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Alles was glänzt Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-21559-0

Erschienen:  19.03.2018
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Marie Gamillscheg nimmt den Leser mit in eine allmählich verschwindende Welt. Vielstimmig und untergründig erzählt ihr Debüt von einer kleinen Schicksalsgemeinschaft im Schatten eines großen Bergs und vom Glanz des Untergangs wie des Neubeginns.

Tief in den Stollen des alten Bergwerks tut sich was – und alle im Dorf können es spüren. Die Wirtin Susa zum Beispiel, wenn sie im „Espresso“ nachts die Pumpen von den Ketchup-Eimern schraubt. Oder der alte Wenisch, ihr letzter Stammgast. Sogar der Bürgermeister, wenn er nicht gerade auf Kur ist. Zuallererst aber hat es der schweigsame Martin gespürt, bis er dann eines Morgens die Kontrolle über sein Auto verlor. Es ist, als würde der Berg zittern, als könne er jeden Augenblick in sich zusammenbrechen. Für die junge Teresa und den Neuankömmling Merih ist die Sache klar: Sie will sich endlich absetzen aus dem maroden Ort, er hingegen sucht einen Neuanfang - ausgerechnet hier.

Marie Gamillscheg auf der Leipziger Buchmesse 2018 Zum Video

»Zu Recht gilt Gamillscheg als eine der aufregendsten jungen Stimmen der deutschsprachigen Literatur.«

Britta Schmeis / SPIEGEL ONLINE (29.03.2018)

Marie Gamillscheg (Autorin)

Marie Gamillscheg, geboren 1992 in Graz. Lebt in Berlin, arbeitet als freie Journalistin u.a. für ZEIT Campus. 2015 u.a. Literaturförderungspreis der Stadt Graz und New German Fiction Preis. 2016 Klagenfurter Literaturkurs und Arbeitsstipendium des Berliner Senats, 2017 Aufenthaltsstipendium in Schöppingen. Veröffentlichungen in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien (u.a. Edit, Lichtungen, Poet, Literarische Welt).

»Zu Recht gilt Gamillscheg als eine der aufregendsten jungen Stimmen der deutschsprachigen Literatur.«

Britta Schmeis / SPIEGEL ONLINE (29.03.2018)

»Marie Gamillscheg ist Spezialistin für den menschlichen Faktor und die Überzeugungskraft des Details, für Misstöne der Zukunftsmusik und die Wahrheit des Körpers.«

Daniela Strigl / Frankfurter Allgemeine Zeitung (27.07.2018)

»Man darf gespannt sein, was diesem glänzenden Debüt folgt.«

Bettina Hesse / Deutschlandfunk (24.07.2018)

»Marie Gamillscheg hat sich in ihrem Debüt als kluge Erzählerin erwiesen, die Stimmungen und Schwingungen einzufangen vermag und große Themen auf leichte Weise präsentiert.«

Irene Binal / ORF Ö1 (15.04.2018)

»In poetischen Bildern fängt sie auf glänzende Weise ein Panorama der Enge ein, das diesen Debütroman zu einem Versprechen für eine ganz große Karriere macht.«

Christoph Hartner / Kronen Zeitung Steiermark (31.03.2018)

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31.08.2018 | 19:00 Uhr | Berlin

Lesung

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im Rahmen des Berlinsi Festivals

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Literaturhaus Lettrétage
Mehringdamm 61
10961 Berlin

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-21559-0

€ 13,99 [D] | CHF 17,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Luchterhand Literaturverlag

Erschienen:  19.03.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Tolle, berührende Geschichte zu einem aktuellen Thema

Von: Büchermadl Datum: 02.07.2018

https://buechermadlblog.tumblr.com/

Rezension - Alles was glänzt -

Zum Buch

Autorin: Marie Gamillscheg

Verlag: Luchterhand Literaturverlag

Erscheinungstermin: 19.3.2018

Buchlänge: 224 Seiten

Preis: 18 Euro

Klappentext

Tief in den Stollen des alten Bergwerks tut sich was - und alle im Dorf können es spüren. Es ist, als würde der Berg zittern, als könne er jeden Augenblick in sich zusammenbrechen.

Vielstimmig und untergründig erzählt Marie Gamillscheg von einer kleinen Schicksalsgemeinschaft im Schatten eines großen Berges, von Strukturwandel und einem Ungleichgewicht in der Natur, vom Glanz des Untergangs wie des Neubeginns.

Rezension

Alles was glänzt ist der Debütroman der in Graz geborenen Autorin Marie Gamillscheg. Was mich besonders an dem Buch begeistert hat, ist der Schreibstil, er ist angenehm leicht und treffend und nimmt mich sofort mit. Die Zeilen und Seiten flogen nur so dahin und ich bin total in der Geschichte versunken.

Es geht um die unterschiedlichsten Personen im Dorf am Berg. Doch irgendwas verändert sich, die Bewohner beschreiben ein Zittern des Berges. Martin hat es wohl am deutlichsten gespührt, er erleidet einen Autounfall und das ganze Dorf ist bestürzt und schwelgt in Erinnerungen an ihn und an frühere Zeiten.

Auch die junge Teresa merkt einen Unterschied, denn ihr fällt ein Spalt am Berg auf, der größer wurde. Sie erzählt dem Neubewohner Merih davon. Merih ist erst angekommen und fühlt sich sehr wohl und möchte einige Veränderungen im Dorf vornehmen, um wieder neue Besucher anzuziehen. Teresa hingegen möchte weg von hier und in der großen Stadt eine Künstlerlaufbahn einschlagen.

Auch Susa, die Wirtin und gute Seele des Dorfs, spürt das sich etwas tut. Sie kennt alle aus dem Dorf und überlegt und phantasiert, wie von jedem Einzelnen der Tod ausschauen könnte.

Die in Berlin arbeitende Journalistin beschreibt jeden Einwohner sehr genau und schafft es mich bei jedem mitfühlen zu lassen. Auch regt sie mit dem Thema zum Nachdenken an, was passiert wenn die Natur sich wehrt und was können wir tun, oder würden wir es einfach so lange ignorieren, wie es nur geht?

Fazit

Ich bin begeistert von dem Buch, nicht nur der Schreibstil, sondern auch das Thema und die Beschreibung aller Charaktere berührt mich und trägt mich leicht und einfach durch den Roman.

Leider viele Fragezeichen

Von: inyanmni  aus Kiel Datum: 11.06.2018

Marie Gamillschegs Debütroman kommt mit einem wunderschönen mintfarbenen Umschlag und darunterliegendem steingrauen Einband daher. Die Grundprämisse ist sehr vielversprechend: ein ehemaliger Abbauberg, der jeden Moment in sich zusammenfallen kann, und die aufgrund dessen langsam absterbende Gemeinde an seinem Hang. Auch das Personal der Geschichte ist super, und kurze Absätze sowie ständig wechselnde Perspektiven sind eigentlich genau meins.

Ich wollte das Buch also wirklich, wirklich mögen. Leider fällt mein Fazit aber deutlich weniger begeistert aus, als der erste Eindruck, den ich aufgrund der Leseprobe gewonnen hatte. Der Verlauf der Handlung ist zwar wirklich interessant und vielfältig, die unterschiedlichen Konflikte und Hoffnungen werden gut dargestellt, allerdings gibt es auch hier schon Abschnitte, die sich mir überhaupt nicht erschließen. Und das Ende (sowohl das Ende um Merih, Teresa etc. als auch den 'Epilog') verstehe ich so gar nicht. Ich bin jederzeit bereit zuzugeben, dass das an mir liegen mag, ein Blick in andere Rezensionen suggeriert allerdings, dass es nicht nur mir so geht. Das ist sehr schade, weil ich mich nach dem Zuklappen des Buches gefragt habe, was genau die Autorin insgesamt sagen wollte.

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