Wo die Ostsee Westsee heißt

Baltikum für Anfänger

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Taschenbuch
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Für dieses Buch hat sich Tilmann Bünz in den Sattel geschwungen und ist von der kurischen Nehrung bis nach Narva gereist, mal mitten durch Estland, Lettland und Litauen, mal entlang einer Küste, die im Dornröschenschlaf liegt. Er erzählt von Erlebnissen und Begegnungen, von den verschwundenen Synagogen von Vilnius und der Renaissance der Holzhäuser von Riga, er verrät, wie man auf dem Kurischen Haff bei 20 Grad minus Stinte fangen kann und weshalb jeden Tag 100 Menschen aus Litauen auswandern. Und er erinnert an die größte Menschenkette aller Zeiten, die kurz vor dem Mauerfall den Anfang vom Ende der Sowjetunion bedeutete. Ein hintergründiges und aktuelles Geschichtenbuch für alle, die das Baltikum nicht nur bereisen, sondern verstehen wollen.

»Eine verwunschene Gegend, ein zauberhaftes Buch.«

Alexander Smoltczyk, Reporter Der SPIEGEL, über »Wo die Ostsee Westsee heißt« (19. Februar 2018)

ORIGINALAUSGABE
Taschenbuch, Broschur, 256 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 1 s/w Abbildung
ISBN: 978-3-442-71659-3
Erschienen am  11. Juni 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Berührende Begegnungen über Reiseführer hinaus

Von: RK

10.02.2019

Ich habe das Buch zur Vorbereitung meiner Baltikumreise gelesen. Meine Erwartung hat sich voll erfüllt: "Wo die Ostsee Westsee heißt" ist die perfekte Ergänzung zu einem Reiseführer. Natürlich steht im Reiseführer z.B. auch, dass es in Riga eine große neue Bibliothek gibt. Doch die Geschichte, dass die EinwohnerInnen Rigas vor der Eröffnung eine Menschenkette bildeten, um die Bücher bei Eiseskälte von Hand zu Hand von der alten Bibliothek zur neuen weiterzureichen, berührt ganz anders. Die Begegnungen von Tilmann Bünz, die er auf seiner Reise durch die drei baltischen Staaten hat, haben mich alle sehr bewegt. Sehr gut ausgewählt, sehr persönlich beschrieben. Sehr hilfreich zum Einordnen die Hintergrundinformationen aus der (jüngeren) Geschichte. Besonders zum Nachdenken haben mit die Einblicke in die Beziehungen untereinander gebracht: die Deutschen auf den Spuren deutscher Geschichte im Baltikum, die jüdische Geschichte und wie sie mit der deutschen, baltischen und sowjetischen verzahnt ist und das emotionale Verhältnis zwischen Balten und russischstämmigen Einwohnern des Baltikums. Dies alles hat der Autor mit Verständnis für alle Seiten differenziert, kritisch und einfühlsam beschrieben. Ich habe das Buch verschlungen. Vielen Dank!

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Vita

Tilmann Bünz, 1957 geboren, war lange Jahre ARD-Korrespondent für Skandinavien und die baltischen Staaten. Er ist Autor und Dokumentarfilmer. Für dieses Buch schwang er sich in den Sattel und radelte von Litauen über Lettland nach Estland. Er lebt in Hamburg und in den Schären vor Stockholm.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

»Tilmann Bünz bringt uns die baltischen Länder nahe - mit liebevoller Neugier, historischer Kenntnis und feinem Gespür für die heiklen politischen Fragen. Beim Lesen begreifen wir, wie wichtig Europa gerade heute für uns alle ist."

Ulla Lachauer über »Wo die Ostsee Westsee heißt« (15. Mai 2018)

»Ein sehr persönliches Porträt – mit dem Blick eines Liebhabers, der seine Liebe immer noch besser verstehen möchte.«

Wouter Meijer, Niederländischer Rundfunk über »Fünf Meter unter dem Meer. Niederlande für Anfänger«

»Ein Buch für alle, die den Norden Europas nicht nur bereisen, sondern auch verstehen wollen.«

Robert von Lucius, FAZ, über »Wer die Kälte liebt. Skandinavien für Anfänger«

»Es tut immer gut, ab und zu einen Spiegel vorgehalten zu bekommen, auch uns Niederländern.«

Monique van Daalen, Botschafterin der Niederlande, Berlin, über »Fünf Meter unter dem Meer. Niederlande für Anfänger«

»(…) nicht nur für Niederlande-Anfänger interessant. Auch jene, die das Land hinter dem Deich bereits von mehreren Reisen kennen, werden viel Spaß (...) haben (...).«

Schwäbische Zeitung über »Fünf Meter unter dem Meer. Niederlande für Anfänger«

»Tilman Bünz macht mit seinen pointierten, liebevollen Geschichten nicht nur Lust auf den schwedischen Sommer. Sogar den dunklen, eisigen Wintermonaten gewinnt er so viel Originelles ab, dass man die Strickmütze und die Wollhandschuhe einpacken und schnurstracks in den Norden reisen möchte.«

Inga Lindstörm über »Wer die Kälte liebt. Skandinavien für Anfänger«

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