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Was ich dir noch sagen wollte Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-41968-1

Erschienen: 08.08.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Von einem Tag auf den anderen wird der dreißigjährige Hunter Witwer. Eben war sie noch da, jung und voller Elan, nun ist Kait fort – für immer. Hunters Herz ist gebrochen. Unfähig, in sein altes Leben zurückzukehren, nimmt er die Urne mit Kaits Asche, lässt alles hinter sich und macht sich auf die Reise, die er seiner Frau immer versprochen hat, einmal quer durch Amerika, von Ost nach West. Und er erkennt: Es ist nie zu spät, zu zeigen, wie sehr man jemanden liebt.

Tom McAllister (Autor)

Tom McAllister, 1982 in Philadelphia geboren, ist Redakteur beim Barrellhouse Magazine, Mitbetreiber des Podcast Book Fight und unterrichtet am English Department der Temple Univerity in Philadelphia. Seine Kurzgeschichten erschienen in zahlreichen namhaften Zeitschriften.


Christa Schuenke (Übersetzerin)

Christa Schuenke, geboren 1948 in Weimar, studierte Englisch und Französisch in Leipzig und absolvierte ein Philosophiestudium in Berlin. Sie ist seit 1978 als literarische Übersetzerin aus dem Englischen und Amerikanischen aktiv. Einen Namen machte sie sich vor allem mit Klassikerübertragungen, darunter William Shakespeare, John Donne, Herman Melville, John Keats oder Edgar Allan Poe. Dafür wurde sie u.a. mit dem Christoph-Martin-Wieland-Preis und dem Übersetzerpreis der Kunststiftung NRW ausgezeichnet. Christa Schuenke lebt in Berlin.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Amerikanischen von Christa Schuenke
Originaltitel: The Widower’s Handbook
Originalverlag: Algonquin Books

Taschenbuch, Broschur, 288 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-41968-1

€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 08.08.2016

  • Leserstimmen

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emotionslos

Von: NA Datum: 28.11.2016

www.youtube.com/nicoabrell

"Was ich dir noch sagen wollte" ist leider kein "Roman, so schön wie eine Liebeserklärung", wie es einem der Klappentext sagt, sondern eine einfache, nüchterne Erzählung über einen gebrochenen Mann, der nach dem Tod seiner Frau im Grunde genommen selber stirbt. Auf die großen Emotionen, die man bei einer solchen Geschichte einfach erwartet, wartet man vergebens. Zu diesen Kritikpunkten kommt außerdem noch ein Schreibstil, der sehr gewöhnungsbedürftig und ein Protagonist, der einfach nur unsympathisch ist. Schade. Ich hatte mir mehr erhofft!

Langatmige Emotionen

Von: frau.nat Datum: 16.10.2016

https://fraunatbooks.wordpress.com/

Inhalt:

Hunter und Kait sind ein junges, glückliches Paar, als Kait eines Abends unter starken Schmerzen von Hunter ins Krankenhaus eingeliefert wird. Den nächsten Morgen erlebt sie nicht mehr.

Kait ist tot und Hunters Leben von heute auf morgen völlig auf den Kopf gestellt. Es wird die Familie beschrieben, Freunde oder welche, die sich so nennen. Jeder scheint anders mit der Situation klarzukommen. Hunter lebt in seiner eigenen kleinen Blase aus Trauer, schnappt sich Kaits Asche und reist. Er reist an Orte, die die beiden gemeinsam bereisen wollten.

Meine Meinung:

Der Inhalt klingt so sehr vielversprechend und verspricht Tränen en masse. Diese sind leider ausgeblieben. An sich ist es natürlich sehr traurig und ich möchte mir nicht vorstellen, von heute auf morgen allein dastehen zu müssen.
Aber erstmal zum Beginn des Buches: Es wird über gefühlt 50 Seiten beschrieben, wie absolut verliebt die beiden doch sind. Wie sie sich kennengelernt haben, wie sie sich gefühlt haben, wie groß, stark und glücklich. Ich konnte mich während des Lesens nicht entscheiden, ob ich es jetzt total schön finden soll oder total überzogen und einfach langweilig. Ich habe mich für letzteres entschieden. Das Buch ist aus Sicht von Hunter geschrieben und Hunter scheint in ellenlangen verschachtelten Sätzen zu denken. Und auf den Punkt kommt er auch nie. Ein Satz geht auch gut mal über eine halbe Seite. Es ist jetzt nicht, dass ich nicht folgen kann, ich möchte nicht folgen. Ich stehe absolut nicht auf Schachtelsätze in meiner Freizeitlektüre, es soll kurz, knapp, prägnant, auf den Punkt und dennoch emotional sein. Und das hat Tom McAllister nun gar nicht geschafft.

Natürlich konnte ich während des ganzen Buches nachvollziehen, wie Hunter sich fühlt, er beschreibt es ja kleinlich. Und die Emotionen sind auch auf mich übergesprungen, ja. Natürlich war ich auch traurig und an manchen Stellen gerührt und glücklich, dass ich nicht solch einen harten Schicksalsschlag erleben musste. Aber das liegt eindeutig an der Story an sich und nicht am Schreibstil. Die Charaktere sind gut durchdacht, auch wenn es aus der Sicht von Hunter schwer ist, neutral zu bleiben. Natürlich beginnt man die Leute zu mögen, die er mag und die zu hassen, die er hasst. Seine Denkweisen konnte ich nicht immer nachvollziehen, es war teilweise einfach zu deprimierend. Ich habe mich ab der Hälfte des Buches nur noch gezwungen, das Buch weiterzulesen. Lieber hätte ich zu einem anderen Buch gegriffen. Mit haben auch die Umgebungsbeschreibungen ein wenig gefehlt. Er reist an die vielen Orte, man bekommt aber fast nur seinen inneren Monolog zu lesen, viel eher hätten mich Ortsbeschreibungen interessiert, sodass ich mit ein Bild machen konnte. Natürlich gab es welche, das möchte ich nun nicht unter den Tisch kehren, aber befriedigt hat es mich dennoch nicht.

Ich merke gerade, dass ich mich etwas festfahre in meiner negativen Meinung über das Buch, so krass ist es gar nicht. An sich ist der Schreibstil ja wirklich gut und durchdacht und die Emotionen kommen rüber. Nur ist es einfach nicht mein persönlicher favorisierter Schreibstil, daher möchte ich da nun gar nicht extra einen Feivel abziehen.

Fazit:

Ich vergebe gut und gerne dennoch 3 von 5 Feivels. Es ist ein sehr schweres Thema zu beschreiben, wie es in einem aussieht, der seine Liebe verloren hat. Das hat der Autor geschafft, auch wenn ich zwischendurch gelangweilt war und mich zum Lesen zwingen musste. Es war einfach doch etwas zu langatmig. Vielleicht gefällt mir das Buch richtig gut, wenn ich es in ein paar Jahren wieder zur Hand nehme. Ein Flop ist es auf keinen Fall und ich spreche eine bedingte Leseempfehlung aus. Wenn man sich mal so richtig in trübe Stimmung lesen möchte, ist das Buch genau richtig, ich gehöre wohl doch eher zur glückliche-Bücher-Lese-Fraktion oder zumindest ziehe ich einen Mix aus Witz und Trauer vor. Das Leben darf einfach nicht nur aus Trauer bestehen und man muss es schaffen, immer wieder aufzustehen und dem Leben eine Chance auf Glück zu geben.

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