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Verwundet bin ich und aufgehoben Für eine Spiritualität der Unvollkommenheit

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€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-328-10133-8

Erschienen:  11.09.2017
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Vielen spirituellen und therapeutischen Ratschlägen liegt ein letztendlich überforderndes Perfektionsideal zugrunde: noch ganzheitlicher, noch erleuchteter, noch versöhnter ... sollen wir werden. Pierre Stutz sieht das anders: Wer menschlich bleibt, bleibt unvollkommen, macht Fehler, kennt Zerrissenheit und Verwundungen. Das ehrliche und persönliche Buch wendet sich an Suchende gerade in Umbruchs- und Krisenzeiten. Es befreit, zu sich selbst mit allen Macken und Kanten zu stehen. Es ermutigt mit vielen konkreten Impulsen authentisch zu bleiben – gerade angesichts dunkler und schwieriger Erfahrungen. Diese neue Spiritualität der Unvollkommenheit erschließt das Buch über große Gestalten der Mystik aus Vergangenheit und Gegenwart. Persönlich gehaltene Meditationstexte des Autors inspirieren Leserinnen und Leser, ihre eigenen Lebenserfahrungen auszusprechen. Die Reise zur eigenen Unvollkommenheit stößt auf ungeahnte Wunder der Geborgenheit und des wahren inneren Friedens.

Pierre Stutz (Autor)

Pierre Stutz, geb. 1953, ist Theologe und weit bekannter spiritueller Begleiter. Bestseller-Autor. Rege Kurs- und Vortragstätigkeit im ganzen deutschsprachigen Raum. Pierre Stutz lebt in Lausanne.

www.pierrestutz..ch

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Originaltitel: Verwundet bin ich und aufgehoben
Originalverlag: Kösel, München 2003

Taschenbuch, Broschur, 208 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-328-10133-8

€ 10,00 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Penguin

Erschienen:  11.09.2017

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Ein Reisebegleiter für Seelenfahrten

Von: Manja Kendler Datum: 31.03.2018

schutzgarten.wordpress.com

In vierzig Vertiefungen lädt der Autor den Leser ein, über mystische Texte aus den Jahrhunderten zu stolpern, die sich ans Leben im Hier und Jetzt mit Höhen und Tiefen wenden. Da wo Schmerz liegt, verbirgt sich Erkenntnis, und da es selten leicht ist, das Problem auf der Ebene zu lösen, auf der es entstanden ist, wirkt es wahre Wunder sich eben auch an längst vergessenen Wahrheiten der Wahrheitssuchenden, so zum Beispiel der Gedanken der Minnen, Heiligen, Dichtern und Theologen zu orientieren, um die eigenen Antworten zu finden. Für die, der Autor nach jeder Vertiefung Platz einräumt, die persönlichen Gedanken hinzu zufügen. Pierre Stutz ist selbst spiritueller Begleiter und Theologe, lebt in Lausanne und hat über 40 Bücher geschrieben.

In diesem Werk teilt er, zu den ausgewählten Texten, seine Gedanken aus einer dreißigtägigen Schweigemeditation und eigene Erkenntnisse, die mit mehreren Jahren Reifeprozess einhergehen, spürbar, auch für ihn selbst. Aus seiner eigenen Verwundbarkeit heraus wurde dieses Buch eine persönliche Auferstehung und Freiheit.

Es zeigt, das Wachsen und Zu-sich-stehen durchaus eine schmerzhafte Selbsterfahrung ist und sein darf.
Dieses Buch ist eine lebenslange Einladung sich auf den eigenen mystischen spirituellen Weg zu machen, auch wenn man nicht weiß, wohin dieser führt.

Für Sicherheit suchende. Querdenker und die, die es werden wollen. Wahrheitensucher,Trauernde, Verwundete und Festgefahrene.
Es ist eine Reise im besten Falle zu sich selbst.

Ich möchte dem Autor danken und zugestehen, nein das war kein Lesevergnügen, es waren Hemmschwellen, Erkenntnisse und Bestätigung, es nicht so schnell wieder aus der Hand zu legen, sondern stets unter den Schwingen hervorholen zu können.

Die Buch-Rezension „Verwundet bin ich und aufgehoben“ von Pierre Stutz

Von: literaturricci Datum: 24.10.2017

literaturweltblog.wordpress.com

Durch Annehmen der eigenen Grenzen und der oft tiefsitzenden Verletzungen können sich ungeahnte innere Kraftquellen erschließen, dies zeigt Pierre Stutz in seinem Buch „Verwundet bin ich und aufgehoben“ anhand von Texten von Mystikern und seinem Umgang mit persönlichen Krisenzeiten auf.

Pierre Stutz geht es darum, sich von der Angst der Ablehnung zu befreien und sich mit all seinen verschiedenen Gefühlsstimmungen anzunehmen. „Im Auf und Ab, im Hin und Her sein dürfen und vertrauen, dass sich mir ein Stück Himmel öffnet.“ Es geht darum, sich auch im Scheitern gern zu haben und sich jeden Tag so wahrzunehmen, wie man eben ist. „Mystiker/in werden heißt: sich nicht abwerten wegen der bleibenden Unruhe, sondern darin die Weisheit erkennen, unterwegs daheim zu sein.“

„Wer menschlich bleibt, bleibt unvollkommen“

Als hilfreich empfindet Stutz eine Gelassenheit zu entwickeln, die in einem größeren Ganzen verankert ist, für die es sich lohnt, das Auf und Ab der Rückschläge hinzunehmen. Pierre Stutz beschreibt seine persönlichen Erfahrungen im Umgang mit seinen eigenen krisenhaften Erfahrungen und mit einem Burn-out. „Wer menschlich bleibt, bleibt unvollkommen, macht Fehler, kennt Widersprüche, Zerrissenheit, Wunden und Verletzlichkeit. Er wird ausgeglichen, wenn beide Seiten in seinem Leben sein dürfen, die starke und die schwache.“

In zehn Kapiteln, darunter von der Fülle in der Leere, von der Nähe in der Distanz und vom Glanz in der Finsternis, zeigt er Perspektiven auf, wie man mit dem Auf und Ab anders umgehen kann. Letztendlich geht es in allen Aspekten um die Annahme der eigenen Begrenztheit und Unvollkommenheit.

Krisenzeiten bejahend sehen

Jedes Kapitel beinhaltet inspirierende Zitate von Mystikern aus verschiedenen Jahrhunderten. Neben vielen christlichen Mystikern und Schriftstellern, wie Teresa von Avila, Hildegard von Bingen und Martin Buber, finden sich aber auch Lao Tse, Maulana Dschalaluddin Rumi und Thich Nhat Hanh. Stutz erläutert die Texte, verbindet sie mit persönlichen Erfahrungen und zeigt auf, wie man schwierige Themen bejahend sehen kann. Persönliche Meditationstexte, die Stutz während dreißigtägiger Schweigeexerzitien in der Zeit seiner größten Krise verfasste, und Platz für eigene Notizen runden jedes Kapitel ab.

Alltagstaugliche Spiritualität

Stutz macht sich stark für eine Mystik, die im Alltag verankert ist und dem Leben Tiefe geben kann. „Mich selbst verlieren, mich hineinwagen in die Tiefe, ins Unbekannte, heißt Momenten der Finsternis begegnen, um dann zum Licht zu gelangen.“ Mystische Texte sind oft voller Paradoxen wie das Leben selbst. Das Buch kann helfen, die Widersprüche des Lebens anzunehmen, es spendet Trost und zeigt auf, dass Mystiker mutige Menschen sind, die offen über ihre Unvollkommenheit schreiben.

Hoffnungs-Buch als Lebensbegleiter

Das Buch des ehemaligen katholischen Priesters und langjährigen spirituellen Begleiters im offenen Kloster Abbaye de Fontaina-André in der Schweiz endet mit einem Brief, in dem er sich zu seiner Homosexualität bekennt und aus diesem Bekenntnis heraus, seinen Rücktritt vom Priesteramt erklärt.
„Verwundet bin ich und aufgehoben“ ist ein befreiendes Buch, das Trost in schwierigen Zeiten spendet und Mut macht, die Widrigkeiten des Lebens zu meistern. Es hilft, seine eigene Unvollkommenheit und die Unvollkommenheit der Welt anzunehmen. Das Hoffnungs-Buch von Pierre Stutz ist eine nie versiegende Kraftquelle der Inspiration sowie wertvoller Lebensbegleiter, den ich immer wieder zur Hand nehmen werde.

Kurz&Knapp: Absolut lesenswert. Ein inspirieren Lebensratgeber für eine alltagstaugliche Spiritualität, hilfreich besonders in Krisenzeiten.

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