ALLES WAS ICH DIR GEBEN WILL

Roman

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Ein ungesühntes Verbrechen. Ein grausamer Verdacht.

Der preisgekrönte Bestseller von der »Königin der literarischen Spannung.« Carlos Ruiz Zafón

»Er hatte den Verdacht, dass sein ganzes Leben auf einer Lüge aufgebaut war.« Als der Schriftsteller Manuel Ortigosa erfährt, dass sein Mann Álvaro bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, eilt er sofort nach Galicien. Dort ist das Unglück passiert. Dort ist die Polizei auffallend schnell dabei, die Akte zu schließen. Dort stellt sich heraus, dass Álvaro ihn seit Jahren getäuscht und ein Doppelleben geführt hat. Doch was suchte Álvaro in jener Nacht auf einer einsamen Landstraße? Zusammen mit einem eigensinnigen Polizisten der Guardía Civil und Álvaros Beichtvater stellt Manuel Nachforschungen an. Eine Suche, die ihn in uralte Klöster und vornehme Herrenhäuser führt. In eine Welt voller eigenwilliger Traditionen – und in die Abgründe einer Familie, für die Ansehen wichtiger ist als das Leben der eigenen Nachkommen.

  • Ein ungesühntes Verbrechen. Ein grausamer Verdacht.

  • Der preisgekrönte Bestseller von der »Königin der literarischen Spannung«. Carlos Ruiz Zafón

  • Wie weit geht eine Familie, um ihr Ansehen zu retten?

  • »Faszinierend.«

  • Ausgezeichnet mit dem Premio Planeta und dem Premio Bancarella.

  • »Vor dem Hintergrund der wunderschönen Landschaft Galiciens erzählt Redondo eine aufregend verschlungene Geschichte voller überraschender Wendungen. Ein Spannungsroman, bei dem die Leser voll auf ihre Kosten kommen.«

  • Über 400.00 verkaufte Ex. in Spanien. Gesamtauflage Dolores Redondo in Spanien: 1,5 Mio Leser.

  • Erscheint in 21 Sprachen.

  • Verfilmung geplant.

»Faszinierend.«

Isabel Allende

Aus dem Spanischen von Lisa Grüneisen
Originaltitel: TODO ESTO TE DARÉ
Originalverlag: Editorial Planeta
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-21376-3
Erschienen am  25. März 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein Familiendrama, das man nicht so schnell vergisst.

Von: Giselas Lesehimmel

25.01.2020

Meine Meinung Kennt Ihr das Gefühl, in einem Buch nur ein paar Worte zu lesen und sofort zu wissen: Diese Geschichte ist etwas ganz Besonderes! Nein? Dann solltet Ihr es mal mit Alles was ich dir geben will versuchen. Manuel Ortigosa ist ein berühmter Schriftsteller, der gerade die letzten Seiten seines neuen Romans schreibt. Da klopft es an der Tür. Es ist kein normales Klopfen. Er spürt sofort, dass etwas nicht stimmt. Der Versuch, es zu ignorieren, funktioniert nicht. Der Klopfer gibt nicht auf. Er öffnet die Tür. Ein Polizist und eine Polizistin bitten um Einlass. Sie teilen Manuel mit, dass sein Mann Álvaro Muniz de Davila bei einem Autounfall in Galicien ums Leben gekommen ist. Manuel glaubt an einen Irrtum. Álvaro ist doch geschäftlich in Barcelona. Er ruft Álvaro auf seinem Handy an. Der geht nicht ran. Klar, er ist bestimmt in einer Besprechung. Der mitleidige Blick der Polizistin trifft Manuel bis ins Knochenmark. Manuel fährt nach Galicien um seinen Mann zu identifizieren. Nun muss er sich endgültig eingestehen, dass seine große Liebe nicht mehr lebt. Bei der vorläufigen Testamentseröffnung erfährt er, dass er Haupterbe ist. Ihm gehört nun das Vermögen der adeligen Familie Muniz de Davila. Er versteht die Welt nicht mehr. Álvaro hatte doch gar keinen Kontakt mehr zu seiner Familie. Er muss erkennen, dass Álvaro ein Doppelleben geführt hat. Von dem pensonierten Polizisten Nogueira erfährt er, dass es kein gewöhnlicher Autounfall war. Er fordert Manuel auf, mit ihm den Fall zu klären. Manuel lernt nun die Familie Muniz de Davila kennen. Die Kälte die Álvaros Mutter ausstrahlt, lässt ihn frösteln. Nicht umsonst wird sie die Krähe genannt. Dabei handelt es sich hier um eine streng katholische Familie, mit eigener Kapelle. Manuel ist ein sehr sympathischer Mensch. Er kann seine Trauer nicht richtig ausleben. Viel zu oft übermannt ihn die Wut. Das Leben mit seinem Mann basierte auf einer großen Lüge. Dennoch verlebt er in Galicien auch schöne Tage. Lernt Menschen kennen, die ihm sehr viel Wärme entgegen bringen. Erfährt immer mehr aus Álvaros Vergangenheit. Verliebt sich in die wunderschöne Landschaft Galiciens. Erfährt die reinigende Kraft körperlicher Arbeit in den Weinbergen. Ermittelt mit einem gewöhnungsbedürftigen Polizisten den Unfallhergang. Weiß nicht mehr, was er noch glauben kann. Macht sich Vorwürfe, zu sehr in seiner Schriftstellerwelt gefangen gewesen zu sein. Er hätte doch Álvaros Doppelleben bemerken müssen. Wer war Álvaro? Hat Álvaro etwas mit Mordfällen zu tun gehabt? Nogueira ist auf den ersten Blick ein unsensibler Zeitgenosse. Er vertilgt Unmengen fettiges Essen und raucht wie ein Schlot. Er mag keine Homosexuellen und bemüht sich auch nicht das zu verbergen. Die Todesfälle der Familie Muniz de Davila machen in argwöhnisch. Trotz seiner Pensionierung lässt er nicht locker. Lucas ist ein Priester, der mit Álvaro und seinen Brüdern aufgewachsen ist. Er hilft Manuel und Nogueira bei der Aufklärung um Álvaros Unfall. Er versucht Manuel die Zweifel an Manuel zu nehmen. Die Krähe ist eine Frau, die man seinem ärgsten Feind nicht wünscht. Ihre Söhne waren ihr von jeher egal. Sie sollten nur funktionieren und den Adel am Leben erhalten. Der Schreibstil ist flüssig. Immer wieder erfährt man in Rückblenden aus der Vergangenheit Álvaros. Besonders gut hat mir gefallen, wie sich Manuel und Álvaro kennengelernt haben. Das Leben, das sie zusammen geführt hatten, kommt harmonisch rüber. Die Landschaftsbeschreibungen sind sehr bildlich. Man möchte sofort seine Koffer packen und es mit eigenen Augen sehen. Manuels sensibler Charakter ist zwischen den Zeilen spürbar. Ebenso die Verzweiflung, ob der großen Abgründe, die sich ihm auftun. Álvaros verstorbener Vater und die noch lebende Krähe haben den Titel Eltern nicht verdient. Fazit Eine streng katholische Familie lehrt einem das Fürchten. Diese Familiengeschichte ist in einen raffinierten Krimi verpackt. Ein ungewöhnliches Trio ermittelt. Ich konnte das Ende nicht erahnen. Der bildgewaltige Schreibstil nimmt den Leser auf eine spannende Reise mit. Sie führt in ein Kloster und Weinberge, sowie auf den Landsitz der Muniz de Davilas. Die Geschichte kommt ruhig und sehr emotional daher. Das wunderbare Setting reflektiert die rauhe Landschaft Galiciens. Die Protagonisten sind sehr gut gezeichnet. Wunderbare Freundschaften entstehen. Dolores Redondo hat die Messlatte für Erstlingswerk genauso hochgesetzt, wie Manuel. Beide müssen sich sehr anstrengen, einen würdigen Nachfolger zu schreiben. Manuel ist gerade dabei, ein weiteres Meisterstück zu schaffen. Herzlichen Dank Dolores Redondo. Ich habe Buch und Hörbuch genossen.

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Ein Roman, der mir sehr viel gegeben hat!

Von: Ro_Ke

21.05.2019

Meine Meinung: Für mich war dies das erste Buch der spanischen Bestsellerautorin Dolores Redondo und mich hat sie damit derart überzeugt, dass ich zeitnah auch ihre Baztán-Trilogie lesen möchte, die bereits komplett ins Deutsche übersetzt wurde. Aber zurück zu diesem Werk, bei dem ich der Meinung bin, dass es nicht gänzlich ins Krimi/Thriller Genre passt, sondern man es vielmehr mit einem Roman zu tun bekommt, der einige Spannungsmomente bietet aber ohne Auftauchen typischer Thrillerelemente. Ich empfand die Spannung, obwohl sie gut durchdacht aufgebaut wird und in einer überraschenden Auflösung mündet, nicht als die größte Stärke, denn für mich liegt diese in der vielschichtigen Charakterzeichnung und insbesondere im Transport der verschiedenen Emotionen, die der Protagonist Manuel Ortigosa bei seinen Nachforschungen durchlebt. Der Autorin gelingt es nämlich nicht nur, ein sehr glaubhaftes Bild einer Familie zu zeichnen, die für ihr Ansehen sprichwörtlich über Leichen geht, so dass mir ist bei manchen Aussagen eiskalt wurde, sondern sie schafft es, mir die „gebrochene“ Gefühlswelt eines homosexuellen Mannes vorzustellen, dessen emotionalen Regungen und Handeln ich folglich als sehr glaubhaft und nicht überzeichnet empfand. Ihm beim Aufdecken eines zunächst undurchsichtigen Lügenkonstruktes, das er für sein wahres Leben gehalten hat, zu folgen, hat sich für mich zu einem fesselnden Lesevergnügen allererster Güte entwickelt und das auch ganz besonders in sprachlicher Hinsicht. Fazit: Wenn es auch nicht ganz ins zugeteilte Genre passt, hat es mich völlig mitreißen und auch handwerklich total begeistern können! HIGHLIGHT!

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Vita

Dolores Redondo begeistert mit ihren literarischen Spannungsromanen ein Millionenpublikum auf der ganzen Welt. »Alles was ich dir geben will« stand monatelang auf der spanischen Bestsellerliste und wurde mit dem Premio Planeta, dem höchstdotierten Literaturpreis des Landes, ausgezeichnet. Redondo wurde außerdem für den CWA International Dagger Award nominiert und war Finalistin beim Grand Prix des Lectrices de ELLE. Sie wurde 1969 in San Sebastián geboren und lebt heute in der nordspanischen Region Navarra.

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Pressestimmen

»Ein Buch wie ein Hitchcock-Film.«

freundin (03. April 2019)

»Ein atmosphärischer Krimi über ein spanisches Dorf, Familien und einen mysteriösen Unfall.«

Für Sie (25. März 2019)

»Die Autorin ist stark, wenn es darum geht nuanciert die Auseinandersetzungen ihrer Figuren untereinander und mit ihren eigenen Dämonen zu entfalten, kleinste Verschiebungen in ihrer Weltsicht nachzuvollziehen.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung (01. April 2019)

»Als souveräne Erzählerin hält sie [Dolores Redondo] zudem auch die Krimispannung bis zur letzten Seite aufrecht.«

Abendzeitung München (06. April 2019)

»Die Königin der literarischen Spannung.«

Carlos Ruiz Zafón

»Faszinierend.«

Isabel Allende

»Vor dem Hintergrund der wunderschönen Landschaft Galiciens erzählt Redondo eine aufregend verschlungene Geschichte voller überraschender Wendungen. Ein Spannungsroman, bei dem die Leser voll auf ihre Kosten kommen.«

Publishers‘ Weekly

»Es sind genau diese menschlichen Geschichten, die neben der ausgeklügelten ,Todesfallgeschichte' und der sorgsamen und wunderbaren Sprache Redondos den Reiz dieses Romans ausmachen. Was, selten bei Kriminalthrillern und Familiengeschichten, in keiner Form langweilt, wenn Redondo tief in die Hintergründe und die Lebensgeschichten einzelner Personen eintaucht. Ganz im Gegenteil. Eine hervorragende Lektüre.«

»Meisterhaft spürt Dolores Redondo den tiefsten Ängsten der Menschen nach: Twin Peaks in Galicien.«

La Razón

»Spannend und klug gemacht.«

La Vanguardia