Aprikosenküsse

Roman

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Verrückt, romantisch, köstlich – eine Liebeskomödie aus der Heimat des Dolce Vita.

Das Leben der jungen Foodjournalistin Hanna könnte so wunderbar sein. Hätte sie nur nicht diese Restaurantkritik geschrieben, wegen der eine italienische Gutsherrin einen Herzinfarkt erlitten hat! Als sie dann auch noch versehentlich in den Besitz der Urne gelangt, reist die von Schuldgefühlen geplagte Hanna nach Italien – und wird zum unfreiwilligen Opfer eines Testaments, das es in sich hat. Denn selbst über ihren Tod hinaus verfolgt Giuseppa Camini nur ein Ziel: ihren unleidlichen Enkel Fabrizio endlich in den Hafen der Ehe zu steuern. Eine Aufgabe, die ein ganzes toskanisches Dorf in Atem hält, ein Familiendrama heraufbeschwört und Hannas Gefühlswelt komplett durcheinanderwirbelt!


eBook epub (epub), 18 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-641-16606-9
Erschienen am  15. Februar 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Willkommen in Bella Italia

Von: Lesestrickeule

24.02.2019

Schließt eure Augen und stellt euch den Duft von Aprikosen vor, die Toskana und frischgemachte Pasta. Willkommen in Bella Italia. Dieser Roman entführt einen nicht nur nach Italien , sondern unterhält den Leser auch noch köstlich.

Inhalt:
Die Foodjournalistin Hanna bereut ihren letzten Artikel sehr. Denn wegen diesem Artikel kann sie ihren Job verlieren. Ihr wird unterstellt , dass ihr Artikel schuld ist an dem Tod der Besitzerin von Tre Camini. Dann landet auch noch die Urne von dieser Besitzerin bei Hanna. Deshalb muss Hanna wieder zurück nach Italien und das Ganze gerade biegen, das ihr alles andere als einfach fällt. Denn der Enkelsohn , Fabrizio, ist ihr bereits begegnet und er war alles andere als charmant zu ihr.
Meine Meinung:
Dieser Roman hat mich köstlich amüsiert. Ich habe eine Liebesgeschichte in Italien erwartet und gehofft, dass Essen eine große Rolle spielen wird. Meine Erwartungen wurden übertroffen.
Die Geschichte wird abwechselnd aus Hannas und Fabrizios Sichtweise erzählt. So lernt man beide Protgonisten besser kennen. Es war toll zu beobachten wie der mürrische Fabrizio und die steife Hanna sich verändern. Ich konnte mich gut in beide Protagonisten hineinversetzen und musste mich abwechselnd über Hanna und Fabrizio ärgern. Ich habe viel gelacht und geschmunzelt, teilweise habe ich Tränen vergossen.
Es ist spritzig und witzig erzählt. Ich konnte mir alles haargenau vorstellen, wie das verrückte Huhn, Vittoria, Wachhund spielt, wie Rosa Maria in der Küche die Herrschaft übernimmt und wie Hanna und Fabrizio sich ineinander verlieben ohne es selbst zu bemerken.
Mich hat es sehr gefreut, dass Hannas Kollegin, Claire Dumont ,ist. Diese lernen wir näher kennen in dem Buch die Wolkenfischerin. Die Art der Französin hat mich sehr amüsiert.
An italienischem Charme und Temperament fehlt es auch nicht. Die Rezepte am Ende waren für mich ein kleines Highlight und ich werde diese bald ausprobieren. Man sollte dieses Buch auf jeden Fall nicht hungrig lesen, denn spätestens nach ein paar Seiten wird man Hunger nach italienischer Küche bekommen.
Eine 100% Weiterempfehlung

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romantisch und zauberhaft

Von: Sabine aus Ö

11.04.2016

Das ist wieder mal ein Buch, bei dem man sich von Beginn an richtig reinfallen lassen kann. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Hannah und Fabrizio erzählt, und das ist gut so, so lernt man beide Charaktere kennen und lieben. Aber hier finden sich nicht nur Hannah und Fabrizio, sondern auch noch so viele andere Personen, die alle mehr oder weniger liebenswert sind. Die Protagonisten sind so liebevoll gezeichnet, dass man sie einfach ins Herz schließen muss, und ich fand die Beschreibung (zugegebenermaßen, mit einigen typischen Klischees) dieses kleinen Plätzchens in Italien, wo sich ein Großteil der Handlung abspielt, wirklich zauberhaft. All das - die beschriebenen Personen und die Umgebung - macht dieses Buch zu einem Roman, in den man versinkt und erst wieder auftaucht, wenn man die letzte Seite gelesen hat. Der flüssige Schreibstil und das zügige Fortschreiten der Handlung tragen das ihre dazu bei, dass es beim Lesen nicht langweilig wird. Hannah mochte ich von Beginn an sehr gerne, man konnte gleich zu Beginn feststellen, dass sie ein typischer Stadtmensch ist, der sich - wenn auch anfangs widerwillig - nur ungern in die ländliche Idylle Italiens einfindet. Alleine die Beschreibung, wie es dazu kommt, dass sie sich vom kleinen Ort Montesino und deren Einwohnern sowie den Bewohnern des Guts einfangen lässt, ist einfach lesenswert. Im Gegensatz dazu steht Fabrizio, der eine Menge Sorgen auf seinen Schultern lasten hat, und dazu kommt nun auch noch die Trauer um seine geliebte Nonna. Man darf jedoch bald feststellen, dass er nur nach außen hin eine harte Schale hat, und dass er eigentlich butterweich ist. Alles in allem war es eine Geschichte, die verzaubert, die viel Romantik enthält, und die für ein paar unterhaltsame Stunden sorgt. Das war sicherlich nicht mein letztes Buch der Autorin und wenn ich könnte, würde ich gerne mehr als 5 Sterne vergeben - von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

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Vita

Claudia Winter, geboren 1973, ist Sozialpädagogin und schreibt schon seit ihrer Kindheit Gedichte und Kurzgeschichten. Als Tochter gehörloser Eltern lernte sie bereits mit vier Jahren Lesen und Schreiben, gefördert von ihrem Vater. Neben ihren bisher im Goldmann Verlag erschienenen Büchern hat sie weitere Romane sowie diverse Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und dem Labrador Luka in einem kleinen Dorf nahe Limburg an der Lahn.

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