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Bestechung Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-17428-6

Erschienen: 10.04.2017
Dieser Titel ist lieferbar.

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Wir erwarten von unseren Richtern, dass sie ehrlich und weise handeln. Ihre Integrität und Neutralität sind das Fundament, auf dem unser Rechtssystem ruht. Wir vertrauen darauf, dass sie für faire Prozesse sorgen, Verbrecher bestrafen und eine geordnete Gerichtsbarkeit garantieren. Doch was passiert, wenn sich ein Richter bestechen lässt? Lacy Stoltz, Anwältin bei der Rechtsaufsichtsbehörde in Florida, wird mit einem Fall richterlichen Fehlverhaltens konfrontiert, der jede Vorstellungskraft übersteigt. Ein Richter soll über viele Jahre hinweg Bestechungsgelder in schier unglaublicher Höhe angenommen haben. Lacy Stoltz will dem ein Ende setzen und nimmt die Ermittlungen auf. Eins wird schnell klar: Dieser Fall ist hochgefährlich. Doch Lacy Stoltz ahnt nicht, dass er auch tödlich enden könnte.

»Ein Roman, der hilft zu verstehen, warum jemand wie Donald Trump zum Führer seines Landes aufsteigen konnte.«

Kölner Stadt-Anzeiger (04.05.2017)

John Grisham (Autor)

John Grisham hat 30 Romane, ein Sachbuch, einen Erzählband und sechs Jugendbücher veröffentlicht. Seine Bücher wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Er lebt in Virginia.

Besuchen Sie den Autor im Internet: www.jgrisham.com

»Ein Roman, der hilft zu verstehen, warum jemand wie Donald Trump zum Führer seines Landes aufsteigen konnte.«

Kölner Stadt-Anzeiger (04.05.2017)

»Grisham zeigt ein Amerika, in dem Geld alles und Moral wenig bedeutet – das kommt einem „vertrumpt“ bekannt vor...«

Express (11.06.2017)

»John Grisham hat mal wieder alles richtig gemacht und ein brisantes Thema faktenreich und hoch spannend aufgeschrieben.«

Hamburger Morgenpost (21.05.2017)

Aus dem Amerikanischen von Kristiana Dorn-Ruhl, Bea Reiter, Imke Walsh-Araya
Originaltitel: The Whistler
Originalverlag: Doubleday

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-17428-6

€ 18,99 [D] | CHF 22,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: Heyne

Erschienen: 10.04.2017

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Trotz kleiner Schwächen ein interessanter und gut geschiebener Justiz-Thriller

Von: Nicoles Bücherwelt Datum: 19.04.2017

nicolesbuecherwelt.blogspot.de/

Ein Korruptionsfall mit ungeahnten Außmaßen...

Lacy Stoltz und ihr Kollege Hugo Hatch arbeiten für das BJC (Board on Judicial Conduct), das für die Berufsaufsicht zuständig ist und Anzeigen über standeswidrigem Verhalten von Richtern in Florida untersucht. Bald bekommen sie es mit einem Fall zu tun, der alle bisherigen richterlichen Fehlverhalten in den Schatten stellt: Ein Richter in Florida soll jahrelang Bestechungsgelder in unglaublicher Höhe angenommen haben - und noch einiges mehr. Nach eingehender Überprüfung nimmt das BJC den Fall an und Lacy beginnt sofort zu ermitteln. Schnell wird klar, dass der Fall sehr brisant ist und ungeahnte Ausmaße annehmen wird. Doch so diskret sie und ihr Kollege bei ihren Ermittlungen auch vorgehen, den Gegnern bleibt nichts verborgen. Schon bald schweben sie in großer Gefahr... Wird Lacy Licht ins Dunkel bringen und den Richter überführen?

"Er suchte sich eine Bank mit Aussicht auf die Bucht, blieb lange dort sitzen und machte sich Vorwürfe. Aus einem kleinen, dunklen Komplott war plötzlich etwas sehr viel gefährlicheres geworden." -Seite 138, eBook

Ich lese seit vielen Jahren mit Begeisterung die spannenden Justiz-Thriller von John Grisham und war dementsprechend gespannt auf sein neuestes Buch. In Bestechung geht es um einen Richter, der jahrelang Bestechungsgelder entgegen genommen haben soll - doch dieses ist nur ein Punkt auf einer Liste, die immer länger wird. Lacy Stoltz ist Anwältin der Rechtsaufsichtsbehörde und beginnt in diesem besonders brisanten Fall mit ihren Ermittlungen - und gerät bald darauf in Lebensgefahr...
Die Erzählweise ist sehr klar und gut verständlich, anfangs wird viel zu dem umfangreichen Fall erklärt, mit dem es Lacy und ihre Kollegen vom BJC zu tun haben. Da dieser Fall sehr umfangreich und verstrickt ist, ist diese ausführliche Schilderung über die Hintergründe sehr sinnvoll und gut gewählt. Nur leider kommt danach die Geschichte nicht so richtig in Schwung, sie plätschert eher vor sich hin. Im Mittelteil kommt dann zwar etwas Schwung in die Geschichte, doch das Ende bleibt etwas zu vorhersehbar.
Womit Grisham aber hier wieder überzeugt, ist mit seiner Fachkenntnis als ehemaliger Anwalt. Alle fachlichen Erläuterungen -vom Rechtssystem, über den Arbeitsalltag eines Anwalts bis hin zum Prozessablauf- sind sehr gut verständlich.

Mein Fazit: Ein solider, gut geschriebener Justiz-Thriller mit kleineren Schwächen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, ebenso wie die sehr gut ausgearbeiteten Fakten. Leider fehlte mir bei dieser Geschichte aber das gewisse Etwas, sie plätschert ein wenig vor sich hin - es fehlten die fesselnden und überaschenden Momente. Das ist etwas schade, denn die Idee der Story ist wirklich klasse. Es gibt aber auch positives: Die Charaktere und der Fall sind gut ausgearbeitet und das Buch lässt sich flüssig lesen und bietet eine interessante Geschichte.
Kurz gesagt: Trotz kleiner Schwächen ein gutes und durchaus lesenswertes Buch, das sich bei den John Grisham-Romanen im guten Mittelbereich befindet.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Interessante Themati!

Von: Elke Heid-Paulus Datum: 05.07.2017

www.lovelybooks.de/mitglied/Havers/rezensionen/

Vor einigen Tagen habe ich den neuen Thriller von Don Winslow beendet, dessen Thema die Korruption bei Polizisten, Anwälten und Richtern in New York war. Nun also „Bestechung“, der neue Roman von John Grisham, dessen Thematik in eine ähnliche Kerbe schlägt. Kein Kampf David gegen Goliath, wie wir es aus vielen Büchern des amerikanischen Autors kennen, der mit dem Rechtssystem bestens vertraut ist, da er viele Jahre als Anwalt in Mississippi praktiziert hat, bevor er sich dem Schreiben von Justizthrillern zuwandte.

Die Juristin Lacy Stoltz arbeitet in Florida bei der Rechtsaufsichtsbehörde, dem Board of Judical Conduct, einer Institution, die sich mit richterlichem Fehlverhalten beschäftigt. Üblicherweise sind das kleine Vergehen, wie Alkoholismus, Beleidigungen etc. Aber dann hat sie einen richtig dicken Fisch an der Angel. Über verschiedene Kanäle erhält sie die Information, dass sich in ihrem Einflussbereich eine Richterin seit Jahren die Taschen mit Bestechungsgeldern füllt, die sie von Casinobetreibern im Gegenzug für Gefälligkeitsurteile erhält. Brisant und gleichzeitig schwierig gestaltet sich der Fall dadurch, dass sich das Casino auf Indianerland befindet und somit dem Einflussbereich der US-Behörden entzogen ist. Lacy und ihr Kollegen müssen sich etwas einfallen lassen, denn mit der üblichen Herangehensweise werden sie nie und nimmer die benötigten Informationen erhalten, um der Richterin das Handwerk zu legen. Und schon gar nicht können sie damit die Hintermänner, die sogenannte Küstenmafia, dingfest machen.

Es ist ein interessanter Aspekt des amerikanischen Rechtssystems, den sich Grisham für seinen neuesten Roman herausgesucht hat: das Reservat als quasi abgeschlossener Raum, in dem die Repräsentanten der US-Justiz auf den guten Willen und die Erlaubnis der Stammesleitung angewiesen sind, wenn sie gegen korrupte Richter und mafiöse Organisationen vorgehen wollen. Prekär wird es nur dann, wenn diese drei gemeinsame Sache machen.

„Bestechung“ ist beileibe kein Action-Highlight, aber dennoch ist dieser Roman, gerade wegen der besonderen Thematik, sehr spannend. Und gerade dann, wenn man Winslows „Corruption“ noch im Hinterkopf hat, macht man sich als Leser so seine Gedanken zum amerikanischen Rechtssystem (was außer Frage steht, ist wohl die Tatsache, dass die Vereinigten Staaten ein Problem mit Korruption quer durch alle Bereiche haben). Grisham liefert Anstöße, auch wenn ihm dies in der ersten Hälfte des Romans zu ausufernd und trocken gerät, bevor in der zweiten Hälfte das Tempo spürbar anzieht. Nichtsdestotrotz ist „Bestechung“ einer der besseren Roman des Autors und zweifelsfrei für einige spannende Lesestunden geeignet.

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