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SPECIAL zu Udo Lindenberg »Lindenbergtracks«

Lindenbergtracks

© Tine Acke

Nach dem sensationellen Erfolg seines letzten Studioalbums „Stark wie zwei“, das mit über 400.000 verkauften CD Platin-Status erreichte, überrascht Udo Lindenberg im Herbst mit einem höchst ungewöhnlichen neuen Projekt: LINDENBERGTRACKS

Das Konzept: Lindenberg spricht Texte seiner eigenen Songs, die von den Musikern Detlev Cremer und Jochen Rausch (LEBENdIGITAL) mit elektronisch-akustischen Tracks neu vertont wurden. „Spoken songs“ nennen Lindenberg und LEBENdIGITAL ihre Zusammenarbeit. Vor Udo Lindenberg hat noch nie ein deutscher Rockmusiker seine Texte auf eine solche Weise musikalisch neu interpretiert.

„Ich bin nun mal ein experimentierfreudiger Junge“, sagt der Mann mit dem Hut, „und die Idee, meine Songtexte mal nicht zu singen, sondern zu sprechen und dann neu zu vertonen, die hat mich gereizt.“ Die Aufnahmen zu den Lindenbergtracks fanden im Dezember 2007 bei Udo zu Hause statt: im Hotel Atlantic in Hamburg, wo Lindenberg seit vielen Jahren wohnt. Über das Ergebnis der Zusammenarbeit mit LEBENdIGITAL sagt Udo Lindenberg: „Das ist höchstes Exotentum“.

Auf dem neuen Album finden sich zehn Stücke aus unterschiedlichen Schaffensphasen Lindenbergs. Neben bekannten Songs wie „Bis ans Ende der Welt“ oder „Baby, wenn ich down bin“ haben LEBENdIGITAL auch frühe Texte wie „Meer der Träume“ aus Udo Lindenbergs Pionierzeit neu vertont.

„Unser Ziel war es, die beispiellose lyrische Qualität der Lindenberg'schen Texte und deren Zeitlosigkeit herauszustellen“, sagt Detlev Cremer über das künstlerische Konzept der „Lindenbergtracks“. Herausgekommen ist dabei etwas verblüffend Neues: atmosphärisch dichte spoken songs, die durch die markante Stimme Udo Lindenbergs bestechen und den Pionier der deutschsprachigen Rockmusik nach über 30 Jahren seiner Karriere in einem ungewohnten musikalischen Rahmen präsentieren.

„Wir schaffen Sound, der zum Zuhören der Texte einlädt“, sagt Jochen Rausch, „denn diese Texte haben das verdient: ein Lied wie 'Mädchen aus Ostberlin' ist Alltagslyrik im besten Sinne und bringt die Trostlosigkeit der deutsch-deutschen Teilung mit ein paar Zeilen auf den Punkt! Das kann nur ein Udo Lindenberg.“

Zum ersten Mal machten LEBENdIGITAL 2005 mit der Vertonung von O-Ton-Gedichten des deutschen Lyrikers Jörg Fauser auf sich aufmerksam („Fausertracks“, Random House Audio). Das Audiobook wurde u.a. auf der Hörbuchbestenliste des Hessischen Rundfunks notiert.

Bei der Zusammenarbeit mit Udo Lindenberg gingen LEBENdIGITAL einen Schritt weiter. „Es gibt ja für all diese Texte schon eine Musik, zum Teil Melodien, die jeder kennt“, sagt Jochen Rausch, „es war eine große Herausforderung, den Lyrics einen neuen Klang zu geben, andere Melodien, einen neuen Rhythmus“.

„Wir haben zuerst Udos Stimme aufgenommen und dann Schicht um Schicht unseren Sound hinzugefügt“, sagt Detlev Cremer über die Entstehung der Lindenbergtracks. Bei einem der Songs („Ich lieb' Dich überhaupt nicht mehr“) hat übrigens ein weiterer deutscher Rockpionier mitgewirkt. Holger Czukay, Gründungsmitglied der legendären deutschen Experimentalband Can, spielte Bass für die Lindenbergtracks.

© Tine Acke

Udo Lindenberg, der im Herbst seine lange erwartete Deutschlandtournee mit zahlreichen ausverkauften Konzerten antritt, ist der Pionier der deutschsprachigen Popmusik. 1972 veröffentlichte der Schlagzeuger und Sänger seine erste LP mit Songs in deutscher Sprache: „Daumen im Wind“. Bis heute sind über 60 LPs/CDs von Lindenberg erschienen – insgesamt wurden über 30 Millionen Alben verkauft. Er wirkte in mehreren Spielfilmen mit (u.a. „Panische Zeiten“). 2003 wurde seine musikalische Revue „Atlantic Affairs“ uraufgeführt. Er spielte zahllose Konzerte und Tourneen. 1983 trat Udo Lindenberg als erster westdeutscher Rockmusiker in der damaligen DDR auf. Seit 1996 gab es zahlreiche Ausstellungen mit Lindenbergs Panischer Malerei. 1989 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen, 2007 erhielt er die Carl-Zuckmayer-Medaille – und er bekam zahlreiche Auszeichnungen für sein künstlerisches Schaffen. Sein neuestes Studioalbum „Stark wie Zwei“ erreicht 2008 Platin.

Der Gitarrist und Bassist Detlev Cremer und der Keyboarder Jochen Rausch brachten 1982 – damals noch unter dem Namen Stahlnetz – ihr erstes, heute als Rarität hoch gehandeltes Album „Wir sind glücklich“ heraus. Produziert wurde die Platte von der deutschen Produzentenlegende Conny Plank. In diesem Jahr veröffentlichte Jochen Rausch seinen ersten Roman „Restlicht“ (Kiepenheuer & Witsch, Köln), der auch als Hörbuch (gelesen von Peter Lohmeyer) erschienen ist (Random House Audio).

Zu den Lindenbergtracks präsentieren LEBENdIGITAL ein sehr ungewöhnliches Video: „Baby, wenn ich down bin“ ist eine Arbeit des Wuppertaler Videokünstlers Kai Dollbaum und besteht aus tausenden von Einzelbildern, die Dollbaum zu einem Clip montiert hat. Das Video ist abrufbar über die Webseite von LEBENdIGITAL (www.lebendigital.de).

www.udolindenberg.de
www.jochenrausch.com

Lindenbergtracks Reinhören

Udo Lindenberg

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