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Was ich liebe - und was nicht

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-71688-3

DEMNÄCHST
Erscheint:  10.09.2018

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Hanns-Josef Ortheil erzählt von seinen Lebensthemen: Entlang zentraler Stichworte wie Wohnen, Reisen, Essen und Trinken, Film, Jahreszeiten oder Musik geht er den vielfältigen Facetten einer literarischen Lebenskunst auf den Grund. Diese Passionen werden nicht nur beschrieben, sondern auch nach ihrer Herkunft und vor allem danach befragt, was sich hinter ihnen verbirgt. Warum hasst Ortheil Frühstücksbüfetts, und warum hört er beim Schreiben ausschließlich Klaviermusik aus den Zeiten vor 1750? Wieso gefällt ihm eine so spröde TV-Sendung wie das "Alpenpanorama", und warum wird er wohl nie nach Japan reisen, vielleicht aber einmal ein Buch über Japan schreiben?

Mehr über den Autor auf seiner offiziellen Autorenseite zur Website

Hanns-Josef Ortheil (Autor)

Hanns-Josef Ortheil wurde 1951 in Köln geboren. Er ist Schriftsteller, Pianist und Professor für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Seit vielen Jahren gehört er zu den beliebtesten und meist gelesenen deutschen Autoren der Gegenwart. Sein Werk wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Thomas-Mann-Preis, dem Nicolas-Born-Preis, dem Stefan-Andres-Preis und zuletzt dem Hannelore-Greve-Literaturpreis. Seine Romane wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt.

03.05.2018 | 19:00 Uhr | Stuttgart

Lesung
aus "Glaubensmomente"

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Mehr Infos

Buchhandlung Buch und Spiel
Rotenwaldstraße 98
in der Kirche St. Stefan
70197 Stuttgart

08.05.2018 | 19:30 Uhr | Freiburg

Lesung
mit Masterstudierenden
des Hildesheimer Literaturinstituts
Eintritt: 9 € / 6 € erm.

weitere Informationen und Karten

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Mehr Infos

Literaturhaus Freiburg
Bertoldstraße 17
79098 Freiburg

12.05.2018 | 20:00 Uhr | Münster

Lesung und Gespräch
im Rahmen des Deutschen Katholikentags 2018
"Frieden suchen mit sich selbst"

weitere Informationen

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Mehr Infos

Universität Münster – Fürstenberghaus
Domplatz 20-22
1. OG, F1
48143 Münster

Weitere Informationen:
Deutscher Katholikentag Münster 2018 e. V.
48143 Münster

15.05.2018 | 20:00 Uhr | Stuttgart

Lesung
mit Masterstudierenden
des Hildesheimer Literaturinstituts

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Mehr Infos

westQuartier
Elisabethenstraße 26
70176 Stuttgart

kontakt@westquartier-stuttgart.de

Weitere Informationen:
Literaturhaus Stuttgart
70174 Stuttgart

Tel. 0711/2202173, hoellerer@literaturhaus-stuttgart.de

24.05.2018 | 19:30 Uhr | Wiesbaden

Lesung
mit Masterstudierenden
des Hildesheimer Literaturinstituts

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Mehr Infos

Literaturhaus Villa Clementine
Frankfurter Straße 1
65189 Wiesbaden

Tel. 0611/315745, literaturhaus@wiesbaden.de

28.05.2018 | 20:00 Uhr | Geldern

Lesung
auch aus dem Buch: "Der Typ ist da"

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Mehr Infos

Musikschulen des Kreises Kleve e.V.
Weseler Str. 7
47608 Geldern

29.05.2018 | Düren

Lesung und Gespräch

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Mehr Infos

Schloss Burgau
Von-Aue-Straße 1
Winkelsaal
52355 Düren

Weitere Informationen:
Kunstförderverein Kreis Düren e. V.
52351 Düren

06.06.2018 | Hamburg

Lesung

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Mehr Infos

Literaturhaus
Schwanenwik 38
22087 Hamburg

Tel. 040/22702011, info@literaturhaus-hamburg.de

15.06.2018 | 20:00 Uhr | Trier

Lesung und Gespräch
im Rahmen des Vorprogramms zur Peter-Wust-Preisverleihung
Eintritt: 15 €

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Mehr Infos

Robert Schuman Haus
Auf der Jüngt 1
54293 Trier

Weitere Informationen:
Katholische Erwachsenenbildung Trier
54290 Trier

19.06.2018 | Göttingen

Lesung und Gespräch

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Mehr Infos

Literarisches Zentrum Göttingen e.V.
Düstere Straße 20
37073 Göttingen

29.06.2018 | 18:00 Uhr | Lübeck

Lesung
im Rahmen des Schleswig Holstein Festivals

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Mehr Infos

Brahms Institut
Jerusalemsberg 4
23568 Lübeck

04.07.2018 | Celle

Lesung

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Mehr Infos

26.09.2018 | Darmstadt

Lesung und Gespräch

Homepage des Autors

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Mehr Infos

Stadtkirche Darmstadt
An der Stadtkirche 1
64283 Darmstadt

21.10.2018 | 11:00 Uhr | Wissen

Lesung und Gespräch

weitere Informationen

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Mehr Infos

kulturWERKwissen gGmbH
Walzwerkstraße 22
57537 Wissen

07.12.2018 | 19:30 Uhr | Köln

Lesung
Auf Spurensuche in Rom. Die Recherchen zum Goethe-Roman "Faustinas Küsse"

weitere Informationen

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Mehr Infos

Kulturquartier der VHS im Rautenstrauch-Joest-Museum
Cäcilienstr. 29-33
50667 Köln

Tel. 0221 / 221 - 313 56, rjm@stadt-koeln.de

Taschenbuch, Broschur, 368 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 1 s/w Abbildung

ISBN: 978-3-442-71688-3

ca. € 12,00 [D] | ca. € 12,40 [A] | ca. CHF 16,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

DEMNÄCHST
Erscheint:  10.09.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Der Blick in den Kopf eines Autors

Von: yvonnes welt Datum: 22.10.2017

yvonnes-welt.com

Wie sieht das Ganze aus?

Einfach wunderbar! Was ich liebe und was nicht ist in verschiedene Teile gegliedert, immer zu verschiedenen Themen, was Herrn Ortheil eben so alles beschäftigt. Beginnen tut der ganze Spaß mit einem Entrée. In diesem erklärt der Autor, wie er auf die Idee kam, ein solches Buch zu schreiben, wie er es gegliedert und was er sich dabei gedacht hat. Das fand ich persönlich eine sehr schöne Idee, da man so bereits einen kleinen Überblick bekam, worum es genau geht, wie das Buch gegliedert ist und was einen erwartet.
Ich persönlich fand das Thema allgemein super interessant, einfach mal hinter die Kulissen zu schauen und in den Kopf eines Autors zu schauen, seine Welt zu entdecken. Das hat mir unheimlich viel Spaß gemacht.

Der Schreibstil...

Wie auch bei Die Erfindung des Lebens war ich hier restlos begeistert von dem Schreibstil Ortheils. Er hält seine Sprache sehr schlicht und doch kommen alle Gefühle und Emotionen über, die in seinen Werken stecken. Man spürt in jedem seiner Worte die Passion, die er dem Schreiben gegenüber pflegt und das ist das, was mich an meisten an seinen Büchern begeistert.

Was ich liebe und was nicht - mein Gesamtfazit...

Ein absolut gelungener Roman mit einer, soweit ich weiß, sehr originellen Idee. Ein Buch in der Art von Was ich liebe und was nicht ist mir bisher noch nicht begegnet und mich hat sowohl Idee als auch Umsetzung sehr fasziniert. Der Blick in seinen Kopf und seine Welt hat mir viel Spaß gemacht und ich freue mich schon darauf mehr von ihm zu lesen!


Vielen Dank an den Luchterhand Verlag für das Bereitstellen des Rezensionsexemplares! :-)

Momente der Entrücktheit

Von: YukBook Datum: 09.02.2017

www.yukbook.me

Da ich von Hanns-Josef Ortheil bisher nur wenig gelesen habe, wundere ich mich selbst, was mich an diesem Buch so gereizt hat. Können Ortheils Vorlieben und Abneigungen so interessant sein, dass sie mir ein schönes Leseerlebnis bescheren? Die Antwort lautet ja! Schon die Einführung ist sehr interessant: Man erfährt, dass sich bereits in der Antike Philosophen und Schriftsteller gerne über beliebte Themen in brieflichem oder mündlichem Dialog austauschten. Ortheil folgt dieser Tradition und teilt uns seine persönliche Einstellung zu verschiedenen Lebensbereichen mit, von Reisen über Essen bis hin zu Medien und Sport. Er möchte den Lesern eine Art Spiegel vorhalten, in dem sich der eine oder andere erkennt. Und genau das passierte mir gleich mehrmals.

Ortheil lädt uns in für ihn typische Alltagssituationen ein, zum Beispiel auf eine lange Zugfahrt, bei der er interessante Mitreisende kennenlernt, gemeinsame Interessen entdeckt und stundenlang anregende Gespräche führt. Oder ein Treffen mit einem guten Freund in einem Weinlokal, in dem sich beide derart ins Gespräch vertiefen, dass sie glatt vergessen, ihr Essen zu bestellen. Der Schriftsteller ist aber auch gern für sich allein. Immer wieder sucht er sich kleine Oasen wie ein Berliner Taxi oder ein Hotel, das er als „paradiesischen Lebensraum“ für sich entdeckt und in Salons, Bädern und Bars Momente der Versenkung genießt. Häufig verspürt er den Wunsch, vom Alltag abzudriften und Momente der Entrücktheit zu genießen.

Er gibt Einblick in viele persönliche Details wie seine Heimat in Westerwald, seinen einstigen Lebenstraum, Pianist zu werden oder seine jetzige Lehrtätigkeit. Der Autor wurde mir nicht nur immer sympathischer, ich fühlte auch eine starke Verbundenheit mit ihm, weil ich so viele Empfindungen, die er sprachlich meisterhaft beschreibt, teilen konnte. Dass er zum Beispiel lieber allein als in Begleitung Museen besucht oder dass er in Filmen den Figuren so nahe kommt und den Illusionen erliegt, dass er sich glatt in sie verliebt. Auch wenn er ganz triviale Tätigkeiten beschreibt wie Fernsehen, Autofahren oder Schwimmen kommt man seiner Person und seinem Lebenskonzept so nahe, als würde man sie schon lange kennen.

Ich würde mir wünschen, Ortheil ganz zufällig während einer seiner Lesereisen im Zug zu begegnen und mich über japanische Haikus und Gott und die Welt zu unterhalten. Bis dahin nehme ich vorlieb mit diesem wunderbaren Buch voller inspirierender und humoristischer Gedankengänge und folge vielleicht Ortheils Aufforderung, selbst ein Buch zu schreiben über "was ich liebe und was nicht".

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