Altherrensommer

Männer in der Drittlife-Krise

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Eine einzigartige Reisereportage in eine terra incognita

Sie selbst reden ungern darüber. Und was andere dazu sagen, Frauen zum Beispiel, stimmt höchstens als Außenansicht: Männer im Alter 50 plus – ihr Lebensgefühl, ihre Wünsche und Herausforderungen in der Drittlife-Krise. Wenn der Körper schwächelt, die Pensionierung naht und das Geld knapper wird. Wenn auch die Partnerin in die Jahre gekommen ist und es mehr Freizeit, aber weniger Lebenszeit gibt. Wenn man geachtet werden möchte, statt peinlich zu werden.

In kurzweiligen Porträts quer durch die sozialen Schichten nimmt uns Andreas Malessa mit auf eine höchst unterhaltsame Reise in jene Sphäre aus Scham und Ehre, die Frauen zu kennen glauben und Männer selten zu erkennen geben. Eine psychologisch-gesellschaftskritische Reisereportage durch die Innenwelten der »Best Ager«. Mit humorigen Schlüsselloch-Effekten für Leserinnen und hohem Wiedererkennungswert für Leser.

  • Überraschende Innenansichten aus einer vermeintlich »alt«-bekannten Alltagskultur, gut recherchiert und brillant erzählt

  • Altersweise Erfahrungen, wie die Würde bleibt, wenn der Status geht


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ISBN: 978-3-641-08519-3
Erschienen am  23. Juli 2012
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Realistisch und humorvoll

Von: Manuela (Elachen) aus Elachen

18.09.2012

Andreas Malessa schildert in "Altherrensommer" die Nöte und Gefühlslagen alternder Männer, 50 Jahre plus x. Er tut dies sehr humorvoll und ausführlich und streift dabei sowohl die Unter- als auch die Oberschicht: ein Frührentner, der seine kärglichen Einkünfte mit Minijob und Flaschensammeln ausbessert; ein pensionierter wohlsituierter Lehrer, der verbissen mit Leserbriefen und Anrufen bei Redaktionen gegen „Kulturverfall“ kämpft. Unterfüttert werden seine Betrachtungen mit statistischem Material, etwa über die künftige Entwicklung der Renten, die zunehmende Kinderlosigkeit der Deutschen, die abnehmende Bedeutung der Religion. Anschaulich schildert er die oft entstehende Leere nach dem Austritt aus dem Beruf - das Gefühl, nicht mehr gebraucht zu werden - und den Kampf gegen die zunehmenden Funktionsverluste des Körpers. Ein realistischer und doch sehr unterhaltsamer Ausblick auf das, was man(n) ab einem gewissen Alter zu erwarten hat.

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Ein lesenswertes Buch

Von: Franz aus feierabend.de

18.09.2012

Eigentlich hatte ich ein Buch erwartet, mit dem sich ein Besserwisser über alternde Herren lustig macht und dabei wäre alles so einfach, wenn „Mann“ sich nur an seine klugen Ratschläge hielte. Andreas Malessa hat keinen weiteren überflüssigen Ratgeber geschrieben. Sein Buch ist eine Sammlung von Reportagen über Männer nach ihrem Eintritt ins Rentenalter. Durchaus humorvoll aber ohne sich lustig zu machen, beobachtet er Männer und lässt sich von ihnen erzählen wie der neue Lebensabschnitt erlebt wird. Der Verlust von Macht und Ansehen, die Verfügung über Zeit ohne aufgezwungenes Raster wird ganz unterschiedlich erlebt und verarbeitet. Das Buch kann natürlich nur eine beschränkte Anzahl von Personen erfassen, die soziale Bandbreite ist jedoch erstaunlich. Das Buch macht nachdenklich, leicht findet man das eigene Leben in einer der Reportagen gespiegelt. Vielleicht erkennt „Mann“ damit erstmals wie sein Leben vom Umfeld wahrgenommen wird. Ein interessantes und lesenswertes Buch. (Buchbesprechung auf Feierabend.de)

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Vita

Andreas Malessa, geboren 1955, Hörfunkjournalist und Fernsehmoderator beim SWR, Deutschlandfunk und Hessischen Rundfunk, ist Theologe, erfolgreicher Buchautor, Songtexter und Zeitungskolumnist. Er lebt bei Stuttgart.

www.andreas-malessa.de

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