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Water - Der Kampf beginnt Thriller

Kundenrezensionen (15)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-42178-3

DEMNÄCHST
Erscheint: 10.04.2017

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Weitere Ausgaben: Gebundenes Buch, eBook (epub)

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Der US-amerikanische Südwesten kämpft erbittert um die letzten Wasserreserven und die Rechte am Colorado River. Das Gebiet wird von heftigen Sandstürmen heimgesucht, ganze Millionenstädte verelenden, Kriminalität und Korruption greifen um sich. Angel Velasquez gehört zu einem Spezialeinsatzkommando, das die Reservoirs des Bundesstaates verteidigt und notfalls auch mit illegalen Methoden erweitert. Als das Gerücht aufkommt, dass in Phoenix eine neue Wasserquelle aufgetaucht ist, wird er dort hingeschickt. Dabei trifft er die Journalistin Lucy Monroe, die der Quelle ebenfalls auf der Spur ist. Die beiden werden hineingezogen in einen Strudel aus Verrat und Gewalt, und Angel steht plötzlich im Fadenkreuz seiner eigenen Leute.

Paolo Bacigalupi (Autor)

Paolo Bacigalupi ist bereits als Kurzgeschichtenautor in Erscheinung getreten, bevor er mit „Biokrieg“ seinen preisgekrönten Debütroman veröffentlichte. Das Time Magazine wählte „Biokrieg“ promt in die Top Ten der besten Romane des Jahres 2010, Bacigalupi gewann im selben Jahr den Hugo und den Nebula Award. Auch für seine Kurzgeschichten erhielt Paolo Bacigalupi schon mehrere Auszeichnungen. Er lebt mit seiner Frau und seinem Sohn in West Colorado.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Amerikanischen von Wolfgang Müller
Originaltitel: The Water Knife
Originalverlag: Blessing

Taschenbuch, Broschur, 464 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-42178-3

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

DEMNÄCHST
Erscheint: 10.04.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Mein Leseeindruck

Von: Chattys Bücherblog aus Bretten Datum: 26.01.2017

chattysbuecherblog.blogspot.com/2017/01/142017.html

Auch bei diesem Buch erfolgt mein Leseeindruck wieder von außen nach innen. Das schwarze Cover mit den türkisblauen Buchstaben und den Wassertropfen haben meinen Blick sofort angezogen. Es wirkt irgendwie bedrohlich und auch geheimnisvoll. Aber auf jeden Fall suggeriert es Spannung.

Kommen wir zum Plot. Handlungsort: Las Vegas - Nevada - USA

Gleich zu Beginn treffen wir auf Angel. Hier war ich etwas erstaunt, dass es sich um einen Mann handelte, kannte ich den Vornamen bislang doch nur für Frauen.

Angel ist Anwalt und ein sehr guter noch dazu. Etwas verwirrend beginnt nun die ganze Geschichte. Verwirrend? Ja, da ich zu Beginn überhaupt nicht verstanden habe, was das alles soll. Auch die militärischen Bezeichnung waren mir nicht geläufig, sowie das Wort "pendejo", das ständig gebraucht, aber nicht erklärt wurde.

Nach einigen Schwierigkeiten, bedingt auch durch die Handlungsstränge, war ich jedoch mitten in der Story angekommen.

Welch furchtbarer Gedanke, dass die Menschen sich irgendwann einmal wegen Wasser bekriegen werde. Was würde passieren, wenn kein Wasser mehr aus der Leitung käme? Wie lange könnten wir überleben?

All dieses hat der Autor in seinem Thriller verarbeitet. Leider ist ihm dabei ab und zu die Spannung etwas abhanden gekommen. Ein so tolles Thema, aber der Autor kann es meiner Meinung nach, nicht richtig in Worte packen. So habe ich auch nicht verstanden, weshalb um das Wasser gekämpft wurde. Also, warum wurde es knapp?!

Fazit:

Leider ist es dem Autor nicht gelungen, mich für diesen Thriller zu begeistern. Ein sehr interessantes Thema, keine Frage. Aber für mich nicht nachvollziehbar. Wohl weil mir auch die Begründung für die Wasserknappheit fehlte. Aber auch sonst hat mir die Spannung gefehlt, so dass ich weder "Kopfkino" hatte, noch dass ich mich mit den Protagonisten beschäftigen wollte.

Schade, denn da wäre wirklich mehr drin gewesen.

Es hatte so viel Potential...leider wurde das verschenkt. Schade!

Von: Franzy Datum: 27.10.2016

franzyliestundlebt.blogspot.de/

Meine Meinung
Welch ein schrecklicher Gedanke - das Wasser wird knapp und das bisschen was es noch gibt, wird zu unmenschlichen Preisen angeboten. Da kostet ein Liter dann mal schnell zwischen 5 und 7 US$...also schlappe 4,50 bis 6,40€. Kaum zu glauben, wenn man sich eine 1,5 Liter Mineralwasserflasche schon für 0,19€ besorgen kann. Und wenn dann noch eine Durchschnittstemperatur von ungefähr 40°C herrscht ist die Katastrophe vorprogrammiert.

Doch was passiert, wenn es soweit kommt? Bei Geld hört die Freundschaft auf - und bei Wasser scheinbar auch. Menschlichkeit sucht man vergebens und absolute Kriminalität ist an der Tagesordnung. Stellenweise wird sogar gemordet.

Bacigalupi hat die Bevölkerung in drei Klassen eingeteilt.

- Die Reichen und Menschen mit Kontakten leben in Arkologien. Diese Prachtbauten beherbergen Pflanzen aller Art, Wasserfälle und Brunnen, in denen das Wasser einfach aus Dekorationsgründen fließt.

- Die Mittelschicht schlägt sich mit legalen Jobs durch - mal besser, mal schlechter - und besitzt Wassertanks in ihren Häusern.

- Die Unterschicht prostituiert sich für ein bisschen Geld und im besten Fall für eine Dusche. Dieses Privileg ist den Menschen in den Arkologien vorbehalten. Mit viel Glück dürfen sie nach getaner Arbeit nicht nur sich duschen, sondern auch ihre Kleidung waschen.

Eingestellt hatte ich mich auf eine absolut spannende Geschichte, die mich nur so durch die Seiten peitscht. Das Thema hat unglaublich viel Potential und auf dem Cover steht "Thriller"...so kann man sich täuschen.

Man ist ab der ersten Seite sofort in der Geschichte drin. Aber was ist da eigentlich passiert? Wo befinden wir uns? Wann befinden wir uns? Und wie ist die politische Richtung momentan?
Ich weiß es selbst nachdem ich das Buch gelesen habe nicht wirklich. Das Buch spielt in Phoenix, das Wasser wird knapp, Menschen kämpfen um ihr Überleben und andere bereichern sich. So viel ist klar. Aber warum? Was hat den Ausschlag gegeben? Was ist mit dem Wasser passiert? Das wird leider nicht aufgeklärt.

Für mich war es sehr schwer in dieses Buch zu finden. Zu Beginn habe ich überhaupt nicht verstanden was das so alles soll und konnte mir auch nicht vorstellen wie irgendwas aussieht. Das hat beim Folgen der Handlung nicht wirklich weitergeholfen. So etwas nervt und versaut einem das Buch. Mir zumindest.

Auch die vielen verschiedenen Handlungsstränge machen es einem nicht gerade leicht. Erst verlaufen sie alle parallel und der Leser muss dauerhaft hin und her switchen - ich hab an manchen Stellen den Überblick verloren - und irgendwann gegen Mitte/Ende laufen sie zusammen. Das macht es dann einfacher.

Durch dieses ganze Hin und Her, der fehlenden Bilder in meinem Kopf und den Längen, die sich stellenweise über viele Seiten erstreckten, hat die Spannung leider sehr gelitten.

Die Frage nach dem "Warum?" lässt mir bis heute keine Ruhe. Ebenso wie die Frage, wie sich die Wasserknappheit auf die gesamte Welt auswirkt. Betrifft es nur die USA und China? Was ist mit Europa und Afrika?

Die Idee und die Mühe bekommen von mir drei Sterne. Für all meine Kritik muss ich aber definitv zwei Sterne abziehen. Ich habe mir wirklich viel von diesem Buch erhofft - vielleicht war das auch der Fehler.

Fazit
Ein Buch, das sein Potential absolut verschenkt hat und ein Autor, der in meinem Kopf keine Bilder entstehen lassen konnte.
Charaktere die mir egal waren gepaart mit Längen und Langeweile.
Schade!

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