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Willkommen in der Provence Roman

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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-35951-2

Erschienen: 13.06.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Vivianne fällt aus allen Wolken, als ihr Mann Victor nach fünfundzwanzig Ehejahren einfach verschwindet und sie in ihrem Haus in Aix-en-Provence auf einem Berg Schulden sitzen lässt. Aus der Not macht sie eine Tugend, aus dem verwaisten Schlafzimmer eine Gästeunterkunft. Doch gerade als Chez Madame Vivianne zum heißen Tipp für Touristen wird und Vivianne dem gut aussehenden Félix begegnet, taucht Victor wieder auf …

Brigitte Guggisberg (Autorin)

Brigitte Guggisberg ist in der Schweiz und in den USA aufgewachsen und hat Volkswirtschaft und Medienwissenschaften in Basel mit einem längeren Aufenthalt in Aix-en-Provence studiert. Sie war als Beraterin für das Schweizer Parlament, als Journalistin, als Tanzkritikerin und im Topmanagement der Finanzindustrie tätig. Inzwischen ist sie an die Universität Basel zurückgekehrt und hat mit Willkommen in der Provence ihren ersten Roman geschrieben.

ORIGINALAUSGABE

Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 1 farbige Abbildung

ISBN: 978-3-453-35951-2

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

Erschienen: 13.06.2017

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Verlust und ein Neuanfang

Von: Schneeflocke2013 Datum: 06.10.2017

schneeflockesbuchgestoeber.blogspot.de

Zitat: "Worauf willst du warten? Bis du alt und schrumplig bist?" [S.183, Z.24 f]


Inhalt:
Vivianne ist wie vor den Kopf gestoßen als ihr eins klar wird: Nach 25 Jahren ist ihr Mann auf und davon. Ohne ein Wort. Er hat nicht nur 200.000 € mitgenommen sondern sie auch auf einem Haufen Schulden sitzen lassen. Zuerst ist Vivianne verzweifelt, doch mit Hilfe ihrer besten Freundin Aline krempelt sie ihr Leben um. Aus ihrem Haus wird ‚Chez Madame Vivianne‘ Ein Geheimtipp für Touristen und dann gibt es da noch den Kardiologen Felix. Dann steht Victor wieder vor der Tür.


Meine Meinung:
Der erste Roman der Autorin und ich war positiv überrascht.

Am Anfang ging mir Vivianne wirklich auf die Nerven. Ja das meine ich ernst.
Die ersten 40-50 Seiten habe ich tatsächlich überlegt das Buch abzubrechen. Doch dann habe ich mir einen Ruck gegeben und weiter gelesen. Nach und nach wurde Vivianne mir sympathischer. Zu Beginn störte mich ihr Gejammer, der Selbstmitleid und das Gaffen als ein junger Mann ihre Terrasse fertig gebaut hat. Das hatte für mich einen sehr fahlen Beigeschmack, aber das änderte sich sobald Aline bei ihr zu Hause aufschlägt. Mit ihrer Hilfe kam Vivianne wieder zu sich und bekam neuen Lebensmut. Die Kraft sich selbst etwas Neues aufzubauen.
Ab dem Moment kam auch meine Sympathie. Ich finde, dass erst in solchen Situationen klar wird wer wirklich zu einem steht und wer nicht mehr als leere Worte von sich gibt.
In meinen Augen ist es selbstverständlich dann da zu sein, doch oft genug sehe ich auch das Gegenteil.
Aline mochte ich vom ersten Augenblick an und es hat mir gefallen wie sie Vivianne dazu gebracht hat die ganzen Sachen ins Rollen zu bringen. Sie ist eine sehr treue Freundin und hat es geschafft Vivianne anzustacheln etwas zu tun.
Natürlich geht einiges schief. Doch Übung macht den Meister und so nach und nach bekam ich immer mehr Seiten an ihrem Charakter zu sehen. War Vivianne zu Beginn eher verwöhnt und aufgetakelt, weinerlich, verletzt, gebrochen ändert sich das je weiter das Buch voran schreitet. Nur eins behält sie bis zum Schluss bei: ihren Stolz um nur ja nicht nach Hilfe zu fragen, obwohl Sturheit glaube ich besser passt.
Victor – ihr Mann – war in meinen Augen ein Feigling. Denn er hatte nicht den Mut ihm zu sagen was los ist und auf den Gedanken ihr einen Brief da zu lassen ist er auch nicht gekommen. Auch wenn später erklärt wird warum er so gehandelt hat war das kein Grund Vivianne einfach so vor diese Tatsache zu stellen. Allein schon, dass er davon ausging weiter zu machen wo er aufgehört hat ehe er ging… Nein ihn mochte ich bis zum Schluss nicht egal was als Erklärung kam.

War mir gut gefiel war der Zuspruch von Seiten Viviannes weiterer Freundinnen als die erst mal erfahren haben was passiert ist. Natürlich hatten auch die alle ihre eigenen Probleme, doch sie standen Vivianne trotzdem zur Seite.
Die genauen Beschreibungen die von Anfang an das Buch erfüllten haben es noch lebhafter und detaillierter gemacht. Ich mag es zu wissen wie ein Raum oder Ort aussieht, vor allem wenn darin viel Zeit verbracht wird.
Die ganzen weiteren Charakter haben das Buch belebt, bereichert. Auch wenn ich ein paar von ihnen nicht mochte. Es muss ja immer etwas geben worüber es sich lohnt anzuregen.
Wer Frankreich und Freundschaft mag sollte sich das Buch etwas genauer ansehen.

4 Sterne

Ausflug in die Provence

Von: Märchenbuch Datum: 08.08.2017

https://maerchenbuchblog.wordpress.com/

Von heute auf morgen wird Vivienne von ihrem Ehemann Victor verlassen und zu allem Übel, plündert er auch noch das gemeinsame Konto. Das ganze Vermögen ist dahin und Vivienne, die sich als Frau des Bankdirektors bis jetzt ein unbeschwertes und luxuriöses Leben leisten konnte, muss schnell handeln um nicht ihr bezauberndes Haus in Aix-en Provence zu verlieren.
Gedemütigt und versunken in Selbstmitleid, verschweigt die Endvierzigerin ihren Freundinnen zunächst ihre Misere und tröstet sich mit Schokolade und Prosecco durch die Tage. Doch bald bröckelt Viviennes Fassade, sie vertraut sich der bunten Damenrunde an und muss erkennen, dass auch ihre Freundinnen mit so einigen Problemen zu kämpfen haben.

Vivienne stellt sich schließlich der neuen Herausforderung und verwandelt ihr Haus in der idyllischen Provence, in eine schicke Gästeunterkunft. „Chez Madame Vivienne“, entwickelt sich schnell zu einer beliebten Urlaubspension und Vivienne gewinnt neuen Lebensmut zurück. Doch gerade als es wieder aufwärts geht und ein neuer und gutaussehender Mann in ihr Leben tritt, steht plötzlich Victor wieder vor der Tür.

Wir begleiten Vivienne und ihre Freundinnen durch turbulente Jahreszeiten voller Veränderungen und dürfen so ganz nebenbei, in die stimmungsvolle Kulisse der Provence eintauchen. Brigitte Guggisberg hat es geschafft eine idyllische und sommerliche Atmosphäre entstehen zu lassen und somit entwickelte sich das Buch schnell zu einer unterhaltsamen Urlaubslektüre. Neben den schönen Landschaftsbeschreibungen hat mir vor allem die Charakteristik der skurrilen Pensionsgäste besonders gut gefallen. Die überheblichen Besucher aus Paris und die lustigen Amerikaner, konnten mich so richtig amüsieren.

Allerdings war mir die Hauptprotagonistin Vivienne nicht sehr sympathisch. Zu oberflächlich, zu materialistisch und zu weinerlich kam sie daher, doch mit der Zeit punktete sie ein wenig mit ihrem neu gewonnenen Humor, wurde bodenständiger und hat sich schlussendlich von der snobistischen Gesellschaft verabschiedet. Ihre Entwicklung war durchaus interessant und auch der Ausgang der Geschichte blieb bis zum Schluss spannend.
Zusammengefasst, präsentiert uns Brigitte Guggisberg eine lockere und humorvolle Geschichte mit viel Klischee und auch ein wenig Kitsch, die aber definitiv Lust auf eine Reise nach Südfrankreich macht.

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