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Wenn du noch lebst Thriller

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-43868-2

Erschienen: 14.11.2016
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Die Innenarchitektin Lane Harmon, alleinerziehende Mutter der vierjährigen Katie, erhält einen großen neuen Auftrag: Sie soll das Stadthaus der Bennetts neu ausstatten. Doch diese ehemals steinreiche Familie hat eine dunkle Geschichte. Der Vater soll Milliarden veruntreut haben und verschwand dann spurlos. Als Lane sich in den attraktiven Sohn des Hauses verliebt, wird sie immer mehr in den Strudel der Vergangenheit gezogen – und bringt dadurch sich und ihre Tochter in höchste Gefahr.

Weitere Infos zu den Thrillern von Mary Higgins Clark

WERKVERZEICHNIS DER TITEL VON MARY HIGGINS CLARK

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Mary Higgins Clark (Autorin)

Mary Higgins Clark, geboren in New York, lebt und arbeitet in Saddle River, New Jersey. Sie zählt zu den erfolgreichsten Thrillerautoren weltweit. Ihre große Stärke sind ausgefeilte und raffinierte Plots und die stimmige Psychologie ihrer Heldinnen. Mit ihren Büchern führt Mary Higgins Clark regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten an. Sie hat bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten, u.a. den begehrten Edgar Award. Zuletzt bei Heyne erschienen: So still in meinen Armen.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Englischen von Karl-Heinz Ebnet
Originaltitel: The Melody Lingers On
Originalverlag: Heyne

Taschenbuch, Broschur, 368 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-43868-2

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 14.11.2016

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Das zweite Gesicht

Von: Das Echo vom Alpenrand Datum: 18.12.2016

derachentaler.de

Als Lane Harmon den Auftrag zur Inneneinrichtung eines Stadthauses bekommt, lernt sie Eric Bennett kennen. Ein äußerst charmanter Typ, der alte Gefühle in ihr weckt und sie mehr und mehr für sich einnimmt. Nicht zuletzt deshalb, weil er auf Anhieb einen Draht zu ihrer Tochter Katie findet. Trotzdem ist sie am Zweifeln, ob sie sich auf ihn einlassen soll. Auch wenn sie von seiner Unschuld überzeugt ist und fest daran glaubt dass sein Vater den Finanzskandal vor zwei Jahren allein durchgezogen hat, warnt eine innere Stimme sie davor sich auf eine Beziehung mit ihm einzulassen. Während sie noch mit sich ringt, setzt eine Sonderkommission des FBI alles daran den verschwundenen Fondsmanager und die veruntreuten Gelder aufzuspüren. Als Lane, die von alldem nichts ahnt, ihre Entscheidung schon fast getroffen hat spitzt sich die Lage zu und sie muss erkennen, wie sehr sie sich geirrt hat.

Fazit
Ein ruhiger Thriller, mit vielschichtigen Charakteren, der auch ohne Blutvergießen für ein gleichbleibendes Maß an Spannung sorgt und mit einem dramatischen Showdown endet.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Mary Higgins Clark – Wenn du noch lebst

Von: Cleos Bücherblog [www.ichlesehaltgern.com] Datum: 26.03.2016

www.ichlesehaltgern.com

3 Dinge, die mir spontan zum Buch einfallen:
endlich ein neuer Thriller von MHC!, tolles Cover, die Protagonistin heißt Weg, auch nicht schlecht

Das sagt der Verlag über das Buch:
Die Innenarchitektin Lane Harmon, alleinerziehende Mutter der fünfjährigen Katie, erhält einen großen neuen Auftrag: Sie soll das Stadthaus der Bennetts neu ausstatten. Diese Familie hat – wie Lane bald herausfindet – eine dunkle Geschichte: Der Senior, Peter, verschwand vor zwei Jahren bei einem Segelausflug spurlos – und nur wenig später kam heraus, dass aus dem von ihm gemanagten Fonds fünf Milliarden Dollar veruntreut wurden. War es Selbstmord? Oder hat er sein Verschwinden inszeniert? Nur seine Familie glaubt fest an seine Unschuld. Und Lane ist zusehends hin- und hergerissen, denn sie hat sich in den attraktiven Sohn des Hauses verliebt. Sie ahnt nicht, wie sehr sie sich und ihre kleine Tochter dadurch in Gefahr bringt …

Meine bescheidene Meinung:
Beim großen A kommt der aktuelle Thriller von Mary Higgins Clark nicht so gut weg – was bin ich froh, dass ich nicht auf die Meinungen dort gehört habe – mir wären ein paar sehr unterhaltsame, spannende (wenn auch nicht super-thrillige) Lesestunden verwehrt geblieben.

Zu allererst muss ich sagen, dass es sich bei Wenn du noch lebst (im Original noch besser: The Melody Lingers on) nicht wirklich um einen Thriller im herkömmlichen Sinn handelt: es wird weder blutig noch übertrieben spannend noch großartig lebensbedrohlich. Doch genau das ist, was mir so gut gefallen hat: Higgins Clark setzt dieses Mal auf eine sehr subtile Art kleine Akzente, die ihre Wirkung nicht verfehlen. Ich habe mich – wie leider einige andere Leser – nicht gelangweilt, sondern einfach richtig gut unterhalten. Das lag jedoch nicht nur an der Frage, ob der alte Bennett noch am Leben ist oder nicht (das wird recht früh aufgedeckt), sondern habe mit den Protagonisten und der Handlung als ganzer gefiebert und das Buch entsprechend schnell gelesen.

Wir lernen nicht nur die Lane sehr gut kennen; auch vermeintlich nebensächliche Charaktere wie ihre Chefin Glady Harper oder Anne, die Frau Peter Bennetts, wachsen dem Leser über die guten 350 Seiten schnell ans Herz. Alle miteinander sind absolut lebensecht und (mehr oder weniger) sympathisch.

Mary Higgins Clark schafft es, mehrere Handlungsstränge – die man zuerst gar nicht als zueinandergehörig einstuft – miteinander zu verbinden, so dass am Ende ein in sich stimmiges Bild entsteht und kreiert somit einen kurzweiligen Spannungsroman, der sich vor seinen Vorgängern nicht verstecken muss.

Was mir besonders gut gefallen hat, war, dass Wenn du noch lebst ohne unnötige Längen auskommt. Ich mag dicke Bücher sehr gerne, aber dann sollte auch was drin stehen und nicht um der Seitenzahl wegen drumherum geschrieben werden. Hier ist die Handlung atmosphärisch, spannend, authentisch und stimmig und auch für diejenigen geeignet, die mit Cliffhangern und Brutalität ohne Ende à la Fitzek nicht allzu viel anfangen können.

Gerne mehr davon!

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