der Hörverlag

Gründer des neuen Hörbuchmarktes

Aus der Überzeugung heraus, dass sich das besondere literarische Erleben am besten über das gesprochene Wort vermittelt, veröffentlicht der Hörverlag (1993 gegründet) im Mai 1995 sein erstes Programm – darunter Sofies Welt von Jostein Gaarder. Mit hohem Qualitätsanspruch und verlegerischem Weitblick bedient der Verlag seither alle Formate des akustischen Mediums: Lesungen, Hörspiele, O-Ton-Editionen und Features. Rund ein Drittel aller lieferbaren Titel des Hörverlags wurde mit Preisen ausgezeichnet.

Das Programm

Das Programm umfasst mehr als 700 lieferbare Titel; jährlich werden etwa 100 Novitäten veröffentlicht. Eine tragende Säule bilden Klassiker wie Thomas Manns Buddenbrooks oder große O-Ton-Editionen wie Lyrikstimmen oder The Spoken Arts Treasury. Titel wie Harry Potter oder Der Herr der Ringe haben innerhalb kürzester Zeit in hohem Maße zur rasanten Steigerung des Bekanntheitsgrades von Hörbüchern beigetragen. Und Autoren wie Umberto Eco, Frank Schätzing und viele andere führen mit schöner Regelmäßigkeit die Hörbuch-Bestsellerlisten an.

Die Formate

Die Lesung. Bei einer Lesung verleiht ein einzelner Sprecher einem Text seine Stimme. Dabei kann er in individuelle Rollen schlüpfen, indem er zum Beispiel einzelne Charaktere mit unterschiedlichen Akzenten oder Dialekten spricht. Manche Romane eignen sich zur vollständigen Lesung, andere gewinnen, wenn sie gekürzt werden.

Hier hören Sie einen Ausschnitt aus Michelle Obamas Autobiografie BECOMING, gelesen von Katrin Fröhlich.
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Das Hörspiel. Hörspiel ist Kino im Kopf: Eine Geschichte wird inszeniert und dadurch sehr vielschichtig erzählt. Die Rollen werden von mehreren Sprechern übernommen und die Handlung durch Geräusche und Musik unterstützt. Bei Hörspielen wird unterschieden zwischen Originalhörspielen und Hörspieladaptionen, für die Romanvorlagen umgeschrieben und dann in Szene gesetzt werden.

Hier hören Sie einen Ausschnitt aus Unterleuten von Juli Zeh.
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Original-Ton. Originalaufnahmen, oft aus Radioarchiven, helfen dabei, das Vergangene am Leben zu erhalten. Denn was übt eine größere Faszination aus als des Autors eigene Stimme? Seit es möglich ist, Geräusche und damit auch Stimmen aufzunehmen und zu übertragen, gibt es Tondokumente. Diese Aufnahmen sind unser akustisches Gedächtnis; sie fungieren als bleibende Dokumente unserer Vergangenheit.

Hier hören Sie einen Ausschnitt aus Die Bessere Hälfte, von und mit Eckart von Hirschhausen und Tobias Esch.
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Das Feature. Das Feature ist nach dem Hörspiel die zweite originäre Kunstform, die der Hörfunk hervorgebracht hat. Während das Hörspiel auf fiktionalen Texten basiert, hat das Feature eher dokumentarischen Charakter. Es macht die Welt als hörbaren Raum erlebbar und vermittelt Inhalte auf unterhaltsame Weise.

Hier hören Sie einen Ausschnitt aus Der Weg zur deutschen Teilung von Hans Sarkowicz.
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Founder of the new audio book market

Convinced that the most suitable way of conveying a special literary experience was via the spoken word, Der Hörverlag (founded in 1993) publishes its first program in May 1995, which included the radio play of Jostein Gaarder's Sofie's World. Showing high quality standards and a great vision, the publishing company has been offering all acoustic media formats since then: readings, radio plays, original recordings and features. About one third of the titles published by Der Hörverlag has received prizes.

The program – leaving the niche

The company's program comprises over 700 available titles, with a yearly output of about 100 novelties. The classics, e.g. Thomas Mann's Buddenbrooks or voluminous editions of original recordings like Lyrikstimmen or The Spoken Arts Treasury, form one of the program's main pillars. Titles like Harry Potter or The Lord of the Rings have significantly contributed to the impressive increase in the popularity of audio books in a very short time. And authors like Umberto Eco, Frank Schätzing and many others can be found with pleasing regularity at the top of audio book bestseller lists.

Format

The reading. At a reading a single performer lends his voice to the text. In some cases he can slip into individual roles, for example by using different accents and dialects. Some novels are ideal for a complete reading, others benefit from being abridged.

The radio play. Radio plays are cinema in your head: a novel gets dramatized and a director turns it into a multilayered production with actors, music and sound effects. Radio plays can be divided into original radio plays and radio play adaptions, for which novels are being adapted and arranged for the recording studio.

Original recordings. Original recordings, often from radio archives, help to keep the past alive. Because what can have a stronger effect than the author's own voice? Sound documents exist from the time it became possible to record and transmit sounds and thus also voices. These recordings are our acoustic memory, since they serve as lasting documents of our past.

The feature. Following the radio play the feature is the second original art form that has been generated by the radio. While the radio play is based upon fictional texts, the feature has documentary character. It turns the world into an audible space and communicates its subjects in an entertaining way.