Als ich meine Eltern verließ

Roman

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Ein bewegender Roman über den Verlust eines erwachsenen Sohnes, feinfühlig, liebevoll und mit erstaunlicher Leichtigkeit erzählt

Kann man über den Verlust eines Menschen zuversichtlich, ja heiter erzählen? Michel Rostain gelingt es, indem er seinen verstorbenen Sohn Lion die Trauerarbeit der Eltern liebevoll kommentieren lässt. Als der Vater auf dem Weg in die Wäscherei sich nicht vom Geruch der Bettwäsche seines Sohnes trennen kann, stellt Lion lakonisch fest: »Papa, sie stinkt. Ich habe sie seit Monaten nicht gewaschen.« Der Vater stolpert über rätselhafte SMS und Notizen in Lions Schulheften und glaubt, darin Zeichen zu erkennen. Ein Puzzle aus unglaublichen Fügungen entsteht, das es den Eltern ermöglicht, sich wieder ihrem Motto »Es lebe das Leben!« zu verschreiben. Schließlich verstreuen sie Lions Asche an den Hängen des Vulkans Eyjafjallajökull. Als dieser 2010 den Flugverkehr über Europa lahmlegt und Lions Asche nach Frankreich zurückweht, hat der Vater die Freude an einem Leben, in dem es Lion einmal gab, wiedergefunden.

"Eine Geschichte aus dem richtigen Leben. Fast heiter, gelassen, mit einer wunderbaren Mischung aus Trauer, Witz und nicht versiegender Kraft."

Christine Westermann in WDR "Bücher" (28. April 2012)

Aus dem Französischen von Birte Völker
Originaltitel: Le Fils
Originalverlag: XO Editions
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-07413-5
Erschienen am  19. März 2012
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Vita

Michel Rostain

Michel Rostain, geboren 1942 in Mende, ist ein bekannter französischer Opernregisseur. Er lehrte Philosophie und Psychologie und war bis 2008 Intendant des Nationaltheaters in Quimper in der Bretagne. Mit seinem Erstlingsroman "Als ich meine Eltern verließ" gewann er 2011 den renommierten Prix Goncourt für das beste Debüt, obwohl er nicht auf der Auswahlliste stand.

Zur AUTORENSEITE

Pressestimmen

„Eine Hymne auf das Leben und auf Freundschaft, die einen zwar unter Umständen etwas verheult, aber mit einem leuchtenden warmen Gefühl entlässt.“

Johanna Adorján, Frankfurter Allgemeine Zeitung (30. März 2012)

"Ein Buch, das ein schwieriges Thema sensibel behandelt. Geschrieben in einem erstaunlich lockeren, aber trotzdem angemessenen Ton. Sehr lesenswert!"

hr2 Kultur (31. Mai 2012)