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Wenn du vergisst Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-71525-1

Erschienen: 13.06.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Die Londoner Lehrerin Margaret Holloway ist auf dem Weg von der Schule nach Hause, als ihr Wagen in einen Unfall gerät. Sie ist gefangen in dem Fahrzeug, das kurz davor ist, in Flammen aufzugehen. Ein Fremder befreit sie und verschwindet sofort wieder. Anfangs kann sich Margaret kaum an etwas erinnern – wie so oft in ihrem Leben. Nur die Narben im Gesicht des Mannes sind ihr deutlich vor Augen. Doch nach und nach kehren die Erinnerungen zurück: nicht nur an den Unfall, sondern auch an Erlebnisse in ihrer Kindheit in Schottland, die sie allzu lange verdrängt hat …

Lisa Ballantyne (Autorin)

Lisa Ballantyne wurde 1975 in Armsdale, Schottland geboren, wo sie Englische Literatur studierte. Sie hat einige Jahre in China gelebt, wo sie in den Bereichen Internationale Entwicklung und Bildung tätig war. 2002 kehrte sie in ihre Heimat zurück und arbeitet seitdem im International Office der Universität Glasgow. Nach ihrem internationalen Debüterfolg »Der Schuldige« ist »Wenn du vergisst« ihr zweiter Roman, der auf deutsch erscheint.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Englischen von Marie Rahn
Originaltitel: Redemption Road
Originalverlag: Piatkus

Taschenbuch, Broschur, 480 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 1 s/w Abbildung

ISBN: 978-3-442-71525-1

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 13.06.2017

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Wenn Du vergisst

Von: Analog 2.0 Datum: 14.10.2017

www.analogzweinull.de/

Die Geschichte beginnt mit einem Unfall. Lehrerin Margaret gerät auf glatter Straße in einen Verkehrsunfall und rettet danach einem wildfremden Mann das Leben. Dieser Unfall bringt bei Margaret Erinnerungen ins rollen die sie seit Jahren erfolgreich verdrängt hat. Sie möchte nun unbedingt herausfinden woher diese Erinnerungsfetzen kommen und was sie mit ihrem Leben zutun haben. Sie begibt sich aus Spurensuche und stößt auf dem Dachboden ihrer Eltern auf das ein oder andere Überbleibsel ihrer Kindheit.

Die Geschichte spielt auf zwei verschiedenen Zeitebenen in verschiedenen Handlungssträngen. Im Jahr 1985 lernen wir George McLaughlin kennen, einem Mittzwanziger der von einem besseren, anderen Leben träumt. Mit seiner ehemaligen Freundin hat er eine kleine Tochter und möchte die beiden nun damit überraschen, das ein gemeinsames Leben möglich ist. Seine Tochter kennt ihn allerdings nicht und seine Ex-Freundin hat inzwischen einen anderen geheiratet. Wenn es nach George geht ist diese Tatsache zwar bedauerlich, aber kein Hindernis. Er beobachtet die Familie, insbesondere seine Tochter und fasst aus einer Situation heraus kurzentschlossen den Entschluss seine Tochter einfach mitzunehmen.

Andere Handlungsstränge beschrieben Margarets Suche nach ihrer Erinnerung und die Kindheit ihrer eigenen Mutter als Tochter eines gewalttätigen Vaters. Die Autorin wechselt immer wieder den Blickwinkel um die Ereignisse rund um das kleine Mädchen wiederzugeben.

Die Autorin schreibt sehr flüssig und fesselnd, ich habe schon sehr früh im Buch die Zusammenhänge verstanden. Genau die waren es, die mich dazu gebracht haben, dieses Buch zu verschlingen. Ich finde der Autorin gelingt es immer wieder eigene und lebendige Charaktere zu erschaffen. Diese sind meist eher kantig und eigenwillig, haben ihre Eigenarten und Schwächen. Das macht sie in meinen Augen so interessant. Der Charakter George McLaughlin zum Beispiel reagiert zunehmend unüberlegt, naiv und manchmal auch ein wenig kindlich.

„Wenn Du vergisst“ ist ein leichter Roman. Ein Familiendrama mit viel Spannung und Geschichte, aber wenig Action. Für mich genau die richtige Mischung. Für Leser die trotz Spannung keinen Thriller erwarten genau das Richtige. Eine Leseempfehlung für die kommenden Herbsttage.

Wenn du vergisst

Von: SophieNdm Datum: 25.08.2017

sophies-leseecke.blogspot.de/

Inhalt:
Die Londoner Lehrerin Margaret Holloway ist auf dem Weg von der Schule nach Hause, als ihr Wagen in einen Unfall gerät.
Sie ist gefangen in dem Fahrzeug, das kurz davor ist, in Flammen aufzugehen.
Ein Fremder befreit sie und verschwindet sofort wieder.

Anfangs kann sich Margaret kaum an etwas erinnern – wie so oft in ihrem Leben.
Nur die Narben im Gesicht des Mannes sind ihr deutlich vor Augen.

Doch nach und nach kehren die Erinnerungen zurück: nicht nur an den Unfall, sondern auch an Erlebnisse in ihrer Kindheit in Schottland, die sie allzu lange verdrängt hat.

Meine Meinung:
Der Roman ist aus verschiedenen Perspektiven geschildert und behandelt einmal das Leben von Margaret Holloway im Jahr 2013 und die Vergangenheit von George McLaughlin im Jahre 1985.

George ist der klassische Antiheld, der sich durch unüberlegte und impulsive Handlungen ständig selbst in Schwierigkeiten bringt.
Dennoch ist er ein guter Mensch dessen Handlung und Verhalten aufgrund seiner Vorgeschichte gut nachvollziehbar ist.
Man erfährt viel über die Familie McLaughlin und George's Kinheit.
Er war mir sofort sympathisch, wobei mich sein vorschnelles Handeln manchmal zum Kopfschütteln gebracht hat.

Margaret ist eine engagierte und herzliche Lehrerin, die einen schlimmen Autounfall hat, welchen sie nur durch die Rettung eines unbekannten Fremden überlebt.
Sie beginnt sich für ihren mysteriösen Retter zu interessieren und nachzuforschen was es mit ihm auf sich hat.
Dann gibt es noch ein traumatisches Ereignis in ihrer Kindheit/Jugend, welches sie erfolgreich über viele Jahre hinweg verdrängt hat.
Doch nach und nach kommen die Erinnerungen zum Vorschein und Margarets sicheres Leben gerät immer mehr außer Kontrolle.

Der Aufbau der Geschichte und auch die verschiedenen Perspektiven haben mir gut gefallen.
Der Leser rätselt lange inwiefern die beiden Zeitebenen miteinander verknüpft sein könnten.

Die Charaktere waren mir größtenteils sympathisch (bis auf Angus!) und ich konnte ihr handeln meist nachvollziehen.
Das Schicksal von George und Margaret war gut durchdacht und authentisch.

Lisa Ballantynes Schreibstil empfand ich als sehr angenehm und es fiel mir leicht mich in die Geschichte einzufinden.
Der Roman ließ sich schnell und flüssig lesen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen.

Fazit:
Ein gefühlvolles Familiendrama mit ein wenig Spannung und einem guten, unerwarteten Plot am Ende.
Durchaus empfehlenswert!

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