An einem Tag mit dir

Roman

(2)
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Wie lange bist du bereit, auf dein Glück zu warten?

Anne Calloway blickt auf ein langes, erfülltes Leben zurück. Doch als ein rätselhafter Brief eintrifft, werden alte Erinnerungen wach – Erinnerungen, die sie längst vergessen glaubte. An ihre Zeit als Krankenschwester, die sie als junge Frau in den Südpazifik verschlug. Und an Westry, ihre große Liebe, die vor vielen Jahrzehnten ein schmerzhaftes Ende fand. Anne bleibt keine Wahl: Sie bricht auf zu einer letzten Reise, denn die Vergangenheit birgt ein altes Unrecht, das nur sie wiedergutmachen kann.

"Hier verbinden sich große Gefühle und Zeitgeschichte zum perfekten Schmöker."

Für Sie (18. Dezember 2012)

Aus dem Amerikanischen von Charlotte Breuer, Norbert Möllemann
Originaltitel: THE BUNGALOW
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-08312-0
Erschienen am  20. August 2012
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Berührend, bewegend - ein Lesehighlight!

Von: Conny G.

08.11.2018

Jennifer, die Enkelin von Anne, findet in deren Mülltonne einen Brief aus Tahiti, den Anne wohl versehentlich mit Werbeprospekten weggeworfen hatte. In diesem Brief bittet eine fremde Frau um Annes Hilfe bei der Aufklärung eines Mordes, der an einem Abend im Jahr 1943 am Strand von Bora-Bora geschah. Anne war damals während des 2. Weltkrieges als Lazarettschwester mit ihrer Freundin Kitty dort stationiert. Dieser Brief und einige alte Fotos, die Jennifers Vater zufällig beim Aufräumen gefunden hat, wecken in der alten Dame die Erinnerungen an die Zeit vor 70 Jahren, die sie auf der Insel verbracht hat. Auf einem Foto ist auch Westry zu sehen, ein Soldat, den Anne auf der Insel kennenlernte. Er wurde ihre große Liebe, die jedoch schmerzlich endete und dennoch hat sie Westry nie vergessen. Die Geschichte ist aus Annes Sicht in der Ich-Form erzählt und spielt auf zwei Zeitebenen. So wie Anne ihrer Enkelin ihre Geschichte erzählt, erlebt der Leser die Zeit, als sich Anne als junge Frau in den Dienst ihres Landes stellte und als Krankenschwester in ein Kriegslazarett auf Bora-Bora ging. Sarah Jio erzählt Annes Geschichte sehr einfühlsam und schafft es dabei wunderbar, neben den Schrecken des Krieges auch die Schönheit der Insel im Südpazifik zu beschreiben. Ein Zusammenspiel, das oft nicht zusammen zu passen scheint, denn ein Krieg im Paradies, das sollte nicht sein. Die jungen Krankenschwestern und auch die jungen einheimischen Frauen hatten es damals nicht leicht, umgeben von Soldaten, die viele Entbehrungen ertragen mussten. Aber es gab auch schöne Momente für die junge Anne, besonders als sie Westry kennenlernt und die beiden in einer alten Strandhütte einen Zufluchtsort finden. Ich habe sehr mit den beiden gefiebert, dass es für sie und ihre Liebe ein Happy End geben möge, aber das Leben hatte andere Pläne. Ausgelöst durch den Brief und die Bitte um Hilfe entscheidet sich Anne trotz ihres hohen Alters mit ihrer Enkelin noch einmal nach Bora-Bora zu fliegen, um der fremden Briefschreiberin bei der Suche nach Gerechtigkeit zu helfen und mit der Vergangenheit abzuschließen. Ich dachte, Anne und Westrys Geschichte sei schon sehr bewegend aber die aktuellen Ereignisse, die dann folgen, sind es genauso. Gefesselt habe ich verfolgt, was nach so vielen Jahren noch ans Tageslicht kommt und wie die Vergangenheit aufgearbeitet wird. Und es gibt noch so einige Überraschungen für Anne. Sarah Jios lebendiger und mitreißender Schreibstil hat mich dieses Buch auf eine ganz besondere Weise erleben lassen. Ich fühlte mich mitten in die Handlung hineinversetzt und konnte sehr gefesselt am Schicksal der Protagonisten teilhaben. Die Geschichte hat mich sehr bewegt und hat mir auch an einigen Stellen die Tränchen in die Augen getrieben. Aber am Ende habe ich selig gelächelt- „An einem Tag mit dir“ ist ein gefühlvoller und bewegender Roman, der ohne Kitsch über eine große Liebe und Themen wie Freundschaft, Verlust und Verrat erzählt, eingebettet in die historischen Ereignisse im 2. Weltkrieg. Ich hatte unterhaltsame und bewegende Lesestunden und empfehle dieses wunderschöne Buch uneingeschränkt weiter! Fazit: 5 von 5 Sternen

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Ein spannender, bewegender Roman

Von: Annette Traks

18.11.2017

Eines Tages gibt ihre Enkelin der gut 90-jährigen, in Seattle lebenden Anne Godfrey einen rätselhaften Brief aus Tahiti. Eine ihr fremde Frau bittet sie darin um Mithilfe bei der Suche nach Gerechtigkeit für einen Mord, der an einem Abend im Jahr 1943 am Strand von Bora Bora verübt worden war. Der Brief wühlt die alte Frau auf und ist für sie Anlass für eine Reise in die Vergangenheit, als sie während des 2. Weltkriegs als Lazarettschwester auf der Insel im Südpazifik stationiert war. Sie erzählt ihrer Enkelin von dieser Zeit und der großen Liebe, die sie dort erlebt, die aber ein schmerzliches Ende gefunden hat. Schließlich bleibt Anne trotz ihres hohen Alters nichts anderes übrig, als zusammen mit ihrer Enkelin noch einmal nach Bora Bora zu fliegen, um ein großes Unrecht wieder gutzumachen. Resümee: Es gelingt der Autorin genau wie in ihren anderen Werken*) so auch in diesem Roman, eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu schlagen. Das Buch ist aus der Sicht Annes geschrieben, die mit Anfang 20 unmittelbar vor der Heirat mit dem erfolgreichen Bankier Gerard steht. Kurzfristig sagt sie die Hochzeit jedoch ab, um sich zusammen mit ihrer Busenfreundin Kitty als Krankenschwester auf Bora Bora zu verpflichten. In dem Soldaten Westry findet sie dort die große Liebe, die jedoch durch Intrigen schmerzlich endet. Es geht also um den Themenkomplex Freundschaft, Liebe, Verrat und Verlust sowie Gerechtigkeit, überwiegend vor der Kulisse Bora Boras während des 2. Weltkriegs. Freundschaftliche und Liebesbeziehungen entwickeln und verändern sich in der Abgeschiedenheit und unter den Bedingungen des Lazarett-Camps auf besondere Weise. Nach den Erfahrungen dort werden in der Heimat eingegangene Verbindungen zum Teil anders bewertet und in Frage gestellt. Dies ist wieder ein fesselnder Jio-Roman und zugleich ein einfühlsam geschriebenes Buch, das mich sehr bewegt hat. Bis zum Schluss hofft man doch noch auf ein Happy-End für Anne und Westry und darauf, dass die Autoren wieder die ihr eigenen Zufälle spielen lässt. Und auch die Sprache ist wieder so "farbenprächtig" und bildhaft, dass man sich direkt in die Handlung hineinversetzt fühlt. Fazit: ein spannender, bewegender Roman *) "Brombeerwinter" (Rezension vom 04. Dez. 2014) "Zimtsommer" (Rezension vom 22. Juli 2016) "Irgendwo für immer" (Rezension vom 06. Nov. 2017) "Der Kameliengarten (Rezension vom 12.Nov. 2017)

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Vita

Sarah Jio ist New-York-Times-Bestsellerautorin, Journalistin und Kolumnistin. Ihre Romane werden in über 30 Ländern veröffentlicht. Sie lebt mit ihren drei Söhnen und ihrem Golden Retriever in Seattle, USA.

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Zitate

"Voller Gefühl!"

Lea (05. September 2012)

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