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Antonias Tochter Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-19489-5

Erschienen: 17.07.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

Weitere Ausgaben: Taschenbuch

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Köln 1945: Kurz vor Kriegsende flieht Antonia von Brelow von ihrem Landgut in Preußen ins einstmals prachtvolle Stadthaus der Familie in Köln. Um Geld zu verdienen, sieht sie sich gezwungen, Zimmer des Hauses zu vermieten. So bildet sie schließlich eine Gemeinschaft mit der Tänzerin Elisabeth, der Krankenschwester Katharina, dem Arzt Georg und ihrem intriganten Schwager Richard. Alle Bewohner des Hauses haben eine Vergangenheit, von der sie niemandem erzählen. Doch das größte Geheimnis hütet Antonia selbst: die Identität des Vaters ihrer kleinen Tochter Marie. Gemeinsam mit Georg, zu dem sie sich immer stärker hingezogen fühlt, tritt Antonia schließlich eine Reise zum dunkelsten Punkt in ihrem Leben an ...

»Nora Elias entführt uns nach Köln ins Jahr 1945.«

Bunte (31.08.2017)

Nora Elias (Autorin)

Nora Elias ist das Pseudonym einer im Rheinland lebenden Autorin historischer Romane. Zum Schreiben kam sie bereits als Studentin und widmet sich nun vermehrt der Geschichte ihrer Wahlheimat. Sie liebt Reisen und lange Wanderungen.

»Nora Elias entführt uns nach Köln ins Jahr 1945.«

Bunte (31.08.2017)

»Toller Roman über die Kraft der Liebe.«

Super TV (27.07.2017)

»Ein großer Familienroman«

Gute Woche (11.08.2017)

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-19489-5

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Goldmann

Erschienen: 17.07.2017

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Vieles bleibt unklar, manches ist nicht gut recherchiert

Von: G.Seulen  aus Köln Datum: 03.10.2017

Die Probleme der Protagonisten aus ihrer Vergangenheit werden leider erst ganz zum Schluss offengelegt und dies auch nicht komplett. Viele Fragen bleiben offen.
Recherchefehler: 1946 gab es garantiert noch keine Strumpfhosen (s.S. 386).
Wahrscheinlich sind die Autorin und die Lektoren zu jung, um dies zu wissen. Sonst hätte die Autorin das Herabrollen der Strümpfe und das Lösen der "Strapse" sicher in ihre Schilderungen der amourösen Darstellungen eingebaut.

Nachkriegsblues in Kölle

Von: TochterAlice Datum: 05.08.2017

Ich hatte mich so gefreut auf dieses Buch, das die unmittelbare Nachkriegszeit in meiner so geschundenen Heimatstadt Köln behandelt, doch war ich zunächst so enttäuscht von diesem Werk, dass ich es am liebsten an die Wand gepfeffert hätte! Ich fühlte mich an die Bücher von Hanni Münzer erinnert, die ihrerseits für mich wieder eine moderne Reinkarnation von Konsalik oder bestenfalls Simmel darstellt.

Gottseidank bin ich am Ball geblieben und wurde auch dafür belohnt mit dieser Geschichte, in der sich in den ersten Nachkriegsmonaten eine kleine, zerrissene Schicksalsgemeinschaft bestehend aus drei Frauen und zwei Männer zusammenfindet, als Vorläufer von WGs sozusagen. Naja, eigentlich sind es vier weibliche Wesen, wenn man noch Baby Marie hinzuzählt, die Tochter der Hauseigentümerin Antonia, die sich mit der Kleinen aus Ostpreußen durchgeschlagen hat. Wobei es bereits in dieser Aussage etliche Unstimmigkeiten gibt: ob das Haus, das Erbe ihres gefallenen Mannes Friedrich, ihr tatsächlich zusteht, ist noch gar nicht klar: noch gilt Friedrich als vermisst und seine Verwandten sind nur zu erpicht auf das unbeschädigte Gebäude im Kölner Edelviertel Marienburg.

Ja, Köln und seine Viertel - zunächst schien es mir, als ob die Autorin überhaupt nicht hineinfindet in die atmosphärische Schilderung der Stadt und obwohl sie mich bis zum Ende längst nicht vollständig überzeugen konnte, wurde es um einiges besser und einige Besonderheiten wie das kölsche Idiom und der Nachkriegskarneval wurden ganz gut herausgearbeitet. Dennoch hätte man den Lesern die Stadt mit ihrem Lokalkolorit um einiges näher bringen können.

Erfreulicherweise tut sich die Autorin erheblich leichter im Beschreiben von Charakteren und im Entwickeln einer teilweise fast kriminalistisch anmutenden, spannungsreichen Geschichte, so dass ich das Buch zeitweise gar nicht aus der Hand legen konnte.

Die Geschichte um die Herkunft und um die Zusammenhänge der 5 bzw. 6 Hausbewohner gestaltet sich zu einem aktionsreichen Abenteuer, bei dem eher die Entwicklungen als Sprache und Stil im Vordergrund stehen. Eine überaus passende Urlaubslektüre also für diejenigen, die im Strandkorb gerne mittdenken oder auch mal zum Smartphone greifen, um zu der ein oder anderen Begebenheit ein wenig weiter zu recherchieren.

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