Wespennest

Ein Jack-Reacher-Roman

(4)
Taschenbuch
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In einer Bar irgendwo in Nebraska. Jack Reacher bekommt zufällig mit, dass der Dorfarzt einen Notruf entgegennimmt und sich weigert, der Anruferin zu helfen. Kurzerhand zwingt Reacher ihn dazu – und lernt eine Frau kennen, die nicht zum ersten Mal von ihrem Mann verprügelt wurde. Er stellt den Schläger im örtlichen Steakhouse und löst damit eine Lawine aus. Denn der Schläger ist einer der Duncans. Diese Familie ist berüchtigt für ihr erpresserisches und rücksichtsloses Verhalten – und geht über Leichen …


ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Aus dem Englischen von Wulf Bergner
Originaltitel: Worth Dying For (15 Reacher)
Originalverlag: Bantam Press, London 2010
Taschenbuch, Broschur, 448 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0091-8
Erschienen am  20. April 2015
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Tolles Buch...

Von: EvaMaria

26.05.2018

“Wespennest” ist mein erstes Buch des Autor und ich bin wirklich begeistert. Was ich auch richtig klasse fand, war, dass ich das Buch auch ohne Vorkenntnis der anderen Reacher Bücher sehr gut lesen konnte. Allerdings erfährt man halt seine Vorgeschichte nicht, was ich jetzt aber nicht störend fand. Der Autor wirft den Leser mitten ins Geschehen und wir dürfen Reacher erleben, wie er versucht einer Frau zu helfen, was ihm auch gelingt. Allerdings steht plötzlich ein ganzes Dorf gegen ihn, denn er hat durch sein Verhalten die Duncans auf sich aufmerksam gemacht. Persönlich fand ich die Handlung richtig spannend, denn es hat mich fasziniert verfolgen zu dürfen, ob es Reacher gelingt dieser Familie Einhalt zu gebieten. Es ist ja auch so, dass der Autor einige Überraschungen aus der Vergangenheit platziert hat, die sich lüften, was ich auch wirklich gelungen fand. Man erfährt auch so, einiges über die Hintergründe in diesem Dorf bzw. den Duncans. Es gibt einige wirklich tolle Actionszenen, die nichts für schwache Nerven sind, denn der Autor schreibt doch recht brutal und anschaulich, wie ich sagen würde. Allerdings sind solche Abschnitte dann auch meist recht unterhaltsam und man kann als Leser wirklich wunderbar mitfiebern. So geht es mir also zumindest meistens. Das Setting in Nebraska fand ich relativ anschaulich beschrieben und es war irgendwie ganz interessant, wie der Autor die Landschaft dargestellt hat und ich hatte immer das Gefühl, dass ich mich hier sehr gut einleben konnte. Wie abgeschieden die Farmen sind bzw. wie weit alles auseinander ist. Wirklich gelungen. Reacher hat mir jetzt als Hauptcharakter sehr gut gefallen. Da es jetzt das erste Buch mit ihm ist, welches ich nun gelesen habe, kann ich natürlich nur meine Eindrücke hier schildern. Er wirkt auf mich sehr stark und ich finde es richtig klasse, dass er sich nichts von solchen Menschen sagen lässt und sich auch hier versucht zu rächen. Auch die Nebencharaktere empfand ich auch als wunderbar dargestellt beschreiben. Gerade die Dorfbewohner fand ich recht spannend. Der Schreibstil des Autor war sehr flüssig und locker. Der Handlung konnte man sehr gut folgen, denn alles war sehr gut verständlich dargestellt. Persönlich hatte ich zwar an manchen Stellen das Gefühl, dass sich hier vielleicht doch der eine oder andere Logikfehler eingeschlichen hat, was mich jetzt nicht grob gestört hat. Das Cover gefällt mir relativ gut und ich finde es passt gut zur Handlung. Zum Autor: Lee Child wurde in den englischen Midlands geboren, studierte Jura und arbeitete dann zwanzig Jahre lang beim Fernsehen. 1995 kehrte er der TV-Welt und England den Rücken, zog in die USA und landete bereits mit seinem ersten Jack-Reacher-Thriller einen internationalen Bestseller. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Anthony Award, dem renommiertesten Preis für Spannungsliteratur. Quelle: Verlag Fazit: 4 von 5 Sterne. Das Buch war wirklich spannend und interessant, sodass ich es definitiv weiterempfehlen kann. Es wird auch nicht mein letztes Buch des Autors sein.

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Jack Reacher - legendär und Maßstäbe setzend!

Von: Elke Heid-Paulus

27.10.2015

Gerade noch ist Jack Reacher in „61 Stunden“ in South Dakota dem Tod von der Schippe gesprungen, und schon ist er in „Wespennest“, dem neuen Thriller von Lee Child, per Anhalter auf dem Weg nach Virginia, als er von einer seiner Mitfahrgelegenheiten irgendwo im Nirgendwo im ländlichen Nebraska abgesetzt wird. Für die Nacht sucht er Unterschlupf in einem heruntergekommenen Motel und hört zufällig an der Bar das Telefonat des Dorfarztes mit, der sich weigert, eine verprügelte Frau zu behandeln. Aber wenn jemand Hilfe braucht, ist Reacher nicht weit, und zwingt den Arzt, die brutal Misshandelte zu versorgen, die nicht zum ersten Mal von ihrem Ehemann so zugerichtet wurde. Und so kommt unser Protagonist zum ersten Mal mit den Duncans in Kontakt, die nicht nur ihre Familien sondern die ganze Gegend tyrannisieren und im Laufe der Jahre ein weit verzweigtes kriminelles Netzwerk aufgebaut haben, mit dem sie seit Jahrzehnten die Landbevölkerung in Schach halten - und wehe, es muckt jemand auf! Dann werden Existenzen vernichtet, angebliche Unruhestifter verprügelt oder sogar ermordet. Jack Reacher wäre aber nicht der, den wir kennen, wenn er diesem Treiben ungerührt zuschauen würde, denn dort, wo Unrecht zu Recht wird und die „kleinen Leute“ drangsaliert werden, ist der Ex-Marine nicht zimperlich und greift mit aller Härte durch – auch wenn er damit in ein Wespennest sticht. „Wespennest“ ist die Nummer 15 in der Reacher-Reihe, und Nebraska ist nur eine weitere Station auf dem Weg unseres Protagonisten durch die amerikanischen Bundesstaaten, fünfzig an der Zahl – also sind noch genügend Handlungsorte für die nächsten Jahre vorhanden. Und die Art und Weise, wie es Lee Child, dem Autor der Reihe, immer wieder gelingt, nicht nur die geo- sondern auch die ethnografischen Besonderheiten der jeweiligen Landstriche samt Bevölkerung abzubilden, ist immer wieder erstaunlich. Denn diese Bilder, die während der Lektüre vor dem inneren Auge des Lesers entstehen, intensivieren die ohnehin spannende und mit zahlreichen Cliffhangern gespickte Geschichte ungemein. Die Story ist sehr gut geplottet, der Autor hat ein Händchen für das richtige Timing und die Länge bzw. Kürze der Kapitel animieren zum zügigen Verschlingen des Buches. Dazu dann Jack Reacher, der Moralist und sympathische Einzelgänger, legendär und Maßstäbe setzend in diesem Genre. So muss ein guter Thriller sein!

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Vita

Lee Child wurde in den englischen Midlands geboren, studierte Jura und arbeitete dann zwanzig Jahre lang beim Fernsehen. 1995 kehrte er der TV-Welt und England den Rücken, zog in die USA und landete bereits mit seinem ersten Jack-Reacher-Thriller einen internationalen Bestseller. Er wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Anthony Award, dem renommiertesten Preis für Spannungsliteratur.

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