Bin ich jetzt reaktionär?

Bekenntnisse eines Altlinken

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Bin ich jetzt reaktionär?
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Bekenntnisse eines Altlinken: Wenn Revolution und Weltgeist auf der Almwiese landen

Kennen Sie das? Riesige Graffitis, freilaufende Pitbulls, vorbeizischende Kampfradler, schreiende Kinder, irre Straßenmusikanten – jede Störung der Ordnung regt Sie plötzlich auf! Früher hätten Sie dem Ordnungsfanatiker »Gartenzwerg, hau ab!« zugerufen. Jetzt sind Sie der reaktionäre Spießer! Oder doch nicht? Was ist bloß aus den revolutionären Ideen der siebziger Jahre geworden? Ist die böse »Anpassung ans System« schuld – oder gibt es tatsächlich neue Einsichten, neue Realitäten?

Reinhard Mohr geht der Frage nach, wie es kommt, dass man seinem Vater immer ähnlicher wird, Globuli für Hokuspokus hält und die Griechen nicht nur für Opfer einer bösen ungerechten Welt. Selbstironisch, polemisch und anekdotenreich: ein Plädoyer, sich immer wieder vom wahren Leben irritieren zu lassen.

  • Ein (selbst)ironisches Buch für die Generation, die in die Jahre gekommen ist

  • Die (selbst)kritische Analyse eines seltsamen Sinneswandels

  • Mit einer Empfehlung von Henryk M. Broder

"Dieses inspirierende Buch ist eine Einladung zum Selberdenken und dazu, immer wieder einen neuen, unverstellten Blick auf das zu werfen, was wir Wirklichkeit nennen."


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ISBN: 978-3-641-09833-9
Erschienen am  30. Mai 2013
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Der reaktionäre 2.Teil

Von: Wolfgang Oppermann aus Wolfenbüttel

08.05.2013

3.Kapi.:Jetzt meldet sich ein akademischer Politiker mit linkem Spektrum.Die Grünen,auch die andren Parteien stehen im Fegefeuer. R.M.wird älter und ist tatsächlich reaktionär.Er stellt Europa in Frage! Ist das ein Vorläufer der aktuellen Diskusion? Selbst den Schwarzwald findet findet er furchtbar deutsch und spießig. Das schmeckt mir überhaupt nicht. Auch sein Rentenkonto entdeckt der Autor und es fehlen "Rentenpunkte". Nach dem Schlendrian der Studienzeit - kein Wunder! Eine nun doch recht angepaßte Feststellung, nur die Reaktion kommt zu spät. Da hätte sicher sein Vater mit seiner "abstrakten Weltanschauung" geholfen. Die Feststellung die reichen Deutschen, so wie im Buch beschrieben, ist nun auch der Schnee von gestern. Es steht fest den Südländern geht es erheblich besser! Nun will R.M. auf die "Alm". So wie er diesen Wunsch beschreibt, ich kann es nachvollziehen. Er bringt Worte wie Heimat... Erlösung von dem Übel in das Spiel. Ich bemerke die Veränderung beim Autor, sie sind jetzt weniger reaktionär. R.M. und ich, wir kommen uns näher! Nur das Nachwort, es stört die erreichte Stimmung und passt überhaupt nicht zum Buch. Wolfgang Oppermann

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Nichts Neues

Von: Wolfgang Oppermann aus Wolfenbüttel

01.05.2013

R.M.hätte besser mit dem 2. Kapittel angefangen, danach hat man ein besseres Bild vom Autor. Einmal ist er ein 68.,dann zweifelt er den Sinn dieser Gruppe an. Der Vater ist Auslöser?? Kann man das verallgemeinern? Auch im erstenTeil eigentlich nichts Umwerfendes. Ich ertappe mich selber mit Kritik ,im Stillen,an der vorhergehenden bzw.der älteren Generation. Wie ich damit umgehe..na das wird bei jedem untersch= iedlich sein. Habe das Buch erst zur Hälfte gelesen,war ganz lustig und voller Selbsterkentnisse. Fortsetzung folgt. Wolfgang Oppermann

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Vita

Reinhard Mohr, Jahrgang 1955, studierte Soziologie mit Diplomabschluss in Frankfurt am Main. Von 1979 bis 1982 war er Vorsitzender des AStA der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, später Redakteur der Sponti-Zeitschrift Pflasterstrand. Mohr arbeitete u.a. für die taz, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und den Stern. Daneben schrieb er Kabaretttexte für Michael Quast und Matthias Beltz. Von 1996 bis 2004 war er Kulturredakteur beim Spiegel, von 2006 bis 2010 Autor bei Spiegel Online. Als Buchautor veröffentlichte er zuletzt Der diskrete Charme der Rebellion – Ein Leben mit den 68ern (2008) und Meide deinen Nächsten – Beobachtungen eines Stadtneurotikers (2010). Mohr lebt als freier Journalist in Berlin Prenzlauer Berg.

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