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Vier Beutel Asche Roman

Ab 14 Jahren

Kundenrezensionen (9)

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€ 7,99 [D] inkl. MwSt.
€ 8,30 [A] | CHF 11,50*
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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-53468-1

Erschienen: 08.09.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Eine berührende Geschichte von Freundschaft, Abschiednehmen und der großen Reise des Lebens

Christoph ist erst sechzehn, als er stirbt – er prallt nachts mit seinem Fahrrad auf ein entgegenkommendes Auto. Alles, was von ihm bleibt, ist eine Urne Asche. Doch vier seiner besten Freunde wollen nicht akzeptieren, dass mit der Beisetzung einfach alles zu Ende sein soll. Hatte Christoph sich nicht immer gewünscht, die Welt zu entdecken? Die vier graben seine Urne aus und machen sich damit auf eine lange Reise – eine Reise, auf der sie entdecken, was Freundschaft wirklich bedeutet …

Boris Koch (Autor)

Boris Koch, Jahrgang 1973, wuchs auf dem Land südlich von Augsburg auf und studierte Alte Geschichte und Neuere Deutsche Literatur in München. Nach 15 Jahren in Berlin lebt er heute als freier Autor in Leipzig. Zu seinen Buchveröffentlichungen gehören Die Drachenflüsterer-Saga, die humorvolle Abenteuergeschichte Das Kaninchenrennen und der mit dem Hansjörg-Martin-Preis ausgezeichnete Jugendkrimi Feuer im Blut. Sein Roman Vier Beutel Asche wurde von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur als Jugendbuch des Monats April 2013 ausgezeichnet.

17.12.2016 | 20:00 Uhr | Leipzig

„Ruprecht, Eis und Kerzenschein“ - Eine vergnüglich finstere Weihnachtslesung mit Boris Koch

Eintritt: € 7,- / erm. € 5,-

Weitere Informationen

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Mehr Infos

Laden auf Zeit
Kohlgartenstraße 51
04315 Leipzig

19.12.2016 | 10:00 Uhr | Leipzig

Lesung mit Boris Koch

Für Kinder ab ab 9 Jahren / 4. Klasse

Der Eintritt ist frei.

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Mehr Infos

Stadtbibliothek
Wilhelm-Leuschner-Platz 10-11
Veranstaltungsraum "Franz Dominic Grassi" (Erdgeschoss)
04107 Leipzig

Tel. 0341 123-5341

Taschenbuch, Broschur, 384 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-53468-1

€ 7,99 [D] | € 8,30 [A] | CHF 11,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne fliegt

Erschienen: 08.09.2014

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Vier Beutel Asche - Über Trauer und Freunschaft

Von: Caras Bücherwahn Datum: 30.11.2015

buecherwahn.jimdo.de

Titel: Vier Beutel Asche
Autor: Boris Koch
Verlag: Heyne
Preis: 7.99 €
Genre: Roman
Seitenanzahl: 380

Inhalt:
Es geht um die Freunde von Christoph, welche dessen Tod nicht einfach hinnehmen möchten. Sie wollen nicht akzeptieren, dass mit seiner Beisetzung alles vorbei ist und deshalb graben sie seine Urne heimlich wieder aus. Da Christoph immer die Welt entdecken wollte begeben sich die vier Freund auf eine Reise mit seiner Urne um ihm diesen Wunsch so zu sagen zu erfüllen. Dabei kommt es natürlich zu Konflikten uvm. Durch diese Reise merken die Vier erst richtig was Freundschaft bedeutet.

Meine Meinung:
Ich finde das Buch behandelt das Thema Trauerbewältigung sehr gut. Durch die Reise wird eine gute Umgebung geschaffen und So geht es in dem Buch sowohl um Freundschaft, als auch um Trauerbewältigung. Ich finde das ist ein wichtiges Thema, da jeder irgendwann mal einen geliebten Menschen verliert und sei es ein Freund oder ein Familienmitglied, denn solange die Person eine Bedeutung für uns hatte trauern wir um sie, wenn sie stirbt. Man kann sich in die Personen hineinversetzten und so versteht man die Handlung gut. Deshalb hat mir das Buch insgesamt gut gefallen.

Bewertung: * * * * * - vier von fünf Sternen

Link zum Buch: http://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Vier-Beutel-Asche-Roman/Boris-Koch/e454899.rhd

Viel mehr erwartet - große Enttäuschung

Von: Jule Datum: 23.09.2015

good-books-never-end.blogspot.de/

Wenn man dieses Buch zur Hand nimmt, wird man es sich sicherlich deshalb näher anschauen, weil man davon etwas in der Schule gehört hat oder weiß, dass es von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur als Jugendbuch des Monats ausgezeichnet worden ist. Allein vom Klappentext her habe ich mir dieses Buch nämlich nicht zu Gemüte geführt, da mich dieser nicht wirklich überzeugt hat. Jedoch musste an dem Roman doch etwas Besonderes sein, wenn er schon ausgezeichnet wurde - dachte ich.

Als erstes ist mir natürlich der außergewöhnliche und wirklich gewöhnungsbedürftige Schreibstil aufgefallen. Einerseits benutzt der Autor die Jugendsprache und ein paar Kraftausdrücke - was man bei einem Jugendbuch durchaus verstehen kann. Aber dann mischt er diese mit gelegentlichen philosophischen Ergüssen seiner selbst und mit Metaphern, die man durch diesen Misch-Masch nicht mehr ernst nehmen kann. Es scheint so, als hätte Koch versucht, für jeden etwas zu kreieren. Daran ist er aber meiner Meinung nach kläglich gescheitert.

Spannung - etwas, was man in jedem guten Buch erwartet - war kaum vorhanden. Man hat gemerkt, dass Boris Koch gelegentlich versuchte, den Leser ans Buch zu fesseln, hat aber dabei leider genau das Gegenteil bewirkt: seine Spannungsaufbau-Versuche führten eher zu noch langweiligeren Längen in der Handlung und brachten mich fast dazu, den Roman an einigen Stellen abzubrechen.

Während der Geschichte erfolgten immer wieder Rückblicke zurück in die Zeit, in der Christoph noch gelebt hatte. Beispielsweise Erzählungen, wie die vier "Freunde" mit ihm in Kontakt gekommen waren und in welcher Beziehung sie zu ihm standen. Das hat ein wenig geholfen, die Gedanken und Gefühle der Figuren und ihren Umgang untereinander besser zu verstehen.

Alles in allem waren die Charaktere relativ gut herausgearbeitet, hatten alle einen Hintergrund und verschiedene Gründe für die Reise. Aber deshalb waren sie noch lange nicht symphatisch - im Gegenteil. Jan, der Protagonist, war schon von Anfang an unausstehlich. Mit seiner arroganten, egoistischen, unentschiedenen Art machte er das Lesen keinesfalls zum Vergnügen. Schon das erste Kennenlernen mit ihm zeichnete kein gutes Bild der Figur: voller Hass, Wut und Rache. Auch wenn diese extremen Eigenschaften im Laufe der Handlung etwas nachließen, überwogen keinesfalls die Guten, von denen ich sowieso nicht so viel mitbekommen habe.

Auch der Rest der Charaktere war einfach nur anstrengend. Ob es an der Sprache oder am Verhalten lag spielt da keine Rolle. Das Gesamtbild, das Boris Koch von seinen Figuren erschaffen hat, war alles andere als positiv, was sich bei mir durch gelegentliches Augenrollen und Seufzen äußerte.

Das große und schwierige Thema "Tod", das über dem ganzen Roman steht, muss man beherrschen, um daraus eine mehr oder weniger ernste Geschichte zu schreiben. Es floss zwar an vielen Stellen in die Handlung hinein und spielte natürlich auch eine sehr große Rolle - war aber nicht ernstzunehmen. Wenn es schon an manchen Stellen bedeutungsvoll wurde, ist der Moment durch die plumpen Charaktere und ihre Ausdrucksweise zerstört worden.


FAZIT
Ein Jugendbuch von dem ich mir mehr erhofft hatte, gerade weil es so stark angepriesen worden ist. Keine Spannung in der Handlung und plumpe, unsymphatische Charaktere führen dazu, dass ich dieses Buch niemandem weiterempfehlen werde, der auf der Suche nach einer ernsten Geschichte über den Tod ist. Denn auch dieses Thema verliert im Laufe des Buches seine entscheidende Bedeutung.

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