Vernunft und Gefühl

Roman – Der Klassiker in wunderschöner neuer Ausstattung

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Der Klassiker in wunderschöner neuer Ausstattung

Die eine ist voller Lebenslust und Temperament, die andere beherrscht und vernünftig … Marianne Dashwood ist das genaue Gegenteil ihrer älteren Schwester Elinor, und so stürzt sie sich nach dem Tod ihres Vaters kopflos in eine Romanze mit dem begehrten Frauenschwarm John Willoughby – und wird bitter enttäuscht. Doch als auch Elinor entdeckt, dass sie von dem Mann ihres Herzens hintergangen wurde, müssen die ungleichen Schwestern lernen, dass sie den Weg der Liebe nur mit Unterstützung der jeweils anderen finden können ...


Aus dem Englischen von Andrea Ott
Originaltitel: Sense and Sensibility
Originalverlag: Thomas Egerton, London 1811
Mit Nachwort von Denis Scheck
Taschenbuch, Broschur, ca. 416 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10421-6
Erscheint am 09. September 2019

Leserstimmen

Auf was sollte man vertrauen - Vernunft oder Gefühl?

Von: JosBuecherblog

03.10.2017

Endlich habe ich auch dieses Buch beendet. Es hat diesmal wirklich lange gedauert, weswegen ich mich auch beim Bloggerportal entschuldigen muss, aber der Schreibstil ist wirklich anders und auch sehr gewöhnungsbedürftig, aber dazu später mehr. In Vernunft & Gefühl geht es allgemein um zwei Schwestern, die sehr unterschiedlich in ihrem Verhalten sind. Elinor ist sehr vernünftig und stellt ihre Gefühle nicht öffentlich zur Schau. Sie wirkt sehr gebildet und sieht alles sehr realistisch. Marianne hingegen handelt sehr emotional. Wenn ihr etwas nicht gefehlt, drückt sie das durch Handlungen oder Gefühlsausbrüchen aus, so dass man es auch mitbekommt. Im Laufe des Buches und vor allem am Ende merkte man, dass Elinor auch etwas mehr auf ihre Gefühle hörte und diese auch zeigte. Marianne hingegen bemühte sich um mehr Vernunft, was allerdings nicht immer ganz geklappt hat. Dieses Buch war mein erstes Buch von Jane Austen, weshalb ich mit dem Schreibstil noch nicht ganz vertraut war. Deswegen habe ich sehr lange gebraucht um dieses Buch zu lesen und es zwischenzeitlich auch mal aus der Hand gelegt. Der Schreibstil ist ungewohnt, da die Sprache einfach anders ist und nicht so modern, wie ich es gewohnt bin. Allerdings habe ich das als eine willkommene Abwechslung gesehen. Manche Handlungen kamen auch in diesem Buch etwas überraschend für mich, da ich mit manchen Sachen wirklich nicht gerechnet habe. Allerdings kam es mir auch so vor, dass die Personen in diesem Buch viel weitererzählt und getratscht haben und auch auf das Weitererzählte vertraut haben. Das fand ich sehr interessant. ​ Insgesamt fand ich das Buch sehr abwechslungsreich und auch eine gute Alternative zu den Jugendbüchern, die ich sonst lese. Allerdings ist der Schreibstil ein anderer als sonst, deswegen sollte man mehr Zeit einplanen. Ich freue mich schon sehr auf Stolz und Vorurteil, was auch schon in meinem Bücherregal steht und darauf wartet, von mir gelesen zu werden.

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diese Neuübersetzung zeigt sehr gut, dass Gestern und Heute garnicht so weit voneinander entfernt sind

Von: Gudrun

02.08.2017

Allein das Cover ist es schon wert, das Buch zu kaufen, denn es macht sich hervorragend im Bücherregal. So ein Material, das einen feinen Glanz und die tolle Haptik gleichermaßen besitzen, kannte ich bisher noch von keinem weiteren Buch. Muss immer wieder das Cover mit seiner gelungenen Abbildung, die absolut stimmig zur damaligen Zeit passt, ansehen und darüberstreichen. Eine Augenweide und ein Genuss für die Sinne. Das Buch "Vernunft & Gefühl", das Jane Austen im zarten Alten von nur 20 Jahren geschrieben hat, hat mittlerweile 200 Jahre "auf dem Buckel" und wurde gelungen von Andrea Ott neu übersetzt. Sie hat den Spagat geschafft, die Schreibweise von Jane Austen widerzugeben, aber eben so, dass es für heutige Zeiten nicht zu ungelenk wirkt. Ausserdem wurde die Stimmung, die Jane Austen ausmacht, gekonnt übernommen. So zeigt das Werk hervorragend, dass Gestern und Heute doch sehr nah beieinander liegen. Die dargestellten Charaktere werden gut in Szene gesetzt. Hinzu kommt, dass die Vorgänge für damalige Zeiten gut und bildlich nachvollziehbar sind. Es zeigt auch sehr gut auf, dass die Gefühle und die damit einhergehenden Veränderungen des Wesens sowohl damals wie auch heute gleich geblieben sind, auch, wenn die vorgegebenen Konventionen andere waren. Ab und an haben mich etwas längere und langatmige Passagen gestört. Hier musste ich mich dann doch zum Weiterlesen anhalten und wurde dann durch angenehmere Sequenzen belohnt. Mein Fazit: diese Neuübersetzung zeigt sehr gut, dass Gestern und Heute garnicht so weit voneinander entfernt sind

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Vita

Jane Austen

Jane Austen (1775–1817) wurde in Steventon, Hampshire, geboren und wuchs als siebtes von acht Kindern im elterlichen Pfarrhaus auf. Ihre literarische Welt war die des englischen Landadels, deren sorgsam kaschierte Abgründe sie mit feiner Ironie entlarvte.

Zur AUTORENSEITE

Andrea Ott

Andrea Ott, geboren 1949, hat sich als Übersetzerin englischer und amerikanischer Literatur einen Namen gemacht. Für den Manesse Verlag hat sie Meisterwerke u.a. von Jane Austen, Anthony Trollope, Charlotte Bronte, Elizabeth Gaskell, Henry James, Edith Wharton und Upton Sinclair ins Deutsche gebracht.

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