Wie sagt man ich liebe dich

Roman

Taschenbuch
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Für die gehörlose Maelys Durant wird ein Traum wahr, als sie ein Kunststudium in Paris beginnt. Doch dann erkrankt ihre Tante Valérie, und Maelys muss auf dem Montmartre Touristen porträtieren, um Geld zu verdienen. Dort macht ihr eines Tages ein geheimnisvoller Fremder ein erstaunliches Angebot: für eine stattliche Summe soll sie seinen Großvater in Lissabon malen. Maelys‘ Neugier ist geweckt, und sie begibt sich auf die Reise in die weiße Stadt am Tejo. Dort stößt sie auf die Spuren einer herzergreifenden Liebesgeschichte, die bis ins Paris der 1960er Jahre zurückreicht – und ahnt nicht, welch besondere Rolle sie selbst darin spielt …

"Reading Claudia Winter's novels warms your heart and brings a smile to your face."

Nassauische Neue Presse

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Klappenbroschur, 480 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-49083-7
Erschienen am  15. Juni 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Lissabon, Portugal

Leserstimmen

Berührend schön geschrieben

Von: Ira

09.10.2020

Rezension zum Roman von Claudia Winter „Wie sagt man ich liebe dich“ Der Roman von Claudia Winter „Wie sagt man ich liebe dich“ ist im Juni 2020 als Taschenbuchausgabe im Goldmann Verlag veröffentlicht worden Im Mittelpunkt des Romans steht die gehörlose junge Frau Maelys Durant. Somit widmet Claudia Winter dieses Buch ihren Eltern, die auch gehörlos waren. Die Handlung spielt in zwei Städten Paris und Lissabon und zeitlich auch in zwei Ebenen 1966 – 67 und 2019 in ständigem Wechsel. Maelys ist eine begabte Malerin, sie bekommt ein Stipendium für ein Studium an der Kunsthochschule in Paris. In Paris wohnt sie bei ihrer Tante Valerie Aubert. Aus den Tagesbüchern ihrer Tante erfährt sie von der Liebesgeschichte zwischen Valerie und dem portugiesischen Koch Frederico Almeida. Das Liebesglück war damals im Winter 1966/67 wegen einer Lebenslüge nur von kurzer Dauer. Der Koch Frederico Almeida, in Wirklichkeit aber künftiger Hotelbesitzer Eduardo de Alvarenga wurde gezwungen, die Tochter eines einflussreichen Unternehmers zu heiraten, um das hoch verschuldete Hotel im Zentrum Lissabons zu retten und seiner kleinen behinderten Schwester Rita bei der medizinischen Versorgung beizustehen. Valerie erfährt das alles, außer dem echten Namen, von seiner Großmutter Dona Maria. Valerie muss ihn verlassen, darf aber den Überraschungsbesuch seiner Großmutter nicht gestehen. Dann steht im Raum die Schwangerschaftslüge und ihre Aussage, dass sie weder jetzt noch in Zukunft ein Kind haben will. Frederico kann das nicht verstehen und geht. Er kehrt nach Portugal zurück. Nach 52 Jahren kommt der 74-Jährige nach Paris und sieht auf einem Staffeleiplatz vor der Brasserie eine junge Frau in einem senfgelben Mantel mit einer kleinen Sardinenbrosche am Revers des Mantels. So eine Brosche hat er damals Valerie geschenkt. Diese junge Frau war die Nichte von Valerie Maelys. Eduardo glaubt, dass Maelys seine Enkelin sei. Er kommt nach Lissabon zurück, gibt seinem Enkel Antonio ein altes Polaroidfoto . Antonio bekommt den Auftrag, in Paris mit diesem Foto nach einer jungen Frau zu suchen und sie zu überreden, für ein paar Tage nach Lissabon zu kommen und seinen Opa zu porträtieren. Antonio tut für seinen Großvater alles. Er findet die junge Malerin in Paris. Das war Maelys. Sie muss aber ihre Tante mitnehmen. Sie kommen in das wunderbare Haus in der Nähe von Lissabon. Als der alte Herr in der Tante von Maelys Valerie erkennt, täuscht er eine Krankheit vor und will den Besuch nicht sehen. Der feinfühligen Maelys gelingt es aber bald, den sturen Großvater von Antonio umzustimmen. Er sitzt Modell, sie malt sein Porträt. Dabei erfährt Eduardo de Alvarenga auch, dass ihre Tante keine eigenen Kinder hat. In dieser Zeit entwickelt sich was zwischen Antonio und Maelys. Sie verbringen gern die Zeit miteinander. Maelys ist sehr direkt, sie ist nicht oberflächlich, aber supernatürlich. Als sie von Antonios Assistentin hört, dass Manuela und Antonio angeblich ein Liebespaar seien, ist sie tief verletzt und erinnert sich an die Worte ihrer Tante, dass man den portugiesischen Männern nicht vertrauen kann. Dann überschlagen sich die Ereignisse. Maelys verlässt Hals über Kopf Lissabon. Antonio will sie noch auf dem Flughafen aufhalten, schafft es aber leider nicht. Tante Valerie und der Großvater von Antonio klären alle Missverständnisse der Vergangenheit und finden ihr spätes Glück. Zum Schluss helfen sie auch, dass der charmante Antonio und die einzigartige Maelys zueinanderfinden. Es ist ein unterhaltsames und gut geschriebenes Buch. Die Hauptfiguren sind mit viel Sympathie dargestellt. Die Autorin hat vermutlich auch viel recherchiert, um beide Städte Paris und Lissabon so bildhaft zu beschreiben. Um die einfließenden portugiesischen Begriffe verständlich zu machen, ist das Buch mit einem Glossar versehen. Es gibt auch ein viergängiges portugiesisches Menü . Ich habe das Buch gerne gelesen und kann es, selbstverständlich, weiter empfehlen.

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Eine romantische Reise nach Portugal

Von: buecherundgedanken

28.08.2020

Wie sagt man ich liebe dich war mein erster Roman von Claudia Winter und ich bin vollauf begeistert! Wir werden entführt in das Paris und Lissabon von heute und in das der 60er Jahre und Claudia Winter schafft es so unglaublich gut, mich in das Lebensgefühl beider Orte und beider Zeiten eintauchen zu lassen. Maelys, um deren Geschichte es hauptsächlich geht, ist eine äußerst sensible junge Frau, und das nicht nur, weil sie gehörlos ist. Das Fakt der Gehörlosigkeit macht uns Maelys noch um ein kleines bisschen sympathischer, denn Maelys kann Verhalten wie Ironie kaum verstehen und so ist auch sie ein Mensch, ,der jederzeit authentisch und sehr direkt auf sein Gegenüber zugeht. Da ich gelesen habe, dass Claudia Winter´s Eltern gehörlos sind, wundert es mich nicht, dass die Autorin die Welt einer Gehörlosen so anschaulich darstellen konnte und uns auch auf den Unterschied zwischen gehörlos und taubstumm hinweist. Maelys lebt mit ihrer Tante Valérie in Paris und studiert Kunst an der ….. Um zu ein bisschen Geld zu kommen, malt Maelys am Montmartre Touristen. Eines Tages wird sie von einem Portugiesen namens Antonio angesprochen und bietet ihr einen großen Auftrag an: nach Portugal zu kommen und Antonio´s Großvater zu porträtieren. So reisen Maelys und Valérie nach Lissabon und werden zum Anwesen des Großvaters geführt. Doch irgendetwas stimmt hier nicht, denn Antonios Großvater geht seinen Gästen aus dem Weg. Nach und nach kommen die Zusammenhänge ans Licht und und Maelys lernt die Geschichte ihrer Tante kennen und deren Zusammenhang mit Portugal. Auch alle anderen Charaktere sind mir mit der Zeit sehr ans Herz gewachsen, sei es Maelys Tante Valérie , die stolze Frau, die immer nur schwarz trägt und deren Geschichte auch ausführlich beschreiben wird, oder auch Antonio und sein Großvater, die eine gewaltige Wandlung in sich erleben. Der Roman liest sich in seiner bunten und poetischen Sprache, die voller Weisheiten steckt sehr leicht und auch wenn man schon sehr bald ahnen kann, wie die Geschichte enden könnte, schafft es Claudia Winter doch, dass das Buch bis zum Ende hin spannend bleibt. Wie sagt man ich liebe dich ist ein wunderschöner Sommerroman, der mich mit zwei Wünschen zurücklässt : unbedingt einmal nach Lisboa zu reisen und weitere Bücher von Claudia Winter zu lesen.

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Vita

Claudia Winter, geboren 1973, ist Sozialpädagogin und schreibt schon seit ihrer Kindheit Gedichte und Kurzgeschichten. Als Tochter gehörloser Eltern lernte sie bereits mit vier Jahren Lesen und Schreiben, gefördert von ihrem Vater. Neben ihren bisher im Goldmann Verlag erschienenen Büchern hat sie weitere Romane sowie diverse Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und dem Labrador Luka in einem kleinen Dorf nahe Limburg an der Lahn.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Die Lektüre von Claudia Winters Romanen zaubert dem Leser ein warmes Gefühl ins Herz und ein Lächeln ins Gesicht.«

Nassauische Neue Presse (15. August 2019)

»Traurige Liebesgeschichten, Fado, alte Villen – das Buch fängt die melancholische Romantik Portugals perfekt ein. Wirklich rührend!«

Freundin (22. Juli 2020)

Weitere Bücher der Autorin