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Wenn der Mond am Himmel steht, denk ich an dich

Ab 13 Jahren

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-570-40356-3

NEU
Erschienen: 11.09.2017
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Eine gefährliche Liebe ...

Die 15-jährige Farrin hat eine Menge Geheimnisse. Unter anderem, dass ihre Mutter auch nach der islamischen Revolution noch eine glühende Schah-Anhängerin ist, und so ist es besser, möglichst nicht aufzufallen. Aber dann begegnet sie Sadira und mit dieser Freundschaft ändert sich alles. Als aus ihrer Freundschaft mehr wird, wissen beide, dass sie einen gefährlichen Weg einschlagen, denn Homosexualität steht im Iran unter Todesstrafe.

Deborah Ellis (Autorin)

Deborah Ellis ist Schriftstellerin und Psychotherapeutin in Toronto, wo sie die Organisation »Frauen für Frauen in Afghanistan« gründete. Mit dem auf wahren Begebenheiten beruhenden Roman „Wenn der Mond am Himmel steht, denk ich an dich“ thematisiert sie die Diskriminierung Homosexueller im Iran.

Übersetzt von Edith Beleites

Taschenbuch, Broschur, 256 Seiten, 12,5 x 18,3 cm

ISBN: 978-3-570-40356-3

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: cbj

NEU
Erschienen: 11.09.2017

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Mein Jahreshighlight!

Von: Amy J. Brown Datum: 14.09.2017

https://mein-amyversum.jimdo.com/

Eine Geschichte über Homosexualität im Iran habe ich noch nie gelesen, und auch der restliche Teil der Geschichte hat mich neugierig gemacht, Ich liebe gefühlvolle, krasse Geschichten.

Die 15-jährige Farrin hat eine Menge Geheimnisse. Unter anderem, dass ihre Mutter auch nach der islamischen Revolution noch eine glühende Schah-Anhängerin ist, und so ist es besser, möglichst nicht aufzufallen. Aber dann begegnet sie Sadira und mit dieser Freundschaft ändert sich alles. Als aus ihrer Freundschaft mehr wird, wissen beide, dass sie einen gefährlichen Weg einschlagen, denn Homosexualität steht im Iran unter Todesstrafe.

Deborah Ellis ist Schriftstellerin und Psychotherapeutin in Toronto, wo sie die Organisation »Frauen für Frauen in Afghanistan« gründete. Mit dem auf wahren Begebenheiten beruhenden Roman „Wenn der Mond am Himmel steht, denk ich an dich“ thematisiert sie die Diskriminierung Homosexueller im Iran.

Das Buch hat 256 Seiten, die gebundene Ausgabe kostet 14,99, das Taschenbuch 9,9€, die Kinde-Edition 8,99€. Erschienen ist die Geschichte am 11. September 2017 im cbj-Verlag.

Die Geschichte beginnt in Farrins Schule. Nachdem sie im Schulbüro ihre Chemieaufgaben nachgeholt hat, schreibt sie eine Geschichte über Geister, die ein altes Land durchstreifen. Die strenge, humorlose Schulleiterin erwischt sie dabei und testet ihr chemisches Wissen, irgendwann wird Farrin unsicher, und Pargol, eine sehr gute, aber zickige Schülerin, dessen Familie angesehen ist, antwortet an ihrer Stelle. Anschließend soll sie stramm stehen und dem iranischen Führer huldigen, dessen Porträt an der Wand hängt. Dann hat Pargol Grund zu Staunen, denn die Direktorin Kobra lobt Farrin, weil sie schreiben möchte wie ein alter iranischer Dichter, Ferdowsi. Frau Kobra will wissen, für was die Geister in Farrins Geschichte stehen, die Frage muss Farrin wohlüberlegt beantworten, denn im Iran darf nichts, aber auch gar nichts darauf hindeuten, dass man eventuell die offizielle Politik kritisiert und/oder man etwas zu verbergen hat. Farrin auf die Idee, zu sagen, dass die Geister für antirevolutionäre Kräfte stehen.

"Für alle, die vernichtet wurden, weil sie geliebt haben, und alle, die noch lieben und der Unterdrückung tanzend und lachend entgegentreten." Ich möchte hier einmal die Widmung zitieren, denn sie alleine hat mich schon sehr traurig, aber auch stolz auf alle Menschen gemacht, die sich nicht gebeugt, sondern gelitten und gekämpft haben.

Die Geschichte hat mir wirklich fast die komplette Palette an Gefühlen abverlangt, die ich habe. Ich bin nur so über die Seiten geflogen, aber nicht, weil der Schreibstil und die Geschehnisse so einfach waren, sondern ganz im Gegenteil, es war wirklich heftig, was sicherlich auch damit zu tun hatte, dass diese Geschichte auf einer wahren Begebenheit basiert.

Beim Lesen musste ich ständig daran denken, wie schrecklich es ist, dass Homosexuelle hierzulande dafür kämpfen mussten, dass sie überhaupt offiziell heiraten dürfen, und noch immer unter Vorurteilen leiden oder stellenweise sogar beschimpft werden, oder Schlimmeres. Aber was Farrin im Iran durchmachen musste, ist für mich nur schwer vorstellbar. Seine Sexualität sucht man sich doch nicht aus, und für die Auslebung derer, bzw. für noch viel weniger zum Tode verurteilt zu werden treibt mich noch immer die Tränen in die Augen. Tränen der Wut, Tränen der Trauer und Tränen des Unverständnisses.

Dieses Buch ist das erste Buch, was ich gelesen habe, das sich mit Homosexualität beschäftigt und es wird sicherlich nicht das Letzte gewesen sein. Für mich ist es unvorstellbar, hier keine 5 Sterne zu geben, also ist das hiermit geschehen!

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Eine bewegende Geschichte über eine fremde Kultur und die Liebe

Von: booksfortea Datum: 31.12.2015

www.buecherzumtee.blogspot.de

Klappentext:
Die 15-jährige Farrin hat eine Menge Geheimnisse. Denn obwohl sie auf eine Schule für Hochbegabte geht und aus einer angesehenen und wohlhabenden Familie stammt, ist es nach der islamischen Revolution besser, sich möglichst unauffällig zu verhalten. Zumal ihre Mutter eine Schah-Anhängerin war und ist. Aber dann begegnet sie Sadira und alles ändert sich mit der Freundschaft zu dem klugen, witzigen und beherzten Mädchen. Als aus ihrer Freundschaft allerdings mehr wird, wissen beide, dass sie einen gefährlichen Weg einschlagen: Homosexualität steht im Iran unter Todesstrafe. Doch ihre Beziehung wird publik und beide werden inhaftiert. Getrennt von Sadira kann Farrin nur hoffen, dass ihre Familie einen Weg findet, sie vor der Hinrichtung zu retten – sie beide.

Meine Meinung:

Zunächst einmal das, was mir am besten gefallen hat: Dieses Buch liefert Einsichten in eine ganz neue Kultur. Ich wusste nicht viel darüber was im Iran so passiert bevor ich dieses Buch gelesen habe. Manches hat mich an das erinnert, was ich in "Ich bin Malala" über Pakistan erfahren habe.Aber an sich wusste ich wirklich sehr wenig über die Kultur und die Verhältnisse, um die es in "Wenn der Mond am Himmel steht, denke ich an dich" geht. Dadurch, dass ich dieses Buch gelesen habe könnte ich also viel Neues lernen und das hat mir sehr gut gefallen.
Es geht um zwei Mädchen die sich verlieben. Eigentlich ist es eine sehr schöne und süße Liebesgeschichte. Abgesehen von der Tatsache dass ihr Umfeld all dies überhaupt nicht duldet. Die beiden wussten nicht einmal dass Homosexualität überhaupt existiert, da darüber niemals gesprochen wird.
Die Geschichte nimmt einen ganz traurigen und schrecklichen Lauf als ihre Beziehung ans Licht kommt und die beiden Mädchen haben mir wirklich leid getan.
Das krasse ist, dass all dies wirklich passiert ist. Im Nachwort der Autorin liest man, dass sie eine Frau getroffen hat, die ihr ihre Geschichte erzählt hat und dass Deborah Ellis hier lediglich die Geschichte dieser Frau zu Papier bringt. Das ist wirklich schrecklich und es macht die Geschichte gleich viel wichtiger und bedeutsamer. Es ist gut, dass die Geschichte dieser Mädchen öffentlich gemacht wird und dass wir hier darüber lesen können - das sollten wir auch!
Ich haben allerdings einen Stern abziehen müssen, aus verschiedenen Dingen die mir am Buch nicht gefallen haben. Es war leider zu kurz für so eine große, bedeutsame Geschichte. Ich fand dass es manchmal zu schnell ging und man auf manches noch mehr hätte eingehen können.
Der Schreibstil hat mir leider auch nicht so gut gefallen. Es kam mir vor als könnte die Autorin nicht wirklich gut mit Worten umgehen, wobei es natürlich auch sein kann dass einiges vom Schreibstil einfach beim Übersetzen verloren gegangene sind.. Das Buch lies sich dadurch leider nicht so schön lesen wie ich es mir gewünscht hätte. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass mir die Briefe die sich die beiden Mädchen schreiben, als sie einander nicht sehen dürfe, eindeutig zu kitschig waren. Es schien mir einfach unrealistisch, dass ein Teenager so schreiben würde. Aber das ist natürlich nur ein kleiner Kritikpunkt, der nicht weiter wichtig ist.

Bewertung:

Normalerweise gebe ich bei so viel Kritik keine vier Sterne, aber "Wenn der Mond am Himmel steht, denke ich an dich" hat mich einfach so überzeugt mit seiner Story die wahr und echt und Realität ist und die wirklich so viel bedeutet, dass ich trotz allem so eine gute Bewertung abgeben muss.
Ich habe wirklich neue Dinge gelernt und empfehle das Buch deshalb auch auf jeden Fall weiter!
4 von 5 Herzchen <3

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