Am Ende das Glück der Welt

Roman

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Nach ihrer Scheidung braucht Ellen dringend einen Neuanfang, da kommt ihr beim Ausräumen des gemeinsamen Hauses die perfekte Idee. Sie findet das „Ja, heirate ihn“-Buch, ein Geschenk ihres Ex-Mannes. Er hatte Freunde aus der ganzen Welt damit beauftragt, auf Postkarten zu erklären, warum Ellen ihn heiraten sollte. Die schönsten band er zu einem Buch und eroberte Ellens Herz damit endgültig. Es sollte der Auftakt zu einer Weltreise sein – zu der es nie kam. Jetzt will Ellen endlich die Menschen besuchen, die ihr vor über fünfzehn Jahren eine Liebe prophezeit haben, die sich in Luft auflöste ...


eBook epub (epub), 1 s/w Abbildung
ISBN: 978-3-641-21790-7
Erschienen am  14. Januar 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Eine Reise zu sich selbst

Von: Tintenwelten

11.03.2019

Ellen wurde von ihrem Mann mit einer Frau betrogen, die ihre Tochter sein könnte. Sie steht vor den Trümmern ihres Lebens und fragt sich unentwegt, ab wann sie hätte merken müssen, dass sie Richard nicht mehr vertrauen kann. Beim Aufräumen des gemeinsamen Hauses findet sie das "Ja-heirate-ihn-Buch", das sie von ihm zur Verlobung geschenkt bekommen hat. Darin hat er Postkarten von seinen Freunden aus aller Welt binden lassen auf denen diese einen Grund genannt haben warum Ellen Richard heiraten sollte. Gleichzeitig war es auch ein Gutschein für eine Weltreise, die niemals stattgefunden hat. Enttäuscht beschließt sie diese Reise jetzt alleine zu machen und begibt sich auf den Weg, um die Menschen zu treffen, die einst so von ihrer Beziehung zu Richard überzeugt waren. Dabei trifft sie Menschen und erlebt Dinge, die ihr bisheriges Weltbild in Frage stellen. Jahrelang hat Richard für sie entschieden, es wurden zum Beispiel nur Länder bereist, die ihm gefielen und es zeigt sich, dass Ellen dies kampflos so hingenommen hat. Auf ihrer Reise hat sie nun die Chance, sich ihre eigenen Meinungen zu bilden und das tut sie auch. Oft reagiert sie auf ihre eigenen Gedanken mit Unverständnis, bemerkt, dass das so eigentlich Quatsch ist und weist sich selber zurecht. Das fand ich gut und man bemerkte, wie Ellen im Verlauf immer mehr zu sich selber gefunden hat. Generell mochte ich einige der Charaktere, die Ellen trifft leider mehr als sie selber. Sie wirkte oft recht festgefahren und auch ein bisschen versnobt, was sich aber zum Ende hin zum Glück legte. Es gab aber auch viele Personen, die sehr unsympathisch waren, deren Lebensweise und Sicht der Dinge man kaum verstehen konnte. Auch Richard gehörte zu diesen Menschen. Es scheint, dass er wirklich nur schlechtes über Ellen denkt und nach jedem Gespräch mit diesem unsensiblen Typen tat sie einem einfach nur Leid. Das Buch macht auf jeden Fall Lust darauf selber zu reisen, Menschen, Länder und Kulturen kennenzulernen und das fern von Massentourismus, sondern eher im Rahmen einer richtigen Weltreise. Leider muss ich sagen, dass Ellen tatsächlich gar nicht so viel rumgekommen ist wie erhofft. Anhand des Covers dachte ich, dass sie richtig viele Länder bereist und einiges erlebt. Dem war nicht so. Sie war letztendlich in wenigen Ländern, hat von eben diesen auch gar nicht viel gesehen. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass gut ein Drittel des Buches schon vorbei war bevor die Reise überhaupt begonnen hat. Es gab auch ein relativ abruptes Ende der Reise, was ich natürlich für sie selber, aber auch für den Leser schade finde. Vielleicht war es aber auch die Intention zu zeigen, dass manche Menschen nicht weit reisen müssen, um zu erkennen, was für sie wichtig ist. Nicht jeder ist für eine Weltreise gemacht. Man findet auch ein paar Klischees im Buch, was Land und Leute angeht und für meinen Geschmack werden Probleme doch ein bisschen zu schnell und einfach gelöst. Dennoch war es aber eine nette Geschichte über das Reisen und auch über Selbstfindung nach dem Beenden eines Lebensabschnitts. Toll, dass Ellen den Mut dazu hatte.

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Wenn dein Leben plötzlich eine andere Wendung nimmt...

Von: Sarahs kleine Bücherwelt

06.02.2019

Ellen ist glücklich verheiratet, hat zwei im Grunde erwachsende Kinder und einen liebenden Ehemann. Naja, dass mit dem liebenden Ehemann dachte sie immer, denn wir lernen Ellen in einem schwarzen Dress kennen, mit einem Baseballschläger bewaffnet und in der Versuchung, das Auto von ihrem noch Ehemann zu zertrümmern. Dieser hat ihr vor kurzem offenbart, dass er etwas mit seiner Assistentin angefangen hat und Ellen verlässt. Für Ellen ist eine Welt zusammengebrochen und sie weiß nicht, wie es weiter gehen soll. Als dann auch noch plötzlich ihr Sohn früher von seinem Reisetrip auftaucht muss sie ihm alles erklären, obwohl sie es selbst nicht versteht. Ihr Ehemann verlässt sie für eine jüngere und will auch noch das gemeinsame Haus verkaufen, dabei will Ellen weder ihre Ehe noch ihr Haus aufgeben, eigentlich... Während sie anfängt Sachen zusammenzupacken findet sie das Hochzeitsgeschenk, welches ihr ihr Ehemann schenkte. Ein Buch voller Postkarten aus aller Welt, alle mit Gründen beschriftet, warum Ellen Richard heiraten soll. Eigentlich möchte sie dieses dumme, alte Ding nur wegwerfen, aber ihr Sohn hält sie davon ab. Nachdem auch noch beruflich alles nicht so läuft wie geplant kommt Ellen eine verrückte Idee. Sie beschließt ein paar der Bekannten von Richard, die diese Postkarten geschrieben haben, zu besuchen. Sie will endlich die Welt sehen, wie es Richard ihr damals versprochen, aber nie eingehalten hat und sie will verstehen, wie es soweit kommen konnte. Auch wenn es verrückt ist und sie noch nie alleine gereist ist, begibt sie sich auf ein großes Abenteuer und vielleicht findet sie die Fahrkarte für ein neues Leben. Ich hatte mal wieder Glück und habe dieses tolle Buch durch das Bloggerportal erhalten und wurde überrascht. Ich habe eine Story erwartet, die zeigt, wie sich eine Frau zurück ins Leben kämpft und mit ihrer Vergangenheit abschließen kann und ich wurde nicht enttäuscht. Allerdings wurde ich überrascht, in dem ich herausfand, dass Ellen Bibliothekarin ist und Bücher liebt. Somit fühlte ich mich direkt mit Ellen verbunden und habe schnell gehofft, dass sie ihren blöden Ehemann vergisst! Ellen macht sich also auf die Reise und trifft dort unglaublich nette und auch seltsame Menschen. Sie findet Freundschaften und sehr seltsame Situationen. Es ist schön mitanzusehen, wie sie ihre Reise fortsetzt und neue Bekanntschaften schließt, aber kann sie wirklich mit ihrer Vergangenheit abschließen?? Denn plötzlich meldet sich ihr Ehemann... Ich habe das Buch wirklich verschlungen, denn der Schreibstil lässt dies bedingungslos zu. Das Ende kam mir dann allerdings etwas zu plötzlich und ich hätte noch so gerne ein paar Seiten mehr gehabt, um zu wissen, wie es weiter geht. Das Buch hat mich irgendwie in den Sommerurlaub zurück versetzt. Es ist glaub ich das ideale Buch für den Strand oder den Städtetrip zwischendurch. Die Urlaubslektüre, in der es um Urlaub geht :-) Für das plötzliche Ende gibt es einen kleinen Punktabzug, aber ansonsten, einfach toll!

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Vita

Sophia Bergmann

Sophia Bergmann studierte Theater- und Literaturwissenschaften und arbeitete dann als Redakteurin beim Fernsehen. Sie lebt mit ihrer Familie im Herzen von München. „Zum Glück ein Jahr“ ist ihr erster Roman.

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