscht sie die Themen Verletzlichkeit, Scham, Authentizität und innere Stärke. Ihr TED-Talk „Die Kraft der Verletzlichkeit“, der über 23 Millionen Mal heruntergeladen wurde, machte sie weltweit bekannt. Ihre Bücher, darunter „Die Gaben der Unvollkommenheit“ und „Verletzlichkeit macht stark“, avancierten in den USA zu Bestsellern. Die beliebte Vortragsrednerin lebt mit ihrem Mann Steve und zwei Kindern in Houston.

brenebrown.com/

Übersetzt von Margarethe Randow-Tesch
Originaltitel: Verletzlichkeit macht stark
Originalverlag: Kailash

Taschenbuch, Broschur, 336 Seiten, 12,5 x 18,3 cm

ISBN: 978-3-442-22147-9

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen:  20.03.2017

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Menschlichkeit wieder zulassen - ein Plädoyer für mehr Verletzlichkeit

Von: Sonia Datum: 01.02.2018

www.wertvoll-blog.de

Die Amerikanerin Brené Brown studierte Sozialarbeit und forscht zu Themen des menschlichen Verhaltens. Das Buch lässt sich nicht „mal eben“ durchlesen und an manchen Stellen ist es sogar etwas langatmig. Trotzdem konnte ich es nicht weglegen, viele Stellen haben mich sehr berührt, ich musste das Gelesene „sacken lassen“.

Brené Brown zeigt zunächst, wie wichtig es für ein lebendiges und authentisches Leben ist, die eigene Unzulänglichkeit nicht zu verstecken. „Verletzlichkeit ist der Kern aller Emotionen und Gefühle. Zu fühlen heißt, verletzlich zu sein. Zu glauben, Verletzlichkeit sei Schwäche heißt, Gefühle für etwas Defizitäres zu halten. Indem wir uns gegen unsere Emotionen aus der Angst heraus abschotten, dass wir einen zu hohen Preis für sie zahlen könnten, entfernen wir uns von dem, was dem Leben Sinn verleiht. (…) Wir wünschen uns mehr Freude im Leben, aber gleichzeitig können wir die damit einhergehende Verletzlichkeit nicht aushalten.“

Sie schreibt über unsere Angewohnheit, uns für unsere Unzulänglichkeiten zu schämen. Wir erleben uns und unser Leben als mangelhaft und versuchen, dies vor uns selbst und anderen zu vertuschen. „Was in einer Mangelkultur am meisten auf der Strecke bleibt, sind unsere Bereitwilligkeit, zu unserer Verletzlichkeit zu stehen, und unsere Fähigkeit, uns auf das Leben von einer Warte des gesunden Selbstwertgefühls her einzulassen„. Dies führt dazu, dass es uns schwer fällt, echte und tiefe Beziehungen zu führen. „Vertrauen ist das Ergebnis von Verletzlichkeit„. Das Buch macht Mut, zur eigenen Verletzlichkeit zu stehen, um tiefe und ehrliche Verbundenheit mit anderen Menschen zu erleben. „Nach fünfzehn Jahren in der Sozialarbeit war ich mir einer Sache sicher: Verbundenheit muss der Grund sein, weswegen wir auf der Erde sind.“

Das Buch hat mich außerdem darüber nachdenken lassen, was ich meinen Kindern vorleben möchte und wie wichtig es ist, auch vor meinen Kindern authentisch zu sein und ihnen meine Unzulänglichkeit zu zeigen. „Perfektionismus motiviert unsere Kinder nicht, exzellente Ergebnisse anzustreben oder ihr Bestes zu geben. Perfektionismus führt vor allem dazu, dass sie das, was andere denken für wichtiger halten als das, was sie selbst denken oder empfinden.“ „Dass unsere Kinder an ihren Selbstwert glauben, setzt voraus, ihnen diese Reise und dieses innere Ringen authentisch vorzuleben.“

Das Buch bietet keinen Lösungswege an, aber es berührt, lädt zum Nachdenken ein und inspiriert durch viele Geschichten und Vergleiche, sich mit den eigenen Beziehungen und der eigenen Verletzlichkeit auseinanderzusetzen.

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