Pilgern im Norden-Special

© Sibylle Hardegger
Auf der Insel Birka, westlich von Stockholm im See Mälaren gelegen, befindet sich neben interessanten archäologischen Funden aus der Wikingerzeit eine Kapelle für den heiligen Ansgar. Sie wurde 1930 inmitten von Feldern am Rand eines kleinen Wäldchens erbaut.








© Sibylle Hardegger
In Vadstena liegt das Mutterkloster des Birgittenordens. In der Klosterkirche, der sogenannten »Blauen Kirche«, befindet sich das Grab der heiligen Birgitta, der Patronin Schwedens. Birgitta begab sich im Laufe ihres Lebens auf zahlreiche Pilgerreisen u.a. nach Nidaros und Jerusalem. Die Wandmalerei aus der Klosterkirche zeigt Birgitta als Pilgerin, vermutlich in Begleitung ihrer Tochter Katharina.



© Sibylle Hardegger
Ebenfalls im Dom zu Uppsala befindet sich im nördlichen Querschiff das »Fenster des Geistes«, das im Zuge der Restaurierungsarbeiten Ende des 19. Jahrhunderts entworfen wurde.





© Sibylle Hardegger
Der Dom von Uppsala, dessen Erbauung sich vom 13. bis ins 15. Jahrhundert hinzog, überragt mit seinen 118 Metern Höhe die Stadt Uppsala. Im sogenannten Finstachor werden in Schreinen Reliquien des heiligen Erik, des Schutzheiligen Schwedens, und der heiligen Birgitta aufbewahrt.


© Sibylle Hardegger
Unweit von Vadstena, am Ufer des Vättern, liegen die Ruinen der früheren Zisterzienser-Abtei Alvastra. Alvastra wurde im 12. Jahrhundert gegründet und war eines der ersten Klöster in Skandinavien. Die Abtei entwickelte sich zum bedeutendsten schwedischen Kloster. Im Zuge der Reformation wurde sie aufgelöst, das beträchtliche Klostervermögen, v.a. Grundbesitz, verleibte sich der König ein.



© Sibylle Hardegger
Die Darstellung von Jesus und der Samariterin am Brunnen (Joh. 4, 13–14) in der Kirche von Odensala stammt vom schwedisch-deutschen Maler Albertus Pictor, der zwischen ca. 1470 und seinem Tod im Jahr 1509 etwa 30 Kirchen in und um Stockholm ausmalte.



© Sibylle Hardegger
Die Kirche von Vík, dem südlichsten Ort auf Island.











© Sibylle Hardegger
Die imposante Westfassade des Nidarosdoms. Der Aufbau orientiert sich an der Form eines Baumes, dessen Stamm Jesus Christus ist. Die Äste des Baumes bilden die Reihen von Statuen mittelalterlicher Heiliger, von Propheten und anderen biblischen Figuren.









© Sibylle Hardegger
Die Klosterkirche des Marienklosters auf Tautra, einer Insel im Trondheimsfjord, ist eine einladende, lichtdurchflutete Holzkonstruktion. Durch die Glaswände erscheint der Übergang vom Kirchenraum zur freien Natur fließend. Umgekehrt ist von außen der ungehinderte Blick ins Innere möglich. Beide Räume gehen so ineinander über.