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Vintage your life! Besser leben, weniger ausgeben zwischen Küche und Kleiderschrank

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-17188-0

Erschienen: 14.03.2011
Dieser Titel ist lieferbar.

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Vintage – der neue, junge Trend – Selber machen ist in!

Das Sparbuch für schicke Leute. Bestsellerautorin und Style-Expertin India Knight zeigt, wie man mit wenig Geld fabelhaft leben kann. Aus alten Klamotten schneidert sie Kissenbezüge, mit den Rezepten ihrer Mutter kocht sie Eingemachtes und aus Aspirin rührt sie das „beste Peeling aller Zeiten“. Treffend, urkomisch und überzeugend schreibt sie für alle, die ihr Budget entschlanken wollen, ohne dabei auf Luxus, Glamour und jede Menge Spaß zu verzichten. Mit diesem Buch gewinnt man einen frischen Blick auf den wahren Wert der Dinge und verliert nichts – außer den Schulden bei der Bank.

„In diesem informativen, witzig geschriebenen Buch gibt Knight Tipps, wie man mit wenig Geld gut leben kann.“

Münchner Merkur (27.06.2011)

India Knight (Autorin)

Sie ist „von Haus aus extravagant“ und der Gedanke zurückzustecken, hat ihr noch nie gefallen. Ihre Unfähigkeit, mit Geld umzugehen, und ein Besuch des Gerichtsvollziehers haben India Knight zu „Vintage your life“ inspiriert. Die gebürtige Belgierin schreibt als Kolumnistin für die „Sunday Times“. Mit „Vintage your life" hat sie sich nun selbst saniert - und die neue Ära der Sparsamkeit in Großbritannien eingeläutet.

„In diesem informativen, witzig geschriebenen Buch gibt Knight Tipps, wie man mit wenig Geld gut leben kann.“

Münchner Merkur (27.06.2011)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Isabella Bruckmaier
Originaltitel: The Thrift Book
Originalverlag: Fig Tree / Penguin, New York 2008

Taschenbuch, Broschur, 400 Seiten, 12,5 x 18,3 cm
durchgeh. s/w-Illustrationen

ISBN: 978-3-442-17188-0

€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 14.03.2011

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Vintage your Life

Von: Diary of a Booklover Datum: 07.05.2015

www.diary-of-a-booklover.tumblr.com

“Sparsamkeit gibt einem ein gutes Gefühl, und das ist unbezahlbar.”

Thema & Erwartungen

„Vintage your Life“ gibt Tipps, um im Alltag in verschiedenen Bereichen ein bisschen das Sparen zu lernen, weniger verschwenderisch und auch etwas „grüner“ zu leben. Wie die Autorin selbst in der Einleitung schreibt, ist das Ziel des Buchs, einen guten Mittelweg zu finden in der Zeit des Überflusses, wie z.B. zwischen Billigkonserve und Feinkosttheke.
Ich habe mir das Buch aber eigentlich zugelegt, weil ich dachte, es geht um Vintage und das, was man sich darunter vorstellt: den trendigen Vintage-Stil bei Möbeln, Deko und Kleidung, und wie man ihn günstig und einfach umsetzt. Ich liebe den Vintagelook und habe mich sehr auf das Buch gefreut. Aber: weit gefehlt. Der irreführende Name hat bewirkt, dass ich völlig andere Erwartungen in Bezug auf den Schwerpunkt hatte (dazu aber später mehr). Schade. Aber ich habe dem Buch trotzdem eine Chance gegeben und versucht, es unvoreingenommen durchzulesen.


“Nennen Sie mich ruhig eine grauenvolle Person, aber ich will nicht so sein wie alle anderen. Mir sind die Dinge, mit denen ich mich umgebe, wirklich wichtig. Sie sollen etwas Besonderes sein, etwas bedeuten.”


Cover & Aufmachung innen

In das Cover habe ich mich sofort verliebt. So eine hübsche Aufmachung, da muss doch etwas Tolles dahinterstecken. Und vor allem schreien die Farbtöne und Schriftarten förmlich: „Vintage!“ Das Cover passt zwar wie der Name nicht hundertprozentig zum Inhalt, ist aber trotzdem ein Hingucker im Bücherregal. :)
Das Layout ist auch sehr hübsch gemacht - zwar gibt’s leider keine Fotos (die hätten den Text meiner Meinung nach nochmal viel besser aufgelockert), aber viele schöne Grafiken, kleine Aufzählungssymbole und hübsche Rahmen um die Texte. Schade, dass es nur in schwarz-weiß gedruckt ist. Aber ansonsten finde ich das Layout super.
Zwischendurch findet man immer mal hilfreiche Extras wie Tabellen über saisonale Lebensmittel oder günstige Rezepte, was ich sehr schön finde zur Auflockerung des vielen Texts (wenn’s schon keine Bilder gibt).
Was mich allerdings sehr in die Irre geführt hat, sind die Aufteilungen der Absätze: Mal eine Stichpunktliste, mal ein Text, verschiedene Überschriften und Überüberschriften, die das Buch nicht wirklich gliedern, sondern dem Leser eher den Durchblick nehmen. Das war für mich persönlich ein kleines Manko.

Schreibstil

Anfangs fand ich den Schreibstil etwas eigenwillig. Zum Beispiel tauchten ein paar verblüffende Ausdrücke auf, wie „Keine Ahnung.“, „Sie wissen schon.“ oder „stinknormal“. Das muss in einem Buch nicht sein, finde ich. Es wurde nach den ersten Seiten aber zum Glück besser und ich konnte doch noch mit dem Schreibstil warm werden, der sehr locker, leicht zu lesen und durch kurze Sätze gut verständlich ist. Die Autorin nimmt auch viele Verhaltensweisen auf die Schippe und ihre ironische Seite wurde mir dann doch schnell sympathisch.


“Ich habe im Lauf der Jahre reichlich Gerichtsvollzieher kennengelernt. (Einer tauchte an einem 23. Dezember auf, und das war gut so. Ich war beim Shoppen.)”


Inhalt

Die Einleitung hat mich (nach dem ersten Schreibstil-Schock) total gepackt und meine Erwartungen sehr hochgeschraubt. India Knight erzählt so eindringlich von ihrer Liebe zum Shoppen und zu schönen Dingen, dass ich mich zu 100% mit ihrer Einstellung identifizieren konnte.

Doch dann ging es los mit dem 1. Kapitel: „Essen“. Die Autorin gibt hier v.a. Tipps, wie man beim Einkaufen sparen und trotzdem was Leckeres kochen kann. Mein erster Eindruck: kaum alltagstaugliche Tipps (Lebensmittel nurnoch online bestellen – ist das wirklich günstiger als in den Laden zu gehen, weil man dann angeblich nur das wirklich Nötige kauft? Was ist mit Versandkosten? Und wie frisch kommt dann das Obst/Gemüse an?), und wenn, dann nur welche, die man bereits kennt. Gut, die Autorin wollte eben einen Überblick schaffen, welche Möglichkeiten es gibt. Aber das Kapitel konnte mich wirklich nicht begeistern.

Ein paar der Empfehlungen fand ich dann aber doch noch nützlich: Salat selbst pflanzen ist ein sehr kostengünstiges Beispiel, und dazu gibt’s in dem Buch noch ein paar nette Tipps für Anfänger. Oder: Kartoffelbrei aus frischen Kartoffeln selbstmachen statt fertigen kaufen; auch das ist günstiger und ein wirklich sinnvoller Tipp, der sicher für viel mehr Leute neu ist. Das sind nur Beispiele – natürlich findet ihr im Buch noch ein paar weitere, wenn euch das Thema interessiert.

Ein Tipp hat mich dann aber echt sprachlos gemacht. Man könne z.B. ein Stück Fleisch morgens in den Kochtopf legen und auf niedriger Stufe köcheln, und wenn man abends heimkommt, hat man dann ein leckeres Abendessen ohne Aufwand. Ernsthaft? Ofen an und Haus verlassen? Bitte diesen Tipp nicht befolgen! Wenn dann was passiert, zahlt die Versicherung keinen Cent. Aber das kann man sich doch eigentlich denken. So viel zum Thema „im Buch geht’s ums Sparen“. Aber okay, zum Glück war dieser Tipp dann doch eine extrem schräge Ausnahme.

Einzelne Lebensmittelgruppen werden dann auch näher unter die Lupe genommen. Beim Thema Fisch erfährt man z.B. jede Menge über Nachhaltigkeit von Fischsorten. Sehr informativ, aber inwiefern ist das ein Vintage-Tipp oder wenigstens ein Spar-Tipp? Hier wird nichts über günstigen Fisch oder gutes Preis-Leistungs-Verhältnis erklärt, nur welche Fische vom Aussterben bedroht sind. Also ist das Thema des Buches jetzt doch „Nachhaltigkeit“? Die klare Linie habe ich leider schmerzlich vermisst.

Super fand ich allerdings, dass es einige Rezepte gab, um Joghurt, Butter, Marmelade und Co. selbstzumachen. Das finde ich dann doch endlich sehr „vintage“. Und die Rezepte sind tatsächlich richtig süß und liebevoll gemacht, sogar mit persönlichen Erfahrungen der Autorin.

Nach diesem wirklich seltsamen Kapitel dachte ich mir schon, ohje, das wird meine erste Bewertung mit weniger als 2 von 5 Punkten. Aber dann kam das Thema Kleidung. Das hat mich ziemlich berührt, da die Autorin die grausamen Produktionsbedingungen anspricht, unter denen die günstige Kleidung, die wir hier in Europa kaufen, produziert wird. Sie steigert sich da richtig rein, und das finde ich sehr gut und richtig so! Ich kenne mich persönlich gut mit diesem Thema aus (Seminararbeit lässt grüßen) und finde es sehr wichtig, dass darüber mehr informiert wird. (Vielleicht schreibe ich dazu auch mal einen Beitrag im Blog, auch wenn es nicht zum Thema Bücher gehört.) Nagut, zurück zum Thema. ^^ Leider bezieht die Autorin hier eine Quelle über „faire“ Shops ein, deren Inhalt schlichtweg nicht korrekt ist. Hier stehen Marken dabei, die in Wahrheit die Spitzenreiter der schrecklichen Produktion sind – auch wenn sie in ihrem Ehrenkodex natürlich etwas ganz Anderes versprechen. Ein kleines bisschen mehr Recherche hätte sich hier gelohnt. Man kann nicht jeder Quelle trauen. Das hat die Autorin leider übersehen.

Zum Thema Kleidung kamen dann aber überraschenderweise wirklich viele tolle Tipps: wie man sie tauschen oder reparieren kann, anstatt sie gleich wegzuwerfen, oder auch mal aus einem toll gemusterten Kleid, das nicht mehr passt, einen hübschen Kissenbezug nähen kann. Leider wird das alles nur oberflächlich beschrieben, statt mit Anleitungen. Dafür werden aber jede Menge Websites empfohlen, wo man die Anleitungen findet. Hier hätte ich lieber Genaueres gelesen, statt auf 20 Quellen verwiesen zu werden. Auch ein bisschen schade… Trotzdem hat mir das Kapitel Kleidung richtig Lust darauf gemacht, selbst etwas davon auszuprobieren. :) DAS ist wenigstens wirklich Vintage.

Auch von den weiteren Kapiteln war ich dann ziemlich begeistert: Handarbeiten, Spaß haben & Feste feiern, das Leben im Viertel… Nun konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und wurde also doch noch positiv überrascht. Auf diesen Seiten lernt man u.a., wie man Geschenke selbst macht, sich einen Rasenmäher mit der Nachbarschaft teilt, sodass man ihn nicht alleine zahlen muss, oder sich gegenseitig im Viertel/mit Freunden aushelfen kann, um Babysitter und Co. zu sparen. Oder wie man einen günstigen Kindergeburtstag, ein sparsames Weihnachsfest etc. feiert und dabei jede Menge Spaß hat. Sehr gute Anregungen! Da ist für jeden Leser was dabei, und ich werde diese Kapitel sicher zu gewissen Anlässen in einigen Jahren nochmal aufschlagen, um mir Ideen zu holen.

Es folgen noch ein paar andere Themenbereiche: Beauty, Urlaub, Zuhause, Geld und wie man „mit Gefühlen haushaltet“. Bei diesen Kapiteln habe ich nicht viel auszusetzen. „Beauty“ fand ich ganz in Ordnung, hier empfiehlt die Autorin einfach ihre Lieblingsprodukte und gibt auch Tipps für selbstgemachte Kosmetik. „Urlaub“ war ganz okay, „Geld“ auch (wenn man eine kleine Einführung in verschiedene Arten von Darlehen sucht), und „Wie man mit Gefühlen haushaltet“ war teilweise ziemlich treffend, wenn auch einige Meinungen der Autorin hierzu etwas seltsam sind. ^^ Das Thema „Zuhause“ fand ich viel zu oberflächlich behandelt, da ich ja ein Vintage-Buch erwartet hatte, aber dass das nicht der Fall ist, ist mir ja mittlerweile klar. :D


“Ich bin mir bewusst, dass mein Teil [den ich dazu beitragen kann] sehr klein ist und dass global gesehen das, was wir uns in der ersten Welt unter Sparsamkeit vorstellen, für Menschen der dritten Welt ein unvorstellbarer, obszöner Luxus ist. Aber wir tun, was wir können, und das ist noch immer besser, als gar nichts zu tun.”


Was ich von dem Buch lernen konnte

Ich habe ein paar interessante Weblinks gefunden, auch wenn ich die Infos lieber gleich im Buch gelesen hätte. Über den Vintage-Stil habe ich zwar nichts gelernt, aber dafür ein paar nette Inspirationen für selbstgemachte Geschenke und günstige Feste entdeckt. Durch die Zusammenfassungen zwischen den Kapiteln konnte ich mir Anregungen holen, wo man sparen kann und sollte, und wo lieber nicht.


“Das alltägliche Leben ist so schön, und es kostet keinen Cent, sich zurückzulehnen, es zu genießen und sich darüber zu freuen, dass man lebt.”


Mein Fazit

Ein ständiges Auf und Ab, bei dem aber keine klare Linie eingehalten wird (Vintage? Sparen? Nachhaltigkeit? Was ist denn nun das Thema?). Erst die anregende Einleitung und dann trotzdem so wenig nützlicher Input in manchen Kapiteln. Das Thema Lebensmittel hätte man fast komplett weglassen können, um das Buch nicht so zu versauen (die Rezepte-Ideen hätten gereicht). Grundsätzlich fand ich den Inhalt des Buches zwar vielseitig und man merkt, dass die Autorin sich viele Gedanken gemacht hat, aber viele Infos zum Thema Vintage haben mir gefehlt. Der Inhalt wird Großteils nur oberflächlich angekratzt und für genaue Infos wird nur auf die vielen Websites und Bücher verwiesen. Wenn die Autorin doch mal mehr ins Detail geht, merkt man, dass sie sich mit ein paar Bereichen selbst nicht gut auskennt und das kaum überspielt. Für Menschen, die Sparen lernen wollen und für die das wirklich ein komplettes Neuland ist, ist dieses Buch bestimmt nicht schlecht – besonders für Beauty- und Handarbeitsbegeisterte (die aber wirklich noch ganz am Anfang stehen). Für alle, die im Alltag bereits versuchen zu sparen, ist das Buch nicht so optimal, da sie die meisten Tipps schon kennen. Für Fans des Vintage-Stils, die sich gar nicht fürs Sparen interessieren, sondern wirklich für den Stil, ist das Buch schlichtweg nicht das Richtige. Wenn man sich aber damit abgefunden hat, dass es sich bei „Vintage your Life“ stattdessen um einen allgemeinen Lifestyle-Ratgeber über verschiedenste Themen handelt, fesselt das Buch einen teilweise doch sehr.

Bewertung

Layout & Aufmachung: 1 von 3
Schreibstil: 4 von 5
Inhalt: 2,5 von 7
Gesamt: 7,5 von 15

Wie sich diese Bewertung zusammensetzt, erfahrt ihr auf meinem Blog im Bewertungssystem.

Ich bedanke mich vielmals beim Bloggerportal und dem Goldmann-Verlag für das gratis Testlese-Exemplar! :)

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