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Bevor ich sterbe Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-03092-6

Erschienen: 02.10.2009
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Intensiv, aufrichtig, bewegend: Eine Geschichte über den Tod, das Leben und die Liebe, die einen nicht mehr loslässt.

Die Ärzte machen der 16-jährigen Tessa wenig Hoffnung. Der lange Kampf gegen die Leukämie scheint verloren. Doch bevor sie stirbt, will sie leben. Auf einer Liste notiert sie zehn Dinge, die sie tun will. Nummer eins ist Sex. Gleich heute Abend. Aber es ist nicht immer so einfach zu bekommen, was man will. Und Tessa macht es weder sich noch ihrer Familie leicht. Als plötzlich Adam in ihr Leben tritt, wird vieles anders. Wie geht man miteinander um, wenn der Tod immer dabei ist? Und darf man Liebe einfordern, wenn man stirbt? Tessa tut es.

Jenny Downham (Autorin)

Jenny Downham hat als Schauspielerin in einer freien Theatergruppe gearbeitet, bevor sie anfing zu schreiben. Sie lebt mit ihren beiden Söhnen in London.

Aus dem Englischen von Astrid Arz
Originaltitel: Before I die
Originalverlag: David Fickling Books (Transworld Publishers), London 2007

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-03092-6

€ 7,99 [D] | CHF 9,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: C. Bertelsmann

Erschienen: 02.10.2009

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Before I die

Von: Audrey BlogShelf Datum: 20.05.2015

www.blogshelfannaudrey.wordpress.com

Before I die (Bevor ich sterbe) von Jenny Downham

Klappentext

Die 16-jährige Tessa hat Leukämie, und die Ärzte machen ihr nur noch wenig Hoffnung. Aber Tessa will leben, wenigstens in der Zeit, die ihr noch bleibt. Sie schreibt an ihre Zimmerwand zehn Dinge, die sie tun will, bevor sie stirbt: Sex haben, Drogen nehmen, für einen Tag berühmt sein, etwas Verbotenes tun … Und dann trifft sie Adam, und er ist der Erste, der sie versteht. Tessa spürt, dass sie etwas mit Adam verbindet, doch sie wehrt sich dagegen. Und dann begreift sie, dass sie zum ersten Mal verliebt ist. Aber darf man lieben, wenn man stirbt?

Meine Meinung.

WOW – Ich bin von Gefühlen überschwemmt worden. Jenny Downham hat mit “Before i die” eine kritische und mit Vorsicht zu genießende Thematik äußerst sensibel dargestellt. Ich bin zwar relativ nahe am Wasser gebaut, aber dass ich bei einer Buchstelle weine, passiert so gut wie nie.

Das erste Kapitel führt den Leser in eine wohlige, familiäre Atmosphäre, die Dialoge und auch die Gedanken Tessas sind nachvollziehbar, zumindest soweit man die Angst, die Tessa ständig begleitet, nachempfinden kann. Sie ist ein verletzliches Mädchen, das sich vor dem Tod fürchtet, vor dem Tag, an dem sie nicht mehr sein wird und der Gedanke, dass sie ihren kleinen Bruder Cal und ihre Eltern zurücklassen muss, schmerzt sie sehr. Sie hat sich lange Zeit in ihrem Zimmer verkrochen, doch nun steht es fest: Ihr bleibt nicht mehr viel Zeit.

Und genau deshalb schreibt sie eine Liste mit Dingen, die sie machen will, bevor sie stirbt. Ich liebe die Art, wie Tessa mit ihrer Krankheit umgeht: so offen, so authentisch. Diese Liste hält Tessa am Leben und lässt sie täglich aufstehen. Dabei wird sie aber immer wieder mit dem Tod konfrontiert, denn die Krankheit schreitet immer weiter voran

Tessa handelt manchmal ein wenig egoistisch und gemein. Sie hat sich nie so recht gefragt wie es den anderen wohl geht. Sie hat immer nur sich selbst in den Mittelpunkt gestellt. Auch z.B. als sie Adam kennenlernt. Sie stellt sich eigentlich gar nicht die Frage, ob es gut ist sich zu verlieben – wie es dem anderen wohl gehen wird, wenn sie dann “weg” ist. Mir hat einfach der Tiefgang in manchen Szenen gefehlt.

Das Schlimme bzw. auch der Grund, welcher mir Tränen in die Augen getrieben hat ist einfach mal, dass man nun leider weiß, wie das Buch endet. Mit jeder Seite die man dem Ende näher kommt, wird man trauriger. Wie Jenny Downham das „Ende“ in der Textstruktur ausgedrückt hat ist einfach fantastisch. Die Kapitel werden zum Schluss hin immer kürzer und man fühlt förmlich mit, wie alles langsam zu Ende geht. Ich habe das Buch ständig beiseite gelegt, weil ich einfach nicht wollte, dass Tessa … .

Fazit

Ein tolles Buch und auch auf englisch sehr gut zu lesen!

Alles in Allem ein TOP-BUCH, das ich auf jeden Fall weiterempfehle!

4 von 5 Sterne (Das war super) ~ Audrey

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Taschenbuch)

Bewegende Geschichte, doch die Umsetzung war Mittelmäßig

Von: Steffi Datum: 21.02.2016

dieserbuecherblog.blogspot.de/

Das Cover von „Bevor ich sterbe“ ist sehr einfach gehalten und ist mir nicht sofort ins Auge gesprungen. Hätte ich schon nicht davor von dem Buch gehört, hätte ich es wohl nie angeschaut. Die Farbauswahl finde ich jedoch sehr gut. Das schlichte Weiß mit roten Akzenten passt ganz gut. Ansonsten sieht man das Mädchen darauf im Pyjama, was natürlich zur Geschichte passt. Aufgrund ihrer Krankheit verbringt sie viel Zeit im Bett, da sie oft sehr müde ist.

Tessa hat mit ihren jungen 16 Jahren Leukämie und man spürt, dass sie keine Lust mehr hat das Leben zu genießen und vollkommen auszukosten. Auf einer Liste hat sie festgehalten, was sie noch alles erleben will bevor sie stirbt. Als sie den erst Punkt abhacken konnte, fällt sie in plötzliche Unlust weiteres davon zu machen. So legt sie die Liste wieder zur Seite und schenkt ihr vorerst keine weitere Beachtung. Als sie auf ihren Nachbarn Adam trifft ändert sich für Tessa so vieles. Er scheint sie wirklich zu verstehen und so lernen sie sich kennen und lieben. Plötzlich erfährt sie, dass ich nicht mehr viel Zeit bleibt und sie setzt ihre gesamte Energie darin, ihre Liste vollständig zu bearbeiten. An ihrer Seite ist ihre beste Freundin Zoey und auch Adam hilft ihr dabei. Erst jetzt wird ihr deutlich dass sie noch nicht sterben will, sie will leben, sie will mit Adam zusammen sein. Und so kämpft sie.

♥♥♥

Downham bringt den Lesern eine traurige und herzzerreißende Geschichte nahe. Der Schreibstil von Downham hat mir in dem Buch leider überhaupt nicht gefallen. Ihre Sätze hat sie meist sehr kurz gehalten und auch die wörtliche Rede hat mich nicht überzeugen können. Zwischendurch passiert einfach gar nichts und die Handlung ist eher langweilig. Doch es gibt auch durchaus interessante Passagen, die das wieder etwas Wett machen. Erst zum Ende hin hat es mich voll und ganz überzeugen können und die Story hat dann auch mich berührt. Um ehrlich zu sein hatte ich mir mehr erhofft und wurde so natürlich etwas enttäuscht. Trotzdem regt es einem zum Nachdenken an. Auch eine Haupthandlung konnte ich nicht genau erkennen. Vor dem lesen dachte ich eher das Abarbeiten ihrer Liste steht im Mittelpunkt, doch dem war nicht ganz so. Die Charaktere haben mir ganz unterschiedlich gefallen. Tessa kann sehr nett, aber dann auch wieder total unzufrieden und gemein zu ihren Mitmenschen sein. So hat sie oft Stimmungsschwankungen und ist unzufrieden. Als Leser findet man sie zuerst einfach nur nervig, doch bedenkt man was sie erwartet ist es ganz Verständlich dass sie sich derart verhält. Zeitweise entfernt sie sich von ihren Freunden und ihrer Familie, aus Angst dass sie sie verletzten wird und genau das möchte sie nicht. Doch alle stehen ihr zur Seite und geben ihr die nötige Kraft. Ihre beste Freundin ist mir immer noch ein großes Rätsel. Ob sie wirklich eine gute Freundin ist, wird erst zum Ende deutlich. Dazwischen nimmt sie keine Rücksicht auf Tessa und lässt sie oft auch alleine, obwohl Tessa sie mehr denn je brauchen würde. Tessas Vater und ihr Bruder sind mir die Sympathischsten Charaktere der gesamten Geschichte. Ihr Bruder liebt seine Schwester, auch wenn er ihr das nicht immer zeigt. Er hat große Angst vor dem Tod von Tessa und doch lässt er sich nichts anmerken. Er versucht für seine Schwester stark zu sein und genauso verhält sich auch Tessas Vater. Als Tessa Adam kennenlernt wird ihr klar was es heißt jemanden wirklich zu lieben. Adam ist immer an ihrer Seite und würde alles für sie tun. Er liebt sie von ganzem Herzen und das merkt man auch.

Abschließend kann ich sagen, dass das Buch seine Höhen und Tiefen hat, die Story ist sehr tiefgründig und bewegt einen zum Nachdenken, der Schreibstil dagegen ist nicht besonders ansprechen und auch die Charaktere sind mal so mal so. Alles in allem ein bewegendes Buch mit einem traurigen Ende, das eher ein Mittelmaß ist.

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