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Albert Speer Eine deutsche Karriere

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-15967-2

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Erschienen: 05.06.2017
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Das Ende einer Legende: Speer und die Lüge von der aufrichtigen Reue

Seit 1931 NSDAP-Mitglied und bald ein Vertrauter Hitlers, wurde Albert Speer rasch zum Architekten des Rassenstaates. Im Krieg engagierte er sich als Rüstungsminister unermüdlich für den totalen Kampf und die Vernichtungsmaschinerie. Gleichwohl behauptete er nach Kriegsende, stets distanziert, ja eigentlich unpolitisch und gar kein richtiger Nazi gewesen zu sein. Magnus Brechtken zeigt, wie es Speer gelang, diese Legende zu verbreiten, und wie Millionen Deutsche sie begierig aufnahmen, um sich selbst zu entschulden.

Brechtken, renommierter Zeithistoriker und stellvertretender Direktor des Münchner Instituts für Zeitgeschichte, beschreibt nicht nur, wie markant Speers Stilisierung als angeblich unpolitischer Techniker den historischen Tatsachen widerspricht. Auf der Basis jahrelanger Recherchen und vieler bislang unbekannter Quellen schildert er zugleich, wie Millionen Deutsche Speers Fabeln mit Eifer übernahmen, um sich die eigene Vergangenheit schönzureden, und wie sehr Intellektuelle, namentlich Joachim Fest und Wolf Jobst Siedler, diese Legendenbildung unterstützten. Die verblüffende Biographie eines umtriebigen Manipulators – und zugleich ein Lehrstück für den deutschen Umgang mit der eigenen Geschichte.

"Der Manipulator des Dritten Reiches" - Video und Beitrag auf welt.de

"Nazi-Verbrecher Speer gab den ahnungslosen Architekten" - focus.de

"Ende der Märchenstunde über Hitlers Rüstungsminister" - swr.de

"Das Ende der Mythen um Abert Speer" - sueddeutsche.de

»Seit Langem erwartet wird die erste große kritische Speer-Biografie. Jetzt hat sie Magnus Brechtken (...) verfasst. Ihm gelingt eine fulminante Dekonstruktion.«

Die Welt (31.05.2017)

Magnus Brechtken (Autor)

Magnus Brechtken, geboren 1964, wurde an der Universität Bonn im Fach Geschichte promoviert und lehrte an den Universitäten Bayreuth, München und Nottingham. Seit 2012 ist er stellvertretender Direktor des Münchner Instituts für Zeitgeschichte und Professor an der Universität München. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen der Nationalsozialismus, die Geschichte der internationalen Beziehungen und die historische Wirkung politischer Memoiren.

»Seit Langem erwartet wird die erste große kritische Speer-Biografie. Jetzt hat sie Magnus Brechtken (...) verfasst. Ihm gelingt eine fulminante Dekonstruktion.«

Die Welt (31.05.2017)

»Ein wichtiges Buch, spannend geschrieben, das ein für allemal aufräumt mit vielen Speer-Legenden.«

Süddeutsche Zeitung Online (02.06.2017)

»Die gut lesbare Biographie dürfte als die späte Hinrichtung des Albert Speer in die historische Literatur eingehen.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung (06.06.2017)

»Minutiös schildert Brechtken die weltweite Vermarktung des braunen Saulus als rehabilitiertem Paulus.«

SWR 2 (01.06.2017)

»Das 900-Seiten-Werk räumt mit zahlreichen Legenden über den angeblichen „Gentleman-Nazi“ auf.«

Focus Online (31.05.2017)

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26.06.2017 | 19:30 Uhr | Pullach i. Isartal

Vortrag und Gespräch

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Charlotte-Dessecker-Bücherei
Heilmannstraße 2
82049 Pullach i. Isartal

28.06.2017 | 18:00 Uhr | Stuttgart

Vortrag und Gespräch
In Kooperation mit der Bibliothek für Zeitgeschichte

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Stadtarchiv
Bellingweg 21
70372 Stuttgart

10.07.2017 | 19:00 Uhr | München

Vortrag und Gespräch

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NS-Dokuzentrum
Brienner Str. 34
80333 München

16.07.2017 | 11:00 Uhr | Berlin

Vortrag und Gespräch mit Magnus Brechtken, Angela Schönberger und Wolfgang Schäche

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27.09.2017 | 19:00 Uhr | Münster

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eBook (epub)
mit Abbildungen

ISBN: 978-3-641-15967-2

€ 32,99 [D] | CHF 38,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Siedler

NEU
Erschienen: 05.06.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Gebrochene Speer-Sptze

Von: W.H.  aus Bad Honnef Datum: 30.05.2017

Es war längst überfällig, dass Speers selbstgefällige Darstellung seiner Rolle im Dritten Reich als "unpolitischer Technokrat" einer gründlichen Revision unterzogen wird. Dass auch der wissenschaftliche Mainstream, allen voran Joachim Fest, dessen blauäugiges Speervermächtnis Generationen von Nachkriegsdeutschen eine allzu kritische Sicht auf "Hitlers Freund" ausgetrieben hat, dabei mitspielt, ist beinahe skandalös zu nennen. Ich bin selbst Politiklehrer und wurde von Schülern in der Vergangenheit mehrfach auf Speer angesprochen, ob es sich hier um einen "Vorzeigenazi" handele, der, trotz nachgewiesener Kriegsverbrechen, frisch und fröhlich seine Weltsicht verkünden dürfe und heute vermutlich noch in Talk-Shows eingeladen werden würde, damit er den blasierten Fernseh-Zuschauer ins "rechte Licht" setzt. Natürlich muss man über Kriegsbrechen nicht reden, wenn einer eloquent und glattgebügelt daherkommt. Auch eine peinliche Vorstellung für die Fachwissenschaft, die das Dritte Reich ja nun in zehnter Auflage durchhudelt und sich an der Wiederveröffentlichung von Hitlers "Mein Kampf" abarbeitet. Bei uns steht die kommentierterte Ausgabe auch in der Schülerbibliothek - ausgeliehen hat sie bisher noch niemand. Den aalglatten Speer hätte man gleich daneben stellen können - passt ja irgendwie ins Bild. Der "kommentierte Führer"und sein beredter Adlatus, der uns zeigt, wie man mit gutem Aussehen überall Karriere machen kann ....

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