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Beim Morden bitte langsam vorgehen Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-22531-5

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Erschienen:  16.04.2018
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Endlich Witwe - eine giftige Komödie!

Die Leute leben einfach zu lange. Und die wenigsten haben das verdient. Horst jedenfalls nicht. Nach 39 Ehejahren voller Sticheleien hat Irene endgültig genug von ihrem Mann. Als sie eines Tages in einer alten Schachtel Vorhang-Bleibänder findet, kommt ihr die beste Idee ihres Lebens: Aus der immer so netten Bibliothekarin wird eine gerissene Hobbychemikerin, die ihre bisher von Braten- und Kuchenduft erfüllte Küche in ein Labor verwandelt. Dort bereitet sie Bleizucker zu. Geduldig rührt sie ihrem Mann täglich ein Löffelchen in den Kaffee. Bei den wirklich wichtigen Dingen muss man langsam vorgehen ...

Mit Gift zum Glück – ein makabrer und doch so lebenskluger Roman über die Ehe mit tödlichen Folgen.

»Wenn die schwedische Autorin schwarzhumorig eine langjährige Ehe durchleuchtet, macht das sehr viel Spaß – und endet tödlich.«

kulturnews (30.03.2018)

Sara Paborn (Autorin)

Sara Paborn, 1972 in Sölvesborg geboren, war früher in der Werbebranche tätig und lebt heute als Autorin in Stockholm. 2009 veröffentlichte sie ihr Debüt. Ihr Überraschungsbestseller „Beim Morden bitte langsam vorgehen“ ist ihr vierter Roman; damit ist Sara Paborn erstmals auf Deutsch zu entdecken.

»Wenn die schwedische Autorin schwarzhumorig eine langjährige Ehe durchleuchtet, macht das sehr viel Spaß – und endet tödlich.«

kulturnews (30.03.2018)

»Giftige Unterhaltung - schwarzhumorig und intelligent!«

Expressen

»Bei Sara Paborn brodelt der Witz unter der Oberfläche.«

Svenska Dagbladet

»Man muss Sara Paborn lesen - sie hat einen wunderbar absurden Humor!«

Norrköpings Tidningar

»Dieser Roman ist sehr, sehr witzig, und das obwohl eine Frau ihren Ehemann langsam vergiftet.«

Ystads Allehanda

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Aus dem Schwedischen von Wibke Kuhn
Originaltitel: Blybröllop
Originalverlag: Brombergs

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-22531-5

€ 13,99 [D] | CHF 17,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: DVA Belletristik

NEU
Erschienen:  16.04.2018

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Bös, böser, Paborn

Von: heinoko Datum: 22.05.2018

www.ue60gutezeiten.de


Was für ein unglaublich intelligenter, lebenskluger und bitterböser Roman! Selten habe ich mich so gut unterhalten und gleichzeitig entlarvt gefühlt, habe die Fülle der eingestreuten Bonmots der Autorin genossen und mir sehnlichst gewünscht, dass alle Heile-Welt-Täuscher anhand der Doppelbödigkeit dieses Romans zur Ehrlichkeit finden mögen.
Ein Ausschnitt aus dem Klappentext erzählt den vordergründigen Inhalt: Nach 39 Ehejahren voller Sticheleien hat Irene endgültig genug von ihrem Mann. Als sie eines Tages in einer alten Schachtel Vorhang-Bleibänder findet, kommt ihr die beste Idee ihres Lebens: Aus der immer so netten Bibliothekarin wird eine gerissene Hobbychemikerin, die ihre bisher von Braten- und Kuchenduft erfüllte Küche in ein Labor verwandelt. Dort bereitet sie Bleizucker zu. Geduldig rührt sie ihrem Mann täglich ein Löffelchen in den Kaffee…
Wer die Bücher von Ingrid Noll mag, wird das vorliegende Buch lieben! Sara Paborn schreibt allerdings noch böser, noch pointierter, noch humorvoller, noch brillanter. Und nein, das Buch ist kein Krimi. Es gibt keine Tätersuche. Allenfalls gibt es die Suche nach dem Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Und nein, das Buch ist kein Psychogramm verwirrter Seelen, die man mit Diagnosen versehen in Schubladen unterbringen kann. Allenfalls gibt es Erinnerungen an früher selbstverständliche Erziehung, als die Frau dem Mann noch untertan sein sollte. Das Buch ist eine geniale Parabel für die Unmöglichkeit gleichgewichtigen menschlichen Miteinanders. Nur vordergründig gesehen ist Horst das Ekel, das es zur Gewinnung der eigenen Freiheit zu vernichten gilt. Und nur vordergründig gesehen ist die langsam mordende und sich selbst damit befreiende Irene die Person, die unsere Sympathie erhält. Die maßlose Überzeichnung beider Personen fordert den Leser heraus, Stellung zu beziehen – böser Horst und gute Irene – und gar nicht zu merken, wie wir damit der Autorin auf den Leim gehen. Denn wir alle haben in langjährigen Beziehungen ein bisschen Horst und ein bisschen Irene in uns, wir alle erleiden Mikrotraumata und setzen selbst welche. Dieser Wahrheit ins Gesicht zu sehen, würde uns gut tun. Bevor wir Bleizucker anrühren…

Bis zum bitteren Ende

Von: Frau Lehmann Datum: 27.04.2018

fraulehmannliest.com

Um das gleich zu Beginn festzustellen: bei diesem wunderschön gestalteten Buch handelt es sich nicht um einen Krimi, auch wenn Titel und Aufmachung das vermuten lassen. Es gibt keine teetrinkende Miss Marple oder einen schnurrbartzwirbelnden Hercule Poirot, nein , vielmehr beobachten wir eine Mörderin Schritt für Schritt bei ihrem Denken und Tun.
In fast jeder Ehe gibt es diesen Punkt, wo man ausruft "ich könnte ihn umbringen!" und sich das vielleicht in dem Moment sogar genüßlich ausmalt. Wenn der Gatte verspricht, den Rasen zu mähen und sich dann bis zum einsetzenden Regen vor dem Fernseher platziert, wenn man aufwendig gekocht hat und der Lieblingsmann auf dem Heimweg bei McDonald's abbiegt, wenn das strahlend überreichte Geburtstagspäckchen einen Eierschneider enthält...

Irene hat mit Horst einen dieser "Traummänner" gefunden, deren ganzes Leben nur aus solchen Schnitzern zu bestehen scheint. Horst hat keine Phantasie, keinen Sinn für Bücher und lässt nur seine Meinung gelten. Mit rücksichtsloser Selbstverständlichkeit bestimmt er über Irenes Leben und drängt sie mehr oder weniger aus dem gemeinsamen Haus, bis ihr nur noch eine Leseecke im Keller bleibt. Als sie eines Tages nach Hause kommt und feststellen muss, dass Horst ihre Bücherkisten entsorgt hat, ist das Maß voll. Und als ihr dann noch eine alte Schachtel Vorhang-Bleibänder in die Hände kommt, keimt eine Idee...

Einen wirklich bösen, schwarzhumorigen Roman hat Sara Paborn da geschrieben. Einen Roman, bei dem einem so manches Kichern im Halse stecken bleibt. Einen Roman, der das bis zum Ende durchspielt, was man selbst manchmal vielleicht andenkt. Und obwohl Horst ein Schwager von Ekel Alfred sein könnte, ist Irene keine Sympathieträgerin. Man versteht ihr Handeln, kann die Gründe nachvollziehen, sieht aber auch mit Unbehagen ihre kleinen gemeinen Machtspielchen, ihre Faszination für Gifte, ihre Selbstgerechtigkeit. Und zittert doch um sie, wenn die Situation brenzlig wird, wenn ihr Tun entdeckt werden könnte.

Durch die Tagebuchform, dadurch, dass Irene selbst erzählt, ist man nah am Geschehen, teilt ihre Gedanken und Überlegungen. Das erhält die Spannung, obwohl man ja von Anfang an genau weiß, wie das Ende aussieht. Ein interessantes Gedankenspiel, konsequent durchgeführt, mit allen schönen und unschönen Begleiterscheinungen. Und eine Anleitung, sollte jemals jemand planen, meine Bücher wegzuwerfen...

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Ein kleines, böses Buch, das viel Spaß macht

Von: Markus Felsmann aus Köln Datum: 13.02.2018

Buchhandlung: Buchladen Neusser Straße

Eine kurzweilige Lektüre, die mal ganz anders ist als all die Krimis, die man so kennt. Der Vergleich mit Ingrid Noll trifft nur zum Teil zu. Den Paborns Text ist viel tiefsinniger und selbstreflexiv: In gewisser Hinsicht glaube ich, dass alle Erzählungen ein Versuch sind, das innerste Wesen des Lebens einzufangen, seine Essenz. Damit die Worte festhalten, wozu wir nicht in der Lage sind.“

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