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Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen

Ab 12 Jahren

Kundenrezensionen (18)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-570-31014-4

Erschienen: 11.07.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Jess' große Leidenschaft sind Filme und seit dem Tod ihrer Mutter ist das Kino ihr zweites Zuhause. So scheint es ein Leichtes, für ein Schulprojekt einen Blog über ihr Lieblingsthema ins Leben zu rufen. Doch das ist einfacher gesagt als getan. Und dann ist da auch noch Marvin, der plötzlich mehr von ihr will, als nur der hilfsbereite Freund zu sein. Langsam merkt Jess, dass sich das Leben durchaus nicht immer wie im Film abspielt ...

"Für Leseratten und Kinofans ist der Jugendroman [...] genau das richtige Buch für einen gemütlichen Winternachmittag auf der Couch."

Neu-Ulmer Zeitung (22.12.2016)

Cornelia Franke (Autorin)

Cornelia Franke wurde 1989 in Mönchengladbach geboren. Nach ihrem Abitur zog sie nach Berlin, studiert Kulturwissenschaften und arbeitet freiberuflich als Lektorin im Bereich Jugendbuch und Fantasy. Seit 2011 engagiert sie sich für Schreibworkshops an Schulen.

"Für Leseratten und Kinofans ist der Jugendroman [...] genau das richtige Buch für einen gemütlichen Winternachmittag auf der Couch."

Neu-Ulmer Zeitung (22.12.2016)

"Eine locker luftige Lektüre zum Verlieben."

marasbuecherblog.wordpress.com (12.07.2016)

"Intensiv und wunderbar zu lesen. Die 320 Seiten vergingen wie im Flug und ließen mich am Ende mit einem befriedigten Seufzer zurück."

melbuecherwurm.blogspot.de (25.07.2016)

"Ein toller Jugendroman mit vielen Gefühlen und den Schwierigkeiten beim Erwachsenwerden."

steffis-und-heikes-lesezauber.blogspot.de (26.08.2016)

"Mit diesem Buch ist der Autorin ein authentisches und vielschichtiges Jugendbuch gelungen welches mich bestens unterhalten konnte."

linejasmin.blogspot.de (09.11.2016)

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ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Broschur, 320 Seiten, 12,5 x 18,3 cm

ISBN: 978-3-570-31014-4

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbt

Erschienen: 11.07.2016

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Etwas überladenes, noch nicht ganz ausgereiftes Debüt mit Potential

Von: Schattenkämpferin Datum: 03.02.2017

www.schattenwege.net

Nachdem Jess vor einigen Jahren ihre Mutter verloren hat, verbringt sie nahezu jede freie Minute im Kino oder zumindest mit Filmen. Dadurch fühlt sie sich irgendwie noch immer mit ihrer Mutter verbunden. Ihr Vater ist davon nicht besonders begeistert, wobei er aus den Gründen ein ziemliches Geheimnis macht, und versucht mehr oder weniger erfolglos, das ganze Filmzeug von seiner Tochter fernzuhalten. Oder es wenigstens einzudämmen. Dass ihm dabei ausgerechnet ein Schulprojekt weitere Steine in den Weg legt, damit hat wohl niemand gerechnet – denn jetzt hat Jess die begründete Möglichkeit, einen eigenen Blog zu starten und dort über Filme zu schreiben, Kritiken zu verfassen und sich einfach noch mehr in ihre Filmwelt fallen zu lassen. Dabei kommt es natürlich auch zu ausgiebigen Diskussionen in ihrer Clique, und vor allem Marvin, ihr bester Freund, legt plötzlich Seiten an den Tag, die Jess völlig überraschen und überfordern. Anscheinend läuft das Leben nicht nach Drehbuch, sondern nach ganz eigenen Regeln …

Ein Blick aufs Cover verspricht dem Leser ein Buch mit Filmbezug und zuckersüßer Thematik. Durch das viele Rosa und die Popcorn-Applikationen freut man sich auf eine kinoreife Geschichte, die auch eine gehörige Dosis Liebe enthält. Leider kann "Wär mein Leben ein Film, würde ich eine andere Rolle verlangen" dieses Versprechen nur bedingt einhalten, denn obwohl sowohl Filme als auch die Liebe eine Rolle in der Story spielen, will nichts wirklich beim Leser hängen bleiben. Dafür werden noch ein paar weitere Themen wie das Bloggen, Freundschaft, Verlust und Geheimnisse angerissen, finden aber genauso wie die beiden Hauptthemen kaum genug Substanz. Cornelia Frankes Debüt zeigt verschiedene interessante Ansatzpunkte auf, doch es scheint, als hätte die Autorin selbst nicht so recht gewusst, in welche Richtung ihr Buch gehen soll. Einzig die Liebe zum Film kristallisiert sich sehr deutlich heraus, denn der Leser kann sich vor unterschwelligen und offensichtlichen Anspielungen kaum retten. Zeitweilig ist dies ziemlich anstrengend, weil man nicht immer wirklich folgen kann – gerade als jemand, der zwar gerne mal einen Film schaut, aber nicht so sehr in diesem Thema zu Hause ist.

Ein wenig Auflockerung in das ganze Film-Wirrwarr bringen zum Glück die Charaktere, zumindest vereinzelt. Zwar bleiben auch sie größtenteils ohne Substanz und recht oberflächlich, können den Leser aber von Zeit zu Zeit durch schlagfertige Diskussionen und Wortwechsel durchaus auch mal zum Schmunzeln bringen. Dass die Liebesgeschichte zwischen Jess und Marvin im Buch eine zentrale Rolle spielen soll, kommt leider auch nur bedingt rüber. Vielmehr wirkt es so, als würde Cornelia Franke zwischen den vielen Filmanspielungen einfach noch eine andere Thematik unterbringen wollen, ebenso wie den Verlust der Mutter und das dunkle Geheimnis, das ihr Vater mit sich herumträgt. Das Finale in Sachen Liebe wirkt gehetzt und überstürzt, das Lüften des Geheimnisses ist an sich geschickt gelöst – insgesamt hätten die einzelnen Komponenten aber alle weitaus mehr Spiel- und Entfaltungsfreiraum verdient.

Im Großen und Ganzen kann man "Wär mein Leben ein Film, würde ich eine andere Rolle verlangen" wohl als lockere Lektüre für die entsprechende Zielgruppe von 12 bis 14 Jahren ansehen. Die angerissenen Themen sind durchaus wichtig, kommen aber nicht so richtig zum Tragen. Einfache Sprache und ein flüssiger Schreibstil machen das Lesen angenehm, durch die fehlende Substanz der Geschichte allerdings auch etwas zäh und langweilig. Liebe Cornelia, beim nächsten Buch – und das wird es ganz sicher geben – bitte nicht so viele Themen mixen, sondern lieber auf zwei oder drei konzentrieren und diese dann richtig ausarbeiten und sich entfalten lassen.

Fazit:

Mit "Wär mein Leben ein Film, würde ich eine andere Rolle verlangen" legt Cornelia Franke ein leider eher durchschnittliches Debüt vor, in dem viele Themen angerissen, aber nicht vertieft werden. Der einzige erkennbare rote Faden ist tatsächlich die Liebe zum Film, wobei sich mancher Leser damit durchaus überlastet fühlen könnte. Ein bisschen Kummer, ein bisschen Liebe, ein bisschen Bloggen, ein bisschen Freundschaft und jede Menge Filmanspielungen – für Filmliebhaber, jüngere Jugendliche und als lockere Unterhaltung für zwischendurch.

Wertung:

Handlung: 3 / 5
Charaktere: 3.5 / 5
Lesespaß: 3 / 5
Preis/Leistung: 3 / 5

Ein Jugendroman über die erste Liebe und das Erwachsenwerden

Von: BookWonderland Datum: 30.11.2016

the-bookwonderland.blogspot.de/

Jess ist sechzehn und hat auch die typischen Probleme eines Teenagers. Stress mit dem Vater, Zicken in der Schule und der beste Freund will auf einmal mehr als nur Freundschaft. Ihre Freizeit verbringt sie oft im Kino und ihre Leidenschaft sind auch Filme und alles was damit zusammenhängt.
Ich fand Jess war zwar auf der einen Seite dieser typische Teenager mit all den Problemen, aber trotzdem noch ein Charakter in dem man sich hineinversetzen kann. Wer hat nicht zwischendurch den Drang einfach in Tagträume zu fliehen und ein Teil des letzten Filmes zu werden, den man gesehen hat? Jess fände ihr Leben definitiv leichter, wenn sie ein Teil der Filme wäre, die sie immer schaut.
Sie ist unsicher, aber auch sehr stur und möchte mehr über ihre Mutter erfahren, die schon sehr früh verstorben ist. Dadurch wird der Streit mit ihrem Vater, der durch seine Arbeit kaum Zeit für sie hat, nur noch mehr angestachelt. Der Vater wirkte aber nicht desinteressiert am Leben seiner Tochter, sondern schon wie ein liebender Vater, der aber nicht so viel mit der Filmleidenschaft seiner Tochter anfangen kann.
Die Geschichte zwischen Marvin und Jess fand ich sehr süß, aber auch etwas zu rosa. Die Sache zwischen den beiden ging mir etwas zu schnell.
Auch wenn es die Filme, die zum Teil genannt wurden, nicht so gibt, konnte man sich schon vorstellen, welche Filme sie darstellen. Auch die ganzen Filmbezüge, wie die Schals von Harry Potter und die Zitate fand ich echt toll und haben das Buch zu etwas ganz besonderem gemacht. Ein Hit für jeden Filmfreak.
Man kam sofort in die Geschichte hinein, da der Schreibstil sehr angenehm zum lesen ist. Aber ich muss zugeben, dass ich mich doch etwas zu alt für das Buch gefühlt habe. Ich finde dass es eher für eine jüngere Zielgruppe geschrieben wurde, ist aber dennoch süß für zwischendurch.

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