Wer geht wo hinterm Sarg?

Erzählungen

(1)
Taschenbuch
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Wunderbar skurril und zutiefst menschlich – Markus Orths Geschichten über den alltäglichen Wahnsinn

Zwei Männer im Zugabteil kämpfen einen stillen Kampf. Ein Mann kann das Leben nur bestehen, indem er gräbt. Hinterbliebene diskutieren: „Wer geht wo hinterm Sarg?“. Eine Horde Schweine wagt einen entschlossenen Ausbruch. Markus Orths’ Erzählungen sind ungewöhnlich und hintersinnig, sie spielen mit der Erwartung des Lesers – der sie nie folgen – und überzeugen durch suggestive Sprachkraft und eindringliche Bilder. Und in allen Situationen entdeckt Markus Orths beunruhigende Abgründe, die den Leser noch lange in Atem halten.

»Bei manchen Erzählungen denkt man an Edgar Allen Poe und ein grösseres Lob dürfte es in diesem Genre kaum geben.«

metropol

Originaltitel: Wer geht wo hinterm Sarg. Erzählungen
Originalverlag: Schöffling
Taschenbuch, Broschur, 160 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-74055-0
Erschienen am  08. Juni 2010
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Sehr empfehlenswert

Von: Melissa R.

02.12.2016

"Wer geht wo hinterm Sarg?" ist nun der zweite Band von Erzählungen Orths, den ich mir als Wochenendlektüre vorgenommen habe. Ich war von seinen Erzählungen "Irgendwann ist Schluss" so beeindruckt, dass ich nicht darauf verzichten konnte, ein weiteres seiner Bücher zu lesen. In diesem Band sind insgesamt 17 Erzählungen enthalten, die thematisch sehr breit gefächert sind. Es gibt keine vorgegebene Reihenfolge, also kann man auch gezielt kürzere Geschichten lesen, wenn man wenig Zeit hat. Ich empfehle auf jeden Fall, jede Erzählung in einer einzelnen Sitzung zu lesen, weil so die nötige Stimmung erzeugt und der Rahmen für das Geschehen gegeben wird. Die Erzählungen bestechen aber alle durch ihre Skurrilität und einen sehr kafkaesken Stil, der die Bücher von Orths zu etwas ganz Besonderem macht. Ich muss sagen, dass mir die Geschichten aus "Irgendwann ist Schluss" länger und sehr präsent im Kopf geblieben sind, während ich bei diesem Band eher das Gefühl hatte, im Nachhinein weniger intensiv über das Geschilderte nachzudenken. Nichtsdestoweniger bin ich immer noch ein "Fan" des Autors und kann beide Bände weiterempfehlen. Persönlich hat mir "Irgendwann ist Schluss" besser gefallen, aber das ist mehr Bauchgefühl als fundierte Entscheidung.

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Vita

Markus Orths

Markus Orths, 1969 in Viersen geboren, studierte Philosophie, Romanistik und Anglistik in Freiburg. Seine Bücher wurden in insgesamt neunzehn Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem Telekom-Austria-Preis (2008) beim Bachmann-Wettbewerb, dem Niederrheinischen Literaturpreis (2009) und dem Phantastikpreis der Stadt Wetzlar (2011). 2012 gewann er den Stückwettbewerb des Theaters Baden-Baden und für die Adaption von "Das Zimmermädchen" den Pariser Prix Théâtre 13 sowie den Publikumspreis. 2015 wurde er für "Alpha & Omega" mit dem Deutschen Science Fiction Preis ausgezeichnet. Die Verfilmung seines Romans "Das Zimmermädchen" kam 2014 in die Kinos. Markus Orths lebt in Karlsruhe.

Zur AUTORENSEITE

Zitate

»Markus Orths zielt mit Erfolg direkt unter die Haut.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung