Aufgeräumt macht glücklich!

So entrümpeln Sie Schränke, Räume und den ganzen Rest

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Wer kennt das nicht? Im Laufe der Zeit sammelt sich unnützes Zeug in der Wohnung an, und bald hat man vor lauter Staubfängern und nutzlosem Plunder kaum mehr Platz für sich selbst. Francine Jay geht dem Phänomen intelligent auf den Grund und erkundet unser zutiefst menschliches Sammelverhalten. Sie zeigt, wie wir uns von unnötigem Ballast befreien können, und macht mit praktischen Anregungen und einer überzeugenden Konsumkritik Lust aufs Loslassen.


Aus dem Amerikanischen von Anu Katariina Lindemann
Originaltitel: The Joy of Less
Originalverlag: Chronicle Books, San Francisco 2010
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-23632-8
Erschienen am  19. November 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

"Weniger ist mehr!" - Minimalismus kennen und lieben lernen

Von: hausundgarten-profi aus München

20.02.2019

Wie es schon oben steht. Francine Jay weiß, wie sie die Leser von ihrem Konzept "Less is more" überzeugt. Zunächst wird der Leser in den Minimalismus eingeführt. Was ist das überhaupt und warum ist weniger zu besitzen eigentlich besser bzw. wie kann es einem weiterhelfen? Francine Jay beantwortet diese und viele weitere Fragen in einfacher Sprache, leicht nachvollziehbar und ist dabei an manchen Stellen auch noch sehr humorvoll. Danach geht es Raum für Raum durch die Wohnung. Ausmisten. Aber nicht wie in vielen anderen Büchern mit einer Methode, an der man letztlich wieder verzweifelt. Francine Jay macht Ausmisten zu einem Lebensstil, der mir sehr gut gefällt und mit dem ich mich sehr gut identifizieren kann. Es wird einem nicht vorgeschrieben, wie genau und was genau man jetzt ausmisten soll, sondern die Autorin gibt vielmehr Hinweise und Tipps, wie man das Ausmisten einmalig und im Anschluss auch dauerhaft durchhalten kann - sogar wie man Mitbewohner und Familienmitglieder von den Methoden überzeugen kann. Ich habe schon während dem Lesen angefangen mich an die ersten Kisten und Schubladen zu machen, die ich seit mehreren Jahren nicht geöffnet hatte. Immerhin weiß ich nun, dass wie 80% unserer Zeit mit nur 20% unserer Sachen verbringen. Also.. mehr ausmisten. Von daher: Wen ein minimalistischer Lebensstil interessiert und wer bereit ist, sich von Dingen zu trennen - für den ist dieses Buch genau das Richtige.

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Wirken lassen, anpacken und Freiheit genießen

Von: Ritja

13.12.2018

Ich habe schon ein paar Bücher bzw. Artikel über Minimalismus gelesen und konnte mich damit mehr oder weniger gut damit identifizieren. Während das Buch von Lina Jachmann sehr auf das Schlüssellochprinzip gesetzt hat, d.h. viele anschauliche Bilder von aufgeräumten Wohnungen und sympathischen Bewohnern kommt nun Francine Jay ohne Bilder dafür mit sehr viel Text daher. Beide Bücher haben mir gut gefallen und mich auch immer mehr darin bestärkt den Minimalismus in kleinen Schritten fortzuführen. Francine gibt erstmal einen kleinen Überblick und baut die Motivation zum Minimalismus auf. Sie zeigt sehr deutlich die Vorteile von einer aufgeräumten und nicht überfrachteten Wohnung und was wir bei der Suche/dem Streben nach Dingen/Konsum an Lebenszeit verschwenden. Manchmal kam es mir vor, als würde sie den Leser einen Spiegel vorhalten. Jedoch macht sie es sehr behutsam und lässt dem Leser noch genug Freiraum, um Luft zu holen und das Gelesene zu verdauen. Sie bedrängt niemanden, sie pocht nicht auf ihren Standpunkt und sie bietet Alternativen an. Was mir gut gefallen hat, dass sie nicht festlegt, dass Minimalismus mit einer Zahl verknüpft ist z.B. nur noch 100 Dinge besitzen o.ä.. Auch empfiehlt sie, dass man sich langsam herantasten soll und zeigt dafür auch Handlungsmöglichkeiten auf. Sie geht durch jeden Raum und erklärt, wie man am besten die (Minimalismus-)Methode anwendet und zeigt auf, dass auch schon das Ausmisten bzw. Entrümpeln kleinerer Fächer oder Schubladen ein Erfolg sind, wenn man dranbleibt und sie nicht wieder füllt. Ich habe mich schon innerlich davon verabschiedet, dass die Einführung des Minimalismus in meinen Alltag ein schneller Prozess sein wird. Natürlich kann ich es radikal machen (wie der Finne Petri Luukkainen in seinem Leben und Film) und alles entsorgen, verkaufen und weggeben, aber das widerstrebt mir. Ich werde mich für die recht langsame, aber stetige Variante (und dabei hat mir auch das Buch geholfen) entscheiden. Zuerst sichten, was kann wirklich direkt weg (kaputt, abgelaufen, noch nie im Leben benutzt) und dann nichts Neues hinzufügen, wenn es nicht notwendig erscheint (die Eins rein – Eins raus Methode). Den gewonnenen Platz genießen und dann schrittweise vorgehen. Vieles habe ich schon angepasst z.B. Kleiderschrank, Bad und kleinere Regale. An meinen Bücherregalen scheitere ich noch etwas. Und wer meinen SUB sieht, weiß, das kann dauern, aber auch hier habe ich mir vorgenommen – im Jahr 2019 wird dieser einer Prüfung unterzogen und schrumpfen. Minimalismus ist ein stetiger Prozess, der nie endet. Man muss fast schon Mut haben, sich dem Konsum, dem Marketing der Unternehmen und dem Druck der Gesellschaft entgegen zu stellen, aber ich glaube für den gewonnenen Freiraum und der Unabhängigkeit, die man erzielen kann, lohnt es sich.

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Vita

Francine Jay bloggt seit einer Weltreise im Jahr 2009, als ihre gesamten Besitztümer noch in einen Koffer passten, höchst erfolgreich als »Miss Minimalist« über Themen wie Decluttering, nachhaltigen Konsum und einen minimalistischen Lebensstil.

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