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Bis ans Ende der Geschichte Roman

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eBook (epub) ISBN: 978-3-641-15939-9

Erschienen:  31.08.2015
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Sage Singer ist eine junge Bäckerin. Sie hat ihre Mutter bei einem Autounfall verloren und fühlt sich schuldig, weil sie den Wagen gelenkt hat. Um den Verlust zu verarbeiten, nimmt sie an einer Trauergruppe teil. Dort lernt sie den 90jährigen Josef Weber kennen. Trotz des großen Altersunterschieds haben Sage und Josef ein Gespür für die verdeckten Wunden des anderen, und es entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft. Als Josef ihr eines Tages ein lang verschwiegenes, entsetzliches Geheimnis verrät, bittet er Sage um einen schwerwiegenden Gefallen. Wenn sie einwilligt, hat das allerdings nicht nur moralische, sondern auch gesetzliche Konsequenzen. Sage steht vor einem moralischen Dilemma: Denn wo befindet sich die Grenze zwischen Hilfe und einem Vergehen, Strafe und Gerechtigkeit, Vergebung und Gnade?

"Eine feinfühlige Geschichte um Schuld und Gerechtigkeit, Strafe und Gnade."

Grazia (03.09.2015)

Jodi Picoult (Autorin)

Jodi Picoult, geboren 1966 in New York, studierte in Princeton und Harvard. Seit 1992 schrieb sie mehr als zwanzig Romane, von denen viele Platz 1 der New-York-Times-Bestsellerliste waren. Die Autorin versteht es meisterhaft, über ernste Themen unterhaltend zu schreiben. Sie wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, wie etwa 2003 mit dem renommierten New England Book Award. Picoult lebt mit ihrem Mann in Hanover, New Hampshire.

"Eine feinfühlige Geschichte um Schuld und Gerechtigkeit, Strafe und Gnade."

Grazia (03.09.2015)

„Es gibt Bücher, die sind gut recherchiert, und Bücher, die sind gut erzählt - Jodi Picoult gelingt es, beides zu verbinden.“

Münchner Merkur (31.08.2015)

„Jodi Picoult schreibt beherzt, sprachlich gewandt, gefühlvoll und schmerzhaft realistisch. Sie wirft Fragen auf, die unter die Haut gehen.“

Aachener Zeitung (15.01.2016)

„Vielschichtig und hochemotional.“

Kölner Stadtanzeiger Magazin (02.10.2015)

„Harte Kost, deren Lektüre sich unbedingt lohnt.“

Kölner Stadtanzeiger Magazin (12.02.2016)

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Aus dem Amerikanischen von Elfriede Peschel
Originaltitel: The Storyteller
Originalverlag: Emily Bestler Books / Atria Books (Simon & Schuster), New York 2013

eBook (epub)

ISBN: 978-3-641-15939-9

€ 8,99 [D] | CHF 11,00* (* empfohlener Verkaufspreis)

Verlag: C. Bertelsmann

Erschienen:  31.08.2015

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Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Fesselnd!

Von: Tintenschoen  aus Frickenhausen Datum: 14.02.2018

Hat mich nachhaltig beschäftigt:
BIS ANS ENDE DER GESCHICHTE - Jodi Picoult ��
———————————————
Weder der Klappentext noch der seichte Anfang lässt erahnen mit welcher Wucht dieser Roman später „zuschlägt“. Er handelt vom dritten Reich und dem Holocaust und erzählt die Geschichten zweier (fiktiver) Zeitzeugen: Eines deutschen SS-Offiziers und einer Auschwitz Überlebenden. Doch dieser Roman verdeutlicht nicht nur Gut und Böse- Schwarz und Weiß - sondern nimmt auch auf all das Bezug, dass dazwischen liegt: Alle Schattierungen von Grau! Und es wirft Fragen auf, die einen nachhaltig beschäftigen: Was macht uns zu einem guten/bösen Menschen? Wie konnte aus „normalen“ Menschen brutale Bestien werden, deren Gräueltaten bar jeder Vorstellungskraft liegen? Ab wann hat man sich jegliches Recht auf Vergebung verspielt? Es geht um Schuld und Sühne, Vergeltung und Vergebung und liest sich wie ein grausames Märchen, dass am Ende doch leider wieder auf tatsächlich statt gefundener Weltgeschichte beruht. Extrem aufwühlend und beschämend und gerade deshalb sehr lesenswert.
Lediglich die um den Erzählkern gesponnene Liebesgeschichte, hätte für mich in diesem Buch nicht sein müssen.

Ein Buch, das bewegt und noch lange nachhallt.

Von: -Leselust- Datum: 13.10.2016

leselustbuecher.blogspot.de

Was mir bei den Picoult Büchern eigentlich immer besonders gut gefällt sind die interessanten Themen, die solide Recherche und die Perspektivwechsel. Oft behandelt Picoult schwierige, moralische Themen und sie macht es dem Leser nie leicht, ein Urteil zu fällen, weil man auch in die Gedanken- und Gefühlswelt der vermeintlich "Bösen" eintauchen kann und anfängt, ihre Motive zu verstehen.

-Vorsicht, Spoiler-
Auch in diesem Buch gab es wieder ein schwieriges Thema, das sehr gut recherchiert wurde. Das hat mir gut gefallen. Durch den großartigen Schreibstil der Autorin, wird man auch direkt ins Geschehen gesogen und bekommt Ereignisse aus der NS-Zeit sowohl aus Sicht der Täter, als auch der Opfer geschildert. Allerdings gingen mir die Geschehnisse teilweise so nahe, das ich immer wieder pausieren musste. Also bei "Bis ans Ende der Geschichte" sollte man definitiv Taschentücher bereit legen und sich bewusst sein, auf was man sich einlässt.

Auch die Perspektivwechsel haben mir am Anfang sehr gut gefallen. Erst lernen wir die zurückgezogen lebende Sage kennen, die Jüdin der heutigen Generation. Auf der anderen Seite Josef, den ehemaligen SS-Mann. Ich fand es unglaublich spannend, seine Geschichte zu erfahren, da es einen anderen Blickwinkel auf die Geschichte bot. Ich fand es interessant zu verfolgen, wie aus einem ganz normalen Jungen so ein Monster werden kann.

Ein bisschen gestört hat mich allerdings der Mittelteil des Buches, da mir dort die Perspektivwechsel fehlen.
Der Mittelteil, der gut ein Drittel des Buches ausmacht, ist komplett von Sages Großmutter Minka erzählt und handelt von ihrer Vergangenheit erst im Ghetto, dann im KZ Auschwitz.
Und als ich mich erstmal darauf eingelassen habe, konnte ich auch anerkennen, das es sehr gut geschrieben war. Das war der Teil des Buches, der mir so nahe ging, das ich Pausen vom Lesen brauchte.
Aber ich fand den Teil zu lang, für die Schilderung nur einer Person. Wo sind die Schilderungen aus Josefs Blickwinkel? Wo die Gedanken von Sage dazu?
Außerdem muss ich sagen, dass ich von Klappentext her etwas anderes erwartet habe. Und zwar das, was ich am Anfang und am Ende auch bekommen habe: die Aufarbeitung und die Beschäftigung mit dem Thema in der heutigen Zeit, die Frage nach Schuld und Vergebung, nach Rache, nach Erinnern und Vergessen.
Klar kommt man da um die Schilderungen der Vergangenheit nicht herum. Aber das hätte ja auch in kürzeren Abschnitten geschehen können. Aber vielleicht wäre das Minks Geschichte nicht gerecht geworden. Und wie gesagt, wenn man sich erstmal darauf eingelassen hat, ist es auch wirklich bewegend. Aber vielleicht hätte man die ganze Geschichte dann auch anders "vermarkten" sollen. Also auch diesen Schwerpunkt nennen.

Fazit:
Trotz der kleinen Kritikpunkte ist "Bis ans Ende der Geschichte" insgesamt ein wirklich bewegendes Buch, das viele Denkanstöße liefert und die Beschäftigung mit den schwierigen Themen Schuld, Vergebung, Gnade und Rache anregt.
Ich finde es unglaublich wichtig, sich mit der NS-Zeit zu beschäftigen und es nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, was damals passiert ist.
Dieses Buch bietet auf jeden Fall spannende Einblicke sowohl auf jüdischer Seite, als auch auf Seiten der Nazis. Und Picoult zeigt auch auf, wie schwierig der Umgang mit dem Thema heute noch ist. Wie Überlebende immer noch stark unter der Vergangenheit leiden. Wie Traumata an die nächste Generation sozusagen "vererbt" werden können. Wie schwierig die Verfolgung der Täter ist. Und wie schwierig die moralischen Fragen zu beantworten sind.

Dieses Buch kann einem so nahe gehen, dass man immer wieder Pausen machen muss. Es sind auch viele bedeutungsvolle Sätze in diesem Buch, über die man erstmal in Ruhe nachdenken muss.

Folgende Rezensionen beziehen sich auf eine andere Ausgabe (Gebundenes Buch)

Von: Katrin Gesterding aus Hamburg Datum: 24.08.2015

Buchhandlung: Buchhandlung am Sand

Jodi Picoult ist meine Lieblingsautorin. Immer wieder überrascht sie mich mit ihren Themen aufs Neue. Durch ihren Stil, ihre guten Recherchen, die Blickwinkel und die Themen. Und: sie bewertet nicht. Jedes Mal denke ich, es ihr bestes Buch. Und immer wieder steigert sie sich, unglaublich. Auch dieses Mal ist es wieder so. „Bis ans Ende der Geschichte“ hat mich tief berührt und bewegt. Ein Roman den ich noch lange in mir trage und dem ich eine große Leserschaft wünsche.

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