Alles richtig gemacht

Roman

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Freunde kommen, Freunde gehen, Freunde bleiben

Ein funkelnd-wunderbarer Roman über die frühen und späteren Jahre des wiedervereinten Deutschland und eine helle Feier der Freundschaft.

Thomas und Daniel kommen aus Rostock und sind noch jung, als es mit der DDR zu Ende geht, aber alt genug, um sich von der aufregenden neuen Zeit mitreißen zu lassen. Die ungleichen Freunde ziehen nach Berlin, das Leben scheint eine einzige Party. Doch irgendwann verschwindet Daniel. Als er Jahre später wieder auftaucht, wird Thomas' inzwischen bürgerliche Rechtsanwaltsexistenz gerade gewaltig durchgeschüttelt: Seine Frau ist weg und hat die beiden Töchter mitgenommen. Hat Daniel etwas damit zu tun, und wer hat hier überhaupt etwas richtig gemacht?

»Eine ungemein unterhaltsame Lektüre. … Vor allem aber, und das ist die größte Stärke des Romans, lässt Sander den Lauf der Geschichte durch seine Figuren hindurchfließen.«


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ISBN: 978-3-641-23098-2
Erschienen am  19. August 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Verwirrendes Buch

Von: Thami89

12.01.2020

In diesem Buch geht es eine Freundschaft zwei Männer ride sich über mehrere Jahre erstreckt. In diesen Jahren haben wir auf beide Hauptcharaktere verschiedene Einsichten und Nebencharaktere die kommen und gehen. Mit der Zeit verlieren sich die beiden aus den Augen und man erfährt aus der heutigen Sicht was ihnen widerfahren ist, als sie sich in der jetzigen Zeit wieder treffen. An vielen Stellen waren die Handlungen der Hauptfiguren verwirrend und unverständlich und auch die vielen Zeitsprünge trugen dazu bei. Zusammengefasst war es ein gutes Buch über reine Freundschaft die über Jahre besteht, aber auch brechen kann.

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Fragen nach der Vergangenheit

Von: Wuschelchen

12.01.2020

Nach vielen Jahren treffen sich die Jugendfreunde Thomas und Daniel wieder. Sie lernten sich noch zu DDR-Zeiten in Rostock kennen, erlebten die Wende und studierten gemeinsam in Berlin. Thomas wurde Anwalt mit eigener Kanzlei, Daniel wurde Koch, der durch die Welt zog und auch hin und wieder mit dem Gesetz in Konflikt geriet. Die Überraschung über das Wiedersehen ist bei Thomas daher sehr groß. Doch gerade läuft es bei ihm persönlich nicht so gut: Seine Frau hat ihn mit den Kindern verlassen und Thomas weiß nicht einmal warum und wo sie nun leben. Gibt es hier einen Zusammenhang, der in der Vergangenheit verankert ist? Ich war sehr gespannt auf den Roman „Alles richtig gemacht“ von Gregor Sander. Denn im Titel verbirgt sich eine Frage oder eine Feststellung, je nachdem wie man das betrachtet. Im Roman werden die unterschiedlichen Lebenswege, die bedingt durch unterschiedliche persönliche Herkunft und getroffene Entscheidungen, der beiden Protagonisten Thomas und Daniel dargestellt. Erzähler ist nur Thomas, so dass Daniel selbst eigentlich nicht zu Wort kommt. Die Erzählungen finden auf verschiedenen Zeitebenen statt. Insgesamt hat die Zeit der letzten Jahre der DDR und die Wendezeit einen großen Einfluss auf das Geschehen. Gerade die Zeit um und nach der Wende wird vom Autor sehr gut eingefangen und flüssig beschrieben. Jeder, der diese Zeit kennt, wird in nostalgischen Gedanken schweben und auch an bedrückende Zustände erinnert werden. Die faszinierende Idee des Romans, die mich ja zum Lesen des Romans bewegte, hat mich in der Umsetzung doch arg kopfschüttelnd zurückgelassen. Die Erzählungen plätschern oft einfach vor sich hin, ohne Emotionen oder Spannung. Ich wartete immer, dass nun mal was passieren muss oder dass etwas vorwärts geht. Ich wurde enttäuscht. In den oft ewig langen Kapiteln fand ich einerseits schlecht einen Punkt für eine Lesepause, musste aber beim Wiederbeginn oft erst einmal intensiv nachdenken, auf welcher Erzählebene sich die Geschichte nun gerade befand. Zum Ende hin wurden die Ebenen-/Zeitsprünge heftiger und das für mich unlogische Ende mit wenig Aufklärung setzte meiner Verwirrung die Krone auf. Hier hätte ich mir ein paar mehr Erläuterungen gewünscht. Ich hatte den Eindruck, der Autor wollte den Roman mal schnell beenden. Oder vielleicht habe ich das einfach zu ernst betrachtet und verstehe leichte Unterhaltung ohne Tiefgang nicht mehr? Nun gut, ich habe das Buch gelesen. Es hinterlässt bei mir keinen bleibenden Eindruck bzw. wird gar nicht in Erinnerung bleiben. Sehr schade, dass die Grundidee des Romans nicht besser umgesetzt ist. Die Frage, ob es sich beim Titel um eine Frage oder eine Feststellung handelt, wurde mir nicht beantwortet. Damit wurde ich also enttäuscht. Ich kann daher auch nur 2 von 5 Punkten verteilen und zwar für die eigentliche Idee und den flüssigen Schreibstil.

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Vita

Gregor Sander, geboren 1968 in Schwerin, lebt als freier Autor in Berlin. Für seine Romane und Erzählungen wurde er mehrfach ausgezeichnet. Sein Romandebüt »Abwesend« war für den Deutschen Buchpreis nominiert, die Verfilmung seines Romans »Was gewesen wäre« kam im Herbst 2019 in die Kinos.

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Events

14. Feb. 2020

Lesung

20:00 Uhr | Berlin | Lesungen
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12. März 2020

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Güstrow | Lesungen
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25. März 2020

Lesung

Potsdam | Lesungen
Gregor Sander
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Pressestimmen

»Temporeich erzählt, aber nie atemlos. Schillernd, aber nicht abgedreht. Kunstvoll und dabei in handwerklicher Vollendung. Das ist ein richtig rasanter Roman: berührend, spannend, in Teilen wirklich unglaublich – aber dabei in jedem Satz glaubhaft.«

Radio Bremen, Katrin Krämer (18. August 2019)

»Dieser staubtrockene, aber seewindumtoste Ton ist eigenwillig schön.«

»Mit präzisen, nostalgiefreien Strichen weiß der Autor Szenen und Stimmungen zu schaffen, die seinen Lesern sofort plastisch und lebensecht vor Augen treten und unterhält damit im besten Sinne.«

»Mit wunderbarer Leichtigkeit packt Gregor Sander große Themen an und erzählt mit seinem schönen, trockenen Humor eine ganz gegenwärtige Geschichte. ... Unterhaltsam, gehaltvoll und gut geschrieben.«

»Eines dieser Bücher, von denen man sich wünscht, sie mögen gar nicht enden.«

»Ein kunstvoll unprätentiöser Roman. ... Eine Geschichte von Freundschaft in der jüngsten Geschichte.«

DAS MAGAZIN, Erhard Schütz (01. November 2019)

»Vor allem aber ist Sanders dritter Roman die große, sentimentale Geschichte einer Freundschaft, eine Geschichte vom Sichfinden und -verlieren, Verschweigen und Vertrauen.«

stern, Ausg. Nr. 37 - 4/5 Sternen (05. September 2019)

»Es ist ein Buch über die Generation der heute 50-Jährigen: Wer waren wir, wer sind wir geworden? Diesen Fragen geht dieser Roman nach, witzig, bestürzend, liebevoll, detailgenau.«

Ostsee-Zeitung/Rostocker Zeitung, Matthias Schümann (04. September 2019)

»Kurzweilig, witzig und realistisch.«

Märkische Allgemeine, Alexandra Stahl (30. Oktober 2019)

»Gregor Sander hat mit ›Alles richtig gemacht‹ einen wunderbaren zeitgeschichtlichen Roman geschrieben, den zu lesen eine Freude ist.«

Lebensart im Norden, Heiko Buhr (01. Oktober 2019)