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SPECIAL zu Wolf Jobst Siedler

Wolf Jobst Siedler ist am 27. November im Alter von 87 Jahren in seiner Heimatstadt Berlin gestorben. Wir verlieren einen großen Publizisten und Verleger, der über die Jahrzehnte seines Wirkens die intellektuellen Debatten in unserem Land maßgeblich beeinflusst hat. Sein Sinn für die Tradition ging mit einem offenen, kosmopolitisch-liberalen Geist einher, sein leidenschaftliches Interesse an Geschichte verband sich mit einem feinen Gespür für die Kunst des Erzählens. Er war ein hellwacher Zeitgenosse, der den Moden des Zeitgeistes zugleich mit Skepsis gegenüber stand und sie scharfsinnig kommentierte und kritisierte. Das Bürgertum, Preußen, die Geschichte der Deutschen im Osten Europas – das waren Themen, die Wolf Jobst Siedler intensiv beschäftigten und denen er als Verleger und Essayist Aufmerksamkeit verschaffte, als diese keine intellektuelle Konjunktur hatten. Zu seinen wichtigsten Büchern zählen „Die gemordete Stadt“ (1964), „Auf der Pfaueninsel“ (1986), „Abschied von Preußen“ (1991) und seine Erinnerungen „Wir waren noch einmal davongekommen“ (2004). Der Siedler Verlag folgt bis heute in vieler Hinsicht den programmatischen Überlegungen, die Wolf Jobst Siedler in den 1980er Jahren bei der Gründung seines Verlages bewegten. Manche Autoren, die er an den Verlag band, wie Helmut Schmidt oder Christian Meier, veröffentlichen bis heute bei Siedler. Die Mitarbeiter des Verlages, der seinen Namen trägt, trauern um Wolf Jobst Siedler. Wir werden weiterhin alles daran setzen, den Siedler Verlag auch in Zukunft in seinem Sinne weiterzuführen.

Thomas Rathnow
Verlagsleiter Siedler Verlag

Wir waren noch einmal davongekommen Blick ins Buch

Wolf Jobst Siedler

Wir waren noch einmal davongekommen

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