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Wild Cards - Das Spiel der Spiele Roman

Wild Cards - 2. Generation (1)

Kundenrezensionen (48)

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-7341-6107-0

Erschienen: 20.02.2017
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The World's next SUPERHERO!

Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten gibt es viele. Da ist z.B. Jonathan Hive, der sich in einen Wespenschwarm verwandeln kann, oder Gardener, die Pflanzen beherrscht. Doch wer ist Amerikas größter Held? Diese Frage soll American Hero, die neuste Casting Show im Fernsehen, endlich klären. Für die Kandidaten geht es um Ruhm und um so viel Geld, dass sie beinahe zu spät erkennen, was wahre Helden ausmacht.

Übersicht der Bücher und Trailer zur Fernsehserie "Game of Thrones" Zum Special

Ab 17. Juli 2017 Erstausstrahlung der 7. Staffel auf Sky "Game of Thrones" auf Sky

GEORGE R. R. MARTIN

Das Lied von Eis und Feuer

Die letzten Tage des Sommers sind gekommen. Eddard Stark, Herrscher im Norden des Reiches, weiß, dass der nächste Winter Jahrzehnte dauern wird. Als der engste Vertraute des Königs stirbt, folgt Eddard dem Ruf an den Königshof und wird dessen Nachfolger. Doch um den Schattenthron des schwachen Königs scharen sich Intriganten und feige Meuchler.

Sein Bestseller-Epos Das Lied von Eis und Feuer wurde unter Mitwirkung des Autors als die vielfach ausgezeichnete Fernsehserie Game of Thrones verfilmt.

Der Heckenritter von Westeros

Illustrierte Chronik zu "Das Lied von Eis und Feuer"

Wild Cards - 2. Generation

Traumlieder

Dass George R. R. Martin einer der erfolgreichsten Fantasy-Autoren aller Zeiten ist, steht außer Frage. Dass er noch viel mehr kann, beweist er in seinen Erzählbänden Traumlieder, deren Vielseitigkeit Fantasy- und Science-Fiction-Fans jeder Generation begeistern wird.

GAME OF THRONES

Weitere Bücher

Wild Cards - 1. Generation

Das offizielle Malbuch zu "Das Lied von Eis und Feuer"

Die Länder von Eis und Feuer

Bitte beachten Sie, dass zwecks Vollständigkeit ggf. auch Bücher mit aufgeführt werden, die derzeit nicht lieferbar oder nicht bei der Verlagsgruppe Random House erschienen sind.

George R.R. Martin (Autor)

George Raymond Richard Martin wurde 1948 in New Jersey geboren. Sein Bestseller-Epos Das Lied von Eis und Feuer wurde als die vielfach ausgezeichnete Fernsehserie Game of Thrones verfilmt. George R.R. Martin wurde u. a. sechsmal der Hugo Award, zweimal der Nebula Award, dreimal der World Fantasy Award (u.a. für sein Lebenswerk und besondere Verdienste um die Fantasy) und dreimal der Locus Poll Award verliehen. 2013 errang er den ersten Platz beim Deutschen Phantastik Preis für den Besten Internationalen Roman. Er lebt heute mit seiner Frau in New Mexico.

ERSTMALS IM TASCHENBUCH

Aus dem Amerikanischen von Simon Weinert
Originaltitel: Wild Cards 1. Inside Straight
Originalverlag: Tor Books, New York 2008

Taschenbuch, Broschur, 544 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-7341-6107-0

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 20.02.2017

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Das Spiel der Spiele

Von: Steffi Datum: 23.06.2017

leseglueck.blogspot.de

Cover:
Das Cover passt super zum Buch, spricht mich persönlich aber trotzdem nicht hundertprozentig an. Darauf ist eine selbstbewusste junge Frau zu sehen, im Hintergrund eine Stadt, Sturm, Pflanzen und es scheint Chaos zu herrschen. Das alles passt super zur Geschichte.

Meinung:
Wild Cards - Das Spiel der Spiele ist mein erstes Buch das ich von George R.R. Martin gelesen habe, obwohl es ja schon sehr viele Bücher von ihm auf dem Markt gibt, trotzdem konnte ich mich nie richtig durchringen eins davon zu lesen. Als ich dann auf der Verlagsseite von Blanvalet gesehen habe dass es von dieser Reihe einen ersten Band gibt, dachte ich jetzt oder nie. Blanvalet bringt die Wild Cards Reihe (2. Generation) als Taschenbuch raus, von Panhaligon sind diese Bücher aber schon als Paperback Ausgabe zu haben. Der erste Band Das Spiel der Spiele ist im Penhaligon Verlag bereits im August 2014 erschienen.

Die Erzählperspektiven wechseln zwischen den verschiedenen Protagonisten und so hatte ich eine ganze Zeit lang Schwierigkeiten mit den Namen klar zu kommen. Immer wenn ich mich an einen Charakter und dessen Umfeld gewöhnt hatte, kam der nächste dran. Es gab viel zu viele unterschiedliche Charaktere, die man auf die Schnelle überhaupt nicht einordnen konnte und genau das hat anfangs meinen Lesefluss gestoppt. Im Laufe des Buches hat sich das dann aber etwas gebessert oder ich habe mich einfach daran gewöhnt.

Der Anfang der Geschichte spielt in Ägypten und man hat Leser erstmal keinen Schimmer was eigentlich los ist. Es wird nicht viel erklärt und gleich zum Punkt gekommen. Ich habe mich danach aber lange gefragt ob es überhaupt einen Zusammenhang gibt zu dem Rest der Geschichte. Als dann irgendwann Licht ins Dunkle kam, musste ich nochmal zurück blättern weil ich mich wegen den vielen unterschiedlichen Charakteren schon gar nicht mehr erinnern konnte wer, wie, was sich am Anfang ganz genau abgespielt hat.

Wie im Klappentext rauszulesen ist, geht es in dem Buch um eine amerikanische Castingshow in Amerika. Ich war gespannt was da alles auf einen zukommt als Leser. Es geht um Asse, die Bewerbung für diese Castingshow, die Auswahl und danach um die verschieden Aufgaben die die Teams gestellt bekommen, wobei das Licht immer wieder auf ein anderes Team fällt von dem ein Charakter aus seiner Sicht erzählt. Es entstehen Freundschaften, Feindschaften und Liebeleien. Es gibt glorreiche Siege und natürlich Niederlagen. Jedes Team und jedes Teammitglied geht anders damit um. Die Geschichte um die Castingshow hat mir gefallen und ich war gespannt wer gewinnen wird. Esgibt viele unterschiedliche Charaktere die man im Laufe der Geschichte kennenlernen durfte, in dessen Gefühlswelt man eintauchen durfte und dessen Vergangenheit man teilweise kennengelernt hat. Da es so eine große Anzahl an Protagonisten gibt, kann ich zum Schluss gar keinen Liebling benennen.

Der zweite Teil der Geschichte von dem ich anfangs überhaupt nichts geahnt habe, spielt dann in Ägypten. Der Weg dorthin und wie man als Leser plötzlich aus der Welt von American Hero rein in einen blutigen Krieg in Ägypten gestoßen wird, hat mir gefallen und der Geschichte einiges an Spannung gegeben. Die Idee fand ich gut und ich konnte auch verstehen warum Fortune sich in den Krieg eingemsicht hat, nicht aber warum Lohengrin und Hive sofort mitgemacht haben und der Rest der Bande ohne groß zu überlegen hinterher ist, denn zum Schluss hat sich niemand von denen ganz genau mit dem Hintergrund beschäftigt.

Trotzdem war es spannend und die Geschichte konnte mich fesseln. Zum Schluss gibt es noch einige Überraschungen und es tritt ein Charakter in den Vordergrund der das ganze Buch über augenscheinlich ziemlich unscheinbar war. Diese Wendung hat mich wirklich überrascht und lässt noch einiges offen für den zweiten Teil.

Ich hätte mir gewünscht dass zu Beginn der Geschichte etwas mehr erklärt worden wäre über Asse und Joker im Allgemeinen. Es wird nur angeschnitten und ich habe lange gebraucht um zu verstehen was Asse und Joker sind und wie es dazu kommt das aus diesen Personen Asse und Joker werden. Etwas mehr Hintergrundwissen hätte nicht geschadet.

Dieses Hintergrundwissen hätte ich sicherlich gehabt wenn ich die Reihe Wild Cards - Die erste Generation gelesen hätte. Leider habe ich mich aber erst nachdem ich dieses Buch beendet habe damit beschäftigt dass es noch eine andere Reihe gibt. Die Asse und ihre Fähigkeiten konnten mich aber überzeugen. Es wurden viele tolle Ideen ausgearbeitet und unter den vielen Charakteren und Fähigkeiten ist für jeden etwas dabei. Hive kann sich zum Beispiel in einen Schwarm Wespen auflösen, Lohengrin kann eine Rüstung die ihn unverwundbar macht und sein strahlendes Schwert herbei rufen und so spielt dieser oft den weißen Ritter nur ohne Ross. Es gibt noch viele weitere die ich hier aber nicht alle aufzählen möchte.

Fazit:
Wild Cards - Das Spiel der Spiele ist der erste Band der zweiten Generation und ich denke man sollte lieber erst die Reihe der ersten Generation lesen, denn ich hoffe das man dann viel mehr Hintergrundinformationen hat und dadurch das Lesen dieses Buches mehr Spaß macht. Mir hat die Idee der Asse und Joker gefallen und ich finde es gehört viel Fantasie dazu sich so etwas auszudenken. Da ich aber am Anfang einige Schwierigkeiten hatte mich in die Story reinzufinden, vergebe ich von 4 von 5 Sterne.

Spannende & abwechslungsreiche Superhelden-Story

Von: Nerd-Gedanken.de Datum: 21.06.2017

nerd-gedanken.blogspot.de/

»American Hero« ist DAS neue Castingshowformat im amerikanischen Fernsehen und wird von der Öffentlichkeit mit viel Aufmerksamkeit bedacht – vor allem, weil es hier nicht normale Menschen sind, die miteinander um den Sieg kämpfen, sondern sogenannte »Asse«, Menschen mit aussergewöhnlichen Fähigkeiten, welche sie zu Superhelden machen können. Denn die Welt der Gegenwart ist anders als unsere Realität: kurz nach dem zweiten Weltkrieg wurde durch das Handeln des schurkischen Dr. Tod ein Alienvirus auf die Menschheit losgelassen, welches zu wilden Mutationen der DNA führte. Viele kamen durch das Virus zu Tode, manche wurden zu »Jokern«, welche sich durch sichtbare, groteske Mutationen deutlich vom Rest der Bevölkerung unterscheiden, und nur sehr wenige werden zu »Assen« - und nicht jedes »Ass« benutzt seine Talente für das Gute.

Bei der TV-Show »American Hero« geht es indes um den Teilnehmern gestellte Schwierigkeiten, bei denen sie ihren Heldenmut, ihre Kreativität und ihre Teamwork beweisen müssen – und das ist für so unterschiedliche, reichlich problembeladene Persönlichkeiten wie beispielsweise »Jonathan Hive«, der sich in einen Wespenschwarm verwandeln kann und versucht, als journalistischer Blogger bekannt zu werden, Ana Cortez, die »Earth Witch« genannt wird und mit ihrer Kraft riesige Gräben im Boden ausheben kann, »Drummer Boy« Michael Vogali, der als sechsarmiger Joker bereits eine Berühmtheit ist, da er als Schlagzeuger in einer bekannten Joker-Band mitspielt oder die attraktive Kathleen Brandt, welche als »Curveball« auftritt und Bälle mit unglaublicher Kraft bewegen kann. Doch als im Nahen Osten eine Krise ausbricht und tausende Joker in Ägypten in Lebensgefahr geraten, wird für so manchen Möchtegernhelden das Spiel zu einer gefährlichen Realität …

Kann eine zwischen verschiedensten Autoren geteilte Welt funktionieren? Kann ein Buch mit fortlaufender Handlung funktionieren, an dessen Kapitel und Protagonisten gleich mehrere Personen geschrieben haben? Diese beiden Fragen sollte man sich stellen, wenn man sich mit »Das Spiel der Spiele« beschäftigt, denn beide Fragen beantwortet dieses Buch meines Erachtens nach mit »ja«. Gewöhliche Anthologien kranken oft an der sehr unterschiedlichen Schreibqualität der beteiligten Autoren, doch dies ist beim vorliegenden Roman aus der Welt der »Wild Cards« nicht der Fall: zwar ist von Kapitel zu Kapitel durch die unterschiedlichen Schwerpunkte und Beschreibungsgewohnheiten des jeweiligen Autors durchaus zu merken, dass hier unterschiedliche Schreiber zusammengefunden haben, doch fällt das nie negativ ins Auge, sondern betont vielmehr die Individualität der in den einzelnen Kapiteln vorgestellten »Assen«.

Dabei ist das Kapitel, welches vom Herausgeber George R. R. Martin verfasst wurde und sich mit dem deutschen Ass Lohengrin befasst, eines der schwächeren Kapitel und steht hinter den Schilderungen aus der Sicht von Ana Cortez (geschrieben von Carrie Vaughn) und Bubbles (geschrieben von Caroline Spector) sowohl an Intensität als auch Emotion deutlich zurück. Besunders gelungen scheint mir hierbei der Kunstgriff, die einzelnen Kapitel, welche sich sehr unterschiedlichen Aspekten der fortlaufenden Handlung widmen, durch die Blogeinträge von Jonathan Hive (geschrieben von Daniel Abraham) einrahmen zu lassen, wobei Hive eine deutlich sichtbare Entwicklung vom reinen Zuschauer und Chronisten hin zum aktiven Handelnden durchläuft, die der Leser durch seinen eindringlichen, modernen Schreibstil hautnah mitbekommt und somit eine besondere emotionale Verbindung zu dieser Figur aufbauen kann.

Überhaupt verweben sich mehrere Elemente in diesem Roman auf gekonnte Weise ineinander: die zwei Storybögen, von denen sich einer mit der Spieleshow »American Hero« und den darin für die Teilnehmer gestellten Herausforderungen und der zweite mit den Ereignissen im Nahen Osten und dem Flüchtlings- und Kriegselend in Ägypten befasst. Daneben jedoch bieten einige der häufiger auftauchenden Charaktere ebenso eine Entwicklungsgeschichte, von der die des Jonathan Hive die Augenfälligste sein dürfte. Aber auch Ana Cortez, Drummer Boy, Fortune und Lohengrin durchlaufen eine Entwicklung, manch einer wird erwachsen oder verhält sich endlich verantwortungsbewusst anstelle egoistisch, andere erkunden neue Aspekte in ihrem Dasein als »Ass« und lernen sich im Angesicht einer viel größeren, tragischeren Krise neu kennen. Somit wird die klassische »Heldenreise«, welche als Storymodell für so viele epische Fantasy- und SciFi-Geschichten die Grundlage bildet, auch in »Das Spiel der Spiele« bedient und gleich mehrfach geschickt miteinander verwoben. Dabei ist nicht jedes »Ass« ein Ausbund an Sympathie, auch eine höchst zwielichtig erscheinende Gestalt erhält in mehreren Kapiteln Würdigung. Gelungen wird von den Autoren eine sehr überraschende Vielfalt möglicher Fähigkeiten beschrieben, die auf den ersten Blick vielleicht nicht einmal besonders nützlich erscheinen, dann jedoch so kreativ benutzt werden, dass man nur noch staunen kann. Zudem gelingt es den Entwicklungen während des Storyverlaufes, immer wieder eine kleinere oder größere Überraschung bereit zu halten, sodass die Spannung auch in der tragischeren Szenerie des Krieges gewahrt bleibt und man der Auflösung entgegen fiebert.

Wer das »Wild Cards« Universum noch nicht kennt, bekommt hier einen gelungenen, durch die wechselnden Autoren und Perspektiven nicht ganz bequemen Einstieg in die Konflikte, Möglichkeiten und Einblicke in sehr unterschiedliche, spannend ausgeformte Persönlichkeiten, die man gerne auf ihrer Entwicklung und ihrem größten Abenteuer begleitet. Schade nur, dass es nur durch eine sehr dünne »Herausgegeben von« Markierung auf dem Cover, welche so klein gestaltet ist, dass sie auf den ersten Blick gar nicht auffällt, überhaupt deutlich wird, dass es sich hier keinesfalls um ein ausschließlich von George R. R. Martin verfasstes Buch handelt – der Klappentext verschweigt diese Tatsache nämlich gekonnt. Hier verlässt sich der Verlag meines Erachtens nach zu sehr auf den verkaufsträchtigen Namen des Herausgebers, denn die Qualität der beteiligten Autoren braucht sich hinter diesem keineswegs zu verstecken.

Fazit: Spannende, abwechslungsreiche Superheldengeschichte aus einem geteilten Universum. Für Neueinsteiger in die »Wild Cards«-Welt sehr zu empfehlen. Neun von zehn möglichen Sternen.

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