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Zimtsommer Roman

Kundenrezensionen (29)

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Taschenbuch, Klappenbroschur ISBN: 978-3-453-35886-7

Erschienen: 11.07.2016
Dieser Titel ist lieferbar.

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Ada kennt das große Glück. Doch an einem einzigen Tag verliert sie ihre Familie und damit alles, wofür sie gelebt hat. Von Trauer überwältigt, will Ada nur noch weg und mietet Hals über Kopf ein Hausboot in Seattle. Dort, mitten auf dem See, wartet eine alte Geschichte von großen Träumen und tragischer Liebe auf sie – und eine Begegnung, die ihr den Glauben an das Leben wiederschenkt …

Sarah Jio (Autorin)

Sarah Jio ist Journalistin, Kolumnistin und Autorin und lebt mit ihrer Familie in Seattle, USA. Ihre Romane sind international erfolgreich und werden in 27 Ländern veröffentlicht.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Charlotte Breuer
Originaltitel: Morning Glory
Originalverlag: Plume

Taschenbuch, Klappenbroschur, 368 Seiten, 11,8 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-453-35886-7

€ 9,99 [D] | € 10,30 [A] | CHF 13,90* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Diana

Erschienen: 11.07.2016

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Rezension

Von: Vanessa Datum: 27.11.2016

vanessa-liest.blogspot.de

Zimtsommer von Sarah Jio ist als deutsche Erstausgabe 2016 im Diana Verlag erschienen und ist für 9,99 € erhältlich.

Die New York Times Bestsellerautorin Sarah Jio arbeitet als Jornalistin und Kolumnistin und lebt mit ihren drei Söhnen in Seattle, USA. Ihre Romane werden in 27 Ländern veröffentlicht.
*Auszug aus dem Roman

Inhalt:
Am Ende des Sommers
wartet die Hoffnung

Ada kennt das große Glück. Doch an einem einzigen Tag verliert sie ihre Familie
und damit alles, wofür sie gelebt hat. Von Trauer überwältigt, will Ada nur noch weg
und mietet sich Hals über Kopf ein Hausboot in Seattle. Dort, mitten auf dem See, wartet eine alte Geschichte von großen Träumen und tragischer Liebe auf sie - und eine Begegnung, die ihr den
Glauben an das Leben wiederschenkt.
*Auszug aus dem Buch

Meinung:
Das Cover ist einfach wunderschön es sieht so aus als wurde es mit Aquarell gemalt.

Ada hat furchtbares durchgemacht versinkt aber dennoch nicht im kompletten Selbstmitleid!

Der Roman spielt in zwei Zeitebenen einmal mit Ada 2008 und einmal mit Penny die 1959.
Man kam damit sehr gut zurecht da über den jeweiligen Kapiteln die Namen der beiden Protagonistinen stehen.

Als Ada in dem Hausboot welches sie gemietet hat eine Kiste mit Sachen von Penny findet will sie herausfinden was mit ihr passiert ist und was Dexter damit zutun hat, wenn überhaupt.
Zudem beginnt sie sich in Alex zu verlieben der es selbst nicht leicht in der Vergangenheit hatte.

Was dabei rauskommt und wie es weitergeht solltet ihr jedoch selbst lesen.

Das Buch ist der Autorin sehr gelungen da es Veluste, Romanzen, Geheimnisse und Liebe beinhaltet.

Es gab Kleinigkeiten die mich an dem Buch gestört haben, dennoch ist es ein gelungener Roman den ich sehr weiterempfehlen kann.

Die beiden Geschichten von jeweils Penny und Ada sind auf unterschiedliche weise schön und spannend zugleich. Mir hat es sehr gefallen wie die Autorin es am Ende zusammenlaufen lassen hat.

Bewertung 4/5 Sternen

Danke an das Bloggerportal zur Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Eine Wahrheit, die 50 Jahre unter Verschluss gehalten wurde.

Von: Janine2610 aus Großmugl, Österreich Datum: 20.10.2016

janine2610.blogspot.co.at/

Der Klappentext hat mir schon jede Menge fesselnden Lesestoff versprochen, und weil ich mich dadurch so stark an die Familiengeheimnis-Geschichten aus Lucinda Rileys Büchern erinnert gefühlt habe, die ich – das darf ich an dieser Stelle nicht unerwähnt lassen – wirklich klasse fand, hatte ich dementsprechend hohe Erwartungen an »Zimtsommer«. Aber ich wurde nicht enttäuscht! Die Handlung konnte mich hervorragend unterhalten.

Zuallererst lernen wir Ada kennen (in 2008, den Gegenwart-Kapiteln) und erleben mit, wie sie nach Seattle in ein altes Hausboot zieht, um dort, weit weg von ihrer Heimat in New York, ihre Trauer um ihren Ehemann und die kleine Tochter in den Griff zu bekommen. Kurz darauf springen wir in die Vergangenheit (1959) zu Penny und ihrem Leben mit ihrem wesentlich älteren Mann – einem bekannten Maler, mit dem die Ehe allerdings ziemlich enttäuschend läuft, da er depressiv ist, trinkt, nur wenig Zeit im Hausboot bei Penny verbringt und ihr zu allem Überfluss auch noch Anlass gibt, zu glauben, dass er fremdgeht.

Es gibt also zwei Erzählstränge, die sich von Kapitel zu Kapitel abwechseln. Erst hat mir persönlich noch der gegenwärtige Erzählstrang mehr zugesagt, da mir Ada so sympathisch war und ich mich gut in sie hineinversetzen konnte. Aber die Penny-Kapitel wurden nach und nach immer interessanter und spannender, weil man einfach gemerkt hat, dass sich da etwas zusammenbraut, was zu Pennys spurlosem Verschwinden führen könnte. Ich habe mir ständig gedacht, ich muss aufmerksam lesen, damit ich keinen wichtigen Hinweis verpasse, der mir verraten könnte, was mit Penny in weiterer Folge geschieht ... Aber ich war ja sowieso total auf dem Holzweg und habe tatsächlich geglaubt, was die anderen Bootsbewohner über Pennys Verschwinden berichtet haben. ;)

Ada hat in ihrem Hausboot in der Gegenwart also einige alte Gegenstände von Penny gefunden, die sie dazu gebracht haben, mit dem Fotografen Alex weitere Nachforschungen anzustellen. Ich kann verstehen, dass Ada neugierig wird, wenn alle Nachbarn nur erzählen, dass Penny damals verschwunden ist und keiner weiß, wohin. Das Spannende an der ganzen Sache war ja, dass ich einige Parallelen zwischen Penny und Ada feststellen konnte und sodann unbedingt erfahren wollte, wie das kommt.

Das Ganze ging sogar so weit, dass Ada sich durch die Spurensuche von ihrer Trauer ablenken konnte und auch in Alex im Laufe der Zeit einen Menschen gefunden hat, der ihr sehr ähnlich zu sein schien. Alex hat Ada viel Verständnis und Vertrauen entgegengebracht hat, was zwischen den beiden allerdings eine Nähe geschaffen hat, mit der Ada im ersten Moment nicht umgehen konnte, weil sich dadurch Schuldgefühle ihrer verlorenen Familie gegenüber gemeldet haben. Es ging in »Zimtsommer« also thematisch auch stark um die Überwindung von Trauer und um das Loslassen von Schuldgefühlen. Den momentanen Jetzt-Zustand zu akzeptieren war für Ada alles andere als leicht, aber Alex war ihr in der Hinsicht eine große Hilfe.

Für mich war das Buch ein teilweise sehr trauriges Leseerlebnis, da die Thematiken, mit denen die Buchfiguren zu kämpfen haben, nicht gerade leicht sind. Die schönen und hoffnungsreichen Momente beim Lesen waren dann jene, mitzubekommen, wie Ada sich mit Alex' Unterstützung entwickelt und wieder zu lächeln lernt. Und fesselnd war die Entwicklung rund um Pennys Verschwinden bzw. das Lügengespinst, auf welches sich Pennys Nachbarn in jener tragischen Nacht geeinigt haben ... und das am Schluss ohnehin ganz anders – und da war ich wirklich überrascht! – ausgesehen hat, als alle, auch ich, vermutet haben.
Und für die backaffinen Leser unter euch: Penny gibt irgendwann sogar noch ein Zimtschnecken-Rezept von sich preis, das man nachbacken kann. Ich selbst habe das zwar nicht getan, aber laut Buchfiguren soll das Ergebnis köstlichst schmecken! :D Damit wäre dann auch der Bezug zum Buchtitel hergestellt. ;)

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