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Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen

Ab 12 Jahren

Kundenrezensionen (16)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-570-31014-4

Erschienen: 11.07.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Jess' große Leidenschaft sind Filme und seit dem Tod ihrer Mutter ist das Kino ihr zweites Zuhause. So scheint es ein Leichtes, für ein Schulprojekt einen Blog über ihr Lieblingsthema ins Leben zu rufen. Doch das ist einfacher gesagt als getan. Und dann ist da auch noch Marvin, der plötzlich mehr von ihr will, als nur der hilfsbereite Freund zu sein. Langsam merkt Jess, dass sich das Leben durchaus nicht immer wie im Film abspielt ...

"Eine locker luftige Lektüre zum Verlieben."

marasbuecherblog.wordpress.com (12.07.2016)

Cornelia Franke (Autorin)

Cornelia Franke wurde 1989 in Mönchengladbach geboren. Nach ihrem Abitur zog sie nach Berlin, studiert Kulturwissenschaften und arbeitet freiberuflich als Lektorin im Bereich Jugendbuch und Fantasy. Seit 2011 engagiert sie sich für Schreibworkshops an Schulen.

"Eine locker luftige Lektüre zum Verlieben."

marasbuecherblog.wordpress.com (12.07.2016)

"Intensiv und wunderbar zu lesen. Die 320 Seiten vergingen wie im Flug und ließen mich am Ende mit einem befriedigten Seufzer zurück."

melbuecherwurm.blogspot.de (25.07.2016)

"Ein toller Jugendroman mit vielen Gefühlen und den Schwierigkeiten beim Erwachsenwerden."

steffis-und-heikes-lesezauber.blogspot.de (26.08.2016)

"Mit diesem Buch ist der Autorin ein authentisches und vielschichtiges Jugendbuch gelungen welches mich bestens unterhalten konnte."

linejasmin.blogspot.de (09.11.2016)

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Broschur, 320 Seiten, 12,5 x 18,3 cm

ISBN: 978-3-570-31014-4

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbt

Erschienen: 11.07.2016

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Ein Jugendroman über die erste Liebe und das Erwachsenwerden

Von: BookWonderland Datum: 30.11.2016

the-bookwonderland.blogspot.de/

Jess ist sechzehn und hat auch die typischen Probleme eines Teenagers. Stress mit dem Vater, Zicken in der Schule und der beste Freund will auf einmal mehr als nur Freundschaft. Ihre Freizeit verbringt sie oft im Kino und ihre Leidenschaft sind auch Filme und alles was damit zusammenhängt.
Ich fand Jess war zwar auf der einen Seite dieser typische Teenager mit all den Problemen, aber trotzdem noch ein Charakter in dem man sich hineinversetzen kann. Wer hat nicht zwischendurch den Drang einfach in Tagträume zu fliehen und ein Teil des letzten Filmes zu werden, den man gesehen hat? Jess fände ihr Leben definitiv leichter, wenn sie ein Teil der Filme wäre, die sie immer schaut.
Sie ist unsicher, aber auch sehr stur und möchte mehr über ihre Mutter erfahren, die schon sehr früh verstorben ist. Dadurch wird der Streit mit ihrem Vater, der durch seine Arbeit kaum Zeit für sie hat, nur noch mehr angestachelt. Der Vater wirkte aber nicht desinteressiert am Leben seiner Tochter, sondern schon wie ein liebender Vater, der aber nicht so viel mit der Filmleidenschaft seiner Tochter anfangen kann.
Die Geschichte zwischen Marvin und Jess fand ich sehr süß, aber auch etwas zu rosa. Die Sache zwischen den beiden ging mir etwas zu schnell.
Auch wenn es die Filme, die zum Teil genannt wurden, nicht so gibt, konnte man sich schon vorstellen, welche Filme sie darstellen. Auch die ganzen Filmbezüge, wie die Schals von Harry Potter und die Zitate fand ich echt toll und haben das Buch zu etwas ganz besonderem gemacht. Ein Hit für jeden Filmfreak.
Man kam sofort in die Geschichte hinein, da der Schreibstil sehr angenehm zum lesen ist. Aber ich muss zugeben, dass ich mich doch etwas zu alt für das Buch gefühlt habe. Ich finde dass es eher für eine jüngere Zielgruppe geschrieben wurde, ist aber dennoch süß für zwischendurch.

Eine tiefgründige Geschichte, mit sympathischen Charakteren ...

Von: BuchBria Datum: 12.11.2016

buchbria.blogspot.de/2016/11/war-mein-leben-ein-film-wurd-ich-eine.html

Jess liebt die gemeinsamen Kinoabende mit ihren besten Freunden Lisa, Tom und Marvin über alles. Sie besitzt eine Jahreskarte und das allwöchentliche Filme schauen ist mittlerweile zum Pflichtprogramm geworden. Das Interesse für Filme teilt sie mit ihren Freunden, sodass es kaum ein anderes Thema für die Vier zu geben scheint. Ihr Vater reagiert darauf jedoch mehr und mehr gereizt und möchte ihr andere Hobbys ans Herz legen. Als Jess gemeinsam mit Lisa für ein Schulprojekt einen Blog über ihr Lieblingsthema führen soll, kommt es infolgedessen immer öfter zum Streit mit ihrem Vater. Und ihr bester Freund Marvin verhält sich ihr gegenüber immer merkwürdiger, da er mehr in ihr sieht als eine gute Freundin.

Bevor ich mit dem Lesen dieses Romanes begann, befand ich mich mehrere Wochen in einer Leseflaute, die ich selbst nicht so richtig wahrhaben wollte. Nach mehreren mittelmäßigen Büchern, hatte ich wirklich etwas die Lust am Lesen verloren und befand mich diesbezüglich in einer Zwickmühle. Dieses Buch holte mich jedoch bereits nach wenigen Seiten da raus und half mir die Flaute zu überwinden, da ich die Story überaus spannend und interessant fand.

Jess fühlt sich oftmals einsam, denn ihr Vater hat wenig Zeit für sie und verbringt oftmals den ganzen Tag im Büro. An ihre Mutter kann sie sich kaum erinnern, da sie frühzeitig verstarb und sämtliche Erinnerungsstücke an sie wurden vom Vater verbannt. Als er dann auch noch versucht, ihr die Leidenschaft für Filme madig zu machen, fühlt sich Jess immer unverstandener und verliert sich immer mehr in Tagträume. Von ihren Mitschülern wird sie ohnehin gemieden und als "Nerd" abgestempelt, was sie jedoch relativ gelassen sieht, denn sie hat ja ihre besten Freunde, die immer ein offenes Ohr für sie haben und ebenfalls begeisterte Filmseher sind.

Ich mochte die Charaktere auf Anhieb und vor allem Lisa fand ich absolut herrlich mit ihrem trockenen Humor. Während Jess fast schon ein bisschen naiv rüberkam, war Lisa ihr da stets ein Stückchen voraus. Naja, und Marvin war so der typische Freund zum Pferde stehlen. Er besaß die Fähigkeit Jess jeden Kummer von den Augen abzulesen und half den Mädchen sehr bei der Erstellung des Blogs.

Ursprünglich dachte ich ja, es ist so die typische Story über die ersten Erfahrungen in Sachen Verliebtsein, aber dieses Buch war soviel mehr, denn im Vordergrund stand stets die schwierige Beziehung zwischen Jess und ihrem Vater. Während Jess endlich ein bisschen mehr über ihre verstorbene Mutter wissen möchte, weicht dieser ihr immer wieder aus und kann ihre Leidenschaft fürs Kino absolut nicht nachvollziehen. Ich konnte Jessicas Verzweiflung sehr gut nachvollziehen und die Reaktionen ihres Vaters machten mich teilweise wirklich rasend.

Da ich selber viel viel lieber Filme im Kino als im Fernsehen schaue, fand ich es bemerkenswert, wie die Autorin hier das Gefühl vermittelte, bevor der Film losgeht oder wie es sich anfühlt, wenn man nervige Personen unter den übrigen Zuschauern hat. Ich finde es fast schon ein bisschen schade, dass all dies in Zeiten, in denen Leute vermehrt Filme übers Internet schauen, verloren geht.

So bedrückend die Geschichte oftmals auf mich wirkte, so bezaubernder fand ich hingegen den leichten und oftmals sehr humorvollen Schreibstil. Es ist leicht verständlich und ich bin förmlich durch die Seiten geflogen, da ich ja auch unbedingt wissen wollte, warum der Vater sich so seltsam und distanziert verhielt. Die Auflösung kam am Ende und letztenendes konnte ich auch ihn ein Stück weit verstehen.

Mein Fazit:

Mich konnte die Autorin mit diesem Roman vollkommen bezaubern und schaffte es damit schnell, mich aus meiner Leseflaute zu holen. Ein tiefgründiger Roman, den ich euch wirklich nur ans Herz legen kann.

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