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Wir duschen am liebsten nackt Die witzigsten WG-Anzeigen

Mit Illustrationen von Jakob Weyde

Kundenrezensionen (2)

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€ 8,99 [D] inkl. MwSt.
€ 9,30 [A] | CHF 12,50*
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Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-442-15800-3

Erschienen: 17.06.2014
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: eBook (epub)

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Das Leben in einer Wohngemeinschaft ist die ultimative Herausforderung. Das Schreiben von Anzeigen, um eine passende WG-Konstellation zu finden, aber auch! Oder wie sonst lässt sich erklären, dass im Zimmer nebenan jetzt Horst-Kevin wohnt, der morgens wortkarg seinen Kaffee schlürft und nachts heimlich den Kühlschrank leer futtert? WG-Anzeigen sind die Sahneschnitten der zwischenmenschlichen Kommunikation – und bieten einen tiefen Einblick in die herrlich verrückte Welt des Zusammenwohnens!

Joab Nist (Autor)

Joab Nist, 31, ist erfolgreicher Blogger und Autor des Buches „Wellensittich entflogen – Farbe egal“. Er hat sein Leben lang in WGs gewohnt und dabei alles kommen und gehen sehen: Beziehungen, Affären, Gerichtsverfahren, Fressattacken, Frettchen – und WG-Anzeigen. Weil viele davon einen tiefen Einblick in unsere absurdesten Vorlieben, Ängste und Eigenschaften geben, kann er gar nicht anders, als sie zu sammeln.

ORIGINALAUSGABE

Mit Illustrationen von Jakob Weyde

Taschenbuch, Broschur, 192 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
durchgehend 2-farbig illustriert

ISBN: 978-3-442-15800-3

€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 12,50* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 17.06.2014

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Keine NON-Alkoholiker, Vegetarier, Kiffer. [So siehts aus... ]

Von: evafl Datum: 29.11.2016

https://wasliestdu.de/mitglied/evafl

Im Buch finden sich die verschiedensten WG-Anzeigen, die in verschiedene Kapitel wie "Suchen und finden", "So wirst du wohnen", "Weiblich oder männlich", "Bleib sauber" und "What the fuck" eingeteilt sind, um nur mal eine Auswahl der gesamt 13 Kapitel zu nennen. Die WG-Anzeigen sind übrigens Angebote als auch Suchen. ;)

Beispiele gefällig?

Seite 90, "Draußen vor der Tür"

Zur Uni sind es mit dem Hubschrauber ca. 29sec, mit dem Rad 7 min.

Seite 108, "Weiblich oder männlich?"

Ich bin trans und genderqueer und weder männlich noch weiblich. (Ich bin gezwungen, für dieses Profil unter der Kategorie Geschlecht etwas anzugeben, und aus irgendwelchen wirren Gründen gibt es nur die Möglichkeiten "m" und "w". ich bin "w" wie wundervoll.)

Seite 140, "WG-Leben"

Pflichttermin ist immer mittwochs, da gehen wir regelmäßig in den Wald auf Pilzsuche.

Seite 173, "What the fuck"

"Du möchtest lieber alleine wohnen und keine WG oder jemanden finden, der sich nach dir richtet? Oder du möchtest eine WG, suchst aber jemanden, der alle lästigen Arbeiten erledigt und an dem man auch schon mal schlechte Laune auslassen kann? Weil es so schwierig ist, in Hamburg ein Zimmer zu finden, habe ich beschlossen, mich als Sklave anzubieten.



Allein der Titel des Buches ist ja meiner Ansicht nach wirklich genial gewählt, das auffällige, hellblaue Cover mit gelben Lettern sowie Klingelschild drauf sticht gut ins Auge, so dass ich wohl auch in der Buchhandlung nicht dran vorbei gegangen wäre. Und im Buch geht es munter weiter, mit vielen tollen Illustrationen von Jakob Weyde, die perfekt zu den jeweiligen WG-Anzeigen passen.

Die Einteilung in die dreizehn gewählten Titel mit den jeweils passenden Namen fand ich sehr passend und gut ausgesucht, so gehts da ja mal allgemein ums Suchen und Finden, andere stellen direkt die Wohnung/Wohngegend in der Anzeige vor, wieder andere möchten ausschließlich Frauen oder Männer, andere haben eine Aversion gegen Bayern-Fans.

Ich fand es sehr interessant die verschiedensten WG-Anzeigen zu lesen, wobei ich finde, dass man durchaus merkt, von welchen Orten diese kommen. Oftmals war auch eine Angabe hinsichtlich des Ortes, Stadtteils etc. gemacht, manche Anzeigen kommen dann aber auch schon sehr alternativ rüber ("vegan", "containern", "freegan", "politisch aktiv", "Scheißkonsumis", "ein Zimmer in dem alle Schlafen", ...) , so dass man direkt merkt, dass sowas eher eine Berlin-Anzeige als eine in Würzburg beispielsweise ist... (was keinesfalls heißen will, dass ich das verteufle bzw. direkt so abstemple, es passt aber eben einfach ins Klischee... )
Man merkt eben einfach, dass in einer Großstadt wie Berlin oder Hamburg eine durchaus andere Lebensart und -weise herrscht als in einer Stadt wie Würzburg.
Das ist mir eben beim Lesen immer wieder mal aufgefallen. Es gibt auch hier die ein oder andere alternative WG, jedoch wohl nicht in einer Vielzahl wie in Berlin.

Für mich war es vielleicht auch generell mal ganz interessant davon zu lesen, weil ich noch nie in einer WG gewohnt habe, es lediglich einmal anvisiert habe, als Berufstätige dann aber ein Studentisches-Wir-machen-Abends-lange-Party-Miteinander abgelehnt habe. Es ist schon teilweise amüsant zu lesen, was manche da fordern, bei anderen dann aber auch wieder heftig zu sehen, wie spießig manche sich da schon geben, besonders eine Anzeige ist mir da sehr ins Auge gestochen. (Seite 134 ... Wenn ihr unter der Woche Besucht habt, haltet bitte ab 21h die Zimmerlautstärke ein. Partys sind nicht gestattet. Übernachtungen von Freunden sind nicht gestattet. ... )
Ich kann mir ja im Leben nicht vorstellen, dass sich da wirklich Menschen um das Zimmer bewerben, wenn doch, muss man schon mindestens genauso engstirnig sein (es ist nur ein Ausschnitt aus der Anzeige, den ich da abgetippt hab...! ;) ) oder sehr verzweifelt.

Insofern war es wirklich ein äußerst interessanter aber auch amüsanter Ausflug in die Welt der WG-Anzeigen, sehr facettenreich, weil eben in die verschiedensten Kategorien eingeteilt. Da das Buch nicht wirklich zusammenhängend gelesen werden muss war es perfekt das Buch immer mal wieder auch nur kurz zum Lesen zur Hand zu nehmen, so dass es da bei mir immer wieder für einige Lacher sorgte.

Ich mag solche Bücher ja gerne, die solche Anzeigen, Unterhaltungsfetzen etc. wiedergeben, entsprechend kam dieses Buch bei mir auch wirklich gut an. Ich vergebe hier 5 von 5 Sternen und spreche eine Empfehlung aus.

Verrückt, skurril, abgehoben und schrullig!!!

Von: Federzauber Datum: 19.10.2015

federzauber.blogspot.de

Nachdem ich so begeistert war von " Heute geschlossen wegen gestern ", in dem der Autor, Zettel an Laternenmasten, Telefonzellen, Baumstämme, Treppenfluren aus der ganzen Stadt gesammelt hat, wollte ich unbedingt seine weiteren Bücher lesen.

"Wir duschen am liebsten nackt", ist eine Sammlung der "witzigsten " WG-Anzeigen aus ganz Deutschland.
Die Aufmachung ist leider hier schon etwas anders. Leider wurden die Anzeigen nicht abfotografiert, wie bei dem anderen Buch, sondern wurden abgeschrieben und teilweise sogar gekürzt oder gesplittet. Das Lesen der Anzeigen macht es dadurch ein wenig trockener. Wobei es trotzdem durch Cartoon ähnliche Abbildungen aufgelockert wurde, was ich persönlich sehr erfrischend fand.


Die Idee WG-Anzeigen zu sammeln finde ich Klasse!!!
Es ist sehr interessant, wie verrückt einige Leute sind und welche Wohngewohnheiten oder Vorzüge sie haben. Teilweise skurril, verrückt, komplett abgehoben und schrullig.
Aber witzig fand ich es nicht. Bei vielen Anzeigen, habe ich mich nur gefragt, ob sich dabei tatsächlich jemand bei solchen Anforderungen meldet....

Da es nur um WG-Anzeigen ging, wurde es aber mit der Zeit etwas zäh und lang.

Für Zwischendurch ist das Buch eine gute Abwechslung. Ich würde es aber nicht in einem Zug lesen, da es zu viel wird. Aber zum Aufschlagen und Durchblättern (für die Toilette z.B. ) ist es recht amüsant :-)

Note: 3/5

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