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Berliner Blut Ein Emma-Vonderwehr-Krimi

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-16609-0

Erschienen: 10.08.2015
Dieser Titel ist lieferbar.

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Mord in der Hauptstadt.

Eine afrikanische Künstlerin, die junge Claire Elbar, wird tot aufgefunden. Die Radioreporterin Emma Vonderwehr ist zunächst wenig begeistert, dass sie über den Fall berichten soll. Denn Edgar Blume, Berlins jüngster Hauptkommissar, leitet die Ermittlungen und mit ihm hatte sie eine kurze aber intensive Liebesaffäre. Emma findet heraus, dass sich Claire Elbar für eine Mine in Togo interessiert hat, in der Coltan geschürft wird - ein wertvolles Erz, das sich in jedem Handy befindet. Emma spürt den Kontaktmann der Künstlerin auf. Als der vor ihren Augen ermordet wird, bekommt sie es mit der Angst zu tun...

Mechthild Lanfermann (Autorin)

Mechthild Lanfermann ist 1969 in Niedersachsen geboren. Sie studierte Theater, Film- und Fernsehwissenschaften und später Journalistik an verschiedenen deutschen Hochschulen und an der Sorbonne in Paris. Nach dem Studium arbeitete sie als Reporterin und Redakteurin beim WDR, bei Radio Bremen, beim RBB und bei Deutschlandradio Kultur. Außerdem lehrte sie Hörfunk an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover . Mechthild Lanfermann lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Berlin.

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-16609-0

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: btb

Erschienen: 10.08.2015

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Krimi mit brisantem Thema

Von: Monika Stutzke Datum: 30.03.2016

lesendes-katzenpersonal.blogspot.de/

Während Emma Vonderwehr gerade im Kino sitzt und versucht nachzuvollziehen, was ihre Kollegen an dem Film fanden, sind ihre Kollegen im Übertragungswagen und wollen über die Eröffnung einer afrikanischen Ausstellung in der Berliner Nationalgalerie berichten.
Dort wird die Leiche der afrikanischen Künstlerin Claire Elbar neben ihrer geschaffenen Skulptur aufgefunden.
Emma, die in der Nähe ist und die für die Polizeireporte in ihrem Berliner Radiosender verantwortlich ist, macht sich sofort auf den Weg, um noch so viel Informationen wie möglich herauszuholen. Aber sie kommt schon zu spät, die Eröffnung ist abgeblasen, die Polizei ermittelt bereits vor Ort und Emma hat keine Chance, an den Ort des Geschehens zu gelangen.
Das aber ist noch lange kein Grund für sie, unverrichteter Dinge abzuziehen. Sie bleibt und beobachtet und "stolpert" so über einen dunkelhäutigen Mann, der sich im Gebüsch aufhält und sie anspricht. Er fragt nach Claire, nicht wissend, dass sie ermordet wurde. Als ihm Emma diese Tatsache mitteilt, ist er erschrocken und fragt nach einem Jungen namens Chance. Aber Emma kann ihm nicht helfen und als die Polizei auf die beiden aufmerksam wird, flüchtet der Mann.

Emma nimmt Kontakt zum Ermittler für den Mordfall auf, es ist Edgar Blume, mit dem sie vor einiger Zeit eine Beziehung hatte. Die beiden können nicht miteinander, aber scheinbar auch nicht ohne, denn sie sind sich noch nicht gleichgültig.
Von ihm erfährt sie, dass er den Ehemann der Künstlerin als verdächtig hält, denn dieser war nicht zur Veranstaltung seiner Frau gekommen und scheinbar gibt es laut Nachbarn Differenzen zwischen beiden.

Emma recherchiert, dass sich die Ermordete sehr für den Abbau von Coltan in einer Mine interessiert hat, deren Abbau sich unter menschenunwürdigen Zuständen abspielt. Liegt darin die Ursache, dass sie ermordet wurde? Was hat es mit dem Jungen Chance für eine Bewandtnis und warum wurde dessen Bruder vor ihren Augen ermordet?
Emma lässt das keine Ruhe und ermittelt mehr und intensiver, als es für ihre Arbeit nötig ist. Dabei bringt sie sich selbst in große Gefahr...

Das ist nun bereits der 4. Teil mit der Radioreporterin Emma Vonderwehr. Obwohl dieser Band auch für sich separat gelesen werden kann, macht es zumindest mir mehr Freude, die Entwicklung der Protagonisten von Anfang an mitzuverfolgen. Man hat sich mit ihren Ecken und Kanten bereits angefreundet und weiß sie besser einzuschätzen.

In diesem Band wird eine Künstlerin in der Berliner Nationalgalerie ermordet, deren Ursprünge in Afrika liegen.
Die Autorin spannt ihre Geschichte von Deutschland über Holland bis nach Afrika. Der Abbau von Coltan, einem kostbaren Erz, das so gut wie in jedem Handy zu finden ist und das mehr wert ist als Gold oder Edelsteine, ist der Mittelpunkt der Handlung. Die Handlung führt immer wieder darauf zurück.
Der Leser erfährt über die Zustände des Abbaus von Coltan wie auch über die politischen Zustände in Ruanda und im Kongo. Völkermord ist genau so ein Thema wie die Verschleierung der Missstände beim Abbau von Coltan.

Mechthild Lanfermann wartet wieder mit einer taffen und sehr engagierten Radioreporterin auf. Einmal an einer Sache festgebissen, kann sie nicht anders, sie muss die Rätsel lösen. Da kann es schon mal vorkommen, dass sie sich selbst in Gefahr bringt. Aber sie gibt nicht auf, bis sie ein gegebenes Versprechen einlösen kann und bis, wie in diesem Fall, der Mörder gefunden wird.

Das Buch ist von Beginn an auf Spannung gebaut. Diese steigert sich stetig und als Leser ist man gefangen in diesem Netz von Lügen, Macht- und Geldgier.
Es ist ein Buch, das den Leser ein wenig Einblick in eine Welt gestattet, die man so nicht kennt und wahrnimmt.
Ein Buch zum mitfiebern, aber auch zum nachdenken, welches ich gern weiterempfehle.

Tod einer Afrikanerin

Von: Gospelsinger Datum: 06.11.2015

buchblinzler.blogspot.de/

Emma Vonderwehr langweilt sich im Kino, als der Anruf aus ihrer Redaktion kommt. Bei einer Vernissage in der Nationalgalerie ist die afrikanische Künstlerin Claire Elbar tot neben ihrem Kunstwerk aufgefunden worden, und Emma soll für den Radiosender berichten. Leider leitet ausgerechnet Edgar Blume, mit dem sie eine Affäre hatte, die Ermittlungen.
Emma trifft nahe der Nationalgalerie auf einen Mann, der seinen kleinen Bruder sucht, den Claire nach Deutschland holen wollte. Als der Mann vor ihren Augen ermordet wird, macht Emma sich auf die Suche nach diesem Jungen. Claire hatte sich für eine Coltanmine im Kongo interessiert, war das der Grund für ihre Ermordung?
Emma recherchiert und ahnt nicht, was sie sich damit eingebrockt hat.

Dies ist der zweite Band einer Serie, aber ich konnte auch ohne Kenntnis des ersten Bandes mühelos in die Geschichte einsteigen. Mechthild Lanfermann schreibt spannend und geht liebevoll mit ihren Charakteren um – obwohl die einiges einstecken müssen.
Das Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt - dass es einen Afrikabezug hat, gefällt mir besonders - und nicht mehr losgelassen, bis ich es durch hatte. Die Coltan-Problematik ist hochaktuell und noch viel zu wenig bekannt.
Mir hat die Protagonistin gut gefallen, und ich werde auf jeden Fall auch noch den ersten Band lesen.

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