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Bald ruhest du auch Thriller

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-15031-0

Erschienen:  16.03.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Töte dich selbst – sonst stirbt deine Tochter

Nach dem Unfalltod ihres Mannes fühlt Lena sich wie in einem Albtraum. Aber sie weiß, dass sie leben muss – für ihr Kind, denn Lena ist im achten Monat schwanger. Dabei ahnt sie nicht, dass ihr der wahre Horror erst noch bevorsteht. Vier Wochen nach der Geburt ist die kleine Emma plötzlich spurlos verschwunden. Entführt aus ihrer Wiege. Schon bald wird Lena klar: Sie soll büßen. Doch wofür? Ein perfider und grausamer Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

"Ein Nachtschlaf raubender Psychothriller, beklemmend und manchmal auch blutig."

Hamburger Morgenpost (24.03.2015)

Wiebke Lorenz (Autorin)

Wiebke Lorenz, geboren 1972 in Düsseldorf, studierte in Trier Germanistik, Anglistik und Medienwissenschaft und absolvierte eine Ausbildung zur Drehbuchautorin an der Internationalen Filmschule Köln. Sie lebt heute in Hamburg, schreibt für verschiedene Zeitschriften (u.a. "Cosmopolitan") und TV-Produktionen. Gemeinsam mit ihrer Schwester veröffentlicht sie unter dem Pseudonym Anne Hertz Bestseller mit Millionenauflage. Ihre Romane "Was? Wäre? Wenn?" (2003), "Allerliebste Schwester (2010)" und ihr Thriller "Alles muss versteckt sein" (2012) waren bei Kritik und Publikum höchst erfolgreich.

"Ein Nachtschlaf raubender Psychothriller, beklemmend und manchmal auch blutig."

Hamburger Morgenpost (24.03.2015)

"Krasser Thriller!"

ELLE

„Fesselnd!“

MYWAY

"Da konnte ich gar nicht wieder aufhören. Das habe ich an einem Wochenende verschlungen. (…) Wahnsinnig spannend!. Bis zur allerletzten Seite voller Überraschungen. Für jeden, der mal so richtig vor lauter Spannung gar nicht mehr ansprechbar sein will."

Hera Lind (19.04.2015)

"Ohne jeden Zweifel: Lorenz' Romane bedeuten Thrill-Time der einsamen Spitzenklasse."

www.literaturmarkt.info (13.04.2015)

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Verlag: Diana

Erschienen:  16.03.2015

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

In der ersten Hälfte bemerkenswert authentisch, in der zweiten Hälfte unrealistischer, aber sehr überraschungsreich

Von: Michelles Bookworld Datum: 19.05.2018

michelles-books.blogspot.de/?m=1

Stilistisch gefielen mir die ersten Seiten sehr gut und ich machte mich auf einen spannenden und gleichzeitig literarisch ansprechenden Thriller gefasst. Die Figurenzeichnungen fand ich in der ersten Hälfte realistisch, authentisch und lesenswert. Im letzten Drittel kippte der gute Eindruck und ich empfand die Figuren, Esther voran, eher als Rollenträger, die dem Plot zu dienen hatten.

Lena, die Protagonistin - authentisch, nicht unbedingt sympathisch
Die Protagonistin gefiel mir nur zum Teil. Als Hebamme konnte ich sie mir gut vorstellen und gerade der innere Zwiespalt: selbst kein Baby bekommen können und andererseits, jeden Tag mit der eigenen Kinderlosigkeit schmerzhaft konfrontiert zu werden, ist sehr gut gelöst. Lena wird als stark und kompetent dargestellt und selbst wenn sie kein Kind bekommen hätte, wäre sie nach wie vor eine Frau, die ihr Leben meistert. Diesen Aspekt fand ich sehr gut umgesetzt.

Ihre Liebe zu Daniel....Okay, auch das kann ich nachvollziehen. Auch wenn ich mich NIE in Daniel hätte verlieben können.....Dafür ist er einfach zu "strange", zu sehr von seinen Depressionen und seiner Alkoholsucht geprägt (wenn es wenigstens nur ein Punkt wäre), zu launenhaft, zu wechselhaft. Einerseits vergöttert er Lena, andererseits verhält er sich doch recht grausam.
Von Anfang an hatte ich Zweifel an ihm und vor allem dem genauen Hergang seines Unfalltodes. Auf die Lösung wäre ich nie gekommen, aber ich hatte zumindest schon Vermutungen, die gar nicht so abwegig waren....

Was Lena später mit ihrem Freund J. ausheckte: okay, kann man machen.... aber sie muss letztendlich mit dieser folgenschweren Entscheidung leben, der unausweichlichen Gleichzeitigkeit von größtem, unverhofftem Glück und schlimmster Schuld. Hätte Lena nicht "so sehr nachgeholfen", wäre alles anders verlaufen, die Geschichte, die vielen Toten hätte es so vielleicht nicht gegeben... Diesen Punkt finde ich interessant und rein plottechnisch gesehen, excellent. Ein auslösendes Ereignis der Spitzenklasse. Nur ist es kein klassisches inciting incident am Anfang, sondern der entscheidende Dominostein im "Später", wo sich Geheimnisse klären.

Plot: durchdacht und auf die Spitze getrieben
Der Plot selbst ist sehr raffiniert aufgebaut, leider - teilweise - auf Kosten von Glaubwürdigkeit und Logik.
Wie bei einem makabren Kinderspiel reihen sich die Ereignisse aneinander, Tote auf Tote, das wurde mir schon zu viel, so dass ich mit den Opfern nicht mitleiden konnte. Ich sehe richtig vor mir, wie die Autorin den Plot geplant hat.... Alle Möglichkeiten der Figurenkonstellation, alle Motive, Querbeziehungen, red herings sind ausgelotet, alle Varianten durchgespielt. Das ist einerseits sehr gut gelöst und wirklich spannend, andererseits habe ich den Eindruck im letzten Drittel das mechanische Räderwerk hinter dem Plot in allzu großer Deutlichkeit zu sehen.....
Der Schluss hinter dem Schluss hatte es allerdings in sich und ist ein 5-Sterne-Schluss und ließ mich wirklich mit offenem Mund zurück.....

die Pfotenszene: darf man soetwas schreiben als Autor?
Die viel diskutierte Szene mit der Hundepfote fand ich sehr krass und verstörend. Ich hatte Probleme, sie zu lesen und ärgerte mich,wie sie ausging. Allerdings muss ich sagen, charakterisiert diese Szene Lena und vor allem Esther sehr gut. Und bestimmt würden viele Menschen so handeln wie die beiden, weil sie das Wohl ihres Kindes sehr viel höher einstufen als das Wohl des Haustiers. Ich fand es traurig zu lesen, dass Guiness plötzlich kein "richtiges" Familienmitglied mehr war.. und man "soetwas" mit ihm machte. Ich finde diese Szene ziemlich realistisch beschrieben und für den Roman wirklich wichtig - im Gegensatz zu vielen anderen Rezensenten. Sie erscheint mir gerade vom psychologischen Hintergrund sehr wahr. Aber sie ist gleichzeitig unerträglich und eine Zumutung für den hundeliebenden Leser. Allerdings kann man sich fragen: warum ist man von Grausamkeit gegenüber Tieren um so vieles geschockter, als wenn - wie so oft in Thrillern - Menschen wirklich gräßliche Dinge erleiden müssen ?!?

Plastisch und rundherum gelungen

Von: HEIDIZ Datum: 04.10.2016

heidizengerling.blogspot.de/

• Taschenbuch: 448 Seiten
• Verlag: Diana Verlag (11. Juli 2016)
• Sprache: Deutsch
• ISBN-10: 3453359003
• ISBN-13: 978-3453359000
• Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 3,7 x 19,8 cm

PREIS: 9,99 Euro

Thriller kann ich nicht immer lesen, das entscheide ich je nach Stimmung, ob mir nach einem Thriller ist oder nicht ...

Neulich hatte ich Lust, endlich mal ein Buch von Wiebke Lorenz zu lesen. Ich werde die Autorin kennenlernen, wenn ich zur Buchmesse in Frankfurt bin.


Sie schreibt gemeinsam mit ihrer Schwester Frauke Scheunemann unter dem Pseudonym Anne Hertz - außerdem veröffentlicht sie unter den Pseudonymen Jana Sonntag, Lena Gold und Charlotte Lucas. Neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin arbeitet sie als Journalistin und Drehbuchautorin. Ein "Hans Dampf in allen Gassen" sozusagen *g*

Leseprobe:
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Sie lässt den Blick schweifen. Der Gärtner sollte noch mehr Blumen pflanzen. Momentan wirkt das Grab etwas karg. Sie ärgert sich, dass sie nicht daran gedacht hat, Blumen mitzubringen. Sie nimmt sich vor, das so bald wie möglich nachzuholen. Sie will sich schon abwenden, als ihr etwas Sonderbares auffällt - hinter dem Grabstein, halb verdeckt, steht ein Kästchen von der Größe eines kleinen Schuhkartons auf dem Boden. ....

Lenas Mann kam durch einen Unfall ums Leben. Sie ist seitdem wie in einem Albtraum gefangen. Lena aber muss leben, das weiß sie, sie trägt sein Kind im achten Monat in sich. Sie meint, es könnte nicht schlimmer kommen .... Sie ahnt nicht, dass bald nach der Geburt ihre Tochter verschwinden wird. Emma wird aus ihrer Wiege entführt. Will der Täter sich an Lena rächen? Wofür will er sich rächen? ....

Das Buch beginnt mit einem Prolog, geht über 55 Kapitel und endet mit einem Epilog. Es ist einfach der Wahnsinn, was beschrieben wird, ein topp Thriller, mehr kann ich erst einmal nicht sagen. Gestern Abend habe ich ihn zu Ende gelesen und bin echt beeindruckt, wie intensiv die Autorin schreibt, wie detailverliebt sie schreibt, dennoch nicht langatmig wird, sondern die aufgebaute Spannung ständig hält und noch weiter ausbaut. Mit einer dichten Handlung hat sie mich absolut überzeugt. Die Charaktere sind in ihren Handlung während des Geschehens sehr gut dargestellt und die Szenen lebendig bildhaft beschrieben.

Spannung zum Zerreißen - zurecht als Thriller bezeichnet und nicht als Krimi. Ich habe das Lesen des Thrillers zu 100 Prozent genossen, war bestens unterhalten, empfehle das Buch allen Thrillerfans, weil es Spannung von Anfang bis Ende bietet, weil es lebendig geschrieben ist, glaubwürdige Darstellungen der Charaktere und Szenen beinhaltet und durchweg fesselnd geschrieben ist, ein Ende hat, welches ich so nicht erwartet hätte.

Rundherum gelungen, gibt absolut keine Negativpunkte !!!

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