Acht Berge

Roman

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Eine unerschütterliche Freundschaft. Ein Aufbruch ins Ungewisse. Die Sehnsucht nach Heimat

Wagemutig erkunden Pietro und Bruno als Kinder die verlassenen Häuser des Bergdorfs, streifen an endlosen Sommertagen durch schattige Täler, folgen dem Wildbach bis zu seiner Quelle. Als Männer schlagen die Freunde verschiedene Wege ein. Der eine wird sein Heimatdorf nie verlassen, der andere zieht als Dokumentarfilmer in die Welt hinaus. Doch immer wieder kehrt Pietro in die Berge zurück, zu diesem Dasein in Stille, Ausdauer und Maßhalten. Er ringt mit Bruno um die Frage, welcher Weg der richtige ist. Stadt oder Land? Gehen oder Bleiben? Was zählt wirklich im Leben?

Vor der ehrfurchtgebietenden Kulisse des Monte-Rosa-Massivs schildert Paolo Cognetti mit poetischer Kraft die lebenslange Suche zweier Freunde nach dem Glück. Eine eindringliche archaische Geschichte über die Unbezwingbarkeit der Natur und des Schicksals, über das Leben, die Liebe und den Tod.

»Stimmungen und Gefühle entstehen aus realistischen Bildern, aus Beobachtungen, Ereignissen und Handlungen. Das Erzählen ist reduziert auf das Wesentliche, wie die karge Alpenwelt. Daraus kommt die Kraft der Sprache. … Geschichten über Natur oder Heimat geraten schnell kitschig. Cognettis ›Acht Berge‹ ist davor gefeit. Sein Realismus schärft den Blick auf zeitlose Werte, die konstituierend sind für das Zusammenleben von Menschen und ihren Umgang mit ihrer Umwelt. Ein wichtiges Buch für unsere wirre Zeit.«


Aus dem Italienischen von Christiane Burkhardt
Originaltitel: Le otto montagne
Originalverlag: Giulio Einaudi Editore
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-21571-2
Erschienen am  11. September 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

etwas zäh

Von: tuelpchen1987 aus Rheinland-Pfalz

01.02.2019

Mir ist es schwer gefallen das Buch zu Lesen. Auch wenn es sehr interessant und tiefgründig ist, war es meist doch nur Fad und zäh. Das Buch ist in der ich Perspektive aus Pietros Sicht geschrieben. Es geht um Pietro und Bruno und das Leben. Oft muss man sich im Leben für einen Weg entscheiden und diesen muss jeder für sich wählen. Im Leben von Bruno und Pietro geht es darum den für sich besten Weg auszusuchen, der auch glücklich macht. Es geht viel um die Berge, Wälder, Schnee und die Natur. Es ist ganz bezaubernd erklärt und man fühlt sich in die Umgebung hineinversetzt. Für mich hat das Buch dennoch zu wenig Wendungen und es passiert einfach nichts. Auch wenn es wunderbar geschrieben ist, ist es mir schwer gefallen es zu Ende zu lesen da es mir zu eintönig war.

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ergangenheit - Zukunft - und wo ist mein Platz im Leben ?

Von: ifinishit

14.12.2018

Inhalt: Pietro zieht mit seinen Eltern in ein Dorf in die Berge und findet dort seinen wahren Freund. In der Kindheit erlebt er sehr viel mit ihm aber auf dem Weg zum Erwachsen werden trennen sich ihre Wege. Doch Pietro kehrt immer wieder in das kleine Bergdorf zurück, kann so eine Freundschaft bestehen bleiben ? Autor: P. Cognetti wurde 1978 in Mailand geboren. Er hat Mathematik studiert und machte noch einen Abschluß an der Filmhochschule. Drehte einige Dokumentarfilme und jetzt widmet er sich voll und ganz dem Schreiben. Seine Sommer verbringt er am liebste in Aostatal in 2000m Höhe. Rezension: Als erstes muß ich sagen, meine Aufmerksamkeit bekam dieses Buch durch dieses wunderschöne Cover. So idyllisch und beruhigend das man es ständig anschauen möchte. Der Inhalt konnte mich dann aber nicht so sehr überzeugen. Pietro erlebt mit Bruno einige Abenteuer und geht oft mit seinem Vater in den Bergen wandern. Er merkt aber um so älter er wird, das ihn das Leben im Dorf und nur auf Wanderschaft gehen nicht komplett erfüllt und will in der Welt seine Abenteuer suchen. Ich weiß nicht ob es an der Wortwahl, den kurzen und knappen Dialogen oder der allgemein etwas unspektakulären Handlung gelegen hat, ich bin nicht warm geworden mit diesem Buch. Es war die Rede von großen Emotionen und Metaphern, aber ich hab davon leider nichts gespürt. Vor allem bei dieser doch so großen intensiven Freundschaft hatte ich den Eindruck das sie nicht wirklich etwas voneinander wissen. Die Schilderung der Landschaft hat alles noch ein wenig herausreißen können. Ich finde es immer traurig, wenn ein Buch so gehypet wird und dann entspricht es nicht meinen Erwartungen. Für mich sollte ein Buch auch immer ein klitzekleines bisschen zum Nachdenken anregen. Dieses hat es leider nicht getan. Jemand anders wird genau das Gegenteil darin sehen. Und das ist gut so, denn Geschmäcker sind verschieden. Wer also auf der Suche nach einem sehr, sehr ruhigem Buch, mit wenig Dialogen ist liegt hiermit nicht falsch.

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Vita

Paolo Cognetti, 1978 in Mailand geboren, verbringt die Sommermonate am liebsten in seiner Hütte im Aostatal auf 2000 Metern Höhe. Er hat Mathematik studiert, einen Abschluss an der Filmhochschule gemacht und Dokumentarfilme produziert, bevor er sich ganz dem Schreiben zuwandte. Auf Italienisch sind von ihm schon Erzählbände und zwei Romane veröffentlicht worden. »Acht Berge« erhielt u.a. den renommiertesten italienischen Literaturpreis, den Premio Strega, erscheint in 40 Ländern und hat sich weltweit rund 700.000 mal verkauft.

Zur AUTORENSEITE

Christiane Burkhardt

Christiane Burkhardt lebt und arbeitet in München. Sie übersetzt Romane und Sachbücher aus dem Italienischen, Niederländischen und Englischen und hat u. a. Werke von Paolo Cognetti, Domenico Starnone, Fabio Geda, Wytske Versteeg, Pieter Webeling, Willam Shaw und Hannah Richell ins Deutsche gebracht. Darüber hinaus unterrichtet sie literarisches Übersetzen.

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Pressestimmen

»Cognetti hat mit seinem dritten Roman einen Coup gelandet. … In seiner autobiografisch inspirierten Entwicklungsgeschichte vermittelt er eine uritalienische Erfahrung, die derzeit auf neue Resonanzräume stößt. … Geschmeidig entfaltet Cognetti die Innenwelt seines Erzählers. … Ihm gelingen nahezu impressionistische Landschaftsbeschreibungen, die Dramaturgie der Geschichte funktioniert und er hat ein Gespür für die Psychodynamik seiner Charaktere.«

»Die Beschreibung der Natur, ihrer Schönheit und Härte - und wie diese Freundschaft solche Gegensätze trägt: Bergwelt und Stadt, Bauer und Intellektueller - ist das leise, eindringlich nachwirkende Wunder dieses Romans.«

»Das Buch handelt von Männerfreundschaften und begeistert auch Frauen. ... Es liest sich leicht wie ein Abenteuerroman, macht etwas wehmütig und weckt die Lust auf Berge.«

kulturtipp (CH), Renata Schmid (12. September 2017)

»Ein Buch für alle, die an Freunden aus Kindheitstagen festhalten und sich fragen: Was verbindet uns eigentlich?«

stern, 5/5 Punkten (26. Oktober 2017)

»›Acht Berge‹ ist ein stilles, kluges Buch, das berührend und in einer wunderbaren Sprache die Fragen des Lebens beschreibt.«

Dolomiten (I), Ingrid Mair (13. Oktober 2017)

»Ein ruhiges und eindringliches Buch, das in Italien als männliche Antwort auf Elena Ferrantes Werk gefeiert wurde.«

annabelle (CH) (01. November 2017)

»Cognetti entwickelt sensibel die Charaktere seiner Protagonisten. Er erzählt eine sehr ruhige, entschleunigte Geschichte, die sich ganz auf das Leben in und mit der Natur konzentriert und auf hektischen Großstadttrubel und jegliche moderne Technologien verzichtet. Als Leser wird man dank des angenehm unaufgeregten Sprachstils des Autors nie müde, der Spur der beiden Freunde zu folgen.«

»Worauf kommt es im Leben wirklich an? ... Indirekt dreht sich dieser Roman um die große Frage nach der Gestaltung des Lebens. ... Eine kostbare, natürliche Geschichte.«

Landshuter Zeitung, Günter Keil (07. Oktober 2017)

»Weit mehr als eine Geschichte über eine außergewöhnliche Freundschaft, es ist eine Ode an die Berge. Eine intensive Leseerfahrung, bei der man im Geiste die Wanderschuhe schon an hat.«

»Die Geschichte dieser Freundschaft, subtil mit Verständnis für das Karge und Archaische der formenden Natur erzählt, gehört zum Besten dieses gleichsam doppelten Entwicklungsromans, der die Sehnsucht nach dem Einfachen und Unverstellten, nach Aufrichtigkeit und Würde feiert. ... Meisterhaft.«

Wiener Zeitung, Oliver vom Hove (20. Januar 2018)

»Am Ende des feinen Romans fühlt man sich wie bei einer Bergbesteigung – man atmet befreit durch und fühlt sich beglückt.«

Magdeburger Volksstimme, Grit Warnat (30. September 2017)

»Man spürt von der ersten Zeile an, dass dieser Autor weiß, worüber er schreibt.«

Augsburger Allgemeine, Lilo Solcher (25. Oktober 2017)

»Paolo Cognetti ist Gast in der Sendung 52 Beste Bücher und erzählt unter anderem von seiner eigenen Faszination für die Berge.«

»Die Erzählung des menschlichen Wollen und Handelns gespiegelt in der Gewalt und Schönheit der Berglandschaft machen diesen Roman zu etwas Besonderem.«

Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung (18. November 2017)

»Es ist wohl einfach die Zeit, in der wir leben, die uns davon träumen lässt, in einer Hütte zu leben, abseits von allem.«

»In ›Acht Berge‹ widmet sich Paolo Cognetti den Lebens-Themen geradlinig, unspektakulär und bewirkt gerade dadurch eine enorme Eindringlichkeit. Es geht um Freundschaft und Heimat, Gehen oder Bleiben, um Einmischen oder Raushalten. Ein stilles Buch á la Robert Seethalers ›Ein ganzes Leben‹.«

BuchMarkt, Barbara Meixner (01. Juni 2017)

»Dieser junge Autor wird bald berühmt sein, denn er hat ein großartiges Buch von antiker Wucht geschrieben ... Ein Roman mit dem langen Atem eines Klassikers, der wie ein Meteorit aus einer längst vergangenen Zeit in unser literarisches Universum einbricht, in unsere Zeit, in der die ganz großen Fragen viel zu selten zur Sprache kommen.«

La Repubblica (10. November 2016)

»Cognetti schreibt in einer wunderschönen Sprache. ... Die Art, wie er erzählt, wie er sich herantastet an die Stille, das Vatersein, die Freundschaft zwischen Männern, ist ganz direkt, ungezähmt, gewissermaßen klassisch.«

La Stampa (21. November 2016)

»Cognettis Roman ist ein internationales literarisches Ereignis und wird schon jetzt als Klassiker gehandelt. Trifft das zu? Ja! Wegen der Einfachheit und Tiefgründigkeit der Geschichte, die erzählt wird, aber auch wegen des Stils, der knapp, präzise, niemals aufdringlich und von allem unnötigen Ballast befreit ist.«

Linkiesta (16. November 2016)

»Kinderleicht wirkt es, wie Paolo Cognetti mit seinen Händen den Lehm der Romankunst formt und ihm Leben einhaucht.«

ELLE

»Ein ebenso nüchterner wie eleganter und präziser Beobachter. Er erschafft eine literarische Spur, der man unbedingt folgen möchte.«

La Vie

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