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Artemis Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-22439-4

NEU
Erschienen:  05.03.2018
Dieser Titel ist lieferbar.

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Jazz Bashara ist kriminell. Zumindest ein bisschen. Schließlich ist das Leben in Artemis, der ersten und einzigen Stadt auf dem Mond, verdammt teuer. Und verdammt ungemütlich, wenn man kein Millionär ist. Also tut Jazz, was getan werden muss: Sie schmuggelt Zigaretten und andere auf dem Mond verbotene Luxusgüter für ihre reiche Kundschaft. Als sich ihr eines Tages die Chance auf einen ebenso lukrativen wie illegalen Auftrag bietet, greift Jazz zu. Doch die Sache geht schief, und plötzlich steckt Jazz mitten drin in einer tödlichen Verschwörung, in der nichts Geringeres auf dem Spiel steht, als das Schicksal von Artemis selbst.

Weitere Infos zu »Der Marsianer«

»Andy Weir erobert jetzt den Mond mit einer rotzig-charmanten Heldin.«

Sivlia Feist, Emotion (06.03.2018)

Andy Weir (Autor)

Andy Weir war bereits im Alter von fünfzehn Jahren als Programmierer und später als Softwareentwickler für diverse Computerfirmen tätig, bevor er mir seinem Roman »Der Marsianer« einen internationalen Megabestseller landete. Seither widmet er sich ganz dem Schreiben und beschäftigt sich in seiner Freizeit mit Physik, Mechanik und die Geschichte der bemannten Raumfahrt – Themen, die sich auch immer wieder in seinen Romanen finden. Sein Debüt »Der Marsianer« wurde von Starregisseur Ridley Scott brillant verfilmt.

»Andy Weir erobert jetzt den Mond mit einer rotzig-charmanten Heldin.«

Sivlia Feist, Emotion (06.03.2018)

»Dass Jazz brachial mutig ist ..., gibt dem unterhaltsamen Roman in Teilen eine Atmosphäre eines Action-Films, dessen Heldin sich von einem Gerüst zum nächsten schwingt.«

Meike Dannenberg, Bücher Magazin (13.03.2018)

»Mit seinem neuen Roman präsentiert er einen rasanten und spannenden Sciencefiction-Krimi mit bestem Unterhaltungswert.«

Martin Ackle, Radio 32, Bern (06.03.2018)

»Artemis gehört zu jener Art von Romanen, über die man gemeinhin sagt, dass man sie in einem Rutsch weglesen kann.«

Christian Lukas, Geek! (16.02.2018)

»Origineller Zukunftsthriller.«

tv media (23.03.2018)

Aus dem Amerikanischen von Jürgen Langowski
Originaltitel: Artemis
Originalverlag: Crown

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-22439-4

€ 11,99 [D] | CHF 14,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

NEU
Erschienen:  05.03.2018

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Ein Buch mit Höhen und Tiefen

Von: Nicoles Bücherwelt Datum: 22.03.2018

nicolesbuecherwelt.blogspot.de/

Das Leben auf dem Mond…

Seit ihrer Kindheit lebt die 26-jährige Jazz Bashara in Artemis – der einzigen Stadt auf dem Mond. Doch hier ist das Leben alles andere als einfach. Um ihren Lebensunterhalt etwas aufzustocken, schmuggelt Jazz für ihre reichen Kunden regelmäßig Zigaretten und weitere Luxusgüter auf den Mond, die eigentlich strengstens verboten sind. Eines Tages bekommt sie einen speziellen Auftrag angeboten, der zwar sehr lukrativ, aber genau so illegal ist. Trotz Bedenken sagt Jazz zu – und ahnt nicht, das ihr Leben bald aus den Fugen geraten wird. Die Lage spitzt sich schließlich lebensgefährlich zu…

„Dann trat ich in die Luftschleuse, schloss die Innentür und ließ die Luft ab. Sobald das erledigt war, öffnete ich die Außentür. Guten Morgen Mond!“ – Seite 100, eBook

Nachdem mir „Der Marsianer“ sehr gut gefallen hatte, war ich dementsprechend gespannt auf Andy Weirs neues Werk. Der Klappentext klingt vielversprechend – doch bereits hier habe ich eine kleine Kritik: Dieser verrät im Vorfeld bereits viel zu viel von der Handlung, sodass die Überraschungsmomente etwas verloren gehen. Doch zunächst geht es sehr interessant los: Man lernt neben der Hauptfigur Jasmine „Jazz“ Bashara auch die Stadt Artemis kennen. Die Lebensweise in der Mondstadt, sowie dessen Aufbau und der Alltag dort sind unheimlich interessant und sehr gut beschrieben. Anfangs waren auch die technischen Details überschaubar und gut platziert, jedoch wird dieses nach einer Weile zu viel. Hier hätten kurze Beschreibungen gereicht.
Die Handlung beginnt spannend, der Anfang ist gut aufgebaut. Das Buch ist in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Jazz geschrieben - nach und nach erfährt man, wie ihr Lebensweg bisher verlaufen ist. Doch nach einer Weile flachte meine Begeisterung etwas ab, denn mit den Charakteren und deren Verhalten wurde ich einfach nicht warm. Auch Jazz ist mir nicht sympathisch geworden. Was mich besonders enttäuscht hat: Die anfangs so vielversprechende Handlung nimmt nach einer Weile merklich ab. Das sehr schade, denn Andy Weir hat mit Artemis einen Schauplatz geschaffen, der großartiges Potential bietet. Leider wird es etwas langatmig und durch viele unnötige Abschweifungen verliert sich der rote Faden. Zum Ende hin fängt sich die Geschichte jedoch wieder etwas und wird wieder interessanter.
Gut gefallen haben mir hingegen die Karten von Artemis und deren Umgebung, die vorne im Buch abgebildet sind. Hier bekommt man eine sehr gute Vorstellung der Schauplätze.

„Endlich ließ ich die Molke-Berge hinter mir, und vor mir ersteckte sich bis zum Horizont das Mare Tranquillitatis. Weit entfernt schimmerte Artemis, es waren sicher noch zwei Kilometer. Das unbehagliche Gefühl, das mit der Einsicht kam, wie allein ich hier draußen war, schob ich weg.“ – Seite 122, eBook

Mein Fazit: „Artemis“ kann leider nicht mit „Der Marisaner“ mithalten. Die Mondstadt ist zwar wunderbar beschrieben und damit ein großartiger Schauplatz, jedoch hat mir das Besondere in der Handlung gefehlt. Die Charaktere waren mir persönlich zu blass und unsympathisch, und die Story verliert durch viele unnötige Details oft den roten Faden. Sehr schade! Mich konnte dieses Buch leider nicht ganz überzeugen, daher vergebe ich 2,5 Sterne. Wer aber mal etwas von Andy Weir lesen möchte, dem kann ich sein Erstlingswerk „Der Marsianer“ wärmstens ans Herz legen.

Hätte mir mehr Spannung erwartet und bin mit der Prota nicht so recht warm geworden ...

Von: Weltenwanderer Datum: 18.03.2018

blog4aleshanee.blogspot.de/

Viele kennen das Buch oder den Film "Der Marsianer". Ein ziemlich aufregendes und erschöpfendes Abenteuer auf dem Mars, das durch den Autor mit vielen technischen Erklärungen zwar in die Länge gezogen wurde, mich aber trotzdem begeistern konnte.

Dieses Mal spielt die Handlung auf dem Mond und der dort einzigen Stadt Artemis, die sich auf fünf Kuppeln verteilt, in der die ca. 2000 Bewohner leben.
Jazz ist eine davon und sie hält sich als "Trägerin" über Wasser, d. h. sie befördert Waren von einem Ort zum anderen - unter anderem auch Schmuggelware von der Erde zu potenziellen Kunden, die auf die ein oder andere illegale Sache auch in der Mondstadt nicht verzichten können.
Sie erzählt alles aus der Ich-Perspektive auf ihre sehr eigenwillige Art. Sie hat in ihrer Jugend ziemlich viel Mist gebaut und war mir, trotz einer positiven Ausstrahlung, bis zum Ende nicht so richtig sympathisch. Natürlich muss sie sich irgendwie durchs leben schlagen, aber die Art und Weise war nicht immer auf meiner Wellenlänge. Das lag jetzt nicht unbedingt an ihrer zweifelhaften Moral oder ihrer Neigung nachtragend zu sein ... aber sie erinnert doch manchmal noch an einen trotzigen Teenager. Ihr Alter war für mich auch recht schwierig einzuschätzen und man erfährt erst relativ spät, dass sie 26 ist.

Im Klappentext steckt ein kleiner, aber böser Spoiler. Die erste Hälfte der Geschichte hat sich für meine Begriffe dadurch auch ziemlich hingezogen, denn auch dieses Mal verzichtet der Autor nicht auf die vielen technischen Raffinessen, mit denen Jazz handeln geprägt ist.
Ab der Hälfte tritt eine überraschende (wenn man den Klappentext nicht kennt) Wendung ein die für Spannung sorgt, wobei das große Finale dann doch wieder durch zu viele Details ausgebremst wird und an Spannung verliert.

Das war schon etwas schade, denn an sich ist die Schreibweise sehr locker und flüssig; erfrischend einfach und unterhaltsam - wenn man von den technischen Erklärungsversuchen absieht. Wobei ich immerhin insgesamt zumindest die Hälfte davon verstanden hab.
Allerdings gab es etwas zu oft passende Zufälle und nicht alle Reaktionen, sei es von den Figuren oder Konsequenzen der Handlung, kamen mir in ihrer Auswirkung logisch vor.

Interessant dagegen fand ich die Darstellung über das Leben in den Kuppeln, die zur Hälfte unter der Oberfläche vergraben sind. Gerade in Bezug auf den Sauerstoff fand ich einiges wirklich faszinierend. Zum einen wie die Versorgung geregelt wird und zum anderen die vielen kleinen Beispiele, die Andy Weir einstreut, und damit zeigt, welche interessanten Einflüsse dieses chemische Element auf scheinbar belanglose Gewohnheiten nimmt. Genauso welche Auswirkungen die geringe Schwerkraft auf dem Mond hat; davon weiß man natürlich einiges, aber auch hier gab es witzige und kuriose Einzelheiten, die mich überrascht haben!
Dazu kommen die Beschreibungen der Wohngelegenheiten, der Berufe oder auch der Justiz und vor allem der Polizeigewalt, die in dieser "abgeschiedenen" Kleinstadt recht unkompliziert abläuft - jedenfalls kann ich mir jetzt so eine belebte Station auf dem Mond realistisch vorstellen.

Insgesamt wirklich unterhaltsam, flott geschrieben, aber eben leider doch sehr viel ausgebremst durch die Liebe zum technischen Detail und der akribischen Beschreibungen. Hätte er sich da etwas kürzer gefasst, würde ich es als spannenden Sci-Fi Thriller beschreiben, aber die Spannung hat sich leider doch etwas zurückgehalten. Die Ideen waren aber wieder großartig, vor allem wenn ich daran denke, welches Hintergrundwissen hinter der Geschichte schlummert.

© Aleshanee
Weltenwanderer

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