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Am Anfang war die Schuld Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-13685-7

Erschienen: 27.04.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Paperback, Taschenbuch

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Ein fremder Mensch lebt in deinem Haus ... Es ist deine Tochter.

Jenny Malcom ist sich sicher, alles im Griff zu haben. Ihren Job als Ärztin, ihre Rolle als Mutter von drei Teenagern und ihre Ehe. Alles läuft perfekt. Bis zu dem Abend, an dem ihre fünfzehnjährige Tochter nicht nach Hause kommt. Bange Stunden des Hoffens folgen, bis klar wird: Naomi ist spurlos verschwunden. Und plötzlich bricht Jennys perfekt organisierte Welt zusammen. Während die Ermittlungen der Polizei auf Hochtouren laufen, steht die Familie Malcom vor den Trümmern ihres Lebens. Und Jenny beginnt zu ahnen, dass sie ihre Tochter doch nicht so gut kannte, wie sie immer gedacht hat …

"Der Ärztin Jane Shemilt ist ein starker Debütroman gelungen"

Kulturradio rbb (21.07.2015)

Jane Shemilt (Autorin)

Jane Shemilt ist praktische Ärztin und hat neben dieser Tätigkeit noch ein Diplom in Creative Writing an der Universität in Bristol erlangt. Daraufhin legte sie nach und machte auch noch ihren Master mit Auszeichnung. Die Autorin lebt mit ihren Mann, einem Professor für Neurochirurgie, und ihren fünf Kindern in Bristol. Am Anfang war die Schuld ist Jane Shemilts erster Roman.

"Der Ärztin Jane Shemilt ist ein starker Debütroman gelungen"

Kulturradio rbb (21.07.2015)

"Spannungsreicher Roman."

HÖRZU (08.07.2015)

"Ein beklemmender, flüssig geschriebener Roman. Keine leichte Kost."

Die Presse am Sonntag (09.08.2015)

"[Ü]berzeugende[s] Psychogramm einer Frau, […] atmosphärisch dicht erzählt"

BÜCHER magazin, Juni/ Juli 2015

"[F]fesselnde[r] Roman. […] Es gelingt [Jane Shemilt], eine unglaubliche Spannung aufzubauen."

dpa Meldung (28.05.2015)

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Aus dem Englischen von Anja Schäfer
Originaltitel: The Daughter
Originalverlag: Penguin, London 2014

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-13685-7

€ 7,99 [D] | CHF 9,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Blanvalet

Erschienen: 27.04.2015

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Wenn alles anders ist, als man denkt ....

Von: Gisela Simak Datum: 30.07.2015

lese-himmel.blogspot.de/

Der Schreibstil von Jane Shemilts ist sehr detailliert. Egal ob Jenny telefoniert oder im Garten spazieren geht. Alles was Jenny wahrnimmt, flechtet die Autorin gekonnt mit ein. >>Als ich darauf warte, dass Michael sich meldet, schwingt der schwarze Körper einer Spinne, der an einem Faden der Mauerkrone hängt, wie eine Perle an einem Pendel auf die Steine in der Gartenmauer zu.<<
Diese und sämtliche andere Gedankengänge von Jenny, vermitteln dem Leser das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein.
Die Handlung ist nicht mit viel Blut und Morden gepflastert; sie besticht jedoch durch raffinierte Strategien.
Nichts ist dem Zufall zuzuschreiben. Nichts ist so wie man denkt. Nichts richtet mehr Schaden an als Ignoranz.
Mit dem Ende hab ich so nicht gerechnet. Ich war total überrascht.
Ein Thriller, den das wahre Leben geschrieben haben könnte ......

Danke Jane Shemilts

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Der Zerfall einer "perfekten" Familie

Von: corinnabub Datum: 14.04.2016

www.seistillsieliest.blogspot.de/

Das Cover finde ich toll - ein schönes Haus wird auf einer Fensterbank präsentiert. Es passt irgendwie zu der Familie Malcom, denn nach außen hin präsentieren sie sich als perfekte Familie. Doch wie auf dem Bild, "regnet" es schon lange rein... Außerdem bin ich total verliebt in die Farbauswahl... da schlägt mein "Mädchenherz" höher!

Gleich vornweg: Dieser Roman ist kein Thriller/Psychothriller/Psychologischer Spannungsroman und schon gar kein Krimi. Die Geschichte ist sehr spannend, aber hauptsächlich geht es um eine Familie die schreckliches durchleiden muss, denn ihre Tochter ist spurlos verschwunden. Ich würde das Buch als "spannendes Familiendrama" zusammenfassen. Man weiß nicht was mit Naomi passiert ist und die Autorin zaubert einige Verdächtige aus dem Hut, was die Spannung immer hochhält. Dennoch geht es hauptsächlich darum, was solch ein Schicksalschlag in einer eigentlich glücklichen Familie auslösen kann. Aber auch, wie wenig man oft die eigene Familie zu kennen scheint, denn es werden einige Geheimnisse gelüftet.

Im Fordergrund der Geschichte steht die Familie Malcom. Für Außenstehende eine Bilderbuchfamilie. Jenny, die Mutter, ist praktische Ärztin und ihr Mann Ted ist Neurochirurg. Ihre 17-jährigen Zwillingssöhne Ed und Theo und das 15-jährige Nesthäkchen Naomi machen die Familie komplett. Sie leben in einem großen und schönen Haus, welches der Familienhund Bertie bewacht.

Gleich zu Beginn der Geschichte wird einem klar, wie sehr Jenny unter Druck steht. Alles hängt an ihr, während die restlichen Familienmitglieder ihr eigenes Leben führen und sich kaum einbringen. Um ihre ständige Abwesenheit zu kompensieren, bedrängt sie ihre Kinder regelrecht und überhäuft sie mit Fragen. Genervt von ihrer Mutter, ziehen sie sich immer mehr zurück. Da sie mit den Gedanken ständig woanders und grundsätzlich überfordert ist, macht sie in ihrem Beruf als Ärztin einen folgenschweren Fehler. Mitten hinein in dieses berufliche Chaos passiert das Unbeschreibliche: Ihre Tochter Naomi verschwindet spurlos. Die Polizei schaltet sich ein und stellt unangenehme Fragen. Die Familie fühlt sich in die Ecke gedrängt und es kommt wie es kommen muss - gut gehütete Geheimnisse kommen ans Licht und am Ende ist von der Familienidylle nichts mehr übrig.

Die zentrale Frage in diesem Buch: Wo ist Naomi und was ist mit ihr passiert? Es gibt einige Verdächtige, auch in der eigenen Familie und plötzlich ergibt auch das teilweise bösartige Verhalten ihrer Kinder einen Sinn.

Die Geschichte ist spannend geschrieben, Jane Shemilt konnte die Zerrissenheit der Hauptprotagonistin Jenny authentisch rüberbringen. Besoners interessant fand ich ihre Erzählweise, denn ein Teil der Geschichte spielt in der Gegenwart, ein Teil in der Vergangenheit. 2010 verbringt Jenny ihre Zeit allein in Dorset, in dem Cottage ihrer Eltern. Seit Naomis Verschwinden ist 1 Jahr vergangen. Ohne dem Leser etwas zu verraten, erzählt sie in Ich-Form aus der Zeit danach. Man weiß nicht warum sie plötzlich allein ist und wo der Rest der Familie sich aufhält. Die Neugier wird nur mit kleinen Häppchen gestillt. Der zweite Handlungsstrang - auch in Ich-Form von Jenny geschildert - spielt 2009 in Bristol, beginnend mit Tag 17 vor Naomis Verschwinden. Nach und nach werden die Geschehnisse aufgedeckt und die zwei Handlungsstränge fließen ineinander und halten einige Überraschungen für den Leser parat.

Die handelnden Personen sind sehr gut ausgearbeitet und jeder hat seine "Daseinsberechtigung". Während Jenny immer nur krampfhaft versucht hat, alles zusammenzuhalten, sind ihr wichtige Details nicht aufgefallen. Im Grunde kennt sie weder ihre Kinder, noch ihren (egoistischen und arroganten) Mann richtig. Während der Ermittlungen entwickelt sich auch eine kleine "Beziehungssache" zwischen ihr und einem anderen Mann, die ich ganz interessant fand. Jane Shemilt hat wirklich nicht mit interessanten Details gegeizt.

An sich hat mir das Buch sehr gut gefallen, aber das Ende war mir zu konstruiert. Hier trennt sich oft die Spreu vom Weizen. Während der Rest der Geschichte stimmig war, passt das Ende überhaupt nicht. Das Gute daran: Nie und nimmer kommt man auf diese Auflösung und es bleiben auch keine Fragen offen.

Mein Fazit: Ein gut geschriebener und spannender Roman mit einem (für mich) zu konstruierten und zwanghaft herbeigeführtem Ende. Dennoch gibt es von mir eine Leseempfehlung, weil die Autorin es geschafft hat, die Spannung hochzuhalten und den Zerfall einer Familie, nach einem sehr dramatischen Ereignis, authentisch dargestellt hat.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Paperback)

Fesselnd bis zur letzten Seite - Gelungenes Debüt

Von: Juliane Büch Datum: 27.04.2015

Buchhandlung: LeseZeichen Buchhandlung GmbH

Meine Meinung zu diesem Buch
"Am Anfang war die Schuld" war wieder ein schön spannender Roman ganz nach meinem Geschmack. Gut erzählt, keine Längen und eine fesselnde Geschichte, die sich mit jeder Seite mehr offenbart und ständig neue, aber sehr glaubwürdige Handlung präsentiert.
Die Autorin arbeitet ebenfalls als Medizinerin und kann den aufreibenden Alltag einer Ärztin, die hin und her gerissen ist, Beruf und Familie gekonnt unter einen Hut zu bringen, sehr gut wiedergeben. (möglicherweise ist Jenny in leichten Zügen biografisch angehaucht, was die Figur aber umso wärmer und griffiger macht.)

Das Cover mit dem perfekten Haus im Regen finde ich ebenfalls sehr passend. Eine Klappenbroschur, die sofort wahrgenommen und in die Hand genommen wird, hoffe ich. (Der Regen auf der Innenseite spiegelt genau die melancholische Stimmung in Bristol/Dorset wieder und das Haus vorne das ach so perfekte Heim oder das Cottage;)

Fazit:
Spitzendebüt ohne Ekelfaktor. Fesselnd bis zum Schluss. Ein Familiendrama, das trotz der Ich-Perspektive gut beleuchtet wird und einen doch recht nachdenklich zurücklässt. Ganz klare Leseempfehlung von mir. - Eine Nacht und ein Tag, dann war es durchgelesen.

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