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Werkstattgespräch über "Die Liebe unter Aliens"

Autorin und Hörbuch-Stimme im Werkstattgespräch

Kunstvoll erzählt Terézia Mora in "Die Liebe unter Aliens" von Menschen, die sich verlieren, aber nicht aufgeben. Wir begegnen Frauen und Männern, die sich merkwürdig fremd sind und zueinander finden wollen. Einzelgängern, die sich ihre wahren Gefühle nicht eingestehen. Träumern, die sich ihren Idealismus auf eigensinnige Weise bewahren. Mit präziser Nüchternheit erforscht Mora die bisweilen tragikomische Sehnsucht nach Freundschaft, Liebe und Glück.
Fritzi Haberland hat gemeinsam mit Devid Striesow ausgesuchte Erzählungen dieses Bandes für ein besonderes Hörbuch eingelesen.

Bei den Aufnahmen war auch die Autorin im Studio – und wir durften dieses sehr interessante Gespräch der beiden Künstlerinnen über die Arbeit als Autorin und als Schauspielerin mitschneiden.

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Mora, Terézia
© Peter von Felbert

Terézia Mora wurde 1971 in Sopron, Ungarn, geboren. Sie lebt seit 1990 in Berlin und gehört zu den wichtigsten deutschsprachigen Autoren. Für ihren Roman "Das Ungeheuer" erhielt sie 2013 den Deutschen Buchpreis. Bereits 1999 sorgte sie mit ihrem literarischen Debüt, dem Erzählungsband "Seltsame Materie", für Furore. Für diese Erzählungen wurde sie u.a. mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet. Zuletzt erschien bei Luchterhand der Band "Nicht sterben" mit ihren Frankfurter Poetikvorlesungen. Terézia Mora zählt außerdem zu den renommiertesten Übersetzern aus dem Ungarischen.

Fritzi Haberlandt, geboren1975 in Berlin, wurde mehrfach als "beste Nachwuchsschauspielerin" ausgezeichnet. Entdeckt wurde sie vom amerikanischen Regisseur Bob Wilson, am Hamburger Thalia Theater feierte sie spektakuläre Erfolge als "Lulu".
Spätestens seit dem Kinofilm "Erbsen auf halb sechs" ist Schluss mit dem Etikett "Nachwuchs": Die blinde Lehrerin, die einen Theaterregisseur das Leben in der Dunkelheit lehrt, spielte Fritzi Haberlandt mit einer unprätentiösen Eindringlichkeit, die man so im deutschen Film noch nicht gesehen hatte.

Terézia Mora: Wie geht´s dir?
Fritzi Haberlandt: Gut, danke! Also ich bin ein erschöpft, ein bisschen. Es ist ja doch immer anstrengend, aber ich war doch erstaunt, gerade diese letzten zwei Geschichten, wie gut sich die gelesen haben. Irgendwann kam es mir so vor, als würde ich einen Monolog halten oder meinen eigenen Film synchronisieren. Das hat mir Spaß gemacht! Das war dann keine Arbeit in dem Sinne oder ich lese einen fremden Text vor. Es kam mir eher vor, als würde eine innere Stimme irgendwann nur noch aus mir sprechen. Das hatte dann so einen Fluss. Das hat mir gut gefallen. Das fand ich auch besonders jetzt an diesem Text.
Ist das nicht immer so?
Das kommt natürlich immer auf die Textform an. Es gibt Texte, da bleibt man doch eher die Erzählerin, die den Text ganz bewusst bearbeitet. Und hier floss der irgendwann so durch mich hindurch.
Das ist, glaube ich, bei Ich-Erzählungen vermutlich auch leichter zu erreichen.
Wahrscheinlich.
Was für einen Stellenwert hat dieses Einlesen von literarischen Texten so in deiner Arbeit als Schauspielerin?
Also ich mach das immer wieder – mal mehr, mal weniger. Es ist ja schon ein sehr einsamer Prozess und deswegen mache ich es jetzt auch nicht mehr ganz so oft. Weil ich merke, das Vorbereiten der Texte ist sehr einsam, du kennst das ja, wenn du schreibst.
Deswegen mache ich das ja!
Ja genau! Das ist wahrscheinlich genau der Unterschied!
Deswegen hab ich das auch ausgesucht.
Und das hier: Im Studio keinen zu haben, der einen mal was fragt und worauf man dann antworten darf, in dem Text meinetwegen. Das finde ich manchmal so ein bisschen erschöpfend. Aber das ist bei dir ja genau anders, oder? Das ist das, was dir schon immer liegt? Alleine sein? In der Arbeit?
Ehrlich gesagt, ja. Obwohl natürlich dieser ganze Schreibprozess, das ist mal schöner, mal nicht so schön. Und da kommt man auch manchmal an diesen Punkt, ich kann niemanden fragen, weil es mir im Grunde niemand sagen kann, wie es gemacht gehört. Keiner weiß Bescheid, wie schon Bill Wilder sehr gut Bescheid wusste! Ich mache dann Folgendes: Ich schreibe so vor mich hin und dann fange ich an, diese Geschichten anderen zu erzählen. Oder mit denen zu diskutieren und ich rede über diese Figuren wie über Personen. Also ich sage nicht, dass das Personen sind, sondern ich rede wie über etwas sehr Reales mit meinen Gesprächspartnern und dann kommen ja irgendwelche Reaktionen. Nicht immer verständnisvolle. Manchmal schaut man mich auch an und versteht überhaupt nicht, was ich von denen will oder was ich mit dieser Figur will. Man hält Figuren, die ich für witzig und interessant halte, einfach mal nur durchgedreht. "Wer ist dieser Loser", so in der Art. "Warum muss man das erzählen?" Aber witzigerweise hilft auch das. Zum Beispiel auch dieser Prozess: Ich würde dir jetzt über eine Geschichte erzählen. Da gibt es Sandy und Tim, die machen das und das. Und allein durch das Erzählen und meine Selbstbeobachtung, nämlich, was erzähle ich dir, was betone ich, was lasse ich weg, was verschweige ich über diese Geschichte, würde mir eine Auskunft darüber geben, wo es vielleicht nicht stimmt mit der Geschichte oder was ich damit eigentlich will.
Ist das sozusagen – schlechtes Wort – ein Trick, bei dem du irgendwann gemerkt hast, dass er dir hilft? Oder wusstest du von Anfang an, das ist dieses Mittel des Erzählens...
Man kann es ruhig Trick nennen, es ist ja eine Verfahrensweise. Weniger im Zusammenhang mit Erzählungen, eher bei Romanen, du arbeitest vier Jahre daran und es ist immer noch nicht zu Ende und du musst so viel im Blick behalten. Ich meine, das ist auch das Hauptding, was dich interessiert, während du daran arbeitest. Das heißt, jedem, den du triffst, sagst du "Was machst du?", "Ja, ich schreibe ein Buch" und dann fängst du an darüber zu erzählen. Ich habe irgendwann gemerkt, dass man da überhaupt keine Hemmungen zu haben braucht, denn das ist nun einmal das, was ich von mir erzählen kann und das hilft. Selbst vollkommen bekloppte Reaktionen darauf helfen.
Interessant! Sag mal, rein technisch, bist du sehr diszipliniert beim Arbeiten? Weißt du jeden Tag genau, wann du wie arbeitest?
Naja, seitdem ich ein Kind habe, weiß ich das ganz genau. Nämlich zu dem Zeitpunkt, wenn es weg ist. Aber zum Glück ist es so, dass ich schon immer vormittags am meisten Gehirn hatte. Das heißt, ich arbeite meistens am Vormittag und dann kommt das Verdauungskoma und dann all die Sachen, die man tun muss, so als Erwachsener. So nachmittags, diese ganzen anstrengenden, langweiligen, fürchterlichen Dinge!
Ich hab noch eine Frage. Bei Erzählungen, bei einem Roman ist ja alles sowieso ganz anders: Sammelst du sozusagen andauernd Personen oder kleine Geschichten oder Orte, bei denen du denkst, das könnte einmal eine Erzählung werden? Was ist das Ausschlaggebende, was zu einer Erzählung führt?
Es hat sich herausgestellt, ich habe beobachtet von mir selber, dass ich scheinbar immer figurenzentriert arbeite. Auch in Romanen. Der Ausgangspunkt ist immer: Ich finde eine Figur, die irgendetwas repräsentiert. Beim Roman ist es wichtiger, dass diese Figur etwas möglichst Komplexes und Allgemeines repräsentiert. Bei der Erzählung, dadurch, dass es nur ein so kleiner Ausschnitt ist, kannst du auch nur ein einziges Phänomen, das dir einmal aufgefallen ist, innerhalb dieser kleinen Form erzählen. Bei "Die Liebe unter Aliens" war es ja so, dass ich die letzten zehn Jahre nur Romane geschrieben habe und diese ganzen Figuren, die jetzt in diesem Buch sind, haben die ganze Zeit darauf gewartet, auch erzählt zu werden. Denn es war mir klar, und jetzt frag mich nicht wieso, das war mir einfach klar: Das sind Erzählungsfiguren, das sind keine Romanfiguren! Jetzt könnte man darüber stundenlang reden, woran erkennt man das. Man weiß das einfach als Autor. Wenn man es nicht weiß, dann kann es sehr schief gehen. Also, es ist nicht so schlimm, wenn es in die Richtung schief geht, dass du eine Romanfigur verbrätst in einer Erzählung, dann kannst du immer noch einen Roman machen. Aber wenn du versuchst, einen Roman mit einer Erzählungsfigur zu erzählen, dann kann es dir ganz schnell passieren, dass du merkst, du kommst mit dieser Figur nicht so weit, wie du kommen müsstest. Und deswegen fiel es mir dieses Mal ziemlich leicht, das zu schreiben, weil die schon die ganze Zeit im Hintergrund waren, mit ihrer kleinen Geschichte, die sie jetzt endlich mal loswerden konnten. Bis auf Felka Platek! Die Geschichte mit dem Selbstbildnis mit Geschirrtuch, weil das nämlich anhand eines Gemäldes des Malers Felix Nussbaum entstanden ist, jedenfalls basierend auf einer wahren Geschichte und auf wahren Angaben aus dem Leben von Felix Nussbaum, der diese Freundin hatte: Felka Platek, die auch Malerin war und die, natürlich nicht jetzt, sondern 1944 oder ´43, weiß ich nicht, im Exil lebten beide. Es endete nicht gut, um es mal so zusammenzufassen. Ich habe das aus der Zeit herausgenommen, aber ich habe den Namen behalten.
Das ist eine tolle Geschichte! Die befriedigt unglaublich, wenn man die hört, wenn ich das mal so sagen darf. Das kannst du auf allen Podiumsdiskussionen immer erklären. Das ist eine schöne Geschichte, wie eines so zum anderen kommt, woraus was entsteht. Und dann entsteht aber was ganz anderes.
Wobei, es ist schwierig bei historischen Figuren, weil die gab es wirklich. Alle anderen gab es nicht in diesem Buch! Zum Beispiel war ich in meinem Leben einmal fünf Tage in Japan und das hat mich beinahe gekillt. Die Zeitverschiebung und alles; es war schrecklich! Wie auch immer, aber diese fünf Tage haben mir dann so viel gebracht. Zum Beispiel die Geschichte, die in Japan spielt. Die hast ja nicht du gelesen, sondern Devid. Dann dachte ich mir, irgendetwas musst du jetzt machen, um deinen Schmerz zu lindern über diese Anstrengung, nach Japan gereist zu sein. Und dann dachte ich mir: Okay, und jetzt nehme ich den Professor, den ich da kennengelernt habe – Vorname Masahito, man nimmt halt einen anderen Nachnamen – und dann nehme ich noch eine Autorin, mit der ich da war und mache aus der auch eine Figur und dann lasse ich die Beiden aufeinander los. Mal sehen, was passiert. Und das war dann schön, weil ich mir dachte: Okay, es war nicht umsonst gewesen. Das passiert relativ häufig, dass du in eine Situation kommst, wo irgendetwas wahnsinnig irritierend ist. Das passiert. Und wie entsteht Kunst? Du versuchst irgendetwas mit dieser Irritation anzufangen. Du versuchst, da eine Gegenrede zu machen oder einen Zauberspruch: Wie könnte man dieser Irritation Herr werden? Und so entstehen dann Geschichten.
Hast du dich schon einmal selber aufgenommen beim Lesen? Hörbücher?
Oh Gott, nein! Also mich fragt kein Mensch. Wahrscheinlich wegen meines leichten Sprach- oder Sprechfehlers. Ich glaube nicht, dass ich in diesen wenigen Stunden fertig gewesen wäre mit diesem Einlesen.
Aber auf Lesungen, wenn du live liest, liest du schon selber?
Jaja, schon. Ich mach da schon einen Unterschied. Ich weiß, dass ich nicht da bin, um diesen Text darzustellen. Ich bin hier nur die Autorin! Ich lese vor, was ich da hingeschrieben habe! Also nicht möglichst monoton, aber ich versuche es nicht zu schauspielern, weil ich denke, das wäre von meiner Seite irgendwie blöd.
Es interessiert mich wirklich, ob du manchmal…
…beim Schreiben laut vorlese? Durchaus! Am Anfang, als ich anfing zu schreiben, habe ich das sehr häufig gemacht, um zu hören, ob der Satz irgendwo stolpert. Das merkst du, wenn du sprichst. Wenn du immer an derselben Stelle hängen bleibst in einem Satz, dann merkst du, irgendetwas stimmt mit diesem Satz nicht. Und sei es, dass es nur rhythmisch ist. Und auch eine Prosa muss so sein. Der Leser soll ja beim Lesen nicht ersticken. Der atmet ja mit dem Text. Und wenn du da Satzungeheuer baust, wo er nirgends Luft holen kann, dann geht er dir unterwegs ein.
Das ist interessant. Ich habe ja viele Lesungen, nicht nur mit Hörbüchern, eben auch Live-Lesungen mit allen möglichen Autoren zusammen. Also mit fremdsprachigen Autoren oder so. Und wenn man diese Texte dann laut, auch übend, liest, kriegt man nochmal eine ganz andere Bindung zu diesen Texten. Ich lese ja sehr viel. Ich lese auch sehr schnell, aber wenn ich die laut sprechen muss, ist das immer toll, weil man ist ein bisschen mehr dem auf der Spur, der diese Worte irgendwann einmal aneinandergereiht hat. Deshalb mag ich das eigentlich immer total gern, weil ich liebe Sprache, und sich nochmal so intensiv mit so einem Text auseinanderzusetzen, finde ich immer wahnsinnig spannend. Weil man sich ganz viele Gedanken drüber macht. Also diesen Klang, den ich suche, den Ton oder diesen Rythmus, den die Sprache hat. Ist das in deiner Welt auch vorhanden? Sicherlich schon, aber eben nochmal anders.
Total. Ich weiß nicht, was andere Autoren so machen, aber ich denke doch, dass die sich auch Gedanken machen. Ich sage das immer so scherzhaft zu meinen Studenten: Ein langer Satz wird nicht dadurch lang, dass ich auf Teufel komm raus keinen Punkt setze. Der Gedanke bestimmt, wo der Punkt hinkommt. Und es gehört sich so, dass man sich Gedanken darüber macht, wie atmet dieser Satz. Aber ich glaube, die meisten können das einfach von Haus aus.
Ich komme nochmal zum Anfang zurück. Du hast diese verschiedenen Frauencharaktere gelesen. Kannst du dich mit einer von ihnen besonders identifizieren?

Ja, es ist irgendwie schwierig, weil was wir eben besprochen haben, die Figuren sind mir alle so nahe gerückt, ob ich wollte, oder nicht. Selbst in der Sandy-Tim-Eva-Geschichte war ich jedes Mal in der jeweiligen Perspektive, in der man drinsteckt, ist mir die nahe, diese Figur. Ich könnte sagen, ich hab den Tim genauso lieb gewonnen wie jetzt Eva oder Sandy oder so. Aber so beim Lesen würde ich aus Erfahrung heute denken, war vielleicht trotzdem die zweite Geschichte mir am nächsten. Aber warum eigentlich? Weil ich mich irgendwann dazu entschlossen hatte, die…wie heißt sie?
Die Fotografin oder die Malerin?
Ja, die Fotografin, genau!
Ella.
Weil wir uns, aber da war wirklich bewusste Regiehilfe dabei, entschlossen hatten, dass man die doch eher positiv liest. Weißt du, ein bisschen mehr strahlend, dass nicht alles so traurig ist oder so.
Ich finde Ella auch nicht traurig. Ich denke schon, dass das so eine Frau mit ganz viel Energie ist, so eine junge Hübsche. Na gut, sie konnte halt mit ihrem eigenen Kind nichts anfangen in ihrem Leben, und jetzt kommt sie aber vielleicht an einen Punkt, wo das möglich ist.
Absolut! Es ist optimistisch. Das Ende verspricht durchaus Hoffnung. Und das haben wir so durch den Text gezogen. Das war natürlich zum Lesen am heitersten, am angenehmsten.
Ich kann mir tatsächlich auch vorstellen, dass die Geschichte mit den drei Figuren am schwierigsten ist. Das ist auch die Einzige in dem Band, wo du im Grunde drei Hauptfiguren hast. Das war auch diejenige, wo ich hin und her überlegt habe und dann aber relativ schnell zum Schluss gekommen bin, ich kann nicht jetzt eine sozusagen „hauptfiguriger“ machen, als die anderen beiden. Das muss jetzt hier als Trio funktionieren.
Ja, ich finde das aber total schön, weil irgendwann beim Lesen-Üben dachte ich manchmal: Vielleicht ist es dann doch alles Evas Geschichte? Vielleicht ist sie eher wie die Erzählerin der Geschichte? Was aber dann auch nicht durchgehend funktioniert. Irgendwie ist das total schön, dass man, selber nicht merkend, immer wieder wechselt, und bei allen Drei irgendwie total da ist. Ich finde, das funktioniert total gut.
Was ich wissen möchte ist, wie bereitest du dich vor, auf so ein Einlesen?
Indem ich diesen Text sehr viel laut lese. Ich brauche das schon, dass ich sehr viel zu Hause für mich selber mache, um eben eine Beziehung zu diesem Text zu bekommen und zu wissen, wo diese Geschichten hingehen. Was für einen Ton die vielleicht haben, wie sehr mir die Figuren nah werden. Das macht letztendlich viel Zeit und viel Arbeit, dass sie so zu meinem werden. Deswegen bereite ich mich recht intensiv auf alles vor, was ich mit Texten unternehme.

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Terézia Mora

Die Liebe unter Aliens

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