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Weltenzerstörer Novelle

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-31925-7

NEU
Erschienen:  13.08.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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Eines Tages erscheint auf der Erde ein seltsames Kristall. Das Objekt stammt aus den Tiefen des Weltalls, und es enthält nur eine einzige Botschaft: „Alarm! Alarm! Der Weltenzerstörer kommt!“ Forscher und Militärs weltweit rätseln noch über den Sinn dieser Nachricht, als sich ein gewaltiges Raumschiff wie ein Ring um den gesamten Planeten legt, um die Ressourcen der Erde in kürzester Zeit aufzusaugen. Die Menschheit steht vor der größten Aufgabe seit dem Beginn ihrer Geschichte: Wie wehrt man sich gegen ein kosmisches Ereignis, das den ganzen Planeten für immer vernichten kann?

Mit der Novelle „Weltenzerstörer“ gelingt es dem internationalen Bestsellerautor Cixin Liu, klassische Science-Fiction-Motive mit aktuellen Herausforderungen wie Klimakatastrophe und Globalisierung zu verknüpfen.

»Lius Science-Fiction ist so verständlich und eingängig wie ein Märchen der Gebrüder Grimm ...«

Marten Hahn, Deutschlandfunk Kultur (14.08.2018)

Cixin Liu (Autor)

Cixin Liu ist einer der erfolgreichsten chinesischen Science-Fiction-Autoren. Er hat lange Zeit als Ingenieur in einem Kraftwerk gearbeitet, bevor er sich ganz seiner Schriftstellerkarriere widmen konnte. Seine Romane und Erzählungen wurden bereits viele Male mit dem Galaxy Award prämiert. Cixin Lius Roman Die drei Sonnen wurde 2015 als erster chinesischer Roman überhaupt mit dem Hugo Award ausgezeichnet und wird international als ein Meilenstein der Science-Fiction gefeiert.

»Lius Science-Fiction ist so verständlich und eingängig wie ein Märchen der Gebrüder Grimm ...«

Marten Hahn, Deutschlandfunk Kultur (14.08.2018)

»Philosophie trifft auf Technologie, Action auf wunderschöne Sprache. ... Mit seinen Novellen zeigt [Cixin Liu], dass er auch auf wenig Raum intensiv sein kann.«

Wolfgang Hauptmann, APA Austria Presse-Agentur (22.08.2018)

»Ach ja, die Geschichte ist natürlich witzig und originell und wunderbar deprimierend. Cixin Liu ist ein großartiger Autor.«

Alex Coutts, Ultimo (31.08.2018)

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Chinesischen von Marc Hermann
Originaltitel: 人和吞食者

Taschenbuch, Klappenbroschur, 128 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-31925-7

€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

NEU
Erschienen:  13.08.2018

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Eine Novelle die zum Nachdenken anregt!

Von: Anna Datum: 04.09.2018

https://liveyourlifewithbooks.wordpress.com/

Inhalt

Als ein seltsamer Kristall aus den Tiefen des Alls auftaucht und eine Warnung an die Menschheit schickt, verändert sich die Welt für immer. Der Weltenzerstörer ist auf dem Weg zur Erde und das grausame Raumschiff hat nur ein Ziel: die Ausbeutung und Vernichtung des ganzen Planeten. Doch wird es der Menschheit gelingen die Zerstörung zu verhindern?

Als ich gesehen habe, dass Cixin Liu eine neue Novelle in Deutschland veröffentlicht war mir sofort klar, dass ich diese Geschichte lesen möchte. Der Autor hat mich mit „Die drei Sonnen“ und „Spiegel“ absolut in seinen Bann geschlagen und ich war sehr neugierig darauf, was seine neueste Geschichte für mich bereit hält. Herzlichen Dank an den Heyne Verlag und das Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Die Kurzgeschichte hat mich direkt in ihren Bann gezogen. Die Welt gerät in Aufregung als der geheimnisvolle Kristall auftaucht, der den Menschen ihr Schicksal offenbart: der Weltenzerstörer ist auf dem Weg zur Erde. In 100 Jahren wird er da sein und alles verschlingen, bis nichts mehr übrig ist.
Der namenlose Kommandant der chinesischen Weltraumflotte sieht sich einer schier unlösbaren Aufgabe gegenüber. Doch nicht nur die schreckliche Botschaft lässt die Erde und ihre Bewohner erzittern, sondern auch das kleine Raumschiff, das gelandet ist.
Eine Vorhut der Lebewesen aus dem Weltenzerstörer ist gelandet und mit ihr der Botschafter: er stellt sich selbst als „Weiser“ vor, wird von den Menschen jedoch „Beißer“ genannt.

Die Begegnungen mit „Beißer“ regen nicht nur die beteiligten Menschen zum Nachdenken an, sondern auch mich als Leser. Es werden unglaublich viele wichtige und relevante Themen angestoßen, über die man während des Lesens aber auch darüber hinaus immer wieder nachdenkt.

Was sind die großen Errungenschaften der Menschheit und welcher Preis wurde dafür bezahlt? Welche Opfer wurden in Kauf genommen, um die Menschen dorthin zu bringen, wo sie zum Zeitpunkt der Geschichte sind? Ist es die Menschheit überhaupt wert vor dem Weltenzerstörer gerettet zu werden?
Die Kurzgeschichte besteht fast nur aus Verhandlungen zwischen dem Kommandanten und dem Botschafter, bei denen immer deutlicher die Frage hervorgeht, ob die Flotte der Weltenzerstörer und die Menschheit sich tatsächlich so stark unterscheiden, wie die Menschen annehmen, oder sich doch viel ähnlicher sind.

„Wenn zwei Zivilisationen von unterschiedlichen Planeten einander begegnen, sind die Ähnlichkeiten befremdlicher als die Unterschiede. Unsere beiden Spezies sollten einander nicht so ähnlich sein.“ (S.62)

Cixin Liu stößt Gedanken an, auf die ich von alleine vielleicht nicht unbedingt gekommen wäre. Er hat mich mit seiner Darstellung komplett in seinen Bann gezogen und ich habe die Novelle und ihren Anhang in einem Rutsch durchgelesen. Die Tiefe der Kurzgeschichte hat mich überrascht und sehr begeistert.

Weshalb ich einen Stern abziehen musste ist weniger wegen der Novelle, sondern der Art und Weise wie die Novelle veröffentlich ist. Die Geschichte hat 70 Seiten. Der Rest beläuft sich als Anhang mit Anmerkungen, ein Nachwort von Xia Jia über die chinesische Science Fiction, Erläuterungen zur chinesischen Schreibweise und einer Leseprobe zum letzten Teil der Trisolaris-Trilogie. Meiner Meinung nach hätte man sich all das sparen können, denn es hatte nichts mit der ursprünglichen Novelle zu tun. Außerdem habe ich später herausgefunden, dass die Novelle Weltenzerstörer in dem Sammelband „Die wandernde Erde“ enthalten sein wird, welcher im Dezember 2018 bei Heyne erscheint. Daher also die Frage: wieso ist die Novelle einzeln erschienen, wenn sie im Dezember im Rahmen eines Sammelbandes noch einmal veröffentlicht wird?
Diese Tatsache finde ich etwas schade und deshalb kann ich nicht die vollen fünf Sterne vergeben.

Fazit

Die Novelle an sich hat mir wunderbar gefallen. Liu bringt viele unterschiedliche Gedankengänge auf den Tisch, die mich noch sehr lange beschäftigt haben. Man wird einfach zum Nachdenken angeregt und das ist etwas, das ich immer sehr wertschätze und vor allem auch spannend finde. Es werden unterschiedliche Perspektiven aufgezeigt und man beginnt auch über das eigene Verhalten zu reflektieren. Das hat mir sehr gut gefallen. Wer Sci-Fi mag und Cixin Liu gerne einmal ausprobieren möchte, der sollte sich die Novelle „Weltenzerstörer“ aufjedenfall einmal näher anschauen.

Cixin Liu - wieder einmal

Von: Myriade Datum: 29.08.2018

https://laparoleaetedonneealhomme.wordpress.com/

Zuerst war ich enttäuscht, weil ich dachte, dass dies der lang erwartete dritte Teil der Solaris-Trilogie wäre. Es ist aber nur ein schmales Bändchen, das als ersten Teil eine kurze Novelle enthält. Allerdings entwickelt sich auf knappen 70 Seiten eine durchaus fesselnde Geschichte, die sogar eine Prise skurrilen Humor enthält, ein Element, das ich bei Cixin Liu bisher nicht erlebt habe.

Die Menschheit bekommt von einer anderen intelligenten Species eine Warnung: ein fremdes, gewaltiges Raumschiff ist unterwegs um auch die Erde zu zerstören. Soweit wäre das nicht besonders originell. Was dann kommt, ist aber spannend und endet mit der völlig unerwarteten Information über die Herkunft des Raumschiffs und seiner Besatzung und hat auch noch ein weiteres Highlight für das Ende bereit. Ich verrate nur soviel, dass Cixin Lius freundlicher Blick auf Ameisen, den die Leser schon aus dem zweiten Band der Trisolaris-Triologie kennen, wieder zum tragen kommt.

Das Büchlein enthält auch eine wirklich lesenswerte Abhandlung über die Entwicklung der Science Fiction in China aus einer Literaturgattung, die den Kommunismus verherrlichte und sich an die sovietische Jugendliteratur anlehnte zu einem Genre, das durchaus die Probleme der modernen chinesischen Gesellschaft behandelt, aber auch über das Schicksal der Menschheit spekuliert.

Weiters gibt es eine kurze Leseprobe des tatsächlichen 3.Bandes der Trisolaris-Trilogie „Jenseits der Zeit“. Ich war doch etwas verblüfft, dass diese Leseprobe im Jahr 1453 spielt, zu dem Zeitpunkt als Konstantinopel von den Osmanen erobert wird. Das erhöht die Spannung. „Jenseits der Zeit“ soll in der deutschen Übersetzung im April 19 herauskommen.

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