Battle Mage - Kampf der Magier

Roman

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Die Welt steht am Abgrund, denn die übermächtige Armee der Besessenen überrennt ein Königreich nach dem anderen. Die Einzigen, die sie aufhalten können, sind die Kampfmagier auf ihren majestätischen Drachen. Doch das Bündnis zwischen Drachen und Menschen ist schwach geworden. Zu wenige Drachen antworten noch auf den Ruf der Magier, und die meisten von ihnen sind schwarz. Und jedes Kind weiß, dass schwarze Drachen gefährlich sind. Schwarze Drachen sind verrückt. Falco Dantes Vater, ein tapferer Kampfmagier, fiel selbst dem Wahnsinn einer solchen Kreatur zum Opfer, und sein Verlust hat Falcos ganzes Leben geprägt. Als die Armee der Besessenen auf seine Heimat zumarschiert, trifft Falco eine folgenschwere Entscheidung: Er wird in die Fußstapfen seines Vaters treten ...


Aus dem Amerikanischen von Bernhard Stäber
Originaltitel: Battle Mage
Originalverlag: Blackheart Books
eBook epub (epub), 2 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-641-24418-7
Erschienen am  11. November 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Eine Welt voll Drachen, Dämonen und Magie

Von: Shannon's Schreibstübchen

25.07.2020

Ich fand Battle Mage wirklich überzeugend. Ich bin ein großer Fan von Drachen-Fantasy, deshalb musste dieses Buch natürlich bei mir einziehen, und insgesamt fand ich es eine wirklich spanende Geschichte. Die Geschichte wird von einem Er-Erzähler erzählt, welcher unseren Protagonisten Falco auf seiner Reise von einem kleinen kränklichen Bediensteten zu einem stolzen und starken Schüler der Kampfmagier begleitet. Falco ist, wie alle Figuren im Buch, gut ausgearbeitet, mit Tiefe, Stärken und Schwächen. Man kann sich gut in ihn einfühlen und hegt schnell Sympathie, auch wenn durch seine angedeutete übersinnliche Wahrnehmung immer eine gewisse Distanz bestehen bleibt. Im gesamten Buch hat er mit starken Selbstzweifeln und Vorurteilen zu kämpfen, vor allem durch die Taten seines Vaters in der Vergangenheit, und ist alles andere als ein "perfekter" Held. Eine Eigenschaft, die ihn mir nur umso sympatischer gemacht hat. Er dient zu Beginn dem alten Kampfmagier Simeon le Roy, der für ihn mehr wie ein Vater denn wie ein Dienstherr ist. Ich finde, die ganze Geschichte profitiert sehr von ihrer "Vater"-Sohn-Beziehung. Allerdings gibt es auch eine zweite Mentorenrolle, nämlich die des Abgesandten Sir William Chevalier, eines engen Vertrauten der Königin. Er nimmt Falco relativ schnell unter seine Fittiche und ist ihm ein verlässlicher Lehrer und Beistand. Drei Figuren, die ebenfalls eine relativ wichtige Rolle im Buch einnehmen, sind Malaki, Bryna und Meredith. Malaki ist der Sohn des Schmieds und Falcos bester Freund seit Kindertagen, aber auch ein sehr starker Kämpfer, der hofft, eines Tages die Chance zu bekommen, auf der Kriegsakademie von Grimm studieren zu dürfen. Sie sind beide in gewisser Weise Außenseiter, Falco aufgrund seines Vaters und Malaki aufgrund eines Feuermals auf seiner linken Gesichtshälfte. Sie halten immer zusammen, egal was da kommen mag, und ihre Beziehung ähnelt, ganz so wie Malaki feststellt, eher der von Brüdern denn von Freunden. Bryna ist ein adeliges Mädchen, dass hervorragend Bogenschießen kann und hart für einen Akademieplatz kämpft. Auch sie ist als Mädchen auf einer Kriegsakademie eher eine Außenseiterin. Auch sie freundet sich bald ziemlich gut mit Falco und Malaki an. Meredith ist ein Magierlehrling und der Sohn des obersten Magiers von Caer Dour, der Heimatstadt von Falco. Die Magier haben im Buch nicht den besten Ruf und auch Meredith zweifelt im Verlauf der Handlung immer mehr und beginnt, sich gegen seinen Vater aufzulehnen. Alle Figuren machen außerdem im Verlauf der Handlung eine starke Entwicklung durch. Das Magiesystem fand ich recht interessant und es war für mich tatsächlich etwas Neues. Auf der einen Seite gab es - abgesehen von Menschen ohne magische Kräfte - die Magier, die viel Zeit und Vorbereitung für ihre einzelnen Zauber benötigen und mehr wie Gelehrte oder Kirchenanhänger wirken. Auf der anderen Seite sind da die Kampfmagier, deren Geist seit Kindesbeinen an durch Albträume daran gewöhnt ist, Dämonen zu widerstehen. Ihre Magie ist mehr ein Instinkt und kann sich innerhalb eines Sekundenbruchteils aufbauen. Sie sind als Einzige in der Lage, der Angst, die von Dämonen ausgeht, zu trotzen, und sie sind es, die einen Bund mit einem Drachen eingehen können. Auch wenn dieses Bündnis kein neues Element ist, so ist es doch anders als die, die ich bisher kennengelernt habe - vor allem durch den drohenden Wahnsinn der Drachen. Nicht zu vergessen sind da natürlich auch die Dämonen mit ihren typischen Eigenschaften, vor alle aber der alles überschattenden Angst. Das Buch hat ein ziemlich gutes Worldbuilding, welches netterweise durch eine Karte gestützt wird. Die Lage der Länder, auch mit ihren teilweise große kulturellen Unterschieden ist gut durchdacht. Die ganze Welt wirkt sehr anschaulich, vor allem, da vieles sehr detailreich geschildert wird. Die Handlung ist für mich schlüssig und sehr spannend aufgebaut. Sie schildert Schlachten ebenso wie Alltagssituationen mit viel Detailreichtum. Vor allem dieser Detailreichtum lässt eine sehr fundierte und gründliche Hintergrundrecherche z.B. zu Kampfstrategien vermuten. Ab einem gewissen Punkt war ich voll drin in der Handlung und wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Manches war für mich ein wenig vorhersehbar, aber das ist ja nichts Negatives und tut der Spannung auf gar keinen Fall einen Abbruch. Die Handlung hat bei mir im Verlauf sehr viele Fragen und eigene Theorien hervorgerufen, die auch größtenteils über den ersten Band hinaus bestehen und so nur noch mehr Lust auf den zweiten Teil machen. Ich fand es interessant, wie Peter A. Flannery im Mantel dieser Fantasywelt auch vieles ansprach, das für uns von Bedeutung ist. Es geht viel darum, dass die Herkunft und das Geschlecht nicht bestimmen, wer man ist, ebenso wenig wie die Taten der Eltern. Auch fand ich Tobias Rolle recht rührend, denn Tobias ist körperlich und geistig behindert. Allerdings stört dies seinen Vater nicht im geringsten, obwohl es einige Figuren gibt, die dies kritisch sehen. Schon der Klappentext lockt mit "Eragon meets Die Dämonenakademie". Ich kenne zwar "Die Dämonenakademie" nicht, aber die Parallelen zu "Eragon" waren für mich offensichtlich - abgesehen von den Drachen natürlich. Nichts desto trotz wirkt das ganze nicht im Mindesten wie eine Fanfiction oder ein billiger Abklatsch. Trotz der Parallelen hat Peter A. Flannery seine ganz eigene Welt geschaffen, in die ich mich gerne hab entführen lassen. Der Schreibstil war sehr detailreich und hat mir gut gefallen. Allerdings ist dieser auch der einzige kleine Kritikpunkt meinerseits. Denn ab und zu wurden vereinzelt Worte genutzt, die ein wenig deplatziert wirkten und wo andere Wörter etwas besser gepasst hätten. Der Sinn blieb zwar erhalten, aber den Lesefluss hat es doch ein wenig behindert. Vielleicht eine leichte Schwäche der Übersetzung. Außerdem neigt der Autor zu Perspektivwechseln, welche sehr aufschlussreich waren und gute Einblicke in die verschiedenen Sichtweisen verschiedener Figuren geliefert haben. Auch wenn es etwas verwirrend sein konnte, wenn dieser Perspektivwechsel mitten im Absatz vorgenommen wurde. Insgesamt fand ich es ein wirklich tolles Buch mit einer sehr schönen und spannenden, wenn auch etwas düsteren Welt, die mich gepackt und nicht mehr losgelassen hat. Wegen der leichten Schwächen im Schreibstil bekommt "Battle Mage - Kampf der Magier" von Peter A. Flannery von mir verdiente: 4 von 5 Sternen

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Großartiger High-Fantasy-Roman

Von: Der Büchernarr

23.11.2019

Warum nicht den Leser direkt in einen jahrtausend währenden Krieg werfen und ihn gleich mit der Hoffnungslosigkeit der Unterlegenen konfrontieren? Anschließend geht es mit den Kriegwirren weiter, nur um in einem Endkampf zu landen. Anders erzählt Nur ist der Endkampf nicht das Ende und ich war beim Lesen durchaus ordentlich irritiert, wie Peter Flannery seine Geschichte aufgezogen hat. Allerdings war ich sehr angenehm irritiert, denn die Art und Weise, wie die Charaktere in die Erzählung eingeführt werden, wie die Geschichte anschließend vorangetrieben wird, hat mich voll und ganz erreicht. Auch wenn wieder mal ein schwächlicher Junge im Zentrum der Erzählung steht und auch wenn wieder Drachen eine zentrale Rolle in dem Buch spielen, so wirkt das Szenario überhaupt nicht verbraucht, auch wenn diese Elemente im High-Fantasy immer wieder auftauchen. Es ist der Erzählkunst des Autors zuzuschreiben, dass ich als Leser dennoch gefesselt und gebannt das Geschehen verfolgt habe und mich an keiner Stelle des Buch gelangweilt habe. Wie im High-Fantasy üblich markiert dieses Buch den Beginn einer Erzählung, wobei ich bisher nicht herauszufinden konnte, ob es sich um eine Trilogie oder mehrteiligere Geschichte handelt. Weder auf den Webseiten der Verlage noch auf der Homepage des Autors war etwas von einem Beginn einer Trologie zu lesen, so dass es gut möglich ist, dass der Autor selbst noch nicht weiß, wo seine Erzählung enden wird. Fazit Es sind Bücher wie dieses, die mich für das Genre begeistern lassen. Eine tolle Erzählung mit einem großartig inszenierten Plott lassen das Herz eines jeden High-Fantasy-Freund höher schlagen, so dass ich nicht umhin komme, um diesem ersten Teil eine uneingeschränkte Leseempfehlung auszusprechen.

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Vita

Peter A. Flannery studierte Kunst und Design und arbeitete nach dem College in der Forstwirtschaft. Nach einem Arbeitsunfall war er im Gartenbau und für die Spielzeugindustrie tätig, um schließlich als Autor für Target Games UK zu schreiben. Heute widmet er sich ganz dem Schreiben seiner Romane und lebt mit seiner Familie in einem idyllischen Dorf in Schottland.

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