Alles richtig gemacht

Roman

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Freunde kommen, Freunde gehen, Freunde bleiben

Ein funkelnd-wunderbarer Roman über die frühen und späteren Jahre des wiedervereinten Deutschland und eine helle Feier der Freundschaft.

Thomas und Daniel kommen aus Rostock und sind noch jung, als es mit der DDR zu Ende geht, aber alt genug, um sich von der aufregenden neuen Zeit mitreißen zu lassen. Die ungleichen Freunde ziehen nach Berlin, das Leben scheint eine einzige Party. Doch irgendwann verschwindet Daniel. Als er Jahre später wieder auftaucht, wird Thomas' inzwischen bürgerliche Rechtsanwaltsexistenz gerade gewaltig durchgeschüttelt: Seine Frau ist weg und hat die beiden Töchter mitgenommen. Hat Daniel etwas damit zu tun, und wer hat hier überhaupt etwas richtig gemacht?

»Eine ungemein unterhaltsame Lektüre. … Vor allem aber, und das ist die größte Stärke des Romans, lässt Sander den Lauf der Geschichte durch seine Figuren hindurchfließen.«


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ISBN: 978-3-641-23098-2
Erschienen am  19. August 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Durchschnittsliteratur, die mich kalt lässt

Von: Samira

13.08.2020

Thomas und Daniel freunden sich während ihrer Schulzeit in Rostock an und bleiben ein Leben lang verbunden. Sie sind noch jung, als es mit der DDR zu Ende geht, und sie wagen sich nach Berlin, um die Wendezeit und alles Neue auszukosten. Doch irgendwann verschwindet Daniel, Thomas gründet eine Familie, die beiden verlieren sich aus den Augen. Jahre später taucht Daniel wieder in Thomas Leben auf - doch der hat gerade ganz andere Sorgen. Ich wollte es nochmal versuchen: Ein Roman über die Wendezeit, über das Ost-West-Gefälle, über die Zerrissenheiten und diese neue Ära . Doch wieder einmal konnte mich diese Thematik einfach nicht überzeugen. Vielleicht habe ich das schon zu oft durchgekaut, in der Schule, in der Zeitung, in Romanen. Ich kann dieser Dramatik nichts mehr abgewinnen, auch wenn "Alles richtig gemacht" völlig unaufgeregt daherkommt. Das Thema hat einfach einen schalen Beigeschmack. Und so konnte sich meine Beziehung zu dem Buch auch nicht unbedingt positiv entwickeln. Es ist überhaupt kein schlechtes Buch, das will ich nicht sagen. Es ist für mich schlichtweg Durchschnitt. Schnell gelesen, schnell vergessen. Es wird die Geschichte von ein paar Menschen erzählt, die ein ziemlich normales Leben führen, das ein oder andere Ding drehen, sich ver- und entlieben, verwirrt und manchmal auch ein bisschen glücklich sind. Sachen wie Thomas Verliebtheit in Daniels Mutter sind einfach Kitsch, und Daniels merkwürdiges Leben bleibt ziemlich unterbeleuchtet, da Thomas sich nicht so recht dafür zu interessieren scheint. Er besucht Daniel nicht, wenn der woanders als in der gemeinsamen Wohnung lebt, er bemüht sich nicht um Kontakt, die Freundschaft dümpelt so dahin und man weiß am Ende wenig bis gar nichts über Dainel. Eine "helle Feier der Freundschaft", wie auf dem Buchrücken beschrieben, kann ich da nicht erkennen. Daniel taucht wieder auf und hat eine mysteriöse Krankheit, Thomas Frau Stephanie ist verschwunden, und am Ende werden die paar Fragen, die der Roman aufwirft, in einem sehr konstruierten Gespräch abgekanzelt - und doch nicht wirklich geklärt. Bei manchen Bücher sehe ich darin einfach das Leben - es gibt nicht auf alles Antworten - aber hier war die Geschichte an sich schon so dürftig, dass ein wenig Auflösung gut getan hätte. Die unterschiedlichen Zeitebenen waren okay, haben aber auch nicht wirklich für Dynamik gesorgt, da die Erzählung an sich einfach schnarchig war. Da kann man dann auch mit Stilmitteln nicht viel drehen. Ein Leben halt, aber keines, das mich interessiert oder berührt hat. Ich hatte keine großen Erwartungen an "Alles richtig gemacht", deshalb bin ich auch gar nicht enttäuscht. Wer ein Lückenfüller-Buch braucht, das weder anspruchsvoll noch schlecht ist, der ist hier richtig. Der Roman wird aber sehr schnell in der Versenkung verschwinden, denn er liefert einfach nichts Großes

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Nicht mein Fall

Von: Veronika

12.05.2020

Obwohl dieser Roman und auch der Autor sehr gelobt wurden, muss ich für meinen Teil leider sagen, dass mir dieses Buch überhaupt nicht gefallen hat. Weder die Story noch die Erzählweise. Es kam keine Lust auf, dieses Buch unbedingt zu lesen und ich habe dieses Buch nur zu Ende gelesen, da ich nie ein Buch aufgebe. Daher kann ich auch keine Empfehlung aussprechen.

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Vita

Gregor Sander, geboren 1968 in Schwerin, lebt als freier Autor in Berlin. Für seine Romane und Erzählungen wurde er mehrfach ausgezeichnet. Sein Romandebüt »Abwesend« war für den Deutschen Buchpreis nominiert, sein Roman »Was gewesen wäre« wurde prominent besetzt verfilmt.

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Events

16. Sept. 2020

Lesung

19:30 Uhr | Neustadt | Lesungen
Gregor Sander
Alles richtig gemacht

04. Nov. 2020

Lesung und Gespräch

19:00 Uhr | Rostock | Lesungen
Gregor Sander
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25. Nov. 2020

Lesung

20:00 Uhr | Potsdam | Lesungen
Gregor Sander
Alles richtig gemacht

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Pressestimmen

»Temporeich erzählt, aber nie atemlos. Schillernd, aber nicht abgedreht. Kunstvoll und dabei in handwerklicher Vollendung. Das ist ein richtig rasanter Roman: berührend, spannend, in Teilen wirklich unglaublich – aber dabei in jedem Satz glaubhaft.«

Radio Bremen, Katrin Krämer (18. August 2019)

»Dieser staubtrockene, aber seewindumtoste Ton ist eigenwillig schön.«

»Mit präzisen, nostalgiefreien Strichen weiß der Autor Szenen und Stimmungen zu schaffen, die seinen Lesern sofort plastisch und lebensecht vor Augen treten und unterhält damit im besten Sinne.«

»Mit wunderbarer Leichtigkeit packt Gregor Sander große Themen an und erzählt mit seinem schönen, trockenen Humor eine ganz gegenwärtige Geschichte. ... Unterhaltsam, gehaltvoll und gut geschrieben.«

»Eines dieser Bücher, von denen man sich wünscht, sie mögen gar nicht enden.«

»Ein kunstvoll unprätentiöser Roman. ... Eine Geschichte von Freundschaft in der jüngsten Geschichte.«

DAS MAGAZIN, Erhard Schütz (01. November 2019)

»Vor allem aber ist Sanders dritter Roman die große, sentimentale Geschichte einer Freundschaft, eine Geschichte vom Sichfinden und -verlieren, Verschweigen und Vertrauen.«

stern, Ausg. Nr. 37 - 4/5 Sternen (05. September 2019)

»Es ist ein Buch über die Generation der heute 50-Jährigen: Wer waren wir, wer sind wir geworden? Diesen Fragen geht dieser Roman nach, witzig, bestürzend, liebevoll, detailgenau.«

Ostsee-Zeitung/Rostocker Zeitung, Matthias Schümann (04. September 2019)

»Kurzweilig, witzig und realistisch.«

Märkische Allgemeine, Alexandra Stahl (30. Oktober 2019)

»Gregor Sander hat mit ›Alles richtig gemacht‹ einen wunderbaren zeitgeschichtlichen Roman geschrieben, den zu lesen eine Freude ist.«

Lebensart im Norden, Heiko Buhr (01. Oktober 2019)